Category Archives: Gedichte

Libelle

Eine Libelle fliegt auf die Schnelle aufs Revers von Herrn Sundern und läßt sich bewundern. Seine Kinder staunen mit weit aufgerissenen Augen über ihre Farbenpracht mit glitzernder Leuchtkraft. Spaziergänger bleiben stehen, um näher hinzusehen. Keine Brosche, fürwahr dieser Augenblick, unbezahlbar. … Weiterlesen

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Das Land der Dichter und Denker

Das ist das Land der Dichter und Denker, sie hetzen wie die letzten Henker, an allen Ecken kannste sie stehen sehen, kennen kein Flehen. Weiterlesen

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Lucinde auf Kur

Lucinde reist mit Gesinde wie jedes Jahr zur Kur nach Spa. Reise ist beschwerlich, teils gefährlich, Mann bleibt zuhaus, sie genießt die Paus. Weiterlesen

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Nachts im Schaufenster

Wenn Schaufensterpuppen nachts zusammenstehen, sich leise flüsternd erzählen, was sie tags gesehen, blicken wir neugierig hin. So der Sinn? Weiterlesen

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Süffisant und Arrogant

Sie legte ihre Hand auf den Hummer, ein spitzer Schrei, Geschirr in Trümmer, Süffisant, blaß, weiß wie Kreide, schielte auf ihre Finger, weinte. Weiterlesen

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Ins Gesicht weht der Wind

Da bleib ich lieber das verschmähte, mir manchmal fremde Kind, gemeinsam stehen wir aufrecht, ins Gesicht weht uns der Wind.

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Du bleibst ein Ich

Am Tag des Abschieds aus dieser Welt das Ich ward wieder ungefragt, ob es wollte oder nicht, ob es geschah mit Gewalt oder Liebe, blieb sein Ich. Weiterlesen

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