Einfach mal die Klappe halten

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Besserwisser wieder mal unterwegs
besonders in den Medien,
es stinkt gen Himmel
dieses Muster.

Und der Schuster?
Bleibt nicht bei seinen Leisten,
das wissen doch die Meisten!
Gerade zum Trotz,
welch tröger Frotz,
was soll jenes Geraune,
wie es so steht im Raume?

Der Bundeskanzler in der Kritik,
besonders für die Opposition ganz schick.
Dies auszuhalten das Wesen der Politik.
Hinterher sind alle schlauer,
egal wer da liegt auf der Lauer.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Von Friedensbemühungen keine Spur

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Abschiednahme ewiglicher Rücksicht

Was haben wir, besonders unsere Generation, gegen die Nato, jene kriegerische USA, das Wettrüsten demonstriert, uns politisch positioniert, doch ja den Frieden zu bewahren. Wahrlich, ein hehres Ziel, welches spätestens seit dem 24. Februar 2022 keinerlei Gültigkeit mehr haben kann. Im Grunde genommen schon wesentlich früher, wer sich die historische Abfolge jenes russischen Despoten betrachtet.

Insofern Schluß mit lustig und ewiglicher Rücksicht, auch wenn diplomatische Kanäle und Wege weiterhin stets angeboten werden sollten, so wissen wir doch mit ziemlich nachvollziehbarer Sicherheit, wie jenem Herr Putin paroli geboten werden muß. Eben nicht mittels zweifelnder Rücksichtnahme, sondern lediglich mit deutlicher Härte. Das jüngste 32. Nato-Mitglied reagiert weise und zielorientiert: Schweden positioniert sich zu möglicher Atomwaffenstationierung. Richtig so!

Europa muß deutliche Signale gen Moskau senden, sofort reagieren zu können, wenn die russischen Herren mal wieder mit einem Atomkrieg drohen. Das hat natürlich Konsequenzen, mit dem Erstschlag der Russen folgt die entsprechende Antwort, Petersburg und Moskau wären Minuten später pulverisiert, unabhängig davon, wie dramatisch die Zerstörung seitens russischer Atombomben. Ein Szenario, welches wir uns alle lieber nicht vorstellen wollen, dennoch rückt es leider in den Fokus einer neuen Realität, die mal wieder aufzeigt, wie simpel, unverantwortlich menschenverachtend Despoten schlichtweg sind. Nicht nur ein Herr Putin, sondern gleichwohl ein Kim Jong-un sowie ein Xi Jinping sind mit derselben Skepsis zu beobachten.

Und bei den Amis wegschauen, fragen sich all jene wie z.B. das BSW, von Vernunft und Gerechtigkeit, welches jene politische Gruppierung gern für sich in Anspruch nimmt, kann dabei so gar keine Rede sein. Amis wollen wenigstens den demokratischen Willen im Rahmen des Völkerrechts gesichert wissen, ein Verteidigungsbündnis wie die Nato garantiert dabei gegenseitigen Schutz. Die zitierten Despoten dagegen haben nur eines im Sinn, nämlich die Zerstörung von Demokratien bishin zu imperialistischem Vorgehen wie Russland, das Völkerrecht mißachtend. China will Taiwan per Waffengewalt erobern, während Nordkorea nicht davor zurückschreckt, mit seinen wenigen Atomwaffen die USA angreifen zu wollen. So what?!

Von Friedensbemühungen keinerlei Spur, das muß man leider konstatieren. Das gehört wohl der Vergangenheit an, zumindest aus Sicht jener genannten Despoten. Gleichzeitig nimmt die Zahl von Autokratien zu, mit Blick gen Iran, Ägypten, Ungarn, Argentinien, Syrien, Belarus, um nur mal jene zu erwähnen. Eine friedliebende westliche Demokratielandschaft tut sehr gut daran, solche Entwicklungen scharf zu beobachten. Hinzu kommt die Wahrscheinlichkeit, daß mit einem Herrn Trump die USA gleichwohl autokratisch sich schneller entwickeln werden, als uns allen lieb sein wird. Ein dramatisch grauenvoller Gedanke.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Von Zufall keine Rede

Potzblitz, was für’n Witz,
dieser Trump, so was von plump,
will zum zweiten Mal
als Präsident glänzen,
das Getränk im Glas schal,
wie in Schulzeiten eher schwänzen,
so das entsetzte Gefühl
im politischen Gewühl!

Wer hätte das gedacht,
es in den USA so kracht,
das Volk sich blenden läßt
trotz Demokratie und Freiheit,
im neuzeitlichen Jetzt
ist’s mal wieder soweit,
eine einzige Farce,
niemals zum Spaß!

Die Welt hält den Atem an,
Autokraten sind erneut dran,
um ihre Macht auszuspielen,
zu viele Opfer in deren Visier,
die reihenweise tot umfielen,
das alles für diese Gier,
wo Geld die Welt regiert,
Armut dabei stets verliert!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Bundesregierung kneift bei eigenen Klimazielen

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Unglaubwürdig auch wegen der Union?

Während ganz besonders konservative und rechte Kräfte ziemlich beherzt mit entsprechendem Haß gegen Klimawandeldemonstranten bis hin zu brutalem Verhalten der Letzten Generation gegenüber sich nicht scheuen, unterläßt die Ampelregierung es, ihren politischen Auftrag tatsächlich ernsthaft umzusetzen. Dabei hatte ganz besonders Wirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck darauf bestanden, ihn einzuhalten.

Die Bundesregierung habe Revision gegen ein wichtiges Klimaurteil eingelegt, welches sie zur Vorlage wirksamer Klimaschutzprogramme für die Bereiche Verkehr und Gebäude verpflichte. Daß daraufhin Umweltverbände empört reagierten, sollte uns nicht wundern.

Die Rechnung der Opposition scheint aufzugehen

Übrigens nicht nur bei der Klimapolitik der Regierung, sondern gleichwohl auf vielen Ebenen, wie z.B. bei der Migration. Bereits vor knapp anderthalb Jahren bemerkten wir, daß sich Halbherzigkeit rächt beim Klimawandel, das Großkapital stehe weiterhin auf der Bremse. Leider hält dieser Zustand vollumfänglich an, selbst die Ampel läßt sich beeindrucken.

Sollte die Politik der Lippenbekenntnisse anhalten, dürfen sich FFF sowie Klimawandelgegner auf einen wesentlich härteren Weg einlassen, was letztlich sogar die Aktionen der Letzten Generation mehr als rechtfertigt. Wer trägt hierbei wohl die größere Verantwortung, eine Politik, die sich stets wegduckt oder Protestierende, die den Finger in unübersehbare Wunden legen?

Das Spiel auf Zeit mehr als fragwürdig

Dabei tut sich die Ampel so gar keinen Gefallen, zumal sie ohnehin bereits im Fokus einer teilweise übertriebenen Kritik seitens der Opposition sich befindet, wobei auch die Medien gern vollmundig nachtreten. Mit sachlicher Auseinandersetzung hat Letzteres weniger zu tun, vielmehr mit Hetzkampagnen par excellence!

Da die Bundesregierung effektive Maßnahmen dermaßen leichtfertig hinauszögert, wie die Geschäftsleiterin Politik des Dachverbands Klima-Allianz, Stefanie Langkamp, betonte, sogar die Kosten für den Staat und die Menschen in Zukunft somit steigen, sei diese Revision somit ziemlich fatal. Dennoch kann man zuversichtlich sein, daß das Bundesverwaltungsgericht die Entscheidung der Vorinstanz bestätigen werde. Ein wenig Hoffnung macht das schon trotz berechtigter Bedenken, wobei das Großkapital sowie die Opposition leider an ihrer Haltung festhalten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Klima/Wetter

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Cannabis plötzlich eine Gefahr für uns alle

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Warum Konservative und Rechtsradikale sich aufregen

Hurra, hurra, endlich darf gekifft werden, nicht allein, sondern gemeinsam ein Paradies auf Erden. Dank den Ampelparteien, Sie verzeihen, sei Schluß mit Cannabis-kriminalisierung, unser Dank an die jetzige Regierung. Zum Leidwesen der Union, die sieht bereits schon, wat fürn Hohn, daß Kiffer sich in Rotten zusammentun, um auf bunten Schuhen Jugendlichen manch Joint anzudrehen. Ne, kein Versehen, pure Absicht, statt Verzicht!

Doch mal schön der Reihe nach, ick sach. Jahrezehntelang wurden Kiffer kriminalisiert, völlig ungeniert, während im nahen Bierzelt, dat wußte alle Welt, manch Maß hinter jede Binde gekippt, man sich an die Stirn tippt, ob solch ungebremsten Saufgelage, außer Frage. Denn wer dem Alkohol verfallen, der tat nur noch lallen, doch der aufgeweckte Mensch mit Joint, der ward stets unaufgeräumt. Hattu Haschisch in den Taschen, keine Schnapsflaschen, wurdest du kurzerhand eingesperrt, so simpel bisher das Gesetz hatte geplärrt.

Das hat jetzt endlich sein Ende, um janz behände dennoch rechtes Geschmeiß und Konservative auf den Plan zu rufen, die empören sich daher in höchsten Stufen. Söder warnt Cannabis- Konsumenten: Lieber raus aus Bayern, sonst darfste hier endlos reihern. Denn wer dem CSU-Mann in die Quere kommt, dem folgen Repressalien prompt! So simpel tickt nun man die CSU, oh weih, huhu!

Erstaunt darüber sein so gar keine Option, weil das wußten wir bereits vorher schon. Die Union tat somit vehement verkünden, aus einhelligen Münden, das Gesetz direkt bei erneuter Regierungsübernahme zu kippen, schallt es aus wutverzerrten Lippen. Man möchte ihnen zuraunen, oh, welch Erstaunen, sie mögen mal für Momente ihr Hirn einschalten, statt so tröge ihre Gesetze zu verwalten. Denn wer leichte Drogen gewähren läßt, der hat besseres Spiel beim Hartdrogenfest. Das ist allerdings in solch christlichen Amtsstuben bisher noch nicht zu Ohren gekommen, drum sie blicken auf reale Kenntnisse zu benommen. Kein Wunder mit diesem Bieresrausch, da wünschte dir einen sinnigeren Plausch.

Nun fühlen etliche Moralapostel und Sittenwächter sich eindringlich berufen, in vehement vorgetragenen Stufen, vor den Gefahren des Cannabis-Rausches hinzuweisen. Sicherlich, das wissen wir doch aus früheren Kifferreisen, aber wer die Jugend umfassend informiert, der darf völlig ungeniert, sie ab 18 Jahr lieber gewähren lassen, als sie strafrechtlich zu erfassen, ihnen das Leben auf lange Sicht damit zu versauen. Im Knast lernen sie unter anderem Klauen. Das war bisher der völlig verkehrte Weg, ein schlechter Selbstzweck!

Insofern hat die Ampel beherzt den besseren Weg eingeschlagen vor ein paar Tagen. Gut so, vielleicht ist jetzt mal Ruh. Auf daß wir die Hartdrogendealer besser im Visier haben, es endlich mal wagen, ohne zu verzagen, die Drogenpolitik in richtige Bahnen lenken. Uns damit einen besseren Überblick schenken.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Wenn der Haussegen schief hängt

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Die Familie kannst du dir nicht aussuchen,
manchmal sowas zum Verfluchen.
Doch mach das Beste draus,
egal ob Neid oder einfach Graus.
Denn willst du friedlich leben,
hast du einiges zu vergeben.

Beispiele genügend vorhanden sind,
das weiß längst fast jedes Kind.
Mit Blick zur britischen Königsfamilie
verwelkt inzwischen gar manch Lilie.
Ob das so tatsächlich gewollt,
gar künstlich herbeigeholt?

Lady Di hätte so gar keine Freude,
erst recht nicht mehr heute!
Was Königin Camilla sich erdreistet,
entschlossen herrschaftlich leistet,
hätte Harrys Mutter zur Weißglut gebracht,
im Königshaus heftigen Streit entfacht.

Die Stiefmama erfüllt dabei ihre Rolle,
auf daß sie stoisch weitergrolle.
Harry bleibt besser vorerst in den USA,
das ist Beobachtern hierbei klar.
König Charles hat somit kein tolles Los,
plötzlich erkrankt, obendrein der Ärger groß.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Politisches Desaster läßt tief blicken

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Wohin steuert die Menschheit sehenden Auges?

Vergleiche haben oftmals etwas Pathetisches, obwohl sie durchaus gerechtfertigt angewandt werden müssen, wie sonst können wir unseren Mitmenschen die Augen öffnen? Insofern kommt es unbedingt darauf an, möglichst zielgenau zu argumentieren, Hintergründe zu beleuchten, damit naheliegende Zusammenhänge verstanden werden.

Direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich eindeutig ein gewisses Erwachen, zumal die millionenfachen Toten eine Mahnung darstellten, dies nie wieder zuzulassen. Wir wissen ob der vielen Kriege, die im Anschluß bis heute eben nicht verebben, so daß zugleich die Frage im Raum steht, warum genau das nicht verhindert wird!

Trotzdem wurde am 24. Oktober 1945 die UN ins Leben gerufen, ein Meilenstein politischen Willens, in der 193 Staaten sich verpflichteten, das Völkerrecht uneingeschränkt anzuerkennen. Heute vor zwei Jahren mißachtete Putins Russland dies, ohne zu zögern, kaltschnäuzig mit einem Laissez-faire unvorstellbaren Ausmaßes! Dieser Diktator hat eine Tür aufgestoßen, die auch andere Herrscher beflügelt, es ihm gleichzutun, denken wir an China, Iran oder Nordkorea.

Dabei entwickeln sich erneut autokratische Staaten, ungehemmt und mit einer Selbstverständlichkeit, die ihresgleichen sucht. Mensch immer noch nicht begriffen hat, was dies bedeutet? Mit Sicherheit Unterdrückung, ein politisches Desaster, was ziemlich tief blicken läßt. Naivität, bespickt mit einer schier unverstellbaren Angst, solchen heimtückisch menschenverachtenden Gegnern die Stirn zu bieten? In der Tat, wobei genügend Opfer auf der Strecke bleiben, denken wir an Alexej Nawalny, der ganz gezielt wieder Russland aufsuchte.

Andererseits kann von Harmonie unter Rechtsradikalen so gar keine Rede sein, wenn Marine Le Pen Alice Weidel widerspricht, die erneut mit Lügen versucht, sich aus eigenem Unvermögen zu ziehen. Nicht weiter verwunderlich, so tickt halt die Chefin dieser AfD. Wir kennen die Grabenkämpfe unter den vielen linken Gruppierungen, jüngst stellt dies das BSW unter Beweis, während es wohl nach Wahlen in den Deutschen Bundestag Platz nehmen dürfte, wäre Die Linke draußen.

Grund genug, aufzuatmen, wenn jene rechte Klientel sich uneins? Mitnichten! Sie finden in der Regel stets den Konsens, wie wir doch leidlich aus der Geschichte wissen sollten. Mussolini, Franco und Hitler verstanden sich trotz mancher Differenzen. Wir sollten uns allesamt eben nicht in Sicherheit wiegen, daß sich bei dieser bevorstehenden Entwicklung alles zum Guten einrenkt. Das Gegenteil haben wir zu erwarten, wenn Menschheit sehenden Auges tatenlos sie gewähren läßt. Die Parole Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! sollten wir uns nicht nur auf die Fahnen schreiben, sondern mit aller Deutlichkeit verhindern!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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