The Graystones – Coverband aus San Francisco

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Ein Ohrenschmaus der Extraklasse

Es gibt weltweit nahezu unzählige Coverbands, umso mehr erfreut es uns, wenn manche so richtig angenehm auffallen, sowohl optisch als auch besonders akustisch. Dazu darf und muß man unbedingt The Graystones zählen.

Die Band stammt aus dem San Francisco Bay Area, dessen Metropolregion im nördlichen Teil Kaliforniens, im Bay Area liegt. Dort gibt es die wichtigsten Städte wie San Francisco, Oakland sowie San Jose.

Was deren Mitglieder anbelangt, dürfen wir wenigstens mit neun rechnen, als da wären die Sängerinnen Izabel und Hope, Harin am Keyboard, Max am Baß, Grayson an den Drums, die Gitarristen Ishaan und Kyle, Phillip sowohl am Saxophon als auch am Keyboard und schließlich Evan an der Posaune.

Dabei treten sie bereits seit geraumer Zeit vorort in der Öffentlichkeit auf, wobei inzwischen eine gewisse Fanbase sich etablieren konnte. Wer mag, kann etliche Auftritte auf ihrer Homepage hören und sehen als auch bei YouTube.

Natürlich darf ruhig auch mal kritisch genauer hingehört werden. Wer Adele covert, sollte wenigstens halbwegs stimmlich mithalten können, da hat sich wohl Izabel ein wenig übernommen, auch wenn sie sich redlich bemüht.

Nichtsdestotrotz fallen dagegen die anderen Musiker eher positiv auf, besonders der noch recht junge Baßist Max als auch der Hauptkeyboarder Harin. Aber auch Phillip am Saxophon hat seine tollen Momente.

Coversongs wie Supertramps The Logical Song, Bill Withers The Sunshine, Billy Joells Movin‘ Out sind nur ein paar wenige Beispiele. Wer mehr erfahren möchte, einfach mal durchforsten, es lohnt sich allemal, eben weil diese noch junge Band mit viel Gefühl und fundierter Erfahrung sich live präsentiert.

Einer der besten noch am Schluß: Breakfast in America ebenso von Supertramp, aufgenommen kürzlich am 07. Juni dieses Jahres.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Musik

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Zoll-Deal: Europas Resignation exemplarisch

Dennoch Chancen vorhanden

Trumps MAGA greift schier grenzenlos um sich, während in Wirklichkeit sowohl die US-Amerikaner selbst als nunmehr gleichwohl die Europäer darunter zu leiden haben. Ursula von der Leyens demütige Haltung dem autokratischen US-Präsidenten gegenüber läßt ziemlich tief blicken. Wer tatsächlich behauptet, der 15-Prozent-Zoll-Deal sei das kleinere Übel gegenüber den angedrohten 30 Prozent, die am 01. August folgen sollten, hat den Kern jener Rüpelei mitnichten verstanden!

Dabei hat dieser 47. US-Präsident einmal mehr gezeigt, mit welcher Skrupellosigkeit er die globale Politik mit Füßen tritt. Für ihn zählen weder eine multilaterale Zusammenarbeit noch liberale Prinzipien, erst recht keine Institutionen, sondern vielmehr sein natioalistischer Weg ganz im Sinne der MAGA-Bewegung.

Putin und Xi Jinping reiben sich längst die Hände

Schon könnte man vermuten, Russland sowie China haben das global politische Drehbuch verfaßt, in welchem jener Donald Trump seiner Rolle gerecht werdend demnach handelt. Denn während die Europäer als auch die USA selbst dadurch Schaden nehmen, können Putin und Xi Jinping ihre eigenen wirtschaftlichen Ziele verwirklichen. China rückt näher, um die angestrebte Weltherrschaft zu übernehmen.

Dabei spielt auch dieser brutale Krieg gegen die Ukraine eine nicht unwesentliche Rolle, weil China unverhohlen seine Vormachtstellung im Südchinesischen Meer ausbauen kann und wird, die USA obendrein im Nahen Osten beschäftigt sind.

Rechtskonservative Gefahren lauern

Und zwar wider die Demokratie. Ganz besonders auch hierzulande mit dieser KleiKo, denn ein Trump-Sympathiesant wie Jens Spahn, der obendrein mit Kanzlerabsichten hausieren geht, spielt den Nazis in der AfD in die Karten, die wiederum ganz gezielt Putins Kreml mischte. Keinesfalls eine Verschwörungstheorie, sondern vielmehr schlimmstenfalls Gewißheit, die spätestens 2029 in einem faschistischen Bündnis zwischen Konservativen und jenen Nazis münden kann.

Wer dabei tatenlos zuschaut, verkennt den Ernst der Lage. Insofern sollten alle demokratischen Kräfte sich dessen im Klaren sein. Verpassen wir es, dies zu verhindern, schaut es weltweit erst recht ziemlich düster aus!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Wenn ihr euch an mich erinnert

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Wenn ihr euch an mich erinnert,
bin ich nicht mehr da,
der Zug kam pünktlich,
im Gegensatz zu euch,
ihr seid zu spät.

Wenn ihr euch an mich erinnert,
seht ihr nur mein jüngeres Ich
auf Photos, mein unmerkliches
Altern bleibt euch fremd,
Fremde sind wir beim Wiedersehen.

Wenn ihr euch an mich erinnert,
eure Gedanken ein Früher
als das Jetzt vorspielen,
habe ich längst die Türe
hinter mir geschlossen.

Wenn ihr euch an mich erinnert,
die Hoffnung bleibt mein Gepäck,
dann an das Lächeln der Freude
des unerwarteten Glücks,
in eurem Spiegel, auch im Rückblick.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Ahnungslos trifft schonungslos

Haste Bock
zu springen übern Stock,
den die AfD dir hinhält?
Dir das nicht gefällt?

Die Nazis haben’s erreicht,
den Widerstand aufgeweicht,
neulich im Deutschen Bundestag
es mal wieder an der CDU lag.

Gezielte Aktion
setzt den politisch unwürdigen Ton,
Konservative machen schweigend mit,
zerlegen die Demokratie Schritt für Schritt.

Widerstand oberste Pflicht,
sonst obsiegt jeder Bösewicht.
Wir haben schon genug gelitten,
als wir uns in der Ampel zerstritten.

Aufgepaßt und aufgewacht,
bevor der Faschismus aktiv entfacht!
Wer jetzt die Nazis nicht stoppt,
der handelt gefährlich bekloppt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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MAGA-Fan verprügelt – Inszenierung wider die Vernunft?

Meinungsfreiheit hat offensichtliche Grenzen

Wohin steuert besonders die Politik Europas, wenn schon in den USA die größte Demokratie Schaden nimmt wegen des 47. US-Präsidenten, der ohne Wenn und Aber das Project 2025 längst umsetzt? Autokratische Staatsformen beweisen den fatalen Weg, den wir doch nach dem 2. Weltkrieg möglichst verhindern wollten. Fehlanzeige. Mit Putin im Osten und Trump im Westen schaut es ziemlich düster aus in der größten globalen Wirtschaftsregion, Europa muß erst recht zusammen- und wachsam gegenhalten.

CDU-Mitglied in Brüssel brutal verprügelt, wegen MAGA-Kappe, wie T-Online in seinem Artikel hinterfragt. Ganz offensichtlich und durchaus nicht verwunderlich. Sicherlich darf solche Gewalt nicht toleriert werden, doch die Wut über Trumps brutale Politik allenthalben nachvollziehbar zur Diskussion steht.

Gewalt gegen Nazis?

Durchaus, möchte man meinen. Unvergessen deren historische Verbrechen bis hinein in die Gegenwart, schließlich werden auch hierzulande die meisten rechtsradikalen Gewalttaten verübt im Vergleich zu anderen politischen Lagern. Es bleibt mal dahingestellt, ob die potentiellen Angreifer tatsächlich nordafrikanisch waren, wie das Opfer schildert. Solche vorschnellen Behauptgungen passen viel eher zu den rassistischen Vorurteilen besonders seitens Rechtsradikaler. Daß ein CDU-Mitglied mit MAGA-Kappe unterwegs gern provoziert, verdeutlicht auch dessen Haltung: die uneingeschränkte Befürwortung von D. Trump.

Mit Blick zum jüngsten Verhalten Trumps während des Nationalfeiertags am 04. Juli zeigt sich doch offensichtlich dessen Sympathien zu Nazis. Wer mit dem „Hitlergruß“ sich in Szene setzt, ganz ähnlich wie schon Elon Musk zuvor, der läßt sehr tief blicken!

Was Vance fordert, wird später von Faschisten verhindert

Unvergessen Vances Auftritt bei der Münchner Sicherheitskonferenz, wo dieser die Meinungsfreiheit einforderte, die besonders Deutschland vermissen lasse, und zwar hinsichtlich der AfD. Die Kritik der rechtsradikalen Partei gegenüber schmeckt ihm wohl nicht. Die USA vom Regen in die Traufe möchte man ihm entgegenschmettern, denn wer dermaßen die Realität verleugnet, den kann man nicht wirklich für voll nehmen. Ganz im Gegenteil.

Bekanntlich waren es in der Vergangenheit doch Faschisten selbst, die jedwede Meinungsfreiheit verhinderten, zunächst wurden die Medien abgeschafft, politische Gegner verhaftet und am Ende verboten, weggesperrt und umgebracht. Insofern ist Widerstand Pflicht, bevor wir allesamt selbst betroffen sind.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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SPD – von der 40-plus-Partei zur 13-Prozentpartei

Kein Zufall, sondern ein Armutszeugnis

Sowohl die Konservativen, die Liberalen als auch die Rechtsradikalen frohlocken, während die Grünen keinesfalls staunen, die Linken berherzt nicken über die herben Niederlagen und erst recht die jüngsten Umfragen der Sozialdemokraten, die nunmehr bei 13 Prozent herumdümpeln. Selbst schuld, möchte man ihnen entgegenschmettern, zumal sie mit Bundeskanzler Olaf Scholz so gar keine gute Figur machten in dieser Ampelkoalition.

Kein Grund ins selbe Horn zu blasen wie weite Teile der Medien und all die Neider, die keinesfalls verstanden haben, was jenes Ampelbündnis an wichtigen Weichenstellungen geleistet hatte. Gegen den bösartigen Widerstand all jener Kräfte, die den Klimawandel als ideologische Mär verteufelten bis hin zu den Superreichen, den Eliten, die schon immer die Union favourisierten, die dafür sorgt, daß sowohl die Erbschaftssteuer als auch die Vermögenssteuer nicht erhöht oder wiederbelebt wird.

Willy Brandt und Helmut Schmidt würden sich im Grab umdrehen

Nur mal den Zeitraum von 1969 bis 1980 betrachtet, vier Bundstagswahlen, in denen die SPD nicht unter 40 Prozent im Ergebnis abschloß, das beste erreichte sie 1972 mit 45,8%, während die Union mit  nur 44,9% knapp dahinter lag. Erst 1998 konnte Gerhard Schröder die Sozialdemokraten wieder über 40 Prozent hieven, erreichte die SPD 40,9 %, übrigens die Union lediglich 35,2 %.

Insofern dürften sowohl Willy Brandt als auch Helmut Schmidt sich wohl im Grab umdrehen angesichts dieses jetzigen dramatischen Ergebnisses, zur letzten Bundestagswahl nur 16,4 % und gar in der jüngsten Infratest dimap Umfrage lediglich 13%, welch fatales Signal! Ein Armutszeugnis par excellence. Die KleiKo offenbart ziemlich deutlich, was dabei vor unseren Augen geschieht. Sozialdemokraten, die das „S“ im Parteinamen nicht so wichtig nehmen, denken wir an die Migrationspolitik, an das Aussetzen der Stromsteuersenkung, an das Herumdoktern beim Bürgergeld, an halbherzige Überlegungen, dem Gas den Vortritt zu gewähren, dabei den Klimawandel minimum bis 2050 vor sich hinzuschieben.

Diese AfD reibt sich längst die Hände

Obendrein verhandelt sie mit dem BSW, denn BSW-Chefin Wagenknecht zeigt sich offen für Gespräche mit der AfD, wie die Zeit schreibt. Vordergründig wird behauptet, man müsse miteinander reden. In Wirklichkeit aber ähneln sich in außen- und migrationspolitischen Positionen die beiden Parteien. Kein Wunder, zumal das BSW schon länger mit dem Feuer der Nazis liebäugelt. Daß dabei eine Brandmauer ins Lächerliche gezogen wird, sollte nicht weiter verwundern. Ganz ähnlich hatten sich auch in den 1920er Jahren etliche politische Strömungen geäußert, die Nazis zu verharmlosen, um sich selbst in Position zu rücken, wenn diese dann die Macht an sich reißen.

Ganz offensichtlich erleben alle noch wenig vorhandene demokratische Parteien, was es bedeutet, eben nicht zu handeln, sondern die AfD und ihre Schergen gewähren zu lassen. Allen voran Politiker wie Jens Spahn u.a., die gar einen Trump hochhalten. Welch bitterer Beigeschmack, das läßt ziemlich tief blicken. Die SPD täte sehr gut daran, sich noch rechtzeitig zu besinnen, bevor es zu spät ist!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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SPD-Parteitag ziemlich karg

Nix wird schee
bei dieser SPD,
von Selbstkritik keine Spur,
Lobhudelei in einer Tour.

Statt den Abstieg zu bemerken,
labern stets dieselben Schergen,
das Soziale kommt abhanden,
regiert wird mit reichen Banden.

Was interessiert des Bürgers Belange,
man tätschelt verlogen manch Wange,
vergessen die Not der Armen,
Hauptsache ignoriert jedwedes Erbarmen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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