Trumps Unvermögen erschafft andere Nutznießer


And the winner takes it all – China profitiert auf ganzer Linie

Viele politische US-feindliche Szenarien lösen sich längst in Luft auf. Selbstverständlich war der Vietnamkrieg eine völlig fehlgeleitete Entscheidung seitens US-amerikanischer Administration, durfte am Ende Richard Nixon seinen Hut nehmen mit der Watergate-Affäre, die hier mal nicht vertieft wird. Es war die Zeit vor der neuen Ausrichtung, Diktaturen zu entlarven, intensiver Medien zu bemühen, freier aufzudecken, was gleichzeitig viel Raum erschuf, das Spektrum eines kritischen Sozialismus zu bemühen mit all seinen Fehlleistungen.

Kurzum, die weltpolitische Lage nahm mit dem Ost-West-Konflikt im Herzen Europas an Fahrt auf, endete schließlich mit dem finalen Mauerfall und dem Ende der Sowjetunion, während ein noch junger Wladimir Putin bereits davon träumte, sich jenes Sowjetreich zurück zu erobern, ohne jedwede Skrupel, ob die eigenen Landsleute oder Völker darunter zu leiden haben.

China nutzt Putins Krieg für eigene Zwecke

Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte, in diesem Fall profitiert die VR China, welche ohnehin schon länger zwischen Kontrollverlust und Weltherrschaftsphantasie in der Weltpolitik tingelt. Mit jenem Orangeman im Westen und Nachbar Putin eine willkommene Gelegenheit.

Inzwischen offenbart China sein wahres Gesicht ohne jede Scheu, skupellos und direkt. Nicht weiter verwunderlich, letztlich hatten die Europäer ohnehin das Chinesische Reich in der Vergangenheit für eigene Zwecke teilweise geplündert, Imperien nutzen die Schwächen ihrer Gegner stets aus, so daß Europa zwischen den Fronten der Weltmächte das Nachsehen hat, obwohl die EU bei besserer Geschlossenheit durchaus wehrhafte Chancen hätte.

Trumps Irankrieg lockt China, Russland und Indien zur Arktis-Route

Genau deshalb schielt Trump gen Grönland. Die Straße von Hormus sowie der Suezkanal sind durch den Irankrieg alles andere als sicher, obendrein kommt die eigens verschuldete Dürre hierzulande hinzu, siehe Rhein und Donau mit ihren zu niedrigen Wasserständen. Längst sprechen die Fachleute von der Nördlichen Seeroute (NSR), die jetzt genutzt wird, besonders von China und Russland, letzteres umgeht EU-Sanktionen, Putin kann noch seinen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine fortsetzen.

Die Arktispassage hat somit Russland und China zusammenrücken lassen, zumal die beiden Staaten ohnehin mit dem Iran, Indien und Nordkorea intensiv zusammenarbeiten. China profitiert daher auf ganzer Linie, dank unentschlossener westlicher Allianz, die explizit Trumps desaströse Politik zu verantworten hat!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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