Deutschland schiebt sich ab

Weil Merz bringt die Nazis wieder auf Trab

Ja, mei, wat is des schee, es tut scho lang net mehr weh, die Union schadet sich selbst und erst recht mit der SPD. Nein, mal Hand aufs Herz, so janz ohne Schmerz, erneut versemmelt von jenem Merz. Erst hat er mit dessen Stadtbildgeschwätz gesorgt für bundesdeutsche Hetz, Migranten stören allenthalben, dat wußten schon sämtliche Nazifalben, nunmehr schießt er gen Wadepfuhl, oh, weih, wie hohl.

Nachdem die Talibanflagge in Berlin unerschrocken wehen kann, ist nunmehr Syriens Präsident al-Sharaa mal dran, um mit diesem über Abschiebungen zu plauschen. Was fürn schräges Politrauschen! Mit Merz ham die Nazis im Land wieder allerlei Mögliches in der Hand, welch Schand. Obendrein ätzt im Hintergrund jener Spahn wie ein Höllenhund: „Wir werden nicht gemeinsam sterben mit denen“, gemeint sind alle SPDler, die großen und die kleenen. Was jene KleinKo angeblich Tolles liefern soll nach all dem vorherig inszenierten Ampelgroll, fragt sich der mündige Wähler mit langem Gesicht, von Wahlbetrug zurecht er spricht.

Wo soll dies alles wohl enden, Deutschland vergißt offensichtlich seine gestandenen Legenden. Mit Merz‘ Gurkentruppe erleben wir mitnichten ein positives Gewuppe. Ganz im Gegenteil, alles andere als affengeil. Habeck hatte es doch zurecht vorhergesagt, doch wer nicht fragt und nichts wagt, dem folgen ewiglich dumme Wähler lieber erneut angeblicher Wirtschaftskompetenz, die Union bequemt sich auf altbackenen, bekannt faulen Lenz. Zurück zur fossilen Zeit, man sei mitnichten bereit, den Klimaschatz ernst zu nehmen. Wie in den USA dieselben unbequemen Themen.

Trumpismus scheint och die Union sich auf deren Fahnen zu schreiben, sie werden es links-grün Versifften schon zeigen, wohin steuert der neue bundesdeutsche Reigen. Welch fataler Irrtum, nur zu dumm, daß Kunst und Wissenschaft es stets rafft mit all ihrer kreativ-cleveren Kraft, die politschen Fehler klar zu benennen. Da helfen weder tröges verlogenes Bekennen, erst recht kein Zusammenschluß mit jener braun-blauen Nazihorde, sondern vielmehr deutlich klare Worte.

Genügend kritische Stimmen halten noch still, ihr Schweigen verhallt die Tage merkwürdig schrill. Höchste Zeit, daß sich mehr Menschen zusammentun und nicht eher ruhn, bis Merz und Konsorten verbannt an anderen Orten. Verpassen wir jene letzten Chancen, erleben wir ganz schrecklich andere Avancen. Die sollte sich nicht nur Deutschland ersparen, bevor das Land versenkt den demokratischen Karren.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Time to go – take it or leave it!

Image by Frank Rietsch from Pixabay

Man wird wohl noch träumen dürfen, oder?

Ein UFO kreuzt urplötzlich auf, ohne daß die Menschheit dies mitbekommt außer von denjenigen, die oftmals etliche UFOS stets sichten und thematisieren. Insofern beachten allesamt mitnichten deren aufregende Äußerungen zum nunmehr vorliegenden Geschehen. Ein weiteres angebliches UFO wird somit außer acht gelassen. Gut so.

Schließlich haben die Wesen im unbekannten Flugobjekt etwas dramatisch Positives vor. Endlich wird die Welt von ihren Peinigern befreit, nicht etwa in einem sich ewiglich hinziehendem Prozedere, sondern vielmehr schlagartig, in Sekundenschnelle. Doch Halt, schön der Reihe nach.

Frankfurt Airport, morgens um 7:40 Uhr, der Tower entdeckt ein merkwürdiges Signal, welches keinem Flugzeug zuzuordnen wäre. Aufregung bei den Fluglotsen, kurze Mitteilung an Vorgesetzte, hektische Rückmeldung beim BND sowie beim MAD in Köln. Zwei Minuten später sind alle Verbündeten der NATO informiert, selbstverständlich weder Russland noch andere Staaten.

Washington DC, The White House, Trumps orangener Schädel knallt im Oval Office auf dessen Schreibpult, sämtliche Wachen im Gebäude, das gesamte Sicherheitspersonal sowie Mitarbeiter sacken in sich zusammen, verlieren ihr Leben. Zeitgleich betrifft es Putin, Xi Jinping, Kim Jong-un und alle Despoten sowie bösartige Herrscher, aber auch Milliardäre. Überreiche werden genauso wie alle Schwerverbrecher und Vergewaltiger nicht verschont.

Innerhalb von zwei Minuten darf Mutter Erde aufatmen, was die Menschheit selbst niemals hätte erreichen können, trotz etlicher Bemühungen in all den Jahrhunderten gar in der Neuzeit, fremde Wesen aus dem All befreien unsere Spezies von ihrem Grundübel: das Böse vernichtet.

Zeit zum Aufatmen setzt Momente später ein, weil sich die Erkenntnis durchsetzt, daß ein gezielt tieferer Sinn genau das rechtfertigt. Eine zweite Chance, um einen realen Frieden zu leben, in dem kein Verbrechen notwendig sein wird, Armut ausgelöscht der Vergangenheit angehört, Geldnot nur noch in Geschichtsbüchern an frühere Mißstände erinnert.

„Was hat uns früher geritten, um all jene Verbrechen zuzulassen?“, fragte erstaunt Melissa ihre Mutter. Diese zuckte mit den Achseln, strich ihrer Tochter sanft übers rote Haar und erwiderte kurz, „nun, schlag halt die Geschichtsbücher auf oder schau ins Netz, es ist alles dokumentiert.“ Die Sechzehnjährige hatte allerdings keine Lust dazu, schließlich lebte es sich in jenen neuen Zeiten wesentlich entspannter, wieso in jene Vergangenheit kramen, betrifft uns ohnehin nie wieder, dachte sie sich und rief ihre beste Freundin an.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Der politische Witz

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Voller Häme Dobrindts Abschiebepläne

Nazis unter sich
einfach widerlich.
Gilt auch für Dobrindt,
diesem Christenkind.
Von wegen sozial,
viel eher asozial.

Jener Innenminister
wirkt wie ein Philister,
Hauptsache Migranten abschieben,
eher hassen, statt lieben.
Wer Menschenrechte verachtet,
hat staatliche Willkür gepachtet.

Drum setzt den Dobrindt schnell ab,
sonst hält an jener perfide Trab.
Wer Nazis einfach gewähren läßt,
keine friedliche Gesellschaft schätzt.
Wohin das führt, sieht man in den USA,
dort herrscht Trump erneut seit diesem Jahr.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Unterjochung oder Freiheit – Menschheit am Scheideweg

Image by omar sahel from Pixabay

Keine Zeit mehr für Optimismus

Alles nur übertriebene Angst, schier Pessimismus oder etwa doch berechtigte Sorge angesichts weltweit polititscher Entwicklungen, die man einerseits ignorieren, andererseits akribisch beobachten, analysieren und werten kann? Egal, wie wir es drehen und wenden, die Realität holt all jene ein, die schlicht wegschauen, meinen, Mensch werde schon entsprechend aufpassen. Am Ende obsiegen Mächte, die nichts mit humanistisch funktionierenden Demokratien gemein haben, sondern viel eher mit Autokratien, ein zurück zum Faschismus.

Die USA zerfallen in Bedeutungslosigkeit mit diesem narzistisch, psychopathischen Präsidenten und seinen Jüngern im Hintergrund, obendrein äffen etliche europäische Staaten diesen Trumpismus nach, u.a. Politiker der Union, des BSW und erst recht der Nazis. Rechtsradikale, rassistische und nationalistische Denkmuster wieder in Köpfen verblendeter Wesen, vor allem Ungebildete heften sich deren Phrasen ans Revers, während simpler Haß bei gleichzeitiger Abschaffung einer freien Presse und mithilfe des Internets in Sozialen Medien sich austoben darf, weil man sie gewähren läßt. Eine Wiederholung historischer Fehler wie vor hundert Jahren!

Anstatt beherzt politisch jener Entwicklung entgegen zu treten, hüllt man sich im Mantel des Schweigens. Da locken halt gute Verdienste, vor allem korrupte Machenschaften, willkommene Ablenkung, statt dem Volk real zu dienen. Die Macht der Geldflüsse diktiert jene Verrohung, aus der Despoten hervorgehen. Zerstörung und Kriege sowie eine resultierende Armut die Folge. Doch wer schweigt, macht sich tatsächlich mitschuldig.

Insofern dürfen wir nicht von Panikmache, Hysterie oder Pessismus reden. Vielmehr nüchtern betrachtet von einem scharfsinnigen Aufschrei, Menschheit befindet sich erneut am Scheideweg, unabhängig von den Gefahren des Klimawandels, der Umweltzerstöung und des Artensterbens. Sie ist dabei, ihr höchstes Gut zu opfern, die Menschenrechte selbst, wenn sie Despoten weltweit nicht verhindert. Das ist das Gebot der Stunde im Hier und Jetzt!

Trump verhöhnt die UNO, die WHO, Demokratien, Wissenschaftler, Künstler und all jene, die sich ihm gegenüber kritisch äußern. Der US-Präsident, der die größte Macht der größten Streitmacht der Welt hat und somit nutzt. Solange die Weltpolitik ihn gewähren läßt, fühlen sich andere Autokraten berufen, ihren Kurs fortzusetzen.

„Wenn du entdeckst, daß du ein totes Pferd reitest, steig ab!“, sagten die Dakota-Indianer. Daran sollten wir uns alle ausnahmslos halten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Too late, there’s almost the Deep State

Her mit dem Friedensnobelpreis,
so ganz ohne Scheiß,
Trump meint, dieser ihm gebührt,
manch einer ganz gerührt.
Muß niemand verstehen,
das am Fakerad drehen.

Hauptsache Kampfsport vorm Weißen Haus,
welch Spektakel und Ohrenschmaus
für die dann achtzigjährige Nülle,
Deep State in Hülle und Fülle.
Faschismus weltweit entfacht,
man wieder über Demokratien lacht.

Mensch vergißt schnell all das Leid,
wird keinesfalls mehr gescheit,
anstatt genauer hinzuschauen,
lieber nicken, sich nicht mehr trauen.
Stets nach oben buckeln und unten treten,
Meuchelmörder handeln ungebeten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Trumpismus ein einziger Stuss

Wann wacht die Menschheit endlich auf?

Was muß denn noch alles geschehen, bevor wache Geister endlich klar sehen? Mit diesem 47. US-Präsident die größte Demokratie demnächst sich verrennt? Nur ein wahrer Mann, der tasächlich kämpfen kann? Trump und Hegseth verordnen US-Militär ideologische Kehrtwende? Nach all den Siegen sei mit woke sein nichts mehr zu kriegen. Gepriesener Trumpismus exemplarisch als heilsbringender Stuß?

Gedanken ans Dritte Reich flammen auf, wie sind wohl die beiden drauf? Von „Kriegerethos“ sei die Rede, welch dramatische Fehde. Denn was gestern war das Verteidigungsministerium, sei nunmehr ein Kriegsministerium. Erinnert schlichtweg an George Orwells 1984-Roman. Yes, Trump machts’s nach, weil er’s kann. Oh, man!

Wann wacht die Menschheit endlich auf, wie sind jene Trumpisten wohl drauf? Macht hat schier endlose Möglichkeiten, sich aufs Böse vorzubereiten! Herrschaftszeiten, wir müssen uns aufs Schlimmste vorbereiten. Wer jetzt denen das Feld überläßt, hat die Verkehrten gewählt, sich komplett verschätzt. Noch gibt es Gelegenheiten, sie zu stoppen, wie lange dürfen jene Trumpisten die Weltpolitik noch foppen?

Immer mehr Militärs in US-amerikanischen Städten. Was dabei wohl Trumps Schergen mit bezwecken? Ganz einfach und überdeutlich klar, zum Faschismus entwickeln sich somit jene USA. Demokratien werden gezielt verhöhnt, mit dem Volk wird sich eben nicht versöhnt. Eliten sich viel eher nonchalant kaltherzig beschenken, während der Kleine Mann froh sein kann, Fahnen zu schwenken, latürnich für Trump, wie in einem billigen Schwank.

Vergleiche zu des Kaisers neue Kleider werden wach, mit Blick zu jener Trump-Administration. Was für ein Hohn! Anstatt mit scharfem Verstand zu intervenieren, zu protestieren mit allen Mitteln, möchte man erstaunt etliche wachrütteln, doch schleunigst sich zu besinnen, bevor demokratische Politik wird von dannen rinnen.

Wer hat am Ende die eigentliche Macht? Eine Weltpolitik, die wegschaut, zu spät aufwacht oder jener Orangeman, der täglich behauptet, yes, I can? Solange wache Geister dem kein Ende setzen, werden weltweit Messer wetzen, die mit scharfer Klinge zerstörerisch wüten dürfen, während Selbstgefällige in Regierungsetagen Champagner schlürfen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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KleinKo kurz vorm Kollaps

Was habt ihr nur vor
mit Philipp Amthor?
Er soll ein Ministerium richten,
da verliert man sich ins Dichten.
Digitalisierung aus einem Guß,
es sorgt erneut die Union für Stuß.

Manch Wähler sich die Augen reibt,
der Überzeugte besser schweigt.
Nach Ampelbashing jahrelang
trumpft auf ein Merz mit Überschwang.
Wenn sich soviel Arroganz nicht rächen tut,
wird’s am Ende alles, nur nicht gut.

Wobei von hinten eine Brandmauer lauert,
über die weder Spahn noch Merz trauert,
denn wer das Volk nonchalant betrügt,
sich doch gern mit Nazis begnügt.
Insofern alle Mahnung keineswegs eine Mär,
nichts geschieht in der Politik von ungefähr.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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