Gelächeltes Verständnis

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Es gibt keinen strahlend blauen Himmel,
keinen Jüngling auf einem Schimmel,
der heldenhaft wird als Retter befreien
die Welt von verzweifelten Schreien,
die tausendfach die Luft durchtränken,
und das Atmen einschränken
bei denen, die noch empathisch sind,
die fühlen wie ein verletzliches Kind.

Es gibt keinen strahlend blauen Himmel,
kein Warnruf, kein göttliches Gebimmel,
das Alarm schlägt bei Ungerechtigkeit
und Gottes Liebe großzügig verteilt,
damit Leid sich nicht fortpflanzt,
sich als Lösung in Herzen einstanzt,
diesen Herrgott, Göttin gibt es nicht,
Güte nur aus reiner Seele spricht.

Es gibt keinen strahlend blauen Himmel,
kein Anrecht auf ewigen Wahrheitsfimmel,
der durch Ängste, Drohungen brilliert,
dem es egal, ob man Leben dadurch verliert,
um gewaltsam egomanisch zu handeln,
die Welt in die Hölle auf Erden zu verwandeln,
kein lächelndes Verständnis wird euch bewahren
vom Zwang zum menschenverachtenden Gebaren.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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2021 darf sich nicht wiederholen – Wähler warnen vor Armin Laschet

Christliche Werte ade

Das C tut einfach nur noch weh im Parteinamen, Amen. Heuchelei soweit das Auge reicht, Hirn ohnehin aufgeweicht. Falls der deutsche Michel erneut der Union sein Stimmchen gibt, hat er’s selber am Ende versiebt. Mit Verstand hat das wenig bis gar nichts zu tun, bekanntlich schlappen einige mit viel zu großen Schuhen.

An vorderster Stelle jener Wichtel mit dem Grinsegesicht, wenn er mal wieder wichtig spricht. Das Springerblatt, die Welt, hat’s andersrum formuliert, satt und mit viel Geld der Armin verkündet völlig ungeniert: „2015 darf sich nicht wiederholen“, er warnt vor Flüchtlingszuzug. Was Angela Merkel wenigstens richtig getan hat, heißt für ihn schlichtweg Schach matt. Zu kurz gedacht. Wodurch es wohl in dessen Hinterstübchen erneut so kracht?

Afghanistanexperten outen sich die Tage als besonders miese Offerten! Wer hierbei noch große Töne spuckt, letztlich dumm aus der Wäsche lugt. Vorneweg der Laschet einen „Epochenwechsel“ anbringt. Der angebliche Fehler im Jahre 2015 gen Himmel stinkt. Die EU solle humanitäre Hilfe ausbauen. Solch Geschwätz tut er sich trauen? Die Festung Europas ohnehin Menschen verächtlich behandelt, jetzt er um Wählerstimmen heuchlerisch lustwandelt? Wer immer noch dem Geschwafel traut, hat nicht genauer hingeschaut!

Welch politisches Versagen, und dann noch sich beklagen, daß immer mehr es wagen, die Bundesregierung an den Pranger zu stellen. Die hatten doch bestimmt ihre Quellen?! Dennoch die Taliban haben allesamt so schnell überrascht? Fraglich, wer hier wohl wen verarscht?! Wir alle wissen doch, was da so hinter manch Stein hervorkroch. Politik bleibt ein schmutziges Geschäft, egal wer wen hierbei ankläfft. Drum prüfe, wer sich an einen Laschet bindet, ob man nicht doch was Besseres findet.

Die Union, und das ist hierbei der Hohn, hat schon zu lange regiert, am Ende zuviel Dramatisches ist passiert, was hätte verhindert werden können. Aber nix mit davonrennen. Schließlich geht’s erneut um Macht im Land. Allerdings kracht die Union gegen jede Wand, weil sie allein mit den Liberalen nicht regieren kann. Und dann? Mit den Grünen verhandeln, die man zuvor konnte bei jeder Gelegenheit verschandeln? Die Wähler sollten nach der Bundestagswahl sehr genau hinschauen, was sich hinter Türen tut zusammenbrauen.

Schwarz-Grün etwa doch eine Option? Und wer sitzt dann auf dem Kanzlerthron? Sollte es tatsächlich ein Laschet sein, glotzt jeder Kritiker blöd drein. Erinnerungen an den Dicken werden wach. War damals och so ne Sach‘. Doch die Deutschen haben ihn 16 Jahre lang gewähren lassen, im Schrank sind kaum noch Tassen. Insofern darf niemand staunen, ob mit oder ohne Raunen, wenn der Armin in die Waschmaschine einzieht. Und dann um sich tritt, igitt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Politik im Fokus der Kritik

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Vermeidbare Tragödien oder beabsichtigtes Kalkül?

Dem Staat, den Ländern auf der Spur, sie einer genaueren Betrachtung unterziehen, inwieweit sie ihr Gemeinwesen organisieren, vieles versäumen zu Ungunsten der Bevölkerung, während etliche bevorzugt ein wohlgefälliges Dasein genießen dürfen. Eine Schieflage par excellence, die sich besonders in sozialen Mißständen widerspiegelt, unabhängig von Hungersnöten und Kriegen.

Zusammengefaßt betrifft es die Politik selbst. Im engeren Sinn direkt vor Ort, wo immer wir leben bis hin zur globalen Politik, der Weltpolitik. Während Mensch von Fortschritt geprägt sich weiterentwickelt, leidet ein wesentlicher Teil unter den Herrschaftsprinzipien, die ein Eliten-Dasein zulassen bei gleichzeitiger Verelendung. Ein Mißstand, der hochbrisant das Zusammenleben ständig gefährdet. Politik gleich…  POliTiK…, also Personalisierte Obrigkeit lenkt ideologische Transformation in Konkurrenzkämpfe?

Wahlen lediglich ein Ablenkungsmanöver

Überspitzt weitergedacht könnte man dies durchaus genau so interpretieren, wer die Ergebnisse politischen Handelns betrachtet. Da bleibt nicht viel übrig fürs Gemeinwohl. Nur mal im Herzen Europas angewandt, also mit Blick gen Deutschland. Das Gesundheits- und Bildungswesen lassen zu wünschen übrig, wenn Vorsorge halbherzig stattfindet, eben nicht jeder Abiturient jedes Studium sorgenfrei ausüben kann, weil dessen Kosten für viele untragbar sind.

Das Rentenniveau gleicht einer riesengroßen Abzocke, während bei den europäischen Nachbarn noch der Respekt dem Alter gegenüber sich bei höheren Renten zeigt. Inzwischen empfehlen gar dreiste Politiker, doch per Aktien sich sein Rentendasein zu gönnen. Wer aufs „falsche Pferd setzt“, zieht den Kürzeren, hat Pech gehabt, Erinnerungen an Soylent Green flammen auf.

Worauf läuft es hinaus?

Gesamtglobal betrachtet, rast die Menschheit mit 180 Sachen ihrem selbstverschuldeten Abgrund entgegen. Die Umwelt nahezu zerstört, der Klimawandel verschärft Kettenreaktionen ungeahnten Ausmaßes, ganze Völker werden fliehen, sich nehmen, was noch übrig ist, während die Waffengewalt ohnehin den Globus in atomar virenvereuchte Wüsten verwandeln kann.

Eine Apokalypse, etwa mit Lösungen vorm finalen Countdown? Kann der geläuterte Mensch Endzeitszenarien verhindern? Wenn eine Mehrheit dies umsetzt, besteht die reale Chance. Schon sind wir wieder beim politischen Modell der Demokratie. Sie hat durchaus ihr Potential, wenn sie tatsächlich gerecht agiert.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Ob Klingel, Glocke, Schelle

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Während das Ende sich verspätete,
wer kommt schon auf die Idee,
das Ende zu berechnen,
ist es doch unvermeidlich,
falls man den Anfang mitnimmt,
der meistens darauf beharrt,
nie wirklich allein sein zu können,
also sitzt man in der Warteschleife,
weil die Füße bereits kribbeln
vom langen Stehengelassen werden
und versucht sich abzulenken,
da die Gespräche mit dem Anfang
ständig um Anfänge sich drehen,
die kein Ende nehmen wollen,
ist man für jeden Zwischenraum,
mag er noch so klein sein
oder luftleer, ohne Hülle,
ohne jegliche Form von Gestalt
dankbar, obwohl nichts, nichts,
daraus sich erschließen läßt,
man nichts damit anfangen kann,
ob Klingel, Glocke, Schelle,
kein Ton ist mehr zu vernehmen,
weiß aber, deren Klänge zu schätzen,
die sich zur Unendlichkeit bewegen,
und genau da wird einem endlich klar,
dies ist der Anfang, das Ende kann warten,
es liegt an mir, sich zu verspäten.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Rot-Rot-Grün eine realitätsnahe Option

Die Union hat längst verspielt

Gut sechs Wochen vor der Bundestagswahl darf die Union sich unter ihrem Kanzlerkandidaten keinesfalls mehr in Sicherheit wiegen, Armin Laschet hat viel Vertrauen verspielt durch seine unprofessionellen Auftritte besonders nach der Flutkatastrophe, von Laissez-faire-Entgleisungen während der Covid-19-Pandemie mal ganz zu schweigen.

Markus Söder sitzt im selben Boot, da hilft auch keine seriös wirkende Präsenz, die Union verliert ihren Vorsprung, je näher der Bundestagswahltermin rückt. Die vorlaute Einstellung der Liberalen verheißt nichts Gutes, sollte mit ihnen eine Koalition zusammen mit den Christdemokraten geschmiedet werden, wobei die Grünen zu überzeugen wären, mitzumischen. Was im Ländle gelingt auch im Bund? Besser nicht!

Jan Korte bringt es auf den Punkt

In seinem Gastbeitrag bei T-Online. Für SPD und Grüne gibt es eine bessere Option. Mit Rot-Rot-Grün die wesentlich bessere, vor allem realitätsnahe Regierung, etlichen Unkenrufen zum Trotz? Dazu bedarf es nartürlich, daß alle drei Parteien sich aufeinander zubewegen müssen, Kompromißbereitschaft signalisieren, ohne in Endlosdiskussionen sich zu verzetteln.

Andererseits liegen genügend Probleme auf dem Tisch, die mit den Christdemokraten und den Liberalen viel eher in der Versenkung verschwinden, wie auch Jan Korte völlig zurecht erwähnt. Das Ende dieser schäbig konservativ-neoliberalen Zeit hat ihren Zenit längst verlassent, letztlich gar unter Kohl. Was Schröder und in Folge Frau Merkel nicht hinbekamen, sollte spätestens jetzt eine Rot-Rot-Grüne Koalition gezielt verbessern.

Umfragewerte kein Garant

Stets täglich auf die Wahlprognosen zu starren, bremst den politischen Willen explizit aus, zumal sie nicht unbedingt zutreffen mögen. Dennoch kann man mit Fug und Recht von Tendenzen reden. Man bedenke, die Grünen erzielten rund vier Jahre vor der jetzigen Bundestagswahl lediglich 8,9 Prozent, können im günstigsten Fall dies Ergebnis gar verdreifachen.

Die Union hingegen muß mit einem Riesenverlust rechnen, am Ende könnte sie zehn oder mehr Prozent verlieren, während die SPD wenigstens ihr altes Wahlergebnis wieder sichert. In diesem Idealfall wären die Linken nicht mit im Boot. Insofern bleibt es spannend, ob der Wähler erneut sich von den Liberalen und Verheißungen jener Union blenden läßt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Freiheit verspielt

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Gezeter ums Wetter,
heute oder später,
Klimaretter.

Gefeilsche der Politik,
gewöhnliches Prinzip,
ewigliche Kritik.

Pressefreiheit in Gefahr,
unberechenbar
schon immer war.

Vertrauensverlust,
auch unbewußt,
führt zu viel Frust.

Macht erneut entfacht,
nicht erst über Nacht.
Wann wird aufgewacht?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Abgeriebene Zeit

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Rauschendes Murmeln
durch gepreßte Luft
zwischen den Massen
von eilenden Menschen.
Viel zu viel Enge
auf dem Bürgersteig,
viel zu viel Nähe,
bewegende Körper,
die sich mühen,
ohne Berührung
dem Tempo
des Strömens
zu entkommen.
Niedergedrückte Zeit
in aufgewühlter Hast,
zu stumpfen Murmeln
geschliffene Menschen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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