Dahinter

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Staub wirbelt auf,
sie fährt wie im Rausch
die Serpentinen herunter.
Kurve rechts,
Kurve links,
irren Spaß bringt´s.
Zwischendurch
mal hupen,
Adrenalin sputen.
Offenes Verdeck,
jeder soll sie sehen,
das ist der Gag.
Haare vom Wind
zerzaust.
Kindheitstraum.
Wünsche aufgebauscht.
Die nächste Kurve,
hupen wie ´ne Doofe,
schreien wie verrückt,
das Dahinter,
das Dahinter
interessiert sie nicht,
das würde ihr
brechen das Genick.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Sand: Gnadenlose Nutzung wider der Natur

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Stolen Sand unwiederbringlich verbaut

Er darf als eines der kostbarsten Mineralien bezeichnet werden, Sand, dessen Anwendung äußerst vielfältig im Alltag seinen Nutzen bringen soll, von der Zahnpasta zum Flugzeugreifen, vom Geldautomat bishin zum Beton in den Großtstadtmetropolen, die buchstäblich wie Pilze aus dem Boden dieser Erde schießen, Stolen Sand unwieder-bringlich verbaut, während andernorts ganze Inseln und Landmassen im Meer veschwinden.

Da hat sich längst eine globale Umweltkrise ungeahnten Ausmaßes etabliert, deren punktuelle Erscheinungsbilder uns langsam aber sicher bewußt werden, denken wir z. B. an Sulawesi in Indonesien, die Petition des Vereins Rettet den Regenwald, „Sulawesi: Das Paradies am Sandstrand bewahren“ , weist eindringlich darauf hin.

Harald Leschs Dokumentation „Kampf um Sand“

Menschen drängt es weiterhin an die Küstenstreifen, so ebenso in Indonesiens Singapur, dessen Baumboom somit per Sand unterstützt wird, die Sandmafia lukrative Geschäfte abwickelt, Harald Leschs Dokumentarfilm „Kampf um Sand“ greift solche Machenschaften sowie weltweiten Raubbau der Ressource Sand auf, um anzumahnen, was da vor unseren Augen komplett aus dem Ruder läuft, wenn wir alle nicht genau dies endlich stoppen.

Obendrein vertieft der Film die Problematik, die damit zusammenhängt. Nicht allein der Bauboom betrifft die gigantische Ausbeutung, überall vergreift sich Mensch völlig unerschrocken an jenem kostbaren Mineral Sand, die somit als „neuer Goldrausch“ bezeichnet werden muß. Wer stoppt jene Verbrechen wider der Natur, vor allem da Sand eben nicht unendlich vorhanden ist, eine Verwechslung mit dem Wüstensand schafft Klarheit, weil dieser eben nicht von Nutzen in der Bauindustrie, sonst wären die Wüsten längst dem Abbau ausgesetzt.

Korruption begünstigt den Sandraub

Vor allem verantwortliche Regierungen, Politiker nicht nur in Indonesien, sondern weltweit schauen einfach weg, nehmen den ständig stattfindenden Sandraub in Kauf, beste Voraussetzungen für entsprechende Firmen, die Sandmafia selbst.

Begünstigungen vielfach verzahnt im korrupten Einerlei lassen dieses Treiben nonchalant zu, ein Profit jagt den nächsten, Hauptsache Geschäfte unter Dach und Fach, was interessiert solche Umweltverbrecher das Schicksal des Blauen Planeten, es zählt einzig und allein das schnelle Geld! Wir selbst haben es tagtäglich in der Hand, uns noch wesentlich mehr zu organisieren, sei es über Umweltvereine, die Politik oder Medien. Je mehr Menschen dem entgegenwirken, nicht einfach wegschauen, desto größer die Chance, diesem Treiben Einhalt zu gebieten, bevor es zu spät sein wird.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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Feiern bis zum Umfallen

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Auf ein feuriges Jahr 2018!

Nicht nur zum Jahreswechsel wird gern gefeuert bis zum Umfallen. Ups, mir scheint, es schleicht sich gerade ein Freud´scher Versprecher, Vertippser in den Text. Ich will Ihnen ein X für ein U vormachen. Richtiger ein „U“ für ein „I“.

Das hängt nicht damit zusammen, daß mein Alkoholpegel noch vom rauschenden Verabschiedungsfest für 2017 und dem anschließenden Feierlichkeiten zur Begrüßung von 2018 vorhanden ist, sondern ich muß gestehen und Sie darauf hinweisen, das „U“ und das „I“ sind auf der Tastatur Nachbarn und so oft in Gebrauch, daß sie sich verdünnisiert haben (man sieht nur noch „schwarz“), wohl in der Hoffnung nicht so oft angetippt zu werden. Nun, dies wäre geklärt, nicht geklärt allerdings, so scheint mir, daß durch diese Verwechslung, war es unabsichtlich oder doch gewollt, eine Meinung aufgestellt wurde, die eindeutiger nicht zweideutiger sein kann.

Feiern und feuern bis zum Umfallen ist beides Realität, und dieser Tatsache wird weltweit gefrönt. Mal mehr, mal weniger. Seit alters her und jetzt. Die Reihenfolge ist in der Regel, erst feuern, dann feiern, oder sind Sie anderer Ansicht?

Wenn man anstatt „feuern“ das Wort „jagen“ einsetzt, so entspricht dies dem Umstand, daß nach einer Jagd, entweder alleine auf der Pirsch oder in Gruppenzusammenschlüssen, das erlegte Wild gemeinsam verköstigt wurde. Ob dies immer einer Feier entsprach oder einfach nur, um den Hunger zu stillen, dies ist irrelevant. Übrigens verhalten sich Raubtiere, die gemeinsam jagen, ähnlich, das aber nur am Rande, weil dieser Vergleich ein bißchen hinkt, denn selbst Herdentiere, also Pflanzenfresser mampfen gerne in Gemeinschaft und halten danach mit vollem Bauch ein Nickerchen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. So könnte man es auch ausdrücken.

Feuern bis zum Umfallen als Sprachausdruck für Kampfhandlungen, und feiern bis zum Umfallen, wenn der Sieg errungen war, ist demnach nur eine konsequente Fortführung einer Gewohnheit. Möglicherweise steckt mehr dahinter, als wir eingestehen wollen, denn würden wir ansonsten jeden sich nur bietenden Anlaß wahrnehmen, um zu feiern? Geburtstage, reden wir nicht darüber, Hochzeiten, auch nicht unbedingt erwähnenswert, Abschlußfeiern für bestandene Prüfungen, okay, hier wird es interessant, denn hier beginnt eine endlos scheinende Reihe von „Feuer“ und „Feier“- Festen. Je nach Befindlichkeit gesellen sich hierzu noch Versöhnungsfeiern, Sau-rauslassen-Feiern, Einfach-nur-so-Feiern, Kennenlern-Feiern und noch einige mehr, die einfach erfunden werden, um des Feierns willen. Grundlos?

Genauso wie bei „feuern“, in den Zusammenhängen wie oben erwähnt, passiert es bei Festen bis zum Umfallen, daß Menschen dabei zu Schaden kommen können. Klingt so leichtfertig und ohne Empathie daher gesagt, so als ob es keine andere Wahl gäbe, und es immer so zu sein hat. Warum das Umfallen bei beiden eigentlich gegensätzlichen Handlungen vorkommt, liegt an dem Willen beim Feuern etwas zu erreichen, sich hervorzutun, der Beste zu sein wollen und deshalb die Gefahren zu unterschätzen, beim Feiern ist dies ebenso, man überbietet sich mit Höchstleistungsfloskeln, die in Mutproben münden können, man versucht sich in einem Punkt oder mehreren, von den anderen zu unterscheiden, was genauso dazu verführt, leichtsinnig zu sein, völlig unabhängig von irgendwelchen Drogen.

Apropos Drogen, diese wurden von den Vorfahren auch konsumiert, sei es mittels Pilzen, Kräutermischungen und, oder durch „musikalische Untermalung“. Vor dem Kampf wurden die Trommeln bis zum Umfallen genauso geschlagen wie nach einem Kampf, also beim Feiern.

Wir unterscheiden uns bei diesen Verhaltensweisen weder von unseren Ur-, Ur,- Urvorfahren noch von anderen Kulturkreisen. Hier sind wir Mensch und bleiben Mensch. Wirklich?

In diesem Sinne, auf ein Neues, ach so menschelndes Jahr!

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Meinung

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Existenz des Menschen in Frage gestellt

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In den Weiten des Kosmos, irgendwo auf einem Planeten namens Silidor, ein wenig größer als unser Jupiter, fand eine Konferenz statt, in der über den Mensch verhandelt wurde, dessen Existenz in Frage gestellt war, obwohl diese Wesen sich in Begriff fanden, den Übergang von der materiellen zur geistigen Welt endlich zu finden und beherzt zu begehen.

An kreisrunder, übermächtig großer Tafel saßen die Vertreter der kosmischen Planeten. Der derzeitige Vorsitzende des VRK (Vereinigter Kosmischer Rat), Rophenus Zenoto, räusperte sich kurz und erhob das Wort.

„Verehrte Anwesende, liebe Medienvertreter, in unserer heutigen, öffentlichen Sitzung gehen wir der Frage nach, inwieweit der Homo sapiens vom Planeten Erde noch lebens-fähig sein wird, welche Fortschritte diese Spezies bisherig durchlebt hat. Ich erteile daher dem Chef des BP-I (Beobachtungsposten) das Wort und bitte Sie, möglichst präzise und kurz sich zu fassen.“

Zum besseren Verständnis sei an dieser Stelle kurz erläutert, daß schon seit mehreren Jahrzehnten die Erdenbewohner von unterschiedlichen Außerirdischen intensiv beo-bachtet wurden, ohnehin vor ungefähr acht Millionen Jahren erste Besuche auf dem Blauen Planeten erfolgten, die Entscheidung getroffen wurde, den Homo sapiens entsprechend zu beeinflussen, dieser somit eine Mischung aus den bestehenden Hominiden und außerirdischen Spezies war, er in Folge daher ein Experiment darstellen sollte. Die wesentlich weiter entwickelten außerirdischen Spezies betrachteten folglich die Erde als gigantisches Versuchslabor.

„Wissen Sie, verehrte Anwesende, was mich am allermeisten beeindruckte?“, begann Fripollex, der Chef des BP-I, „der Durchhaltewillen der Übriggebliebenen nach dem letztmaligen dritten Weltkrieg, der unausweichlich stattfinden mußte, ohnehin schon lang vorhergesagt wurde von einigen Sehern der Menschen. Trotz all der bösartigen, tief verwurzelten Erfahrungen, die jene Überlebende zweifellos in sich trugen, sie an den Rand des Wahnsinns bei dem ein oder anderen trieb, setzte sich dennoch ein intensiver Prozeß einer ganz gezielten Bemühung durch: Die Erkenntnis, daß Homo sapiens endlich den Pfad des materiellen Geiferns verlassen sollte, um wieder den geistigen Zielen entgegen zu streben.“

Aufgeregt begannen die Teilnehmer an der Tafel miteinander zu diskutieren, manche trauten dem neuen Wandel keineswegs, argumentierten mit den stetigen Rückfällen in sinnlosen Machtbestrebungen einzelner Verirrter, die doch tatsächlich es immer wieder verstanden hatten, die große Masse mit wenigen, simplen Tricks zu beeindrucken und zu manipulieren. Andere aber gaben zu bedenken, daß genau an dieser Stelle inzwischen ein Paradigmenwechsel bei der Menschheit eingesetzt hatte, der nicht mehr aufzuhalten war. Das heißt, sie ließ derartige Despoten nicht mehr zu!

Rophenus Zenoto ließ den Gong erschallen, ein moderates Mittel, um für Ruhe zu sorgen und forderte Fripollex auf, doch fortzufahren.

„Nun denn, Ihr Lieben. Ich kürze mal ein wenig ab. In vertraulichen Gesprächen, die wir weltweit unbemerkt belauschen konnten, war eindeutig zu entnehmen, daß der Mensch nicht im geringsten mehr bereit war, Machtbestrebungen jemals wieder zuzulassen. Im Gegenteil, wie verwandelt gestaltete sich der Alltag. Oberstes Gebot bestand darin, im Einklang mit der Umwelt zu leben, sorgfältig die letzten übriggebliebenen Oasen zu hegen und zu pflegen. Zugegebenermaßen haben wir selbst etwas nachgeholfen, damit der Homo sapiens nicht gänzlich verzweifelte in dem einen oder anderen Fall. Schließlich führte das Ausmaß der Zerstörung streckenweise im Ergebnis zur Unbewohnbarkeit etlicher Gebiete, von der atomaren Strahlenbelastung ganz zu schweigen. Hätten wir dabei nicht wohlwollend entgegengewirkt, wäre die Opferzahl wesentlich höher gewesen. In sofern bedeutete unser Eingriff Rettung in letzter Not.“

Eine Weile lang herrschte Stille im Saal, weil die Anwesenden sehr wohl wußten, was die Schilderungen von Fripollex bedeuteten. Gleichzeitig spürte man aber auch eine gewisse Erleichtung bei vielen: Mensch erhielt seine letzte große Chance, um sich vielleicht auf den Weg ins All zu machen, wenn nach einer langen Zeit der Bewährung endlich der Blaue Planet friedvoll seine Runden drehte.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Kurzgeschichten

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Dafür würde sie sterben

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Birgit versuchte zu sterben,
zu sterben,
um es einmal zu erleben,
ihrem Idol
zu begegnen.

„Ich würde dafür sterben,
um ihn einmal zu sehen!“

Nun, Birgit würde
auch sterben,
um eine Ranch
in Texas zu erben,
um einen Diamantring
zu tragen,
um sich zu hüllen
in feinste Stofflagen,
um den Himalaya
zu besteigen,
um in einem
Konzert mitzugeigen,
um ein Zimmer
voll Schuhe zu besitzen,
um in einer Villa
am Pool zu sitzen,
um zeichnen zu können
wie Rembrandt,
um zu singen
wie Barbra Streisand,
um vom Eifelturm
zu spucken,
um in einem Schloß
zu spuken,
um Kleopatras
Nase zu haben,
um sich ein Leben lang
an exotischen Speisen zu laben,
um ihren Namen
in Geschichtsbüchern zu lesen,
um alt zu werden,
ohne je krank gewesen,
dafür würde sie sterben,
und noch weitaus mehr
wollte sie erleben,
wenn sie nur nicht immer
dafür vorher sterben wollen würde.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Frohes Neues Jahr 2018

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2017 war gestern – morgen erwartet uns das neue Jahr 2018

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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Während Fernsehanstalten, die Presse, eine ganze Medienlandschaft des Öfteren weit vorm Ende eines Jahres mit einem Rückblick aufwartet, nehmen wir den Jahresrückblick wesentlich ernst- und gewissenhafter unter die Lupe, und zwar am allerletzten Tag, bevor das neue Jahr 2018 morgen uns bereits erwartet.

Stellen Sie sich mal vor, da lassen sich welche journalistisch akribisch aus, was so alles geschah, doch in jener Zeitspanne zwischen Rückblick und dem Beginn des nächsten Jahres geschieht etwas anderes Wichtiges. Und nun? Da stellt sich doch die Frage, wann denn in welchem Rückblick jene Ereignisse man nochmals Revue passieren läßt. Genau, das fällt einfach aus, so als ob sie nicht geschehen wären. Welch Ungerechtigkeit und vor allem eine Unprofessionalität, die mal unbedingt als unverzeihlich angeprangert werden muß. So etwas Ungeheuerliches aber auch!

Na, na, jetzt bloß nicht übertreiben. Wer wird denn gleich dermaßen brüsk sich aufregen, zumal Nachrichten und deren Meldungen ohnehin viel zu viele auftreten, wer will und kann sie denn allesamt verarbeiten, geschweige denn sortieren, einordnen? Einiges darf man getrost kritisch beäugen, manche Meinungen stoßen dem ein oder anderen sauer auf, sind nicht genehm. Doch recht kann man es eh nicht jedem machen.

2017 war das Jahr des neuen Rechtsrucks, die USA, Österreich und Polen stellten dies unter Beweis, ausgerechnet in Deutschland nahm aufgrund unüberlegter Protestwähler eine rechtsradikale Partei im Deutschen Bundestag Platz. Kein gutes Zeichen, selbst wenn die anderen Parteien meinen, sie könnten dies demokratisch wegstecken, damit umgehen. Fehlanzeige. Rassismus ist weder eine Meinung noch argumentativ zu rechtfertigen, Haßparolen und menschenverachtende Gesetzesvorlagen schon gleich gar nicht. Das färbt ab, findet seine Wege an die Stammtische, in die Schulhöfe. Dabei schöpfen wir mit jenem Wissen darum nicht mit dem Blick in die Glaskugel, sondern zurück in die Geschichte.

Das hatten wir schon zur Genüge vor einigen Jahrzehnten kurz vorm II. Weltkrieg. Doch der Deutsche scheint an Geschichtsdemenz zu leiden, verdrängt, hat ohnehin ganz offensichtlich die Nazi-Zeit eben nicht aufgearbeitet, sonst könnte er eine derartige Entwicklung kein zweites Mal dulden. Reichen die Widerstände aus, um eine Zunahme jenes rechten Mobs rechtzeitig zu verhindern? Oder schaut das gaffende Volk erneut wie gelähmt einfach zu und läßt ihn gewähren?

Das wird eines der wichtigsten Aufgaben sein fürs Jahr 2018, diesen Haß im Keim zu ersticken! Da wären noch Unruhestifter wie jener Humpty-Trumpty, eine neue österreichische Regierung, ein Despot in Nordkorea, die Saudis und etliche Terrorzellen, die sich ebenso versuchen am perfiden Spiel der Mächte.

Gleichzeitig schaut die Welt ins Zentrum Europas, welche Bundesregierung sich aufrafft, man unkt und buhlt um höhere Militärausgaben, einen weiteren Abbau des Sozialstaates, alles beste Voraussetzungen für zunehmendere Armut und Kriegsszenarien, schließlich verspricht Zerstörung einen erneuten Wirtschaftsaufschwung, Hauptsache Wachstum, egal wer oder was darunter leidet. Na denn, ein frohes Neues Jahr 2018. Oder sollte man besser sagen: Keine guten Aussichten für die Zukunft?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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