
flickr.com/ _sleepingunsoundly/ (CC BY-NC 2.0)
Jammern, jammern, jammern,
Frauen und Männer jammern.
Sie beklagen ihr Schicksal,
es ließ ihnen keine Wahl.
Die Kälte da draußen,
es ist zum Weglaufen.
Was sie alles ertragen,
keine Rücksicht ihrer Qualen,
keiner sieht ihr Leid,
überall Feinde weit und breit.
Sie gehen täglich essen,
Massage nicht vergessen,
das Übel der Welt,
Gott vergelt’s.
Das Klimpern in den Taschen,
Freunde haben es da gelassen,
Elektronik eine Selbstverständlichkeit,
man geht doch mit der Zeit.
Ihr Frust ist groß,
was ist mit der Welt los,
ihre Sorgen stets die Größten,
für Freunde gibt’s kein Trösten.
Im Mittelpunkt steht ihr Leid,
jeder Freund wird zum Feind,
der dies durchschaut
und aus dem Weg gegrault.
Sie leben meist mit Krankheiten,
um damit Mitleid zu erheischen.
Sie lassen keine Option offen,
nur sie, immer sie betroffen
von Mißgunst, Neid, Haß,
jeder will ihnen was.
Sie sind die Lieben, Netten,
das andere stets abwerten.
Falschheit läßt sich schlecht erkennen,
wenn ihre Lider meistens flennen
und sie nur bei ihren Themen
gestikulierend reden,
was alles sie getan und tun
und keiner sieht ihren Ruhm.
Sie kennen von dir nur ihren Nutzen,
benützen dich zum Schuheputzen.
Ihr Jammertal ist selbst erschaffen,
ihr Leben in der Berge Schatten
soll andere betroffen machen.
All dies Wissen wär zum Lachen,
würden die Nöte der Bedürftigen
die, die nicht nach Hilfen
schreien, rechtzeitig erkannt werden,
bevor sie sich das Leben nehmen.
Nafia