MAGA – sowas von gaga

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten,
darüber läßt sich vorzüglich streiten,
denn es läßt nicht zu, bei weitem,
Herrschaftszeiten,
um uns vehement vorzubereiten,
diese Nation gerecht zu leiten.

Davon will jener Mafiaboß nichts wissen,
sondern stets die eigene Fahne hissen,
um ganz schräg und beflissen
auf die Demokratie zu pissen,
im Internet Biden überall zu dissen,
man solle ihn simpelst vermissen.

Egal ob jener Blondschopf angeklagt,
an dessen Imperium wird genagt,
Hauptsache niemand es ernsthaft wagt,
egal was er zu den Medien sagt
oder gar ihn gezielt ausfragt,
er fühlt sich im Recht ganz betagt.

Jene USA sollten sich die Frage stellen,
erst recht in solchen Fällen,
warum nicht schlafende Hunde bellen,
statt der Wirklichkeit zu erzählen,
Gerechtigkeit auszuwählen,
um Menschlichkeit zu stehlen.

So schließt sich letztlich der Kreis,
ganz direkt und ohne Scheiß,
stoppt sofort jenes Geschmeiß,
setzt ihn auf ein leeres Gleis,
zu hoch wäre für viele der Preis,
wenn wieder regiert jener fiese Greis.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Dem Leben ähnlich

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Meine Blasen an den Füßen,
längst verheilt,
als der morastige Grund
meine Waden umschloß,
um die Mühsamkeit des Weges
bloß nicht zu verkürzen.

Das Bushaltehäuschen bremste
den Wind, der jetzt mit
seiner ganzen Stärke
meinen Körper abtastete,
sei es ihm gegönnt, mich
als Andenken bei sich zu tragen.

Sie werden mich nicht wieder
erkennen, ergraut über die Jahre,
meinen Koffer voller Gedanken
haben die Tränen aufgeweicht,
in den Augen mein Buch aufgeblättert,
die letzten Seiten sind noch weiß.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Alternative für Dreistigkeit

Wo nehmt ihr diesen Haß nur her,
Wut angehäuft wie Geld der Milliardär,
in irgendeiner Lotterie gewonnen,
Jahrzehnte gelebt aus Mülltonnen,

nur um eure Frustkloake in Gestalt
von wütendem Krawall und Gewalt
durch die Straßen zu jagen,
keiner über zu wenig Haß soll klagen.

Der Name Alternative verrät euer Ansinnen,
neues Wort, um sich nationalistisch zu besinnen,
es bedeutet entweder- oder für uns,
eine Auswahlmöglichkeit nicht mit uns,

eine freie Entscheidung ist euch ein Groll,
denn Toleranz findet ihr nicht toll,
außer es betrifft euresgleichen,
dann dürfen eure eigenen Regeln abweichen.

Wo nehmt ihr diesen Haß nur her,
Wut angehäuft mit Geld vom Millionär,
alternus – einer nach dem andern
zu euren Diensten wandern,

weil zusammen ihr abwechselnd
gegenseitig Andersdenkende drechselnd
auf eure Norm bringt mittels Ängsten
über das Grundrecht ihrer Existenzen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Eine Welt ohne Autokraten

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Krieg und Zerstörung
gehen schnell über die Lippen,
so manche Betörung
vermag die Stimmung kippen,
denn wer die Macht anstrebt
ohne jedwede Gewissensbisse,
in Saus und Braus lebt,
scheißt auf Bündnisse,
der nimmt all den Haß in Kauf,
verliert den Fokus auf Menschlichkeit,
setzt dabei noch einen drauf,
ist zu jeder Schandtat bereit.

Drum laßt uns Autokraten stoppen,
daß sie nie wieder agieren,
ihre Untaten direkt floppen,
keine Verbrechen mehr passieren.
Wenn wir dies nicht tun,
sie weitergewähren lassen,
werden sie nicht eher ruhen,
bis ihre Saat aufgeht vom Hassen.
Im Grunde genommen ziemlich klar,
was wir anstreben sollen,
nicht später, vielmehr jetzt in diesem Jahr.
Wir müssen es nur beherzt wollen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Vom Flächenbrand zum Dritten Weltkrieg?

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Innehalten das Gebot der Stunde

Die Welt in Aufruhr, erst recht, wenn Autokraten meinen, sie müßten die Herrschaft übernehmen, während in manchen Demokratien faschistische Parteien sich positionieren, eine ähnliche Konstellation wie vor dem Zweiten Weltkrieg. Im Nahen Osten terrorisierte nunmehr die Hamas Israel, Antisemitismus geht gar nicht. Etwa doch vom Flächenbrand zum Dritten Weltkrieg?

Dazu muß es keinesfalls kommen, auch wenn die Lunte von verschiedenen Akteuren gern gelegt wird, denken wir an den Iran, an Syrien oder dem selbstgefälligen Despoten in Russland. Schon offenbart er sein wahres Gesicht, was ohnehin eigentlich  nicht verwundern sollte, wer ihn akribisch beobachtet: Erdoğan zertrümmert Habecks Hoffnung. Robert Habeck für Wirtschaftsabkommen unterwegs in die Türkei hadert mit seiner Rolle, die alles andere als leicht in Zeiten, wo Erdoğan völlig unerschrocken die Hamas als „Befreiungsorganisation“ bezeichnet, die ihr Land beschützen wolle. Welch Unsinn, wer Terroristen dermaßen schönredet!

Ein sicheres Indiz für verhärtete Fronten

Politiker müssen das aushalten, wenn auch mit entsprechenden Magenschmerzen. Die Achse des Bösen wird immer deutlicher sichtbar. Auf der einen Seite Autokratien wie Russland, China, der Iran oder Syrien, auf der anderen Seite Demokratien, die versuchen, die Freiheit hochzuhalten, während der Nahe Osten sich als das eigentliche Pulverfaß entpuppt, genau dort jener Flächenbrand zu entstehen droht.

Willkommene Gelegenheit der Hardliner? Der Islam gegen den Rest der Welt, ein stellvertretender Glaubenskrieg als Anlaß, den Judenhaß erst recht auszuleben, um ihn auch hierzulande zu zelebrieren? Mittendrin ausgerechnet Rechtsradikale oder ein BSW, welches sie per Rhetorik für die Unzufriedenen ins Leben ruft. Weder ein cleverer Wurf noch lösungsorientiert, sondern vielmehr Sinnbild für noch mehr Chaos!

Im Prinzip nichts Neues

Jener Zustand, in dem wir uns jetzt befinden, dürfte eigentlich nicht verwundern. Mit Blick zu etlichen Science-Fiction Szenarien oder auch philosophischen Erkenntnissen wird es sowieso deutlich. Was steht der Menschheit bevor? Überlegungen möglicher Szenarien inbegriffen.

Doch was nützen sie tatsächlich, wenn die Realität uns Lügen straft, denn am Ende zählt das nackte Überleben, wenn es dann nicht zu spät sein wird. Es war Christian Morgenstern, der mal formulierte: Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn aufzulösen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Demokratie dahin, Autokratie im Sinn

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Speichellecker fühlen sich berufen,
jede Demokratie einfach abzustufen,
frohlocken ohne Gewissensbisse,
auf daß man auf Leichen pisse,
ob Nazis hierzulande
oder in den USA jene Schande,
die den Trump simpelst hofiert,
als sei zuvor nichts passiert.

Mike Johnson schafft den Spagat,
steht nunmehr ganz locker parat,
um seine Standpunkte zu präsentieren,
diese Reps haben nichts zu verlieren,
sie wollen nach geklauter Wahl Trump zurück,
bauen auf dessen bisheriges Glück,
denn wer der Justiz nonchalant trotzt,
der bestimmt nicht zufällig protzt.

Möge uns allen jener Trump erpart bleiben,
dessen Machenschaften genug Böses treiben,
die Welt hat ohnehin nichts zu lachen,
erst recht nicht mit diesem asiatischen Drachen,
da braucht es nicht noch mehr Lug und Trug,
es fällt in den Brunnen sowieso jener Krug,
der da lautet, die Demokratie sei dahin,
Autokratie haben zu Viele im Sinn!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Antisemitismus geht gar nicht

Palästinenserkonflikt willkommene Gelegenheit

Die Nerven liegen blank und das letztlich schon lange. Nur mit dem gewaltigen Unterschied, daß die Hamas diesmal viel zu weit gegangen ist mittels ihres barbarischen Angriffs gen Israel am 07. Oktober 2023, der durch nichts zu entschuldigen oder gar zu glorifizieren ist. Auch wenn dies weltweit versucht wird, der ohnehin schon ewig schwelende Antisemitismus neuen Aufwind erhält, ausgerechnet hierzulande sichtbar, ganz besonders in Berlin-Neukölln.

Markus Lanz versuchte krampfhaft, seinen Busenfreund Richard David Precht in dessen Talkshow in Schutz zu nehmen, verzettelte sich mehr als fragwürdig im Streit mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die völlig zu Recht auf Prechts antisemitische Entgleisungen hinwies, selbst wenn Lanz dies öffentlich entschuldigen ließ. Wer obendrein sich als oberlehrerhaften Philosophen gibt, dem darf so etwas nicht passieren. Basta.

Während die Hamas den Raketenbeschuß gegen die betroffene Klinik im Gaza-Streifen nachweisbar zu verantworten hat, ziehen es die altbekannten Feinde des demokratischen Westens vor, deren Behauptung, Israel hätte die hohe Opferzahl zu verantworten, ihnen Glauben zu schenken, allen voran der Iran, die Türkei, der Irak und Syrien. Putin schließt sich dem unerschrocken an. Kein Wunder, weil ein willkommenes Szenarium, um vor dessen Angriffskrieg gen Ukraine abzulenken.

Schon machen sich verständlicherweise alle politisch wachen Geister größte Sorgen ob eines bevorstehenden Flächenbrandes, der sich schnell und zielsicher im Nahen Osten ausbreiten kann. Fast die gesamte arabische Welt stimmt dem simpelst zu, um ihren Haß gen Israel zu unterstreichen. Was für eine fatale Situation, zumal die USA selbst überdeutlich ein Don’t aussprechen ließ, was Joe Biden explizit mehrfach formulierte.

Antisemitismus geht gar nicht, weder in der Vergangenheit noch im Hier und Jetzt. Schlimm genug, daß die Rechten auch hierzulande diesen nonchalant ausleben, eine nicht unerhebliche schweigende Zahl im Bürgertum ganz ähnlich denkt, abgesehen von den Sympathisanten bei den Pro-Palästina-Demos.

Auch eine Greta Thunberg springt auf den Zug jener widerwärtigen Meinung, Israel sei an allem schuld, mit dem Plakat Stand with Gaza. Selbstverständlich will niemand die Zivilbevölkerung in Gaza in Mitleidenschaft ziehen. Nur die Hamas hat genau das in erster Linie mit ihrem brutalen Verhalten zu verantworten. Durch das Ausblenden jenes Hasses wird es nicht besser, Greta Thunberg!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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