Russisch Roulette auf den Straßen

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Ihr spielt Spaziergänger,
friedliche, freiheitsliebende,
schlimm genug,
daß ihr aber Worte und Begriffe
die eine Demokratie kennzeichnen,
euch als deren Werteverteidiger ausgebt,
die bestimmen,
wer demokratisch denkt, meint Diktatur –
ist an Geschichtsklitterung nicht
zu überbieten.

Ihr spielt Russisch Roulette
mit euren Verwandten, Freunden,
schlimm genug,
daß ihr es aber auch
mit euch fremden Personen spielt,
euch als Gott oder Göttin ausgebt,
die bestimmen,
wer erkrankt, überlebt oder stirbt –
ist an Menschenverachtung nicht
zu überbieten.

Ihr spielt Outlaws, Geächtete,
vom Gesetz Verstoßene,
schlimm genug,
daß ihr dabei keine Rücksicht
auf die Rechte anderer nehmt,
euch als Opfer oder Held ausgebt,
die bestimmen,
wer Chaos verbreitet, gewinnt –
ist an Charakterlosigkeit nicht
zu überbieten.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Aussichtslos oder Hoffnung auf andere Zeiten?

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Wir haben es jederzeit in der Hand

Sie haben uns über Jahrtausende eingeredet, wir müßten die Erde uns untertan machen. Und Mensch hielt sich daran, skrupellos, ohne jedwede Bedenken oder Hinterfragung. Zumindest seitens derjenigen, die davon profitierten, die Herrschenden, während das einfache Volk sich schlichtweg fügte, um zu überleben.

In jenem Kreislauf der Ausbeutung, wobei nicht einzig und allein dies Menschen betraf, sondern auch die Natur selbst, haben in all der Zeit etliche kluge Mitmenschen oftmals vor jenen grausamen Handlungen gewarnt, versucht, die Mißstände zu artikulieren, dadurch gerieten sie selbst in Lebensgefahr, wurden gar hingerichtet.

Doch Geist selbst läßt sich letztlich nicht zerstören, weil Gedanken schon immer frei waren, egal welche Herrschaftssysteme dies verhindern wollten. Da Mensch in seinem Erfindergeist sich nicht bremsen läßt. Dennoch muß die wichtigste Frage erlaubt und immer wieder gestellt werden: Was hat Mensch dazu bewogen, all jene zerstörerischen Kräfte gewähren zu lassen? Obendrein sie nicht stoppen zu können? Das Böse hat das letzte Wort?

Mit Blick in die Gegenwart können wir nur sorgenvoll in die Zukunft blicken, zumal trotz all unseres Fortschritts wir nach wie vor Gewalt in all ihren Formen und brutalen Facetten zulassen. Mag ein Weltethikrat dies etwa aufhalten? Wenn es ihn real gäbe, spricht nichts dagegen, wie längst in etlichen Science-Fiction-Filmen zu sehen ist. Aber davon sind wir weit entfernt, zumal immer noch eine Großmacht die andere belauert. Statt aus der Geschichte die richtigen Lehren zu ziehen, scheitern wir an solch einfachen Möglichkeiten.

Mensch etwa dazu verdammt, am Ende sich und alles Leben auf Mutter Erde auszulöschen? Das sollte man nicht ausschließen, obendrein könnte auch ein riesiger Komet oder Asteroid auf die Erde knallen, der gar noch größeren Schaden anrichtet wie der vor 66 Millionen Jahren im Norden der mexikanischen Halbinsel Yucatan, dessen Einschlagkrater 180 km betrug. Gewisse Filme meinen, sie könnten solche Ereignisse entschärfen mittels Sprengung von Atomraketen auf solch Himmelskörpern, bevor sie auf die Erde treffen, um zersplittert maximal kleine Einschläge zu verursachen. Ob dies funktioniert, bleibt mal dahingestellt.

Was aber bestimmt fruchten mag, die Erkenntnis vom friedlichen Sein untereinander und mit der Natur. Die Erde bietet uns alles, wenn wir sie weise und behutsam nutzen, statt uns selbst zerstörerisch zu verhalten. Dabei bedarf es allerdings der gezielten Umsetzung, die stets am Machtgehabe einiger weniger scheitert. Solange wir jenes Übel dulden, ändert sich nichts, verbleibt dieser Zustand der Aggression. Folglich, worauf warten wir noch?

Ändern wir alle unsere Lebensweise hin zum Frieden. Das bringt tatsächlich Freiheit, Solidarität und Nächstenliebe, ohne daß jemand sich über einen anderen erhebt. Religionen haben versucht, dies umzusetzen genauso wie viele Philosophien. Wir können es benennen, wie wir wollen, im Grunde entspricht dies den Geboten und kosmischen Gesetzen. Wenden wir sie wirklich an, ohne Hintertürchen.

Lotar Martin Kamm

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Stille Nacht

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Still die Nacht,
wer hat wem was mitgebracht,
was wurde gesagt,
ungefragt überragt,
liebevoll gelacht,
mal laut, mal ganz sacht?

Dennoch hat’s gekracht,
welch gefährliche Fracht
in der Weihnachtsnacht,
manch ein Verdacht,
Politik zu wenig wacht,
vieles bleibt ungesagt.

Still die Nacht,
zu viel Leid beklagt,
Migranten werden gejagt,
das die Rechten erstarkt,
kein Widerstand es wagt,
der Staat sie nicht anklagt!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Weihnachten 2021

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Fließendes Traun

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es scheint
die Tropfen sind meins
tränende Augen
und Salz auf der Haut

es scheint
warme Perlen
voll samtenen Kristallen
rieseln auf mir

es scheint
eine Trauer von außen
taucht in mich ein
getröstet von sandiger Luft

es scheint
ein fließendes Traun
berührendes Leid
findet heim

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Covid-19-Pandemie unbeeindruckt von Scholz-Regierung

Experten uneins zum Nutzen jener Leerdenker

In vielen Medien, in den Social Media fällt des Öfteren das Wort von der Spaltung der Gesellschaft, besonders hinsichtlich jenes Coronavirus‘, welches uns seit bald zwei Jahren intensiv beschäftigt, hierzulande nahezu 110.000 Todesopfer brachte, immer noch Zweifler und Leerdenker auf die Straßen spült, die obendrein immer aggressiver auftreten ganz im Sinn jener rechtsextremen Kräfte.

Und die neue Regierung greift nicht hart genug durch, wobei die Liberalen ihren nicht unwesentlichen Anteil daran haben, allen voran mit jenem Herrn Kubicki, der eine Impfpflicht stets negiert. Wasser auf etliche Mühlen, die nur auf solche Statements warten, um entsprechend sich bestätigt zu fühlen in ihrem gemeingefährlichen, unsinnigen Treiben.

Inzwischen widersprechen vier Ministerpräsidenten der Scholz-Linie

Allen voran Markus Söder, Winfried Kretschmann, Michael Kretschmer und gleichwohl Hendrik Wüst, der der Kanzler-Linie scharf widerspricht nach gestrigem Corona-Gipfel. Übertreiben sie etwa, oder muß man ihnen gar zustimmen? Letzteres trifft unbedingt zu. Warum nimmt die neue Regierung die gebotenen Maßnahmen nicht ernst genug?

Höchstwahrscheinlich spielen politische Taktiken eine Rolle in dieser gewagten Koalition zu Lasten der Bevölkerung. Unsicherheit wird dadurch vorangetrieben, zumal im Gesundheitswesen und bei der Polizei ohnehin die Luft dünner wird, die Krise fordert längst etliche Reserven und das bei einer sich ausbreitenden Omikron-Variante, die alles andere als harmlos zu bezeichnen ist.

Laufen wir effektiveren Maßnahmen letztlich ständig hinterher?

Ganz offensichtlich. Hatte noch ein Lockdown seine Wirkung gezeigt, obendrein Schulschließungen real für Abhilfe geschaffen, das Virus in Schach zu halten, scheinen solche Maßnahmen jetzt als nicht wirksam „verkauft“ zu werden. Die Argumentation wäre folgerichtig mit einer wesentlichen höheren Impfquote. Doch da hinkt Deutschland erheblich hinterher, dessen Folgen sich besonders in der anhaltenden täglichen Todesrate widerspiegeln.

Hierbei sind uns etliche europäischen Nachbarn voraus, denken wir an Spanien oder gar Portugal. Insofern haben Leidtragende das Nachsehen. Hinzu kommt allerdings noch die Arroganz der Industriestaaten, die wieder mal nur sich selbst Impfdosen gönnen, während besonders arme Nationen leer ausgehen. Das rächt sich natürlich. Das Virus kann sich weltweit fast ungebremst austoben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Bayrisches Nachtreten völlig ungebeten

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Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0 de

Der Söder, der Söder,
wirft aus nen komischen Köder.
Statt in Bayern zu regieren,
möchte er sich nicht genieren,
dem Scholz auf die Finger zu kloppen,
um uns allesamt zu foppen.
Er hätte vieles besser gemacht,
daher nen Shitstorm entfacht.
Merkel hätte mit Putin telephoniert,
Scholz hingegen ganz anders reagiert.
Was ein Laschet nicht hinbekam,
der Söder richtig gut kann.
Hat den Kanzlerentscheid nicht geschluckt,
jetzt spielt er halt verrückt und zuckt.
Möge dieser Kelch an ihm vorbeiziehen,
er daher besser nach Hause fliehen.
Dort mag er dann schmollen
so wie die anderen Union Dollen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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