Liebe quittiert

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Eben war sie noch da.
Meine Liebe.
Meine Liebe, bist du hier?
Treib keinen Spaß mit mir!
Kein Zettel, kein Stück Papier.
Das sieht dir gar nicht ähnlich.
Kein Anruf. Meine Liebe,
langsam wird es dämlich.
Wütend bin ich auf dich,
mit Liebe spielt man nicht.
Ach, was sag ich da, Liebe?
Meine Liebe ist fort.
Komm ich halt ohne dich klar!
Bild dir bloß nicht ein,
ich könnte ohne Liebe sein,
würde nach dir schmachten.
Wie spät ist es eigentlich?
Ganz ehrlich, ich verstehe nicht!
Gehst so einfach.
Traurig bin ich.
Das wirst du nie erfahren.
War es langweilig in all den Jahren?
Weg ist sie, meine Liebe.
Gegangen.
Ich hielt dich nie gefangen.
War das falsch?
Gleich krieg ich so ´nen Hals,
was quatsch ich da für einen Scheiß!
Meine Liebe.
Verschwunden.
Verlassen hast du mich.
Verlassen habe ich mich auf dich.
Wir sind quitt.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Alltag im Straßenverkehr keineswegs friedlich

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Deutliche Zunahme der Aggressionen

Kaum ein Thema schlägt höhere Wellen als das Auto. Für die einen notwendiges Mittel der Fortbewegung, für die anderen eine Passion bis hin zu fanatischen Zwängen. Ob per Leasing, gar direkt bar, mit Karte oder Überweisung, neu oder gebraucht angeschafft, sie rollen allesamt tagtäglich im Straßenverkehr, TÜV-geprüft und dabei mit Menschen in ihnen, die sie bedienen.

Daß ein zweijähriges TÜV-Zeichen kein Garant für wirkliche Sicherheit darstellt, besonders in Zeiten des sozialen Abbaus und von Niedriglöhnen, wird hier mal als bekannt vorausgesetzt. Auch die Tatsache, daß ein deutsches TÜV-Siegel wohl eher einmalig zu betrachten ist, gibt es dennoch weltweit inzwischen eine technische Überprüfung von Kraftfahrzeugen.

Mit dem Führerschein erfolgt des Menschen Alltagstauglichkeit

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie viel unbewußte Bewegungsabläufe sie tätigen während dem täglichen Weg zur Arbeit beim Autofahren? Manche Fahrer berichteten sogar, sie hätten keine Erinnerung von der Fahrt selbst, auch das spielt sich ab in der Welt der Automation. Wir können uns das ganz ähnlich vorstellen wie beim Arbeiten am Fließband, gewohnte Routine blendet das Bewußtsein aus, das Unterbewußtsein übernimmt seine Rolle.

Dies sollte keineswegs mit Träumen beim Autofahren verwechselt werden, selbst wenn im rollenden Straßenverkehr dem ein oder anderen Verkehrsteilnehmer die Geduld durchaus nervenaufreibend strapazieren kann. Der Kreisverkehr zum Beispiel ist ein beliebter Streitpunkt merkwürdiger Verhaltensweisen. Autofahrer, die schon vor ein paar Jahrzehnten ein wenig in Frankreich unterwegs gewesen sind, für die stellen Kreisverkehre bestimmt keine unlösbare Herausforderung mehr dar. Für den sesshaft regionalbedingten Alltagsautofahrer kann dies schon eine merkwürdige Hürde darstellen.

Der Kreisverkehr naht, es wird fast schon scharf gebremst, es könnte ja ein Auto kommen. Nach etwas zu langem Blick gen links wird angefahren – manche bremsen dann gern erneut beim leisesten Verdacht – die Fortsetzung im Kreis findet endlich für den Nachfolgeverkehr statt. Nächster Knackpunkt: entweder Blinker nach rechts setzen oder nicht, hupen, weil mal wieder jemand die Vorfahrt nimmt oder nicht, es geht ohnehin alles ganz schnell. Entsprechend überzeugen die Unfallstatistiken, wobei eigentlich der Kreisverkehr eine äußerst sinnvolle Straßenentlastung darstellt. Keine Ampeln, keine Wartezeit, eigentlich weniger Unfälle, es sollte der Verkehr wunderbar fließen. In Frankreich schon, hierzulande manchmal eben nicht. Aber so ist das halt, wenn Menschen rollende Maschinen bedienen, in denen sie obendrein noch fahren. Gefühle lassen sich hierbei eben nicht wegdenken, sie haben beim Fahren erheblichen Einfluß.

Wenn das Auto den Aggressionen zu gehorchen hat

Der Faktor Zeit kann durchaus eine große Rolle spielen im täglichen Straßenverkehr. Ob auf den Autobahnen Drängler mit Tempo 180 km/h und einem Abstand von unter fünf Metern meinen, sie kämen dadurch schneller zum Ziel, riskante Überholmanöver, meist an unübersichtlichen Stellen, einfach riskiert werden, die geduldige Autoschlange wird schon eine Lücke parat haben zum Einscheren, stets fährt der Tod mit im Run der knappen Zeit, die solche Autofahrer meist selbstverschuldet eben nicht einkalkulieren. Wird schon irgendwie klappen, hat bisher auch stets funktioniert.

Die Unfallzahlen durch überhöhte Geschwindigkeit, bzw. unangepaßte Geschwindigkeit als Unfallursache sprechen eine ziemlich unmißverständliche Sprache. Meist kommt erst die Einsicht, wenn es passiert ist, Opfer zu beklagen sind. Doch auch die Aggressionen nehmen deutlich im Straßenverkehr zu. Wer das leugnet, schaut nicht genau genug hin. Wer täglich unterwegs ist, weiß das natürlich. Dabei sind menschliche Verfehlungen sowieso vorprogrammiert. Es gibt nicht den perfekten Autofahrer, weil Fehler nur allzu menschlich sind.

Solange sie sich und andere nicht gefährden, sollten diese auch mal einfach toleriert werden im täglichen Miteinander. Mehr Gelassenheit wäre da wohl angebracht. Gleichzeitig offenbaren sich dennoch so manche Sorgen, Ängste und Nöte im Verkehrsfluß, wenn wir an die zunehmende soziale Schieflage denken, die sich in vielen Bereichen ausgebreitet hat. Menschen trennen halt persönliches Befinden nicht im Handeln selbst, somit ist auch das Autofahren betroffen. Wer gern satirisch-humorvolles zur Thematik des Autofahrens liest, dem sei hier Carlo Manzonis „Liebling zieh’ die Bremse an“ empfohlen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Weisheit einer Schnecke

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Das End’ ist nah,
der Anfang naht,
zieht man an der Naht,
knallt es fern und nah.

Der Lärm erschreckt
die Schnecke
auf ihrer Wegstrecke,
erst versteckt, dann sie den Hals streckt.

Uns macht so leicht keiner zur Schnecke.
Deshalb und eben aus diesem Zwecke
beschleimen wir jede Wegstrecke.
Guten Rutsch bis zum Aufprall in der Hecke.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Das Gebot der Stunde

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Sich einmischen,
wo immer nötig.
Sich artikulieren,
weil andere schweigen.
Sich verteidigen,
wenn Ungerechtigkeit waltet.

Keine Ruhe geben
in Momenten purer Gewalt.
Das fordert das Leben,
in unseren Gedanken widerhallt.

Sich einsetzen,
wo stets geboten.
Sich anstrengen,
weil jede Müh Sinn macht.
Sich wehren,
wenn Angriffe uns bedrohen.

Keine Sekunde schweigen
an Orten, wo Gebrüll zerstört.
Das will uns das Leben zeigen,
wenn sinnlose Gewalt Leute betört.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Flüchtlinge alles andere als kriminell

Die größten Verbrecher sind Industriestaaten Manchmal, und das zunehmend immer öfters, kann einem nur noch der Kragen platzen angesichts weltweiter Heuchelei, die gen Himmel stinkt. Ganz besonders was die dummdreiste Frechheit der Neuen Rechten anbelangt, Flüchtlinge dermaßen zu kriminalisieren, Asylheime anzuzünden, Hetzjagden gegen Ausländer zuzulassen, bis hinein in den Deutschen Bundestag diesen ekelhaften Haß auch noch zu rechtfertigen. Dabei wird schonungslos ebenso seitens offizieller Politik völlig ungeniert ein dermaßen harter Kurs verfolgt, Jean-Claude Junckers Anmahnung verdeutlicht dies, daß man sich nur noch wundern kann, wer hier wen hinters Licht führen möchte. Sehr wahrscheinlich allesamt ganz gezielt sich gegenseitig, einerseits die Hardliner Italien, Ungarn und Österreich, andererseits die EU selbst nebst bundesdeutscher Politiker wie ein Herr Seehofer. Insofern muß man in erster Linie die Industriestaaten als die größten Verbrecher betiteln. Übertrieben? Keineswegs. Fluchtursachen werden weiterhin lieber unter den Teppich gekehrt Allen voran nämlich diese nahezu grenzenlose Ausbeutung, Aufrüstung bis hin zu bewußt herbeigeführten Konflikten, die oftmals zu Kriegen eskalieren. Mit Blick gen Jemen z.B., wo laut UN-Bericht rund 20 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, weltweit ca. 70 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Während die Festung Europa weiterhin standhält trotz etlicher Opfer im Mittelmeer, Schleueser nach wie vor ihre üblen Geschäfte ausüben, schaut es auch in Amerika nicht viel besser aus, erst recht nicht unter jenem Herrn Trump, dessen Rassismus widerlicher denn je sich austobt. Neben etlichen Lügen und Fakenews, die er selbst täglich von sich gibt, setzt er beim jüngsten Vorfall noch einen drauf, in dem er den Demokraten die Schuld am Tod von Flüchtlingskindern gibt. Genau, Humpty-Trumpty sat on his wall, fördert mit ihr erst recht jenen Krawall. Chancen aus diesem Dilemma? Unbedingt. Doch der politische Wille greift nicht entscheidend genug, solange jene Kräfte perfider Vorverurteilung sich austoben dürfen, Integration viel zu wenig real greift, Flüchtlinge zusammengepfercht obendrein mißhandelt werden, Industriestaaten ihre Politik knallharter Geschäftspraxis völlig ungeniert und ungehindert fortsetzt. Märkte vor Ort brechen weg, Monokulturen belasten die Umwelt, Hauptsache der ahnungslose Verbraucher in den Industriestaaten frönt seinem Konsum, während Entwicklungs- und Schwellenländer der Ausbeutungsmaschinerie ausgesetzt bleiben. Da braucht sich somit niemand wundern, daß in Stich Gelassene sich auf den Weg machen, flüchten, auch wenn sie viel lieber in ihrer Heimat ohne Not leben möchten. Lotar Martin Kamm Kategorie: Meinung

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Die größten Verbrecher sind Industriestaaten

Manchmal, und das zunehmend immer öfters, kann einem nur noch der Kragen platzen angesichts weltweiter Heuchelei, die gen Himmel stinkt. Ganz besonders was die dummdreiste Frechheit der Neuen Rechten anbelangt, Flüchtlinge dermaßen zu kriminalisieren, Asylheime anzuzünden, Hetzjagden gegen Ausländer zuzulassen, bis hinein in den Deutschen Bundestag diesen ekelhaften Haß auch noch zu rechtfertigen.

Dabei wird schonungslos ebenso seitens offizieller Politik völlig ungeniert ein dermaßen harter Kurs verfolgt, Jean-Claude Junckers Anmahnung verdeutlicht dies, daß man sich nur noch wundern kann, wer hier wen hinters Licht führen möchte. Sehr wahrscheinlich allesamt ganz gezielt sich gegenseitig, einerseits die Hardliner Italien, Ungarn und Österreich, andererseits die EU selbst nebst bundesdeutscher Politiker wie ein Herr Seehofer. Insofern muß man in erster Linie die Industriestaaten als die größten Verbrecher betiteln. Übertrieben? Keineswegs.

Fluchtursachen werden weiterhin lieber unter den Teppich gekehrt

Allen voran nämlich diese nahezu grenzenlose Ausbeutung, Aufrüstung bis hin zu bewußt herbeigeführten Konflikten, die oftmals zu Kriegen eskalieren. Mit Blick gen Jemen z.B., wo laut UN-Bericht rund 20 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, weltweit ca. 70 Millionen Menschen auf der Flucht sind.

Während die Festung Europa weiterhin standhält trotz etlicher Opfer im Mittelmeer, Schleueser nach wie vor ihre üblen Geschäfte ausüben, schaut es auch in Amerika nicht viel besser aus, erst recht nicht unter jenem Herrn Trump, dessen Rassismus widerlicher denn je sich austobt. Neben etlichen Lügen und Fakenews, die er selbst täglich von sich gibt, setzt er beim jüngsten Vorfall noch einen drauf, in dem er den Demokraten die Schuld am Tod von Flüchtlingskindern gibt. Genau, Humpty-Trumpty sat on his wall, fördert mit ihr erst recht jenen Krawall.

Chancen aus diesem Dilemma?

Unbedingt. Doch der politische Wille greift nicht entscheidend genug, solange jene Kräfte perfider Vorverurteilung sich austoben dürfen, Integration viel zu wenig real greift, Flüchtlinge zusammengepfercht obendrein mißhandelt werden, Industriestaaten ihre Politik knallharter Geschäftspraxis völlig ungeniert und ungehindert fortsetzt.

Märkte vor Ort brechen weg, Monokulturen belasten die Umwelt, Hauptsache der ahnungslose Verbraucher in den Industriestaaten frönt seinem Konsum, während Entwicklungs- und Schwellenländer der Ausbeutungsmaschinerie ausgesetzt bleiben. Da braucht sich somit niemand wundern, daß in Stich Gelassene sich auf den Weg machen, flüchten, auch wenn sie viel lieber in ihrer Heimat ohne Not leben möchten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Triefendes Glück

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Mein fließendes Gesicht,
wie zärtlich du blickst
in meine zerrinnende Welt,
glänzend schimmert mein Ich.

Tief unter den kräuselnden Wellen,
mein jugendliches Bildnis abgelegt,
still ruhend, bis ich spielerisch beweg
die feuchtgespannte Schicht des Sees.

Fort. Fortgespült, Tropfen für Tropfen,
aufgeteilt in lauter kleine Wasserperlen
strömen stürmisch sanft sie dahin,
mein zärtlich Gesicht blinzelnd umfangen.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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2018: Kein hoffnungsfroher Rückblick

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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Doch so mancher Tick bleibt schick, vor allem ewiglicher Raubbau, nicht nur zur Show, vielmehr um einmal gewonnene Pfründe nie wieder loszulassen, genau das ist kaum zu fassen, jenes rücksichtslose Verhalten, jenes unbedarfte Schalten und Walten. Was Mensch seit jeher immer treudoof erduldet hatte, da brochste keene Mathe, hält bis heute an: dieser Wahn, ständig Eliten zu erschaffen, die dann alles an sich raffen.

Reichtum auf der einen Seite, Armut und millionenfache Pleite andere belastet. Sich dann noch wundern, wenn immer mehr ausgerastet? Laßt diese Heuchelei einfach stecken, stoppt das ewigliche Verrecken! 2018 – hundert Jahre nach dem Ende vom Ersten Weltkrieg – wer spricht dabei dennoch von Sieg? Die ewiglich Gestrigen scheinen rastlos erneut bösartige Pläne zu schmieden, verflogen die Hoffnung nach Frieden.

Europa hatte über sieben Jahrzehnte kaum Kriege, seine Ruh, insgeheim folgen Träume vom Siege, draus wird wieder ein Schuh. Ob Russland oder die USA, Weltmächte herrschen wollen, na klar. Im Osten am Maidan klopfte man ungeduldig an, inszenierte vorprogrammierte Feindseligkeiten, bei weitem ein erneutes Vorbereiten wie in alten Zeiten. Hauptsache Feindbilder erfüllen ihren Zweck, mal wieder steckt der Karren im Dreck.

Ob Syrien, Afghanistan, der gesamte Nahe- und Mittlere Osten, große Teile in Afrika, überall Not und Elend rückt nunmehr auch Europa nah, Flüchtlinge sich retten wollen, neuformierte Nationalisten hierzulande grollen. Die Welt ist keineswegs bereit zu teilen, dann lieber Ungeliebte niederkeilen. Haß ist so simpel zu entfachen, mit ihm gibt’s nichts mehr zu lachen.

Welch dramatisches Fazit am Ende des Jahres uns nachdenklich stimmt. Alles verliert, keiner gewinnt? Wie war das nochmal? Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn der Blick ganz schal? Etliche aufgehetzt, doch andere ersinnen neue Ideen, die mögen baldigst geschehen! Mensch hat es jederzeit in der Hand, nicht zu fahren sein Dasein an die Wand. Mögen auch ungläubige Blicke uns begegnen, diese Vorsätze gilt es zu segnen.

Das Zauberwort lautet gerechtes Verteilen, nicht mehr in jener ewigen Ausbeutung verweilen, die schon viel zu viel Elend erschuf. Das ist der wichtig neue Ruf, Menschen aufzuwecken, notfalls anzuecken, um alles zu hinterfragen, was da verkehrt lief in zurückliegenden Tagen. Nicht mehr diese Macht hinnehmen, die sich, ohne zu schämen, alles gönnt, dabei selbstgefällig einfache Leut’ verhöhnt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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