Schwarz der Mantel


Sie trug ihn gern,
den Mantel, der schwarze,
er der Schutz in der Menge
der schwarzen Mantelträger.

Keine Furcht mehr nötig
erkannt zu werden
unter den dunklen Gestalten,
die wie sie in Angst schwitzten.

Nur manchmal pochte das Herz,
wenn Helligkeit aufleuchtete,
die kurz die Umgebung abzeichnete,
und die Furcht wurde unerträglich.

In den Mauern staute sich Nässe,
bei Sonne schimmerte grün das Moos,
Zeichen der vergessenen Lebendigkeit,
einzige Traumsequenz ihrer Hoffnung.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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