Schichtarbeit alles andere als gesund

Ein ganz normaler Job in einer Eisengießerei?

Vor rund 40 Jahren begab sich der junge, ungelernte Thomas Mertens (der echte Name ist Querdenkende durchaus bekannt) auf Jobsuche. Prompt vermittelte ihm das Arbeitsamt Limburg eine Hilfsarbeitertätigkeit in einer Eisengießerei, ob er denn bereit wäre, auch in zwei Schichten zu arbeiten, die erste wäre von 5 Uhr bis 14 Uhr und die zweite von 14 Uhr bis 23 Uhr, dabei im wöchentlichen Wechsel.

Da die Zeit drängte, er keinerlei andere, kurzfristige Arbeit in Aussicht hatte und im werkseigenen Wohnheim leben konnte, unterschrieb er schließlich den Arbeitsvertrag. Thomas Mertens befand sich noch auf der Suche, welche Berufsausbildung er denn sich vorstellen konnte, war ihm so gar nicht klar. Insofern entschied er sich zunächst, unterschiedliche Jobs in verschiedenen Sparten auszuüben, wollte einfach mal in die ganz normale Arbeitswelt hineinschnuppern, wußte auch nicht so recht, worin seine Begabungen lagen.

Mit zwei großen Koffern bezog er sein ihm zugewiesenes Zimmer im besagten Wohnheim. Laut war es dort, in der Gemeinschaftsküche wurde international gekocht, schließlich arbeiteten im Werk auch Albaner, Griechen, Italiener, Türken, Jugoslawen, Spanier, Portugiesen. Das gefiel Thomas, zumal er bereits nicht nur als Massentourist im europäischen Ausland Erfahrungen gesammelt hatte. So erfuhr er in ersten Gesprächen, was zu beachten sei, wie die Hausordnung „tickt“, aber auch die interne Hierarchie war schnell durchschaut.

Die erste Frühschicht – viel Lärm, schwarzer Staub und Elend

Der Wecker klingelte gnadenlos schrill, als er sich um 4:15 Uhr aus dem Bett wälzte und ihn schnell abstellte. Duschen, Kaffeetrinken, Stullen schmieren und sich auf dem Fußweg begeben ins ca. 13 Minuten entfernte Werk. Heute sicherheitshalber etwas früher, weil alles unbekannt und neu war, und er auch früher an der Pforte sein sollte, der Vorarbeiter wollte ihn dort abholen.

Günther P. nickte kurz und sie betraten zunächst den Spintraum, wo Thomas seine Arbeitsklamotten in Empfang nahm. Der Vorarbeiter stellte ihn seinen Arbeitskollegen vor und verschwand gleich darauf. Rudi riet ihm, vor Betreten der Halle sich die gelben Wattestöpsel in die Ohren zu stopfen, es sei ziemlich laut. Ganze Kerle machen das wohl eher nicht, dachte Thomas, nahm sich zwar welche, aber ließ sie erst mal in der linken Tasche verschwinden. Fünf Minuten später war der Höllenlärm ein wenig erträglicher für ihn mit den Stöpseln in den Ohren.

Ein riesiges Förderband empfing ihn, zur Linken schütteten Arbeiter den flüssigen Stahl in die gelben Einfüllstutzen, die in quadratisch schwarzen Sandformen nicht zu übersehen waren. Günther meckerte einen Altgesellen an, er sei zu langsam, während er ihm demonstrativ den Arbeitsgang vorführte. Thomas sollte zunächst einfach zwei unterschiedliche Formen an ganz bestimmte Stellen stecken. Eine stupide Arbeit, die sich ständig wiederholte, Erinnerungen an Moderne Zeiten wurden in ihm wach. In den fünfzehn Minuten der Frühstückspause bemerkte Thomas zum ersten Mal, welche Spuren der Lärm hinterließ. Günther kniff nach jedem zweiten oder dritten Satz die Augen fest zusammen, eine Gesichtsmimik, ganz ähnlich wie wenn man plötzlich sich auf die Zunge gebissen hätte. Ein Kollege stotterte teilweise, während andere, obwohl Nichtraucher, stetig husten mußten. Erste Zweifel kamen ihm auf, wohl erahnend, daß dies kein Job auf Dauer sein könnte.

Ein paar Wochen später – seine letzte Abteilung

Etliche Schichten hatte er hinter sich im wöchentlichen Wechsel. Ganz besonders hart die Änderung von der letzten Spätschicht zur nächsten Frühschicht, wenn auch 54 Stunden dazwischen lagen vom Freitag spät abends bis Montag frühmorgens, so mochte der Körper nicht so richtig mitziehen, jede Bewegung beim Wochenstart war zunächst fast wie wenn eine durchzechte Nacht hinter einem gelegen hätte. Aber wahrscheinlich nahmen Hunderttausende andere Schichtarbeiter das auch einfach hin, warum nicht ein Thomas Mertens?

Inzwischen hatte er verschiedene Abteilungen kennengelernt, eine Woche lang mußte er z.B. unter den Förderbändern den herunterrieselnden schwarzen Sand mit einer Schaufel immer wieder wegschippen, teilweise per Schubkarre an bestimmte Schächte, wo der Sand verschwand und wie von Zauberhand wegtransportiert wurde, damit die Bänder nicht irgendwann stillstanden. Das ganze wenigstens mit Gasmaske, was bei der Abwärme viel Schweiß kostete.

Das jähe Ende nahte allerdings, zwei Tage lang hielt es ihn in dem Bereich, wo er per langer, schwerer Eisenstange die glühenden Formteile aus dem Sand in vorgesehene Container befördern sollte. Drei bis vier Liter Wasser saufen war ein absolutes Muß bei einer Raumtemperatur von gut 50°C. Danach hielt Thomas nichts mehr, nur sieben Wochen verbrachte er als Hilfsarbeiter in dieser Eisengießerei, die neben Gullideckel auch Autoteile für bestimmte Hersteller anfertigte. Nunmehr wußte er, was Schichtarbeit und die Grenzen bedeuteten, sich als Hilfsarbeiter zu bemühen.

Wie schrieb schon Norman Mailer so sinnig: „Im Leben kommt es darauf an, Hammer oder Amboß zu sein – aber niemals das Material dazwischen.“

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Soziales

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Unbeschützt

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Der Besuch war extrem gefährlich,
da bin ich ganz direkt und ehrlich,
das spreche ich frank und frei heraus,
die Kosten, die lasse ich lieber aus.

Der Andrang war schon morgens groß,
und dann, wie sag ich es am besten bloß,
stellt euch vor, einige dieser Kreaturen,
alles überragend wie Kirchturmuhren

beäugen von Angesicht zu Angesicht
jeden meiner Schritte, gruselig, nicht?
Manche hatten Nasen, fast so lang
als lebte in deren Gesicht eine Schlang’.

Und erst deren durchdringende Stimmen,
mir war es, als könnte ich Berge erklimmen,
so schnell würde ich sonst nicht laufen,
denk ich daran, muß ich jetzt noch schnaufen.

Zum Glück gibt’s Zäune, Gräben, Mauern,
damit diese Biester, die nur darauf lauern,
unbescholtene Menschen zu erschrecken,
gehalten werden, so konnte ich sie necken.

Beim Füttern bespuckt worden, als Dank dafür,
von einem putzig dreinschauenden Tier,
nie wieder laß ich mich dazu verführen,
sich im Zoo für Schutzmaßnahmen zu informieren.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Nach NSU-Prozess fühlen Rechtsradikale sich erst recht bestätigt

Rassismus organisiert sich völlig unverblümt?

Das unverhohlene Schweigen, Wegducken und somit gar Zulassen jener Machenschaften beim NSU, die nicht wirklich stattgefundene Aufarbeitung während des fragwürdigen Prozeßes, der somit keinesfalls als zufriedenstellend gewertet werden darf, fordert letztlich solche Neonazischergen auf, ihren rechten Terror beizubehalten.

Obendrein mischen neben Justizmitarbeitern offensichtlich auch Polizeikräfte mit, wie die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay Yildiz mittels eines erneuten Droh-Faxes vom „NSU 2.0“ erleben muß. Dabei gibt es wohl eine undichte Stelle im 1. Revier Frankfurts angesichts einer ermittelten rechtsextremen Chatgruppe in der Frankfurter Polizei.

Den Staat von innen unterwandern?

Dabei möglichst viel Schaden anrichten, in dem Infos dem rechten Terror zugute kommen, neben einer AfD sich ohnehin immer mehr Menschen mit rassistischen Vorstellungen hinzugesellen, in der Bevölkerung zu viel einfach auch aus Angst weggeschaut wird. Die Gesellschaft befindet sich auf bestem Wege, dieselben Fehler zu begehen wie vor über 80 Jahren!

Realität und Verschwörung viel zu dicht beieinander, damit jene geistigen Brandstifter wie Elsässer, Höcke, Bachmann und Co. ungebremst, obendrein in den Social Media unterstützt und gefeiert, ihr bösartiges Werk vollenden können? Es schaut sehr danach aus, wenn nicht endlich die verantwortliche Politik dem Einhalt gebietet.

Slogan der Antifa hat vollumfänglich Recht

Mit einem Innenminister Seehofer fühlen sich Rechtsextreme sowieso bestätigt, unabhängig vom Desaster, daß jene AfD in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Wer ganz genau die Vorkommnisse beobachtet, kann dem Slogan der Antifa nur zustimmen, daß „Nazis morden, der Staat mitmacht und der NSU nicht zu dritt war“. Aber das wird geflissentlich verschwiegen.

Keineswegs grundlos, erst recht nicht zufällig. Kapitalkrätige Geldgeber schüren diesen Kurs im Hintergrund, alles nur, um eigene Pfründe zu sichern. Darunter haben auch Menschen wie Seda Basay Yildiz und ihre Familie zu leiden. Fraglich, ob sie tatsächlich vollumfänglich geschützt werden kann. Sollten jene Terroristen ihre Drohung in die Tat umsetzen, haben sie leichtes Spiel angesichts manch stille Sympathiesanten bei der Polizei und Justiz, selbst der ein oder andere Politiker hält wohl die Füße still. Im Grunde gibt es neben der Frankfurter Polizei-Affäre wesentlich mehr Grauzonen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Ungeklärtes

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Eher unwahrscheinlich

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Möglicherweise
war das Telefon zu leise,
als ich bei ihm anrief
und er noch schlief,

um ihn zu fragen,
ob wir in den nächsten Tagen,
er ging nicht ran –
dieser Tyrann.

Ließ mich mehrmals anläuten,
hat kein Respekt vor Leuten,
die in der Nachbarschaft wohnen,
wäre ich die, den würde ich versohlen.

Auf Knien kriech ich nicht zu dir,
meine Mühe reichte bis früh um vier,
du und dein Anrufbeantworter,
der Lackaffe und sein Bediensteter,

ihr seid vom selben versnobten Kaliber,
nett faseln, aber Schlaf ist euch lieber.
Möglicherweise, die Wahrscheinlichkeit besteht,
ich hab` mich verwählt, bei dir und beim Gerät.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Lasst doch endlich mal die Katze aus dem Sack

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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Habet den Mut und handelt entsprechend. Na, wovon mag wohl die Rede sein? Stellvertretend für all jene Mißstände, die nicht nur viel Leid hervorrufen, sondern obendrein letztlich völlig unnötig wären, könnte man es auch anders formulieren. Wer haut mal auf den Tisch, greift beherzt durch? Ganz einfach, niemand. Schweigen im Karton, ein wenig Widerstand, Proteste, letztlich ändert sich nichts.

Na, klingelt’s? Es geht um die Bagatellisierung eines sich etablierenden Rechtsradikalismus und Nationalismus, deutschland-, europa- und gar weltweit. Ob in Ungarn, Italien oder in den USA, wo dieser Donald Trump twitternd tobt, hierzulande die Justiz offensichtlich besonders im Osten Deutschlands einfach wegschaut oder verharmlost, aber Hauptsache Dschungelcamp, Klatsch und Tratsch bis hin zu christdemokratischem Techtelmechtel eines Merz-Komplexes, will er, darf er oder kann er nicht ein Pöstchen erhalten. Vollkommen Wurscht, neoliberale Politik bleibt am Ball.

Es gibt beherzte Widerstände neben einer Antifa, einer linken Partei, in den Reihen gar der Grünen, vor allem bei etlichen ohne Parteizugehörigkeit, bei Kunstschaffenden, ganz normalen Bürgern, sie beanspruchen zu Recht für sich, mehr zu sein als jener grölende Mob, der behauptet, er sei das Volk. Pustekuchen, genauso eine glatte Lüge wie deren eigene inszenierten Fakenews, um im nächsten Moment mit der „Lügenpresse“ um die Ecke zu kommen oder „Gutmenschen“ zu diffamieren. Billigste, polemische Propaganda ohne Hand und Fuß, außer daß es immer noch Willige gibt, die ihnen auf den Leim gehen.

Während ein, einem beleidigten Teenager gleichend, sogenannter US-Präsident feixend seine Mauer durchsetzen will, mit Notstandsgesetzen droht, den längsten Shutdown ohnehin zu verantworten hat, zieht jene trotzige Haltung immer mehr Leid in diesen unnötigen Bann. Alles nur deshalb möglich, weil die Menschen solche „Herrschende“ walten lassen, absehbare Entwicklungen, die der Mehrheit viel eher Schaden zufügen.

Manipulation wohin das Auge reicht, der Ost-West-Konflikt, der Kalte Krieg längst fortgesetzt wird, neue Mächte sich hinzugesellen, denkt man an China, sie alle wollen vom großen Kuchen ein Stück, nehmen es sich einfach. Mit stoischer Selbstverständlichkeit Hetze, Parolenbrüllerei begleitend propagandistische Maßnahmen unterstützt, vergiftete Stimmungen Gewalteskalationen in der Gesellschaft hervorrufen, die Kommunikation im Alltag darunter zu leiden hat.

Verpassen wir es, die Katze aus dem Sack zu lassen, setzt jene bösartige Brut unverblümt kaltschnäuzig ihr Werk fort. In diesem Sinne wachsam bleiben, sie rechtzeitig stoppen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Nichts denken

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Da wälzen sich,
die stets zu kurz
Gekommenen
im Sumpf
der vulgären Sprache,
mit dieser ordinären
Schnodderigkeit
wollen sie glänzen
im Rampenlicht
der Herrschaftlichkeit.

Verinnerlicht ist ihnen
das alleinige Besitzrecht
zur Erniedrigung
all jener,
die sich in dieser
Sprachgülle
nicht wohlfühlen,
ihre Übelkeit
spucken sie
mit Neid,
Haß und Groll
auf die Straßen
der Willigen.

Nit bedeutet
Neid, Haß, Groll,
das Futter,
das sie den Gierigen
und Geifernden
schenken,
mit nichts bekommen
sie den Rachen voll,
denn über Null, nada,
niente, nix braucht man
nicht nachdenken.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Die Neue Rechte zerlegt sich

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Poggenburgs „Aufbruch deutscher Patrioten“ ein kläglicher Versuch

Wie doch parteipolitische Widersprüche sich ähneln in ihrer Wirkung. Was hat die Neue Rechte frohlockt angesichts der Zersplitterung bei den Linken, denken wir an Sahra Wagenknechts Alleingänge hinsichtlich der Migration oder zuletzt ihr Anlegen einer gelben Weste kurz vor Weihnachten.

Doch Rechtspopulisten sollten unbedingt die Füße stillhalten, bei ihnen schaut es keineswegs besser aus, ganz im Gegenteil zerlegen sich Rechtsextreme zunehmend. Eine Frauke Petry kehrte Ende September 2017 der AfD den Rücken, um kurz zuvor Die blaue Partei zu initiieren. Nunmehr trat André Poggenburg ebenso aus der AfD aus, um jetzt die Partei Aufbruch der Patrioten zu gründen.

Blaue Kornblume unverblümtes Symbol der AdP

Um noch eins draufzusetzen, benutzt Poggenburg das einstige Symbol der österreichischen Nationalsozialisten, die blaue Kornblume. Blau, blauer, am blausten, ob jene AfD, Petrys Partei oder nunmehr per blauer Kornblume die AdP, Hauptsache der überzeugt willige Fan rechtsradikalen Gedankenguts findet sich wieder in trauter Eintracht, eine sichere Heimat, notfalls als Patriot getarnt, es möge der Sache dienen.

Zu dumm, daß auch hierzulande genügend Widerstand sich formiert, der über den Slogan „Nazis raus“ hinausgeht. Das hätten jene rechtspopulistischen Schergen gerne anders, wie man schon unschwer bei Streifen sogenannter Bürgerwehren erleben durfte, Wichtigtuer ohne gesetzliche Handhabe. Wenn schon die 80 Tage jüngere Frauke Petry es nicht rocken kann, dann wenigstens ein Herr André Poggenburg, meint er.

Einigkeit in der Sache trotz Parteizersplitterung?

Davon sollte man unbedingt ausgehen und sich nicht blenden lassen, selbst wenn viele AfD-Mitglieder kategorisch ausschließen, z.B. nicht mit der NPD zusammenzuarbeiten. In Wirklichkeit hält die Neue Rechte sehr wohl zusammen, nutzt jede Gelegenheit, ihren Haß und Rassismus nach außen zu tragen. Keineswegs zufällig hatte neulich Herbert Grönemeyer darauf bestanden, daß wir uns die Freiheit nicht nehmen lassen dürfen. Weil genau darauf zielt jene Neue Rechte, das Ganze könnte dann schnell wieder in einen altbekannten Faschismus münden!

Selbstverständlich muß ein Verfassungsschutz diese rechtsradikalen Strömungen und Parteien beobachten, schlimm genug die fragwürdigen Machenschaften beim NSU, das Stillhalten deutscher Politik zu jener Thematik, eine Justiz, die auf dem rechten Auge blind ist. Grund genug, äußerst wachsam hinzuschauen, zu beobachten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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