Extinction Rebellion stört Verkehr in Berlin

Ebenso zeitgleich Proteste am anderen Ende der Welt

Ziviler Ungehorsam, gewaltfrei, eine der bestgeeignetesten Protestform, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erhalten, gerade in Zeiten politischer Gleichgültigkeit und Ignoranz ein überlebensnotwendiges Signal die Bevölkerung wachzurütteln. In Berlin startet Extinction Rebellion entsprechend mit ihrem Protest.

Was mit Fridays For Future wesentlich mehr Menschen mobilisieren vermochte, versucht ebenso XR hierzulande nunmehr im größeren Stil. Die Graswurzelbewegung beginnt zwar heute in Berlin mit ihrem Protest, allerdings sind im Laufe der Woche noch weitere Protestaktionen weltweit in anderen Hauptstädten vorgesehen.

Politisches Versagen ruft dringenden Aktionsbedarf hervor

Die von Gail Bradboock und George Barda vor rund vier Jahren ursprünglich ins Leben gerufene Gruppe Compassionate Revolution, in Folge Rising Up! genannt, um schließlich als Extinction Rebellion in Erscheinung zu treten, legt sehr großen Wert darauf, daß jetzt endlich die Politik Ernst macht mit der Klimapolitik.

Insofern mahnt sie das viel zu lasche, nahezu wirkungslose Klimapaket der Bundesregierung genauso an wie die übliche Verhaltensweise, die weltweit den Ernst der Lage verkennt. Die Proteste sollen so lange fortgesetzt werden, bis die Regierungen angemessen reagieren, läßt die Gruppe verlautbaren.

Mittags will Carola Rackete eine Rede an der Berliner Siegessäule halten

Kreative Ideen hat XR zugenüge, um viele Menschen in der Hauptstadt zu erreichen. Im Gegensatz zu FFF riskiert die Bewegung allerdings Gesetzesbrüche, wenn auch mit friedlichen Mitteln. Man darf gespannnt auf die Rede von der Seenotretterin Carola Rackete sein.

Christian Lindners Intervention, die Gruppe würde offen die Demokratie in Frage stellen mit totalitären Äußerungen, dürfte nicht unbedingt verwundern. Anstatt eigene Verfehlungen zu überdenken, versucht man dermaßen simple Argumente aufzuführen. Selbstverständlich müssen friedliche Proteste auch eine Demokratie kritisieren, die das Leben auf Erden dermaßen fahrlässig und ignorant gefährdet.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Proteste und Widerstände

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Italienische Abzocke ohnegleichen

Bestes Mittel – einfach meiden

Oh, bella Italia, wir sagen mal am besten ciao. So oder so ähnlich dürfte wohl die vortrefflichste Reaktion sein, wer dermaßen dreist abgezockt wird, wie dies seit geraumer Zeit in Italien stattfindet. Der groß Nepp per simpler Touristenabzocke. Muß man sich nicht unbedingt gefallen lassen, wäre ohne weiteres vermeidbar. Wie? Macht einen großen Bogen ums Land, da wären im Westen noch Spanien oder im Osten Griechenland.

Mal Hand aufs Herz, sind solche Methoden tatsächlich was neues? Kennt der Globetrotter längst, kommt weltweit fast überall vor, der simple Versuch, ahnungslose Touristen hinters Licht zu führen. Man mag es glauben oder lassen, wer genauer hinschaut, weiß dies ohnehin.

Der umgekehrte Fall darf schon mal dabei sein, wie in Val di Vara, wo eine angekündigte Feiergesellschaft einfach nicht erscheint. Aber was soll man von solchen Praktiken überteuerter Rechnungen nun halten? Zumal diese auch das Geschäft all jener vermiesen, die auf ihre Gäste angewiesen sind, sie eben ehrlich zu bewirten. Manch Kollege wird da schon mal übers Grübeln hinaus ein Machtwort loswerden, solch Gaunereien eben nicht dulden.

Andererseits darf man ruhig mal etwas kritischer mit jenem Italien umgehen, unabhängig davon, daß vor kurzem noch ein Herr Salvini im Innern das Sagen hatte. Wirklich so toll, wie man gern über Italien schwärmt? Bei genauerem Hinschauen fällt viel Schmuddel auf, Müll auf Straßen, lautstarkes Palabern allerorten. Wer’s mag, nicht jedermanns Geschmack. Nichts gegen Pasta, eine leckere Sache, aber nicht unbedingt das Maß aller Kochkünste.

Die viel gerühmte Pizza kann man auch getrost in anderen Ländern genießen. Daß gerade Japaner besondern gern ausgenommen werden, hat natürlich einen eher banalen Grund: deren Sprachprobleme. Während der europäische Tourist noch halbwegs Italienisch nachvollziehen vermag, schaut es bei zahlenmäßig vielen Japanern anders aus. Da langen halt Trickbetrüger gern zu.

Fazit vom Ganzen, man könnte, wie eingangs empfohlen, das Land meiden. Viel verpassen tut man dadurch nicht, es sei denn, man legt viel wert auf manch Sehenswürdigkeit. Reine Geschmacks- und Ansichtssache.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Gesellschaftlicher Rückblick

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Innehalten und mal über den Tellerrand schauen

Wo stehen wir eigentlich, wenn wir bereit dazu sind, das Leben ernsthaft zu reflektieren? Wer bestimmt unser Dasein, bzw. in welche Abhängigkeiten haben wir uns längst begeben? Früher zogen die Menschen jagend und sammelnd umher, der Ackerbau kam hinzu, alles richtete sich nach der direkten Nahrungsbeschaffung, ganz so wie es in der Tier- und Pflanzenwelt ein üblicher Prozeß der Existenzsicherung sein muß.

Doch was zeichnet den Menschen darüber hinaus denn noch aus? Denken Sie nur mal an seine Sprache, seine Kultur und vor allem seine große Neugier, dem Wissensdrang. Reduziert sich dennoch in dramatischen Krisen, in Naturkatastrophen, in Kriegszeiten bis hin zu Endzeitszenarien das menschliche Leben an eine einzige Frage: Wie überleben wir? Halten wir doch mal für einige Momente inne, schauen über den Tellerrand und wagen einen gesellschaftlichen Rückblick.

Das Rad der Geschichte läßt sich keineswegs zurückdrehen, aber trotzdem sollte Mensch immer wieder den Blick auf seine Vergangenheit richten und das erst recht, wenn bestimmte, dramatische Ereignisse unser Dasein gefährden können. Wissen Sie was, jeder von uns hat es ein Stückweit selbst in der Hand, die Menschheitsgeschichte mitzugestalten. Es ist eben nicht damit getan, stets auf die anderen mit dem Finger zu deuten mit der lakonischen Bemerkung, man habe als kleener Mensch sowieso keine Chance, sollen doch die mit Geld und Einfluß es richten.

Stimmt, sie richten es, aber nach ihren Vorstellungen, und das wissen sie nur zu genau! Nein, jeder von uns sollte seine Möglichkeiten suchen, mehr für die Gesellschaft zu gestalten, wegkommen von dieser Mentalität der ohnmächtigen Passivität. Schalten Sie mal abends die Glotze aus, sprechen und diskutieren miteinander. Die meisten von uns arbeiten, lesen, schauen fern, saugen sich voll mit Informationen, das hat was von Schwammspeicherung, nur das wir die Infos nicht mehr rauslassen, sie mitnehmen in unsere Träume, ins Unterbewußtsein, sie somit nicht verarbeiten können, es findet ja kein Austausch untereinander statt.

Beobachten Sie mal eine Weile lang Schüler auf dem Weg zum Bus, zur U-Bahn oder zu Fuß Richtung Schule. Früher unterhielt man sich, lachte, schrie, rangelte scherzhaft. Und heute? Der Blick aufs App, aufs Handy, schweigend die Finger übers Display fliegend, nach unten gerichtet, in letzter Sekunde die Außenwelt zwecks Unfallgefahrenverhinderung wahrgenommen. Schöne neue Welt der elektronischen Unterhaltung ohne menschlich echte Regungen?

Bewegen wir uns tatsächlich auf ein Zeitalter der Non-Kommunikation zu, einem Stillstand der Beweglichkeit, alles von zentralen Punkten steuernd, wobei gleichzeitig die Zerstörung der Umwelt hingenommen wird, weil das Ziel der profitorientierten Technik dienlich, Mensch zweitrangig mittels zahlreicher Masse „benutzt“ wird, um dessen Eliten zu hofieren? Oh ja, es schaut leider ganz danach aus.

Spielen dann im Kontext Fragen nach der sozialen Komponente überhaupt noch eine Rolle? Wer meint, sie zu verneinen, muß eines Besseren belehrt werden. In der Menschheitsgeschichte sind stets alle Hochkulturen gescheitert, weil sie den sozialen Frieden mißachteten. Überließ man somit den Eliten die Oberhand, das Volk zu ignorieren, erreichte irgendwann das Leid den absoluten Höhepunkt, eine radikale Änderung war zwangsläufig fällig, auch wenn hinterher das bösartige Spiel der Unterjochung von vorne begann, sich nahtlos fortsetzte. Meinen die jetzigen Herrschenden, sie könnten ihren Kurs nonchalant einfach unbeirrt fortsetzen? Und das in einer Welt, wo die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung nahezu für immer mehr Menschen zugänglich, denken wir nur ans Internet? Wer die Zusammenhänge durchschaut, reagiert entsprechend besonnener, ist wesentlich besser vorbereitet als noch vor wenigen Jahrzehnten.

Was bedeutet diese Erkenntnis für die Menschheit selbst? Dürfen wir das Internet als exakt das Medium interpretieren, welches die globale Chance beinhaltet, eben jedwede bösartige Unterdrückung stets rechtzeitig aufzuzeigen, die Menschen reagieren können? Wir dürfen, selbst wenn jetzt schon eine Internetkontrolle und -zensur entsprechend in Vorbereitung sein wird. Wir wissen ja, es gibt keine absolute Kontrolle, denn was Mensch austüftelt, ein anderer wiederum entschlüsselt.

Was können wir Ihnen mit nach Hause geben? Ganz einfach, betrachten Sie mal ganz nüchtern mit offenen Augen die täglichen Nachrichten, die Stimmung Ihres Familien-, Freundes- und Bekanntenkreises oder am Arbeitsplatz, in der Schule Ihrer Kinder. Und, was fällt Ihnen auf? Genau, Zukunftsangst, lauter Horrormeldungen, viel Gewalt. Woran liegt es? Weil die Menschheit immer noch im Dämmerzustand ihre Eliten hofiert, sie duldet und bedient.

Verwechseln Sie jetzt nicht diese eigentlich einfache Erkenntnis als Aufruf, spontan zu revoltieren. Das wäre verkehrt, weil längst in den Schubladen der Mächte entsprechende Gegenmaßnahmen schlummern, um das Volk niederzuknüppeln. Nein, wir haben es dennoch in der Hand, und zwar mit vielen kleinen, gezielten Widerständen bis hin zu Generalstreiks. Wir müssen alle aufeinander zugehen, den Weg der Kommunikation suchen, all die Manipulationsplätze kritisch hinterfragen oder gar verlassen, uns selbst organisieren, nicht mehr dem Konsumrausch verfallen, nur dann haben wir eine kleine Chance, die Welt erträglicher zu gestalten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Dem Reichtum entsagen

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Kreis der Verschwiegenheit
findet sich ein in dieser Zeit,
um dennoch in Ruhe abzuwarten,
was geschieht im bunten Garten.

Man fragt nicht ohne Bedacht,
wie das Formulierte wohl gedacht.
Neugier hat etwas kindlich vollkommenes,
ein Vorteil, statt vergammelter Käs.

Will Mensch im Chaos überleben,
muß viel mehr er dem Nächsten geben.
Verpaßt er diese notwendige Chance,
dann ist tatsächlich was schlimmes los.

Drum verlaßt jene ewigliche Gier,
findet zurück zum ursprünglichen Wir.
Das beinhaltet jene simple Botschaft,
es hat sich endlich ausgerafft.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Rüstungsexportrichtlinien gelten kaum noch für die VAE

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Große Koalition pfeift auf Moral und Ethik

Kein geringerer als der drittgrößte Waffenexporteur beugt sich dem emsigen Treiben der Aggressionen im kriegerischen Konflikt zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und dem Jemen, die Bundesregierung genehmigt Waffendeal für die Emirate. Ein Fauxpas gegenüber sämtlichen Friedensbemühungen, die somit ad absurdum geführt werden, wie sowohl die Grünen als auch die Linken zu Recht gen GroKo rügen.

Wer sich dermaßen simpel von den Amis oder den Franzosen gängeln läßt, sollte besser in sich kehren, ob da nicht etwas grundlegendes verkehrt läuft, unabhängig davon, daß man Waffendeals in einen solchen Krieg ohnehin ethisch und moralisch keinesfalls verantworten kann. Wer das ignoriert, offenbart nicht nur geschäftsmäßige Kaltschnäuzigkeit, sondern gibt sein Gewissen an der Pforte ab.

Koalitionsvertrag mißachtet?

Das scheint sich die Union ziemlich offensichtlich leisten zu können, während die SPD sich eher wegduckt, kleinlaut beigibt, sich einfach fügt. Ob ihrer fliehenden Wählerschaft wegen, oder weil man schlichtweg das jähe Ende der GroKo aus machtpolitischen Gründen nicht riskieren will, bleibt mal dahingestellt. Faktisch leiden vor Ort auf saudi-arabischer Halbinsel mehrere Millionen Menschen!

Profitable Rüstungsgeschäfte setzen sich somit durch, das Leid wird ignoriert oder zumindest kleingeredet. Eine Union hat ohnehin ihr C in beiden Parteinamen längst verwirkt, mit dem Christentum kann man eine dermaßen unmoralische Politik nicht mehr vertreten.

Die Rechnung des Wettrüstens scheint aufzugehen

Ein Armutszeugnis, obendrein den Weltfrieden erheblich gefährdend. Das offenbarte bereits die letztmalige Münchner Sicherheitskonferenz mit fatalen Signalen, Machogehabe ohne jedwede Gewissensbisse, Deutschland zwischen den Fronten des Wettrüstens.

Dabei gab es etliche Gelegenheiten, jener gefährlichen Spirale etwas entgegenzusetzen, gerade weil Deutschland stets betont hatte, von seinem Boden würde nie wieder Krieg ausgehen. Anstatt auch Uncle Sam jede militärische Handhabe hierzulande zu unterbinden, spätestens mit der deutschen Wiedervereinigung gab es eine hervorragende Gelegenheit, berief man sich aufs Nato-Bündnis, die USA, die alles andere als friedliche Absichten hegen.

So long, alles beim Alten. Der ewige Ost-West-Konflikt wird weitergeköchelt, manche andere Großmächte gesellen sich hinzu wie z.B. die VR China, während im Nahen und Mittleren Osten erst recht kräftig gezündelt wird.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Windstärke 12 am Meer

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Regentropfen fielen vom Himmel pausenlos,
fanden ihren Weg wie stets gen Erde.
Ach, wie ich als Kind das Naß genoß,
mich gern daran erinnern werde.

Wenn obendrein ein Sturm aufkommt,
erscheinen Bilder vorm geistigen Auge.
Entfachen gar Furcht recht gekonnt,
ob solches wohl tauge?

Erinnerungen hilfreich uns warnen,
wachsam in Zukunft zu sein.
Vielleicht keck uns umgarnen,
dennoch niemals nur so zum Schein.

Das kühle Naß verdunstet irgendwann,
Mensch und Natur verspüren keinen Durst.
Solch Stimmung zieht dich in den Bann,
obwohl manch einem völlig wurscht.

Damals ein Orkan eine Halbinsel überflutet hat,
wo zuvor noch Urlaubsstimmung uns erfreute.
Ich sag’s mal ganz platt:
Die Folgen waren schlimm für die meisten Leute.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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EuGH gibt Eva Glawischnig Recht

Facebook hat Haß-Posts zu löschen

Eine gute Nachricht für all diejenigen, die ohnehin kaum oder keinerlei Rückhalt in den Social Media erwarten durften, wenn dort auf Teufel komm raus heftigst beleidigt wurde. Die österreichische Grünen-Politikerin Eva Glawischnig erwirkte vor dem Europäischen Gerichtshof mit einem wegweisenden Urteil, daß Facebook weltweit Hass-Posts löschen muss.

Besonders welche aus dem rechtspopulistischen Spektrum dürfte dies nunmehr sauer aufstoßen, wähnten jene doch, sich dreist in den Weiten des Internets tummeln zu dürfen, ohne wirklich dafür belangt zu werden.

Ebenso ein positives Signal für Renate Künast?

Das wird mit Sicherheit auch der deutschen Grünen-Politikerin Auftrieb geben, die bekanntlich gegen den fragwürdigen Beschluß des Landgerichts Berlin vorgehen will, welches ihr vor kurzem in den Rücken gefallen war mit dem Freifahrtschein für äußert dreiste Beleidungen, die deren Würde mit Füßen trat.

Die deutsche Justiz sollte unbedingt mal in sich kehren, ob ihre Haltung gegenüber Rechtspopulisten noch weiterhin nach außen vertreten werden kann, wenn ein EuGH sehr deutlich endlich sich für die Menschenwürde einsetzt.

Historisches Urteil mit Langzeitwirkung?

Das wäre äußerst wünschenswert. Dennoch dürften Zweifel weiterbestehen. Vergessen sei in diesem Kontext nicht, daß gerade Facebook sich ungern bevormunden läßt, viel daran setzen wird, seine eigene Politik durchzusetzen. Selbstverständlich sollte auch eine solche Reaktion weitere Kläger und Betroffene nicht davon abhalten, gegen den beleidigenden Diskurs vorzugehen.

Mit Blick zu den Kommentaren im Internet kann man ohnehin das Grausen kriegen, was dort alles losgetreten wird, von Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen. Gleichzeitig offenbart ein derartiges Klima, was in unserer Gesellschaft ziemlich verkehrt läuft. Ein Grund mehr, jene Haß-Posts entschieden in die Schranken zu weisen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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