Ein folgenreicher Startschuss geht nach hinten los


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Wagenknechts und Schwarzers neue Friedens-bewegung ein Flop

Weltweit gibt es Krisen, Konflikte und Kriege. Seit über einem Jahr tobt in Europa der Angriffskrieg Russlands, welchen Putin zu verantworten hat. Das vermeiden Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer auszusprechen, sondern kontern viel eher, „Sie haben Angst vor uns“: Wagenknecht sieht Demo in Berlin als „Startschuss“ für neue Friedensbewegung. Weit gefehlt, denn von den angeblich 50.000 Demonstrierenden waren es viel eher knapp ein Fünftel, die Polizei spricht von 13.000. Robert Habecks Äußerung von einer „Irreführung der Bevölkerung“ seitens jener Initiatorinnen trifft in Gänze zu, wer sich die Argumente vergegenwärtigt.

Daß die Linke sich zerlegt, war schon im Herbst letzten Jahres überdeutlich spürbar, zumal Sahra Wagenknecht immer wieder stoisch daran festhielt, wir sollten doch mit Putin verhandeln. Der diplomatische Weg funktioniert schlichtweg nicht, wenn diesem ein Diktatfrieden folgt, was gleichwohl bei der Friedensdemo schlichtweg ignoriert wird. Bekanntermaßen fordert Wladimir Putin die Unterwerfung der Ukraine, blendet den demokratischen Prozeß aus mit dessen Behauptung, Nazis würden dort regieren.

„Die Ukraine darf kein russisches Protektorat werden.“

So die Forderung der beiden, die tatsächlich Wladimir Putins Vorhaben schlichtweg übersehen und blauäugig an dieser Friedensbewegung festhalten, während parallel Russland die Ukraine bombadiert, Frauen vergewaltigt, Kinder verschleppt und neue Waffen aus China fordert. Von einer Verhandlungsbereitschaft seitens der russischen Machthaber kann keine Rede sein.

Wenn Wagenknecht Annalena Baerbock als „Elefant im Porzellanladen nennt, die über das internationale Parkett trampelt“, dann verkennt sie die beherzten Bemühngen unserer Außenministerin und stimmt ein in die trögen Rufe „Baerbock muß weg oder raus“. 141 Staaten haben bei der UN-Resolution den russischen Angriffskrieg verurteilt, eine deutliche Ansage, die somit Baerbocks Anliegen bestätigen.

Kriege werden am Ende am Verhandlungstisch beendet

Manchmal müssen aber Waffen sprechen, so wie das auch die Alliierten mittels ihres beherzten Vorgehens erreichten, somit Nazi-Deutschland besiegten. Der Despot Wladimir Putin fordert die freie Welt heraus mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die sich selbstverständlich verteidigt, auch mit Waffen-Unterstützung Europas und den USA. Blieb diese Hilfe aus, würde Russland sich die Ukraine als Protektorat einverleiben. Diese neue Friedensbewegung muß daher mit Fug und Recht nicht nur als Flop gewertet werden, darüber hinaus füttert sie Rechtsradikale und die Querfront!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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