Trumps „Cyber Ninjas“ geistern in Arizona

Von einem, der immer noch über Wahlbetrug faselt

A never ending story, oder shit happens, suchen Sie es sich aus, es kommt letztlich aufs Selbe raus. The Donald stampft wütend mit seinen Füßen auf hartem Boden, der latürnich nicht nachgibt, der Statik sei Dank. Oh man, das ist wirklich krank. Schieben wir eine Erklärung nicht auf die lange Bank, auch handelt es sich hierbei keineswegs um einen Schwank. Die Realität holt gnadenlos jeden ein, nüchterne Wahrheit ist somit rein.

Davon will er aber nichts wissen, im Netz herrscht auf bestimmten Plattformen selbstherrliches Dissen. Einen erneuten Dämpfer müssen er und seine Helfershelfer jetzt hinnehmen, zum Fremdschämen. Selbst Republikaner wollen Betrugsvorwürfe nicht weiter prüfen. Nix mit Hieroglyphen, die Prüfer finden deutliche Worte an diesem Orte, man habe keine Zeit für »Reisen ins Nimmerland«, wie Jack Sellers schrieb. Eine Schand‘, der sitzt, der klare Hieb!

Daß Trumps Republikaner die Demokratie demontieren, denn sie haben alles und nichts zu verlieren, zeigte sich bereits mit dem Sturm aufs Kapitol. Wie hohl. Als ob Gewalt einer Revolte gleich führe in ein besseres Reich. Mitnichten kann dies fruchten, auftun werden sich gefährliche Schluchten. Die Geschichte hat Menschheit diese stets gelehrt, somit jene Untat komplett verkehrt.

Satelliten sollen Wahlzettel ins System gebeamt oder Stimmzettel aus Asien in Arizona ihren Weg gefunden haben? Da heißt es natürlich antraben, den Beweis aufführen. Nichts mit Hintertüren. Die „Cyber Ninjas“ erreichten keinen Aderlaß, ohne Spaß. Was Trump und seine Kumpanen hatten ausgeheckt, am Ende wurde es entdeckt. Mit Verschwörungstheorien zum Wahlbetrug ist’s offensichtlich noch nicht genug.

Ein Dreiviertel Jahr nach der Wahl, ein Ende jener merkwürdigen Qual? Wie lange wollen viele Amis sich noch an der Nase herumführen lassen? Trumps dreistes Bespaßen führt nicht wirklich zum Ziel. Etwa ein inszeniertes Spiel? Um im Gespräch zu bleiben, schließlich darf er weder twittern noch im Facebook Leute aufreiben, es übertreiben. Schon 2024 wird in den USA erneut ein Präsident gewählt. Dabei wieder betrügerisch ausgezählt?

Ginge es nach Donald Trump bei wiederholtem Wahlverlust, bahnt sich fort sein narzißtischer Frust. Dann wird gehetzt und verletzt, von Wahlbetrug gesprochen, etliche in selber Manier bestochen, Hauptsache Demokraten demontiert, ein Republikaner niemals nicht verliert. Vielleicht siegt am Ende doch der Verstand, trotz rechtem Rand, und die Natur spielt dem blonden Dollen einen allzu gerechten Streich, er tobt dann in seinem Himmelreich. Lassen wir ihn in der Hölle in seinem Glauben, die Wirklichkeit kann och keen Trump berauben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

Veröffentlicht unter Satire | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wer zieht die Reißleine, bevor das Boot untergeht?

https://pixabay.com/de/photos/natur-boot-holz-gew%c3%a4sser-verfallen-3201015/

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Weißt du, was des Menschen tiefste Sehnsucht,
wenn mal wieder Bilder über all die Gewalt
weltweit allerorten sichtbar sind?

In hingebungsvoller Liebe sich gegenseitig achtend
einander respektvoll begegnen,
vorurteilsfrei, aber auch bedingungslos.

Das scheint nicht ansatzweise zu fruchten,
solange der Profitgedanken sich manifestiert,
der eine dem nächsten alles mißgönnt.

Weißt du, wieviel Tränen in Kissen vergossen,
weil so viel unnötiges Leid geschehen,
oftmals die Gewalt Normalität geworden?

In zauberhaft schönen Büchern, liebevoll illustriert,
um unseren Kleinsten Geschichten daraus vorzulesen,
während da draußen ein System auf sie wartet.

Das denkt nicht im Traum daran, seinen Sinn zu überdenken,
Hauptsache der Geldhahn nicht enden wollend fließt
im Rausch der nüchternen Bilanzen fernab vom Geschehen.

Weißt du, es ist keinesfalls für uns zu spät,
die Reißleine zu ziehen, bevor das Boot untergeht.
Haben manche schon längst begonnen?

In kleinen Nischen, teilweise kaum bemerkbar,
ohne jede Heimlichkeit, findet bereits ein Umdenken statt,
obwohl dem Alltagstrott der Mensch noch verfallen.

Das läßt viele hoffen, dieser eingeschlagene Weg,
den keine Macht durch nichts aufhalten wird,
denn es geschieht jetzt, bevor Gewalt endlos weitergeht.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Chinas Umgang mit den Medien exemplarisch

Simples Argument einer angeblich bösen Westpolitik

Erinnerungen werden wach, historische Vergleiche zum Ost-West-Konflikt, dem Kalten Krieg, als der Westen und vorneweg die USA der Sowjetunion gegenüberstanden, beide bewaffnet und bestückt mit Atomraketen, die zwei Generationen schlaflose Nächte einbrachten. Mit dem Fall der Mauer, dem Ende des russischen Kommunismus schien zunächst Hoffnung. Die verpufft seit geraumer Zeit, erst recht, weil die VR China mitmischen will beim Weltmachtgehabe.

Nach dem Starkregen in der Provinz Henan will China kritische Bilder unterbinden, Chinas Außenministerium heizt Stimmung gegen BBC-Reporter an, wie die FAZ schreibt. Letztlich nicht weiter verwunderlich. Seit wann dulden autokratisch geführte Systeme eine faire Berichterstattung? Mit Blick gen Länder wie Russland, Türkei, Brasilien, Norkorea, Belarus, reiht sich somit auch China ein, vielleicht noch aggressiver, schließlich hat Staatspräsident Xi Jinping genügend Nationalisten hinter sich, die jede kritisch mediale Stimme als Handlanger des Westens abtun.

Deutsche Welle eine internationale Propagandaagentur?

Obendrein finanziert von der deutschen Regierung, wie die Parteizeitung China Daily behauptet? Natürlich eine erfundende Selbstschutzbehauptung, um eigene Verfehlungen und vor allem die Pressezensur im Reich der Mitte zu vertuschen. Funktioniert mitnichten, alle Welt kennt die harte Vorgehensweise in der VR China. Umweltverbrechen und Menschenrechtsverletzungen sind dort an der Tagesordnung, sie hat gerade in der Corona-Krise ihr wahres Gesicht offenbart.

Wie lang mag dies noch gutgehen, daß der eigenen Bevölkerung stets inpliziert wird, das Ausland, besonders der Westen unterdrücke andere Völker, während besonders junge Menschen via Internet nachlesen und sehen können, daß das Gegenteil tatsächlich zutrifft? Die chinesischen Machthaber verkennen Informationen und Meinungen, deren Unterdrückung sich irgendwann Wege der Befreiung suchen. Die Geschichte lehrt uns dies immer wieder.

Chinas Scoring-System am Ende doch vom Erfolg gekrönt?

Im Taumel zwischen Kontrollverlust und Weltherrschaftsphantasie sollte sich China reiflich überlegen, ob dies durchzuhalten ist. Schließlich nagt der Zahn der Zeit am angeblichen Fundament eines Scoring-Systems. Bis jetzt scheint die Rechnung der chinesischen Führung aufzugehen. Doch zu viele Kritikpunkte gelangen zur eigenen Bevölkerung, dringen nach außen, die natürlich Medien aufgreifen.

Mit der Verdrängung und Löschung von Berichterstattungen im eigenen Land kann es nicht getan sein. Menschen beobachten, reagieren auf dramatische Ereignisse, nehmen Stellung, erkennen, wenn die Staatsführung vertuscht, droht und unterdrückt. Beste Voraussetzung ein Scoring-System zu untergraben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

Veröffentlicht unter Quergedachtes | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Randale-Tourismus

Sind sie unzufrieden, ihr Leben trist, öde, gesättigt,
ein Randale-Kurztrip wäre für sie das fetzig Beste.

Sie dürfen grölen, pöbeln, auch um sich schlagen,
niemand darf ihre Wut mit Verboten untergraben.

Ihre Freiheit ist uns wichtig, diese Fahrt kostenlos,
spenden erlaubt, genießen sie den Aggressionsabbau.

Denken sie, sie leben in einer Diktatur, nichts weiter,
ihr Frust unsere Leidenschaft, die uns berühmt macht.

Wir sorgen für genügend Bambule, ein Polizeiaufgebot,
opfern sie ihren Verstand, schnell sie zum Helden ernannt.

Ob Flüchtlinge, Corona, linksgrünversiffte Ideen, Klima,
wir bieten keine Lösungen, wir sind die bösen Zungen.

Wer sich mit uns durch Straßen wälzt, sich erleuchtet hält,
der darf die Demokratie zertreten, bis sie auseinanderfällt.

Für unsere Väter handeln wir, Patriotismus unsere Kultur,
sorgt für Chaos, wir zählen auf euch, geistlose Idioten.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Laschet läßt Bosbach den Maaßen bespaßen

https://pixabay.com/de/photos/erfurt-d%c3%a4mmerung-stadt-architektur-1982527/

Bild von Another_Simon auf Pixabay

Auch bei der Bundestagswahl kann er’s nicht lassen

Von einer Blamage sei die Rede, obwohl alles andere als eine Fehde. Schließlich liebäugeln die Christdemokraten schon länger mit dem Nazigarten. Bloß nicht länger warten, man braucht nach der Bundestagswahl vielleicht doch noch den ein oder anderen Koalitionskumpan, das weiß selbst der Spahn. Der Armin es dabei richten mag, falls folgt sein erster Kanzlertag.

Auf dem Weg dahin hat manch einer anderes im Sinn. Der Wolfgang will den Hans-Georg treffen. Etwas zum Nachäffen? Wer sich auf Nazis einläßt, feiert im Anschluß gar jedes Fest. Scheiß auf kritische Stimmen, die wird man später schon noch trimmen. Was früher in den dreißiger Jahren gelang, das Ziehen an einem faschistischen Strang, kann bald wieder gelten. Braunes Gedankengut stets Gewaltphantasien erhellten.

In Thüringen ticken die Uhren schon länger im Orchester der braunen Brut, im Osten regiert jene Mischung aus Ahnungslosigkeit und Wut. Wer meint, im Westen sei alles cool, Realitäten verneint, sitzt auf wackligem Stuhl. Corona ist eine gefähliche Seuche, Nazitum im Prinzip das Gleiche. Nur daß es etliche nicht wahrhaben wollen, die Maaßens und viele andere daher sich nicht davontrollen.

Nachtreten als kleine Rache gen Angela Merkel zum Selbstzweck? Das glaubt nur der dumme Jeck. Es gehört schon viel Bösartigkeit im Hirn, zu folgen dem verlorengeglaubten Faden per Zwirn. Wer meint, er könne Nazis stoppen, der verneint, daß die stets Demokraten verkloppen. Ob physisch oder ideologisch, einerlei, es stinkt gen Himmel der Fisch, Hauptsache Mensch sei nicht mehr frei.

Doppeltes Spiel in der Politik bedeutet viel Unglück, erfordert letztlich gewisses Geschick. Während auf den politischen Gegner wird eingedroschen, die braune Brut kommt erneut hervorgekrochen, um sich bösartig wichtigzutun. Sie wird nicht länger ruh’n, bis Macht nach dem Staate greift. Der Linke zurecht keift, manch einer in der Union fühlt sich eingeseift, die Sozen verlieren viele Stimmen, die Liberalen kann man locker trimmen, die Grünen am Ende überstimmen.

So der geplante Weg, wie schräg! Da braucht es so ’nen Hampelmann, der nichts anderes kann. Beispiele in der Geschichte gibt‘s wohl genüge, trotz fundiert platzierter Rüge. Kein Blick mehr zu den USA, was vor kurzem noch dort geschah. Hier machen gute Köpfe sich rar, alles klar?!

Mit einem Armin an der Spitze in diesem Land, janz schnell der Intellekt, der Weitblick kommt abhand. Hauptsache man läßt zu Kungelei mit braunen Gestalten, in deren Reihen jetzt Sektkorken knallten.

Wie war das noch mit der Demokratie, die sich irgendwann verlor? Passiert uns nie, man oft beschwor. Da braucht’s schon so nen Tor, weit offen für allerlei Geschmeiß. Ach, wie gut daß niemand weiß, am Ende hat der den Preis, der am besten sich verbiegen kann, nicht irgendwann, jetzt dürfen sie schon wieder ran. Oh man.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

Veröffentlicht unter Satire | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wenig Anreize in Europas reichstem Land

https://pixabay.com/de/illustrations/olympia-olympische-spiele-1543733/

Bild von Gerhard G. auf Pixabay

Trotz allem Demut, Schweigen mit der Faust in der Tasche?

Ausgerechnet ein deutscher Dichter, Historiker und Philosoph hat’s uns mitgeteilt, mit Nachdruck, Friedrich Schiller, auch aus eigenem Bauch heraus, schließlich widerfuhr ihm genug Ungerechtigkeit. „Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.“ Sie herrschen weiterhin, die Großen. Dreist, scham- und gewissenlos, schließlich dient Ausbeutung immer eigener Vorteilnahme.

Während zur Zeit die Olympischen Spiele in Tokio im Fokus etlicher Überlegungen und kritischen Anmerkungen stehen, so auch der große Vergleich, den Melanie Muschong für T-Online zusammengetragen hat: So viel kassieren die Athleten für Olympisches Gold.

Das relativ arme Indonesien zahlt 31 Mal mehr ihren Olympiasiegern

Im Vergleich zu Deutschland, welches einem Goldmedaillen-Gewinner gerade mal 20.00 Euro gönnt, die erst nach einem Jahr in 12 monatlichen Raten verteilt ausgezahlt werden. Kreditratengebahren für den Sport, geizig und dürftig, während Manager von Fußballvereinen wie selbstverständlich Millionen kassieren. Kein Neidreflex, sondern knallharte Realität, die sich nicht mit Gerechtigkeit deckt.

In ihrem Artikel zitiert sie: Der frühere Schwimmer Markus Deibler sagte bereits vor gut fünf Jahren: „In einem Land, in dem ein Olympiasieger 20.000 Euro Prämie bekommt und ein Dschungelkönig 150.000, sollte sich niemand über fehlende Medaillen wundern.“ Das ist noch eine eher harmlose Feststellung im Verhältnis zu anderen Mißständen, aber duchaus folgerichtig. Was für eine Schieflage!

Raffgier der Anfang vom Ende

Obendrein ein Scheunentor für sämtliche Verbrechen, die Gratwanderung zwischen klarer Legaliät und ausnahmslos habgierige Verbrechen verschwimmt im Strudel etlicher Gesetzeslücken, denkt man an Steuerschlupflöcher, Geldwäsche und das größte Feld, die Korruption.

Elend und Kriege die Folge von Maßlosigkeit auf die Spitze getrieben, die sich wie ein roter Faden in der Menschheitsgeschichte nach wie vor etabliert hat, Armut und Reichtum Gegensätze menschlicher Schwäche. Klingt nahezu bereits nach einem unvermeidbaren Bedauern. So ist es wohl leider auch, wenn sich die Erkenntnis nicht durchsetzt, daß gerechte Verteilung allen hilft.

Insofern sollten wir nicht allein den Fokus auf den Sport richten, der natürlich seine Berechtigung haben darf. Aber eine miese Bezahlung beginnt bereits beim Niedriglohn, bei Lohndumping trotz Mindestlöhnen, die ebenso zu wünschen übriglassen. Versteht sich von selbst, daß erhöhte Löhne oder Vergütungen in keiner Relation zu derartigen Ungerechtigkeiten stehen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

Veröffentlicht unter Gesellschaft | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Manch Nippes die Lasche anzieht

Wieso Armin dennoch versagt

Die Lasche stiefelt vor die Kamera, während einige gebannt seinem Grinsen lauschen, eine nicht unerhebliche Anzahl Fernsehzuschauer ins nächste Programm zappt. Neuzeitliches Prozedere gelangweilt Abgehängter. Was 32 Jahre Kohl und Merkel anrichteten, dazwischen der mit dem Wladi kokettierte, vermag erst recht keine Lasche meistern, die ohnehin tagtäglich bangen muß, den Kanzlertitel wieder loszuwerden, weil die Arroganz des liberalen Möchtegernschönlings stets nach höheren Ämtern greift trotz verfehlter Ziele, die lediglich gewisse Eliten hofieren mögen, mitnichten sozial Geschwächte. Die sollen mal lieber außerhalb von Ballungszentren hausen, Erinnerungen an mittelalterliche Zeiten brennen sich ins Gedächtnis.

Brauchen wir nicht mehr, dem digitalen Zeitalter sei Dank. Alexa ist allzeit bereit, KI reagiert auf viele Wünsche, live und direkt. Die Lasche bemüht Alexa bereits zum soundsovielten Mal, doch endlich zum Merz durchzustellen. Funzt nicht, weil der Herr im Netz tagt, als Wirtschaftscouch gefragt, nahezu nonstop. Da muß der Armin mal seine Ärmel selbst hochkrempeln. Ups, ohne Hemd oder Pulli nicht möglich. Was soll’s.

Olaf ruft dagegen an, korrekte Höflichkeit trifft sich mit heuchlerisch christlichem Gehabe. Kennt man nur zu gut. Schwamm drüber, Politik kennt wenigstens keine Grenzen im Gegensatz zum spärlichen Haushalt, wo immer weniger für Bildung, Gesundheit und Soziales verbleibt. Weltweit neu entflammtes Wettrüsten verlangt von Europas reichster Nation gleich vier Prozent. Dagegen war der Blonde Dolle noch harmlos. Der Sozialdemokrat ringt mit seiner ruhigen Fassung, nicht leicht mit der Lasche, die manch Nippes anzieht. Tinnef, den kein Mensch braucht.

Zu blöd, daß der Armin dies nicht begreifen will oder gar kann. Wer schon in alten Zeiten bei seinen Noten schummelt, stets Probleme weggrinst, dem wird nicht geholfen. Ganz oder gar nicht, so die damalige Ausgangslage. Trotz Klimakrise erhielt die Lasche ihr Kreuzchen, Unionsympathiesanten haben nichts anderes gelernt in vergangenen Jahrzehnten. Teutsche Tradition, Sie wissen schon. Der Hamburger gibt auf, den Anruf hätte er sich sparen können.

Apropos sparen. Enthaltsamkeit wichtiger denn je angesichts ständiger Katastrophen. Da hilft auch kein Weglächeln oder -grinsen. Was bereits Angela nicht konnte, erst recht einem Armin mißlingt. Die Tagesthemenkommentatorin abwinkt. Diese Art Politik gewaltig gen Himmel stinkt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Der politische Witz

Veröffentlicht unter Der politische Witz | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar