Ihr Blattgefieder

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Sie fühlte,
du meine Güte,
bei ihm sich zu entblättern,
keine Schamesröte wird
in ihr Gesicht klettern.

Weich fielen sie hin,
die beschriebenen
Buchseiten,
schwebten sanft
nach allen Weiten.

Selbst die welkenden
Blütenblätter,
in seinem Lichte,
empfand sie
sie wieder netter.

Sie spürte,
du meine Güte,
ein Kribbeln im Bauch,
als er sie zusammenkehrte,
meinte, das sei Liebesbrauch.

Aufgehäuft die losen Blätter,
ihre Blöße bloß ein Haufen,
den er für sie erschuf,
was bleibt von meinem Wesen,
kompostierbar, sein Zuruf.

Seither keiner fegt mehr
ihre Blätter, ihre Seiten,
niemals wieder,
offen trägt sie Nacktheit,
stolz ihr Blattgefieder.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Hauptsache demonstrieren

Widerstand sei Pflicht,
man habe dem Staat zu trotzen,
letztlich nichts dagegen spricht,
in Corona-Zeiten dennoch zum Kotzen.

Argumente werden ausgetauscht
per Alu-Hut und viel Geschrei,
Verschwörungen sind aufgebauscht,
Hauptsache man fühlt sich frei.

Demokratie muß vieles aushalten,
im Faschismus gibt‘s keinerlei Raum,
nichts mehr mit schalten und walten,
beendet jeder freiheitliche Traum.

Impfpflicht in vieler Munde,
von Zwang und Polizeistaat die Rede,
es gäbe kein Corona, macht die Runde,
welch gezielt gefährliche Fehde.

Solidarität mit Infizierten hält noch an,
während Ignoranten auf ihr Recht bestehen.
Ein idiotisch blauäugiger Run
will nicht den Ernst der Lage verstehen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Behinderte gut versorgt und weggesperrt

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Sechs unterschiedliche Schicksale

Schöne heile Welt, die ohnehin gezeichnet von Armut, Kriegen und Zerstörung, die uns da zu Füßen liegt, wobei es noch die „Normalen“ und die als lästig empfundenen Behinderten gibt. Letztere werden irgendwie gut versorgt und einfach weggesperrt, mitten unter uns und doch immer noch benachteiligt.

Was gibt uns das Recht, Menschen dermaßen ausgegrenzt zu behandeln? Welch trügerisches Bild soll da vermittelt und gern vertuscht werden, was sich hinter Mauern in geschlossenen Anstalten traurig Dramatisches abspielt, von dem Nichtbehinderte nichts mitbekommen sollen, damit die normgerechte Gesellschaft ungestört ihrem Treiben nachgehen kann? Wer bestimmt die Grenzen, siebt aus und selektiert?

Die folgenden, hier beschriebenen sechs unterschiedlichen Schicksale haben sich tatsächlich so zugetragen, ihre Namen wurden ganz bewußt zu ihrem Schutz geändert, liegen allerdings der Redaktion von Makadomo vor.

Irgendwo in Großbritannien in einem nichtstaatlichen Heim

Im Gegensatz zu staatlichen Einrichtungen wurde in dem privatfinanzierten Heim versucht, die betroffenen Kinder und Jugendlichen zumindest ohne Psychopharmaka zu behandeln, wobei die ganz schweren Fälle auch hier nicht versorgt wurden. Die einzige Parallele bestand dennoch darin, daß eine Ganztagsversorgung und -betreuung unabdingbar ausgeübt wurde, wobei die Heilpädagogen selbst in der Einrichtung lebten. Dabei wurden stets unterschiedliche Behinderte in kleinen Gruppen betreut, damit ein gewisser Austausch stattfand und eben keine Ausgrenzung.

Der neunjährige Tom litt unter Mikrozephalie und hatte erhebliche Probleme mit den anderen, mochte Nähe so gar nicht, legte also großen Wert auf eine bestimmte Distanz. Auch reagierte er sehr aggressiv, wenn die Stimmung zu laut war oder Hektik aufkam. Gleichzeitig spürte er aufgrund der hohen Sensibilität, wenn andere Probleme hatten, konnte mitunter sprachlich sehr direkt und unverblümt Dinge ansprechen, bestand aber auf seine Außenseiterrolle.

John hingegen, gerade mal acht Jahre alt geworden im Sommer 1976, trumpfte sprachlich sehr gern und vor allem äußerst redegewandt auf, was im Übrigen gar nicht so selten sein soll bei Hydrocephalus-Betroffenen, besser bekannt als Wasserkopf. Und so fühlte er sich in der Gruppe als geistiger Mittelpunkt ganz wohl, lebte stetig auf bei geringsten Erfolgserlebnissen.

Peter hatte im Alter von zwei Jahren bei einem Verkehrsunfall beide Eltern sowie seine Schwester verloren, wobei er selbst als einziger im Autorwrack überlebte und hier in der Gruppe seine traumatischen Erlebnisse verarbeiten sollte. Körperlich war der Zehnjährige den anderen mit Abstand überlegen, seine Betreuer achteten tunlichst darauf, daß er nicht in plötzlich aufkommenden Wutanfällen sich und andere gefährdete.

Das Schicksal vom neunjährigen Mike hatte es so gar nicht gut mit ihm gemeint. Seine Mutter war für einen Moment unaufmerksam gewesen, so daß ihr Junge mit gerade mal zwei Jahren den Griff des Milchtopfes auf dem Herd erreichte, daran zog und die kochend heiße Milch ihn verbrühte. Der Schock neben den erheblichen Verbrennungen saß extrem tief, seit dem blieb er in seiner Entwicklung stehen, stammelte eher Laute, statt zu sprechen, hob alles auf, was er auf dem Boden robbend finden konnte, um es fortan kreiselförmig zu drehen.

Hingegen der achtjährige Steven unter einer besonders schweren Epilepsie litt, manchmal lang anhaltende Anfälle hatte, folglich man ihn nie allein lassen konnte und obendrein stets auf Zehenspitzen lief. Seine Eltern hatten ihn direkt nach der Geburt zunächst staatlichen Heimen anvertraut, aber schon bald bemerkt, daß jene eher ihm schadeten, statt ihn menschenwürdig zu betreuen.

Fred – Einzelbetreuung als letzte Rettung?

Gewalt- und Ruhigstellung stellt ein unbedingtes Unvermögen dar, ist als eine totale Kapitulation zu werten, wenn staatliche Heime solche Mittel anwenden, um ihre Behinderte dermaßen menschenverachtend zu betreuen. Nicht zufällig entstand der Film „Einer flog übers Kuckucksnest“, der ein Jahr zuvor erschienen war.

Als der neunjährige Fred aus dem Bus ausstieg, rannte er sofort zum Spielplatz, kauerte sich in den Sandkasten und machte sein Geschäft. Sowohl seine Körperhaltung als auch seine Gestik und Mimik glichen viel eher einem Tier, einem wildgewordenen Affen als einem Menschen. Sein Betreuer las mit großer Bestürzung seine Akte. Fred galt als TV-disturbed, die Fernsehbilder begleiteten ihn ständig, am Tag und des Nachts bis tief in seinen Träumen,  wobei er zur Ruhigstellung von seinen Eltern im Alter von zwei Jahren auf eine glühende Herdplatte kurz gesetzt worden war.

Staatliche Heime benötigten vier Pfleger, damit Fred seine Mahlzeiten einnahm: Zwei hielten die Arme, einer die Beine nach hinten sowie den Stuhl, und einer fütterte ihn gewaltsam laut Bericht. Die jetzige Heimleitung beschloß, daß Fred eine Einzelbetreuung als letzte Rettung erhalten, jemand, der mit dem nötigen Fingerspitzengefühl und einer Riesenportion Geduld ihm helfen sollte. Immerhin gelang dies nach mehreren Wochen mit vielen, ausgiebigen Spaziergängen, behutsamen, anfangs sehr beschränkten Gesprächen. Fred konnte dann wieder selbstständig allein essen, sich anziehen, die Wutanfälle verringerten sich. Sein Betreuer beschrieb Freds Augen wie einen Brunnen. Wer in sie hineinsah, konnte dessen Grund niemals sehen, so tief versteckt verirrte sich dessen Seele im Blick selbst!

Noch ein mühsamer Weg für Behinderte

Einerseits regelt der Artikel 3 des Grundgesetzes seit 1994 den Schutz der Behinderten, in dem sie nicht mehr benachteiligt werden dürfen, dennoch gestaltet sich die Praxis entsprechend eindeutig.

Nach wie vor herrscht Ausgrenzung, allerdings klingen immer mehr Versuche an, Behinderten ein besseres soziales Umfeld zu schaffen, sie zu integrieren, auch bemühen sich mehr Familien um ihre behinderten Angehörige so weit möglich zuhause, ohne sie einfach in Heime abzuschieben. Andererseits sorgt die sozialrassistische Politik für eine deutliche Ausgrenzung all jener, die ohnehin von Armut betroffen, so erst recht für deren Behinderte!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Soziales

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Fließt das Fließende

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Wann und dann
fließt das Fließende
vorbei in mir,
ringt Strömendes
mit sich,
mich nicht
zu berühren,
will schonen,
was zart in mir,
noch zärtlich,
jung, zerbrechlich,
wann,
beantwortet niemand,
und dann ist dann,
dann sprüht Leere
weich durch mich,
rinnt luftig
in mir,
ohne Berührung,
dann und wann
schwebe ich
vor Rührung.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Corona bestimmt das Jahr

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Abstand halten das Gebot der Stunde,
Rücksicht nehmen,
so die allgegenwärtige Kunde.
Medien berichten über jene Themen,
den Alltag fest im Griff,
sorgenvoll man in die Zukunft blickt.

Gefühle wie auf schwankendem Schiff,
die Merkel wohl nicht richtig tickt.
Krude Thesen längst auf dem Weg,
Rechtsradikale mischen Verunsicherte auf,
dreiste Umstürze wie eh und je im Gepäck,
immer größer jener Widerstands Hauf‘.

Das Virus unterscheidet mitnichten,
findet stets neue Opfer zurzeit.
Es hilft kein verzweifeltes Dichten,
wenn Fanatismus macht sich erneut breit.
Ein klarer Verstand sondiert die gefährliche Lage,
auf daß man Besonnenheit nach außen trage.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Unumwundener Klang

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Ein Kind war ich damals noch,
ein wenig größer als ein Dreikäsehoch,
des sanften Tröpfelns wegen
blieb ich auf den wackeligen Stegen,
an denen Schiffe, Boote liegen,
die sich sonst im Wasser wiegen,
winzige weiche Wasserbläschen
tränkten mein kleines Näschen,
träufelten ihren spritzigen Singsang
und diesen spitzen Pfeifklang
tief in mein Gefühl und Wissen,
Mutter lehnt mit Armen auf dem Kissen
aus den großen Wohnzimmerfenstern,
sieht mich umgeben von Gespenstern,
die mich in den Schlund des Sees zerren,
sie pfeift, anstatt durchs Dorf zu plärren,
die Kleine ist schon wieder entwischt,
kein Zaun zu hoch, kein Gatter zu dicht,
komm sofort nach Hause zurück,
zu Ende war mein riechendes Musikstück,
das Geplätscher, das Seele riechen läßt,
atme ich ein, wenn Regen mich benäßt,
spüre ich, wenn Schmerzen klopfen,
ein zartes Kribbeln von fallenden Tropfen,
das Geplätscher mit Pfiffen verbunden,
erinnert vom Glück der Liebe unumwunden.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Geschäfte mit Diktaturen ein außenpolitisches Desaster

Moral und Ethik einfach ausgeblendet

Wenn Familien verreisen, verrät ihr Gepäck ziemlich deutlich, in welche Länder es sie zieht, wie man in Flughafenhallen oder auf Bahnhöfen gut beobachten kann. Anzugträger, meistens diese uniformierten Menschen in Schlips und Kragen, die eine oder andere Frau wurde dabei ebenso gesichtet, benötigen lediglich ihre wichtigen Aktenkoffer und Laptoptaschen, wobei das Reisegepäck eine eher untergeordnete Rolle spielt.

Dies gilt im Besonderen für jene Delegationen des Außenministers, die weltweit unterwegs zwar im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland jetten, aber mitnichten, um politische Beziehungen vordergründig zu pflegen, sondern in erster Linie die Wirtschaftsbeziehungen ausführlich zu sondieren. So wird dabei Moral und Ethik einfach ausgeblendet, selbst Geschäfte mit Diktaturen werden nüchtern faktisch betrachtet. Wie können gut durchorganisierte, klarformulierte Ziele und Bestimmungen, meist alibi-gesteuert durch die UNO, eine Wirtschaftspolitik mit Diktaturen gutheißen bei gleichzeitig bewiesenen Menschenrechtsverletzungen?

Unsere Vergangenheit offenbart eine widerliche Gleichgültigkeit

In der Menschheitsgeschichte spielte Gewalt stets die Hauptrolle, um die eigenen Ziele zu erreichen. Das Recht des Stärkeren bediente sich der einmal durchgesetzten Autorität ohne irgendwelche Gewissensbisse. Kein Wunder, daß selbst im direkten zwischenmenschlichen Bereich dieses antrainierte und geduldete Muster sich auch im kriegerischen Akt fortsetzte, Gewalt als völlig legitim jedweden moralisch-ethischen Gedanken verwarf. Genau deshalb dürfen wir uns eigentlich bis heute keineswegs wundern, wenn diese widerliche Gleichgültigkeit nach wie vor das weltweite Alltagsleben bestimmt.

Ob in Familien, in Schulen bis hin zu Staatengebilden, stets schwingt eine gehörige Portion Gewalt mit, die genau dann sich entlädt, wenn die Kommunikation endet, der Schwächere gezwungen wird, sich gefälligst unterzuordnen. Da erhalten die verbrieften Rechte vom Grundgesetz bis hin zu UN-Konventionen einen erheblich bitteren Beigeschmack, wenn man die geschönte Theorie mit der Wirklichkeit vergleicht. Wen wundert es also, daß Schüler selbst keine großen Unterschiede zwischen Demokratien und Diktaturen erkennen?

Diese Geschäftspraxis wird munter fortgesetzt

Warum in die Ferne schweifen, um mit dem Finger auf jene Politiker zu deuten, die zusammen mit Wirtschaftsdelegationen und der Volkrepublik China blühende Geschäfte ankurbelten, deren teilweise hochgiftigen Produkte unsere Spielzimmer „beglücken“ trotz bekannter Menschenrechtsverletzungen, wenn in Europa selbst ebenso moralische Bedenken keine Rolle zu spielen scheinen?

Doch was vor geraumer Zeit ans Licht gezerrt wurde, verdeutlichte nur die Doppelmoral der ganz eigenen Vorstellung von Politik und bestimmten Wirtschaftsinteressen. „Da wird tröpfchenweise die Öffentlichkeit über die Zusammenarbeit der deutschen Polizei sowie des weißrussischen Sicherheitsapparats informiert“, wie der Grünen-Politiker Volker Beck laut Spiegel kritisierte, „die Geheimniskrämerei der Regierung sei politisch inakzeptabel.“ Die entrüsteten Rufe der SPD-Oppositionspartei wurden lauter, aber als diese selbst in der Regierungsverantwortung standen, fanden außenpolitische Handelsbeziehungen mit Diktaturen mit derselben Ignoranz statt. Was die USA nonchalant vorleben, vollziehen natürlich auch die anderen Nationen und somit erst recht Deutschland.

Wer oder was kann sie daran hindern, sie aufhalten? Stetige Aufklärung, die Menschen immer und immer wieder über solch dreiste Mißstände informieren, selbst wenn die Aussicht auf Besserung noch so dürftig sich gestaltet. Das politisch wirtschaftliche Gewissen gibt es auf der einen Seite de facto nicht, aber jene Menschen, die nicht tatenlos zuschauen, wenn Ethik und Moral mit Füßen getreten werden, die sterben nicht aus, melden sich zur Stelle und mahnen an. Daß der Prozeß des Umdenkens und somit die Nichtduldung von dermaßen fragwürdigen Geschäftspraktiken sich weder über Nacht ändern lassen, selbst in absehbarer Zeit nicht, liegt auf der Hand. Dennoch gilt es, schnell und zielgerichtet zu reagieren, aufzudecken und entsprechend Verantwortliche daran zu erinnern, für was sie stehen: für gewissenlose Geschäfte ohne jedwede Moral und Ethik oder für die Einhaltung mühsam errungener Gesetze und Menschenrechte. Die Grenze mag als fließend oftmals interpretieret werden, aber eigentlich ist sie haarscharf sichtbar, es gibt nur eine Bejahung oder eine heftige Negierung.

„Wer Diktaturen die Tür nur einen spaltweit bereitwillig öffnet, muß sich nicht wundern, daß sie gewissenlos aus den Angeln gehoben wird. Nur eine geschlossene Tür signalisiert ein klares Nein!“

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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