Rechter Terroranschlag gegen Macron vereitelt

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Ein Lob an die Polizei

Die Neue Rechte wittert weltweit ihre Chancen, sich zu festigen, Macht an sich zu reißen, schließlich gibt es genügend Länder, wo dies längst greift. Anstatt aus der Vergangenheit zu lernen, ziehen es weiterhin Menschen vor, jene rechtsradikalen Kräfte zu unterstützen, ob mittels Wahlen in Demokratien oder sogar über Terrornetzwerke, die von langer Hand organisiert entstehen.

Der französische Inlandsgeheimdienst, die Direction générale de la sécurité intérieure (DGSI), vereitelte einen Terroranschlag gegen Präsident Macron, der zu sechs Festnahmen führte. Die Festgenommenen werden dem rechten Spektrum zugeordnet. Daß rechter Terror auf dem Vormarsch ist, sollte nicht neu sein, wie Macron selbst ebenso neulich kundtat. In diesem Kontext muß man unbedingt auch die Arbeit der Polizei loben.

Die böse Saat scheint aufzugehen

Keineswegs unbeteiligt sind all diejenigen, die ständig Hetzparolen zum Besten geben seitens rechtsradikaler Strömungen, ob Regierungsvertreter wie Orbán, Kurz oder Salvini oder auch Marine Le Pen, jene AfD bis hin zu The Donald, der gleichwohl sich rassistisch hervortut.

Vor einem guten Monat stellte Querdenkende die Frage, ob der kurz aufflammende, ebenso vereitelte Versuch des rechten Terrors in Chemnitz lediglich die Spitze des Eisbergs sei. Man kann dies leider nur bestätigen. Da braut sich weiterhin etwas zusammen. Mit im Boot, all jene, die im Hintergrund agieren, nämlich potentielle Geldgeber, die rechtsradikale Parteien und Strömungen gezielt bewußt unterstützen. Da wollen wohl einige ihre Pfründe gesichert sehen, oder? Erinnerungen ans großzügige Sponsoring an einen Herrn AH werden wach!

Mit Kritik hat das gar nichts zu tun

Vielmehr mit gezielter Gewalt, die unentschuldbar ist. Natürlich kann man den neoliberalen Emmanuel Macron anprangern, obwohl er wenigstens im Gegensatz zu Deutschland die Rente mit 62 beibehalten will, die 35-Stunden-Woche gleichwohl. Davon kann man hierzulande nur träumen, im rechtspopulistischen Österreich können Arbeitnehmer gar zu einer 60-Stunden-Woche verpflichtet werden. Ausbeutung par excellence!

Betrachtet man insgesamt den Verlauf rechter Gewalt mit all ihren Alltagsfacetten, den aufkeimenden Strömungen, schaut es eher unheimlich aus, wenn Demokraten weiterhin zu wenig an einem Strang ziehen, sich eher verzetteln und teilweise im Wege stehen. Dennoch macht die hervorragende Arbeit einer gut organisierten Polizei Hoffnung, schließlich konnte sie zumindest schlimmeres bis jetzt verhindern. Wachsamkeit muß fortbestehen, aber auch noch mehr Zusammenhalt in der Bevölkerung. Leichter gesagt, als umzusetzen mit noch mehr Sozialabbau und Ungerechtigkeit.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Terror

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Früh aufgewacht

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Liebe,
selbstverständlich,
gedacht,
früh am Abend
aufgewacht,
im nachmittäglichen
Schlaf,
darüber gelacht,
traumwandlerisch
das eigene Ding
mit Liebe
gemacht,
selbstverständlich,
gedacht.
Brüder, Schwestern,
die Nacht
war noch nicht
gestern.
Liebe,
selbstverständlich,
dargebracht,
hält
unendlich
ganz sacht.
Das Mädchen
blickt
zu den Fenstern,
Morgensonne,
dahinter
wimmelt es
von Gespenstern.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Trumps Rassismus widerlicher denn je

Wahlwerbespot führt zur Verweigerung der Ausstrahlung

Unsensibler und ungehobelter trat bisher kein US-amerikanischer Präsident auf, Donald Trump als Inbegriff dessen, dies zu toppen, beweist es unübersehbar seit seinem Wahlkampf und bisheriger Präsidentschaft. Dabei legt er sich gern mit jedem an, der nicht in sein Weltbild paßt, von den Medien bis zum weltpolitischen Parkett.

Während seine Anhänger ihm das zugute halten, ihn frenetisch bejubeln, was auch in Europa durchaus geschieht, denkt man an die Neue Rechte, gibt es ohne weiteres in den USA längst Widerstände. Vielleicht zeigen das die heutigen Midterm-Wahlen, wenn der US-Kongress neu gewählt wird. Dabei stieß ein Wahlwerbespot von Trump widerlich auf, offenbart seinen Rassismus, US-Sender und Facebook boykottieren ihn völlig zu Recht.

Kriminalisierung von Einwanderern ein beliebtes Feindbild der Rassisten

In Europa hat die Kriminalisierung von Einwandereren oder gar Flüchtlingen längst Schule gemacht, die rechtsradikale Szene nimmt dabei kein Blatt vorm Mund, lebt ihre rassistische Einstellung in vollen Zügen aus, wie man in weiten Teilen des alten Kontinents miterleben darf zum Leidwesen all derer, die genau dies vehement verurteilen.

Ein beliebtes, bekannt perfides Spiel, die Verunglimpfung der Medien. Ein Donald, Trump der Journalisten als „Volksfeinde“ beschimpft, zeigt der Welt, wohin der neue US-amerikanische Zeitgeist wehen möge. So zumindest in den Hirnwindungen dieses Rassisten. Daß ihm eben nicht sämtliche US-Bürger folgen wollen, liegt auf der Hand, läßt hoffen, eventuell per Denkzettel bei den heutigen Halbzeitwahlen.

Spaltung der Gesellschaft leicht zu durchschauende Taktik

Mit der simplen Behauptung, man solle sich besser hinter legale Immigranten stellen, die somit die Gesetze befolgen, wie Trumps Wahlkampf-Manager Brad Parscale betont. Doch ganz so einfach sollten jene Rassisten es sich eben nicht machen, selbst wenn immer noch genügend Menschen auf deren Phrasen hereinfallen, man unschwer in etlichen europäischen Staaten beobachten kann wie jüngst in Österreich oder Italien.

Daß jene rechtsradikalen Häscher es keineswegs gut mit der Bevölkerung meinen, sollte inzwischen bei unseren österreichischen Nachbarn deutlich werden. Kurz und Strache haben die 60-Stunden-Woche realisiert, der Sozialabbau nimmt harte Formen an, doch die Bevölkerung nimmt dies weiter hin. Fragt sich nur wie lange noch.

Was muß noch alles geschehen, siehe zum Beispiel Brasilien, bis bei den Menschen das Aufwachen beginnt, wohin die Hofierung rechtsradikalen Gedankenguts führt? Offene Gewalt, Folter, Einschränkung der Pressefreiheit bis hin zur Autokratie, wo Demokratie nur als Alibi-Veranstaltung dient?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Der Geruch
angebrannter
Schokolade,
wie sie es haßte,
weil sie es liebte,
auch die Rose
verblühte,
verdorrt
am Küchenbord.
Im Sturm
brechen Äste,
die Schokolade
als Vase
für das vergängliche
Blühen,
schmilzt
im Licht des Feuers,
weil sie es liebte,
wie sie es haßte,
wenn etwas
nicht paßte.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Tablettenabhängigkeit Indiz unserer hektischen Welt

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Eine gerechtere Gesellschaft der Schlüssel zur Besserung

An Symptomen herumdoktern, bringt überhaupt nichts, wie eigentlich bekannt sein sollte. Andererseits neigt Mensch leider schnell dazu, sich in vielerlei Hinsicht blenden zu lassen. Der Glamour einer heilen Welt, die ohnehin nur für die wenigsten Wirklichkeit wird, sorgt für die nötige Ablenkung vom wesentlichen.

Kein Wunder, daß auch die Tablettenabhängigkeit sich dermaßen still und leise durchsetzt, obwohl sie im Grunde genommen nur ein Indiz unserer hektischen Welt. Insofern stellt sich die Frage, welche Ursachen zu einer solchen Sucht führen, die nicht unerheblich den Alltag belastet. Darf man gar unterstellen, daß eine gerechtere Gesellschaft förderlich in jeder Hinsicht? Man darf nicht nur, man muß sogar möglichst scharf beobachtend mögliche Mißstände benennen!

Alltagsstreß keineswegs zufällig – bunte Pillen locken zunächst

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum unser Alltag trotz erheblicher Erleichterung mittels etlicher Haushaltshilfen wie Geschirrspülmaschine, Waschmaschine, Wäschetrockner etc. dennoch eher streßig abläuft im Gegensatz zu alten Zeiten, wo es einen derartig technischen Fortschritt eben nicht gab? Hatten die Menschen generell früher mehr Muße und Gelassenheit?

Sie hatten es trotz einer 46-Stunden-Arbeitswoche, unter anderem das Gehalt eines Alleinverdieners oftmals ausgereicht hat zum Leben. Heutzutage müssen beide Elternteile ran, es reicht dann vielleicht halbwegs, aber der Preis dafür bedeutet sehr viel Streß, wenig Zeit und eine permanente Anforderung, mit der eben nicht jeder ohne weiteres klarkommt.

Genau das hat sich die Pharmaindustrie zunutze gemacht, verlockende bunte Pillen versprechen hilfreiche Linderung. Beruhigungs- und Schlafmittel sollen zunächst den geplagt überforderten „Arbeitssklaven“ ins rechte Lot rücken, damit dieser reibungslos funktionieren möge im Hamsterrad des Alltagstrotts zwischen Haushalt, Job und Freizeit. Wer diesen trügerischen Kreislauf durchbrechen will, muß sich zu einer Suchtberatung bemühen, bevor die eigene Gesundheit gänzlich ruiniert. Immerhin sollte die Abhängigkeit von Beruhigungsmitteln auch hierzulande nicht unterschätzt werden.

Das System muß von Grund auf geändert werden

Was natürlich keineswegs in einem gewaltigen großen Schritt vollzogen werden kann. Dazu bedarf es zunächst einer deutlichen Feststellung, wo die Ursachen für jede Form des Streßes im Alltag liegen. Solange Menschen gehetzt, äußerst schlecht entlohnt, obendrein vielfach chancenlos einem Arbeitsleben entgegenblicken, wo der Stärkere sich immer durchsetzt, während vermeintlich Schwächere schnell an den Rand der Gesellschaft bis hin zur Armuntsgrenze gedrängt werden, muß unsere Gesellschaft genau dort ansetzen.

Die Wirtschaft ist in erster Linie gefordert in Zusammenarbeit mit der Politik, andere Modelle zu entwickeln, wo das gerechte Wohlergehen des Menschen im Vordergrund steht und nicht die sich seit Jahrhunderten entwickelt etablierte Ausbeutung, bei der stets der Profit einer gewissen kleinen Elite verhalf, ihren Überreichtum ins Unermeßliche zu steigern. Gerechte Verteilung auf alle Schultern muß oberste Priorität bedeuten.

Erst dann, wenn derartige Mißstände behoben, kann und wird die verlockende „bunte Welt“ der Pillen ganz von selbst sich erübrigen. Unser Glück beginnt eben im Alltagsleben, gestaltet sich dies wesentlich sorgenloser, ohne Reibungspunkte des Mobbings, Bossings, einem ellenbogenartigen Konkurrenzgehabe, dann verschwinden Suchtmittel viel eher vom Markt, erreichen nicht mehr viele Menschen. Somit warten noch dringliche Aufgaben auf uns, die es anzupacken gilt, wollen wir nicht den Fortgang einer depressiv kränkelnden Gesellschaft voll zunehmender Gewaltexzesse und Süchtigen tatenlos zuschauen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Liebe kann so schön sein

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Strahlend weiße Zähne lächeln dich an,
ziehen dich in trauten Bann.
Irgendwann verfällst du der Verführung,
welch innig wohltuende Rührung.

Nach erstem Treffen folgen bald mehr,
du sehnst dich nach Nähe so sehr.
Sie erwidert dir ihre Gefühle,
die Bettstatt hinterlassen vom Gewühle.

Verliebt sein, auf Wolken schwebend,
geht durch Mark und ein Bein, wie belebend.
Familie und Freunde skeptisch erstaunt,
ihr beide seid trotzdem gut gelaunt.

Nichts auf Erden vermag störend wirken,
man trifft sich überall, gar unter Birken.
Manch altes Paar lächelt dem jungen Glück zu,
nach Monaten verfliege der Reiz im Nu.

Das muß nicht automatisch so sein,
nach Streit folgt auch mal wieder Sonnenschein.
Behutsam wächst solch innige Liebe heran,
wer denn bereit dazu, ob Frau, ob Mann.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Angies Abgang ganz verdreht – jetzt ist’s bereits zu spät

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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Zum letzten Gebet manch Betroffener fleht, es möge anders kommen, doch ziemlich verschwommen rückt die Realität uns nah, was dabei wohl im Vorfeld geschah? Werfen wir doch mal einen Blick hinter die Kulissen, und sei dieser noch so beschissen.

Was wird sich schon mit Angies Rückzug groß ändern auf bundesdeutschen Parkett, die politische Mischpoke ist doch so furchtbar nett?! Aber werte Frau Pohl, denkense zurück an Kohl, na, was wohl? Fällt keen Groschen, klingt zu abgedroschen? Was geschah nach dem Wechsel mit dem neuen Hoffnungsträger Schröder? Dat weeß doch inzwischen jeder Straßenköter, der hat se allesamt an der Nase herumgeführt, das ist passiert! Wer hat uns verraten? Na klar doch, Sozialdemokraten!

Dann folgte Krieg von deutschem Boden, die Agenda 2010, hätte ne Union sich verboten, mit Hartz wär’s och nicht genehm, hinterher verloren die Sozen immer mehr Stimmen, keener wollte mehr sich an soziale Ideen besinnen. Der Neoliberalismus fand ständig mehr Zulauf, der aus der Versenkung aufgetauchte Merz setzt noch einen drauf.

Nicht gleich sofort sichtbar, aber wenn gewählt, wird’s überdeutlich klar. Och wenn mancher sich vor Sorgen quält, Moral, Ethik und Humanismus nicht mehr zählt, so ist nu mal die Welt.

Aalglatt agiert jener Saubermann, so wie er halt kann, was interessieren wichtige Probleme, über die sich manch einer gräme. Daher regiert bald Häme, wie wir es schon andernorts erleben, denkt man ans US-amerikanische Beben mit jenem blonden Dollen, mit dem die meisten nicht wollen. Nützt nur nicht viel, das ist jetzt der neue politische Stil.

Geprägt von mehr Gewalt, auf daß es weltweit hallt, die Medien seien an vielem Schuld, hinfort mit behutsamer Geduld, draufhauen mit fester Hand, es zählt stets das eigene Land, zurück zur Autokratie, scheiß auf jede Diplomatie. Wohin solch neuer Ton führt, manch einen tief berührt, sieht man überall mit Grausen, folgen keine Pausen, eher Mord und Totschlag bestimmen den Alltag.

Wenn Ihr das auch so wollt, nicht alles was glänzt, ist übrigens gleich Gold, oder habt Ihr etwa im Leben geschwänzt? Schaut viel genauer hin, das ist der Sinn! Drum stoppt jenen Merz, den Spahn und andere Pappnasen, die verstricken sich nur in simplen Phrasen, um Euch zu blenden, wo soll das nur enden?! Angie mag manches falsch gemacht haben, aber am Leid anderer tat sie sich eben nicht überall laben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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