
flickr.com/ DonkeyHotey/ (CC BY-SA 2.0)
Politisches Versagen verdeutlicht Arroganz des Hegemons
Braucht die Welt die Nummer Drei in der Riege politischer Staatsfrauen, denken wir an die „Eiserne Lady“ Margaret Thatcher oder an „IM Erika“ Angela Merkel, so daß im November die US-Amerikaner Hillary Clinton am Ende zur 45. Präsidentin küren? Der Milliardär Donald Trump trat an, um das zu verhindern, nunmehr schmiß sein republikanischer Rivale, Ted Cruz, nach den verlorenen Vorwahlen in Indiana hin, The Donald vs. Hillary offenbart den worst case.
Während ein Bernie Sanders in der Rolle des demokratischen Sozialisten weiterhin nicht aufgibt, obwohl die ehemalige Außenministerin und First Lady an der Seite ihres Gatten längst mehr als 90 Prozent der benötigten Delegiertenstimmen für sich verbuchen kann, verdeutlicht das gesamte politische Versagen die Arroganz des Hegemons, der den Rest der Welt verächtlich behandelt, denken wir an den von Trump rezitierten Slogan „America First“, der gar auf besonders perfide Weise sich einbringt, wie der US-Historiker Gary Gerstle zurecht anmahnt.
Stillstand weltpolitischer Entscheidungen oder alles nur Augenauswischerei?
Spekulationen treiben dringend notwendige weltpolitische Entscheidungen wie bei einer Treibjagd an den Rand der Verzweiflung, wo doch Kriege, Elend und genug Handlungsbedarf zügige Reaktionen abverlangen seitens der Verantwortlichen. Doch die jagen eigenen Interessen hinterher, gerade was die Wahlkämpfe hüben und drüben des Atlantiks diesjährig und im nächsten Jahr anbelangt.
Beim TTIP mag das den Gegnern Zeit und Raum für mehr Gegenwind bescheren, egal wer die US-Wahl gewinnt, in beiden Fällen blickt die Welt noch wesentlich gefährlicheren Szenarien entgegen, zumal ein europäisch erstarkter Rechtsruck ebenso mehr schlaflose Nächte für all jene bedeutet, die noch an Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit glauben. Davon wird nichts mehr übrig bleiben, sollte dieser Kurs sich fortsetzen.
God bless America – eine Illusion angesichts dessen Kriegspolitik
Was soll das für ein Gott sein, der sich dermaßen simpel einseifen läßt, wie manch US-amerikanischer Patriot im Rausche eigener Selbstüberschätzung den Rest der Welt beherrschen will? Aber genau jene tiefe Überzeugung beflügelt ebenso die beiden verbleibenden Kandidaten, ob sie es öffentlich kundtun oder nicht. Die Welt hatte etliche US-Präsidenten, die viel Unheil anrichteten, gleichwohl Quereinsteiger, die vorher mit Politik wenig am Hut hatten, denken wir nur an den FBI-Spitzel und Schauspieler Ronald Reagan, der als Informant diente, in dem er Schauspielkollegen verriet, die er als Kommunist zugeordnet hatte.
Jetzt darf The Donald sich beweisen, ob nun nur als Multi-Millionär oder mit einigen Milliarden Dollar Vermögen „ergaunert“. Wer tatsächlich glaubt, eine Hillary Clinton sei das kleinere Übel, falls sie das Rennen macht, der möge sich noch wundern, welch „bösartiges Treiben“ diese USA der Welt zumuten werden.
Lotar Martin Kamm
Die Frage ist wirklich nur, wann endlich wird die Welt bemerken, was hier läuft?
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Jeder Wahlkampf kostet Geld. Folge der Spur des Geldes.
Jede DEMO kostet Geld, um diese zu organisieren, außer 1989, doch daran hat sich sehr schnell das Geld dran gehängt. Ansonsten bei den meisten Demos muss es heißen: Folge der Spur des Geldes.
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