Fußabdruck bewältigen

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Leisten wir uns Erfüllung

„Dieses Jahr kann ich mir keinen Urlaub leisten.“ „Zur Feier des Tages haben wir uns Champagner geleistet.“ „Ihr habt gute Arbeit geleistet.“ „Jeder hat den Anweisungen Folge zu leisten.“

leisten, mittelhochdeutsch, althochdeutsch leisten, befolgen, erfüllen, ausführen, zu Leisten, also eigentlich, einer Spur nachgehen. (Duden) Andere Synonyme sind, erlangen, erzielen, schaffen, erschwingen, absolvieren, erledigen, wagen, schaffen.

Der Leisten, mittelhochdeutsch, althochdeutsch leist, auch: Spur, Weg; eigentlich, (Fuß)abdruck. (Duden) andere Begriffe sind, Schuhspanner, Modell eines Fußes.

Das Wort „leisten“ wird in unserem Sprachgebrauch „geschätzt“, zeigt es doch an, welche Bereitschaft (charakterliche Fähigkeit) jemand mitbringt, um sein Können, sein Willen, seine Stärke unter Beweis zu stellen. Aber das Wort ist nicht nur eine von anderen übertragene Anforderung, sondern man berechnet mit „leisten“ das eigene Handeln, die eigene Kompetenz. Kann ich mir das Auto leisten? Ich habe mir eine Torte geleistet!

Die Fähigkeit zu einer Leistung ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Sie kann nicht über jeden im gleichen Maß gestülpt werden. Es gibt bereits für kleine Babys Tabellen, anhand deren Leistung beurteilt wird. Dies ist einerseits gut, da dadurch frühzeitig motorische, geistige Einschränkungen erkannt werden können, andererseits besteht die Gefahr einer Einmischung in individuelle Entwicklungen. Dann nämlich, wenn das Baby, das Kleinkind seine ersten Schritte nicht mit einem Jahr geht, sondern erst mit zwei Jahren beginnt, seine Krabbelphase zu beenden.

Leistungs- und Anforderungstabellen sind nicht nur auf Menschen beschränkt, man bemißt die Leistungen der Tiere, Pflanzen, mechanischen, elektronischen Geräte genauso wie von Kulturen, Völkern. Vergleiche werden angestellt, um Unterschiede oder Gemeinsames zu entdecken. Zu welchem Zweck diese Daten erhoben werden, ist nicht immer nachvollziehbar, auch werden sie nicht immer nur für einen positiven Sinnzusammenhang ausgewertet.

Gänzlich zu verdammen und stets das Schlechte an diesen Leistungs- und Anforderungslisten zu sehen, ist dennoch kontraproduktiv. Kontraproduktiv deshalb, da Vergleiche das tägliche Leben bestimmen. Ohne diese Vergleiche würde man schimmeliges Brot essen, gefährliche Gase nicht von Düften unterscheiden können, brenzlige Situationen nicht richtig einschätzen wissen. Es ist nicht der Vergleich der Leistung, der störend ist, sondern die sehr oft mit einhergehende Ergebnis- oder Erfolgserwartung. Sei es die eigene persönliche Erwartungshaltung oder die eingeforderte seitens der Familie, Freunden, Schule, Arbeitswelt.

Leisten, einer Spur nachgehen, ist wohl seit Menschengedenken eine Überlebensnotwendigkeit, zu wissen, von wem die Spur stammt, wohin sie führt, oder woher sie kommt. Ob das Interesse an der Spur aus reiner Neugier oder zum Zweck der Ernährung (jagen, pflanzen) dienlich war oder im Sprachgebrauch verdeutlichen sollte, jemanden zu folgen, der vor einem läuft bei ihren „Wanderungen“, wer weiß?

Diese Frage kann getrost offen bleiben, denn schlußendlich sind es die „Fortschritte“, die die Vorfahren geleistet haben, die zu unserem derzeitigen Entwicklungsstand beigetragen haben. Es liegt an uns, welcher Leistung (Erfolg, Arbeit, Werk, Produkt, Potential, Kraft, Vermögen, Stärke) wir nachgehen.

Nur eines sollten wir vielleicht berücksichtigen, mehr Verständnis für diejenigen aufzubringen, die den Leistungsanforderungen, die wir an uns selbst stellen oder die die Gesellschaft zur Vereinfachung von Unterteilungen errichtet hat. Auch bedeutet „Schuster bleib bei deinen Leisten“ eine Entwicklung zu unterbinden, die nicht zu einem allgemeingültigen Zeitpunkt stattfindet und deshalb als nicht „richtig“ gedeutet wird. Leisten wir uns Erfüllung, indem wir es uns leisten, anderen bei ihrer Leistung Gesellschaft zu leisten, ohne einen Weg (Spur, Absicht) zu folgen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Kolumne

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Syrien-Krieg: Mensch, halt die Luft an, bevor es zu spät ist

Nie wieder Krieg eine Illusion?

Welch perverses Treiben sich auftut, jener Kadavergehorsam, der jedem das Fürchten lehren sollte. Hingegen es immer noch genügend Anhänger gibt, die jenen 45. US-Präsidenten verteidigen, er möge endlich mal zeigen, wer hier der Herr im Hause sei. Mit solchen Sprüchen unterstreicht man lediglich den Machtanspruch dieser Nation, die unübersehbar die Weltherrschaft im Visier hat.

Von Friedensabsichten keine Spur. Der genaue Beobachter fragt sich unweigerlich, für was ein UN-Sicherheitsrat erschaffen wurde, wenn bestimmte Nationen, allen voran der US-Westen dessen Ziele mit Füßen treten und somit mißachten. Erinnert sei an den Irak-Krieg unter George W. Bush, den Kofi Annan und die UNO zu Recht als illegal bezeichneten. Erleben wir jüngst eine Wiederholung seitens dieser USA im Syrien-Krieg, der sich schnell zum dritten Weltkrieg ausbreiten kann?

Dies müssen wir befürchten. Wenn schon russische Militärs in diesem Kontext vor einer Eskalation hin zu einem atomaren Schlagabtausch zwischen den beiden Supermächten warnen, sollten spätestens diplomatische Alarmglocken erklingen. Donald Trumps vorschnelle simple Drohungen per Twitter, „Russland hat gelobt, jegliche und alle Raketen abzuschießen, die auf Syrien abgefeuert werden. Macht euch bereit Russland, weil sie werden kommen, hübsch und neu und ’smart‘!“, haben natürlich ihre Folgen, sollte er sie zusammen mit seinen Verbündeten verwirklichen.

Genau das müßte uns Sorgen bereiten, die schnelle Einigkeit des US-Westens mit der Zielsetzung eines Militärschlages gegen Assad. Allen voran Frankreich und Großbritannien. Noch liegen keine klaren Beweise vor, daß Syrien den Chemiewaffenanschlag verübt hat, aber die Kriegsmaschinerie läuft auf Hochtouren, die Diplomatie wird mit Füßen getreten. Die Entwicklung scheint sich zu wiederholen, wer den Vergleich mit dem Irak zieht.

Diesmal befinden sich aber russische Soldaten vor Ort in Syrien. Werden sie bei einem Angriff durch die Amis verletzt oder gar getötet, kann und wird Russland dies nicht tolerieren. Insofern zeigt sich hier die Brisanz der Lage, die wesentlich gefährlicher als der Irak-Krieg. Das alles hat bisher diesen US-Präsidenten nicht daran hindern können, seinen ungehobelten Kurs der Drohgebährden fortzusetzen.

Warnende Stimmen gibt es zuhauf im Weißen Haus als auch in westlichen Regierungskreisen, die Bundeskanzlerin hält sich im Moment lieber zurück, während der neu ernannte Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit, Peter Beyer (CDU), seinem Amt entsprechend es für richtig hält, mit einem Militärschlag auf den Chemiewaffeneinsatz zu reagieren. Anstatt mit Russland auf Augenhöhe zu verhandeln und abzuwarten, ob tatsächlich Assad hinter dem Giftgasangriff auf die Rebellenhochburg in Duma steckt, wird auf militärische Eskalation gesetzt.

Der längst neu entflammte kalte Krieg zwischen dem Nato-Westbündnis und Russland veranschaulicht auf erschreckende Weise, wie gleichgültig und menschenverachtend der Hegemon seine Ziele durchsetzen will. Freiheit um jeden Preis widerspricht jedweder friedlicher Koexistenz!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Schweigen Dichter

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Vorhang auf.
Licht drauf.

Niemand da.
Stille hörbar.

Alle sind leis,
jung und Greis.

Ruhe eben
im Atemnebel.

Tonlos.
Gedankenlos.

Saal döst.
Sprache löst.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Narzissmus: Ungebremste Verbreitung – Showeffekte inbegriffen

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Eine Welt voller Oberflächlichkeiten?

Nein, du hast nicht die Haare schön, sondern sie verdeutlichen deine Unfähigkeit, dich selbst zu erkennen. Stattdessen ziehst du es vor, ständig an deinem Äußeren herumzubasteln, jedem aktuellen Trend folgst du, unreflektiert, Hauptsache dabei sein in der wohlgefälligen Masse einer orientierungslos suchenden Gesellschaft junger oder junggebliebener Menschen, die tatsächlich meinen, das mache sie aus. Ein penetranter Narzißmus verbreitet sich ungebremst, Showeffekte inbegriffen.

Wo offenbaren jene Selbstdarsteller ihre ureigenen Fähigkeiten, verweilen stattdessen in Abhängigkeit einer applaudierenden Gefolgsschar, beinahe süchtig und widerwillig? Sie gehen verloren, verschütten unter der Last einer selbstauferlegten Vorgabe, sich stets neu zu erfinden im Reigen aller Modeerscheinungen und kläglicher Versuche, der eigentlichen Realität zu entgehen. Diese holt sie deshalb ein, in einsamen Momenten, manchmal auch in gezielten Anfragen eines kritischen Umfeldes, sei es durch Freunde, Bekannte oder Verwandte.

Bestehen dann Chancen einer Rückbesinnung alter Verhaltensmuster, wo jener Narzißmus keinerlei Bedeutung hatte, man noch frei ohne allerlei Ablenkung seinen Tag gestalten vermochte? Die Erkenntnis aufflammt, daß da nichts übrig bleibt vom Glamour aufgemachter, meist theatralisch wirkendener Oberflächlichkeiten, die nicht im geringsten ihren eigenen Charakter widerspiegeln? Viel eher nahezu krampfhaft etwas übertünchen wollen, wie eine blaue Wand in eine gelbe? Ja, jederzeit haben die Menschen es selbst in der Hand, ihr Leben zu überdenken, andere Wege zu suchen und zu gehen.

Befreites Aufatmen begleitet dich, solltest du dich überwunden haben, dein Inneres stückweise nach außen kehren, während die stupiden Hüllen einer aufgesetzten Scheinfassade bröckeln, du sie zielsicher erkennst, um sie in die Vergangenheit zu verbannen. Dabei helfen dir ohne weiteres vertrauensvoll aufrichtige Begleiter, sollten sie zumindest, selbst wenn darunter welche sich als wahre Heuchler entpuppen, kein Grund zu zweifeln. Gleichzeitig verdeutlicht dein zurückliegender Weg des Narzißmus, was für eine erschwerende Bürde du dir auferlegt hattest, jedes Mittel dienlich annahmst, um von eigenen Schwächen abzulenken.

Müssen wir dabei ebenso feststellen, daß jene Selbstdarstellung weitverbreitet als Zeichen einer oberflächlichen Scheingesellschaft gewertet werden muß, die nichts anderes vollbringt, wie sich nonstop in ein rechtes Licht zu rücken, sehr ähnlich wie eine billige Soap in Vorabendserien? Davon sollte man ausgehen. Es liegt daher an dir selbst, kritisch das jeweilige Umfeld zu betrachten, überall, wo Menschen sich präsentieren, im Privaten, im Berufsfeld, wo auch immer.

„Der Narzißt kann die Welt zwar intellektuell, aber nicht emotional als eigenständige Welt wahrnehmen.“ (Erich Fromm)

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Seeräuber

Man weiß es nicht so genau,
zu viele halten sich für schlau,
manche wollen es besser wissen,
als man kann tatsächlich wissen.

Deshalb berichte ich ganz aufrichtig,
vielleicht ist dieser Fakt gerade wichtig.
Ob es der Seeräuber oder die Seeräuber war,
der Unterschied liegt im Plural und Singular,

die See klauen, tags oder nachts,
vielleicht früh morgens oder mittags,
ist es einer, dann ist es nicht gefährlich,
sind es mehrere, dann wird’s beschwerlich,

mit Davonjagen, Fangen, Einsperren,
dafür braucht es Tapfere, die sich wehren.
Zudem, das will ich auch noch erzählen,
weil einige vergessen, es zu erwähnen,

bis heute wird nirgends ein See vermißt,
möglich also, daß das Wort ein Hirngespinst ist.
Deshalb wird seit Jahren immer noch gestritten,
die Aufklärung hat darunter sehr gelitten.

Die Frage beschäftigt nun schon Generationen,
ohne Ergebnis, machen wir uns da keine Illusionen.
Nur ein listenreicher Dichter, so meine Antwort,
kann Menschen irritieren mit nur einem Wort.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Dritter Weltkrieg schneller Realität als vorauszusehen?

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Giftgas und seine verheerende Wirkung

Sowohl tatsächlich für Organismen als auch, um es taktisch einzusetzen. Obwohl längst keine Beweise vorliegen, tönt der US-Westen bereits in einer Weise, die ziemlich gefährliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Schon ist die Rede von einem mächtigen Donald Trump, der endlich beweisen möge, Obamas Zurückhaltung zu übertrumpfen, in dem ein zweiter militärischer Vergeltungsschlag Assad treffen solle.

Durchaus verständlich, wenn Russland die USA vor gravierenden Folgen warnt. Berücksichtigt man die Entwicklung in Syrien, kommt niemand umhin, festzustellen, daß erneut eben nicht deeskalierend gehandelt wird. Nicht nur die Supermächte haben sich in dem Land des Nahen Ostens festgebissen, vielmehr beteiligen sich immer mehr Nationen, denken wir an die Türkei und Israel. Die Rolle der UN wird zunehmend fragwürdig, zumal von einem Verhalten im Sinne des Völkerrechts schon lange keine Rede mehr sein kann.

Insofern liegen die Nerven ziemlich blank, ein möglicher dritter Weltkrieg wird wahrscheinlicher. Das Dramatische daran, die simple Gefolgschaft, die nahezu zwanghaften Verpflichtungen, wenn eine Nato mit einbezogen wird, das weltweite Kräfteverhältnis ins Wanken gerät, von friedensschaffender Stabilität kaum noch was übrig zu sein scheint, gleichzeitig ein jüngst von Trump angezettelter Handelskrieg erst recht Mißtrauen schafft.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Kurznachrichten

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Mighty Earth prangert Tropenwaldzerstörung an

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Futterimporte aus Übersee endlich stoppen

Maßlosigkeit beherrscht große Teile unserer Konsumgesellschaft, belastet die Umwelt und letztlich auch den Menschen bis hinein in sämtliche Winkel unserer Erde. Anstatt nicht nur dies als gegeben zu erkennen, zu verinnerlichen, um entsprechend den Lebenswandel zu ändern, zieht besonders die verantwortliche Politik es vor, nahezu alles beim Alten zu lassen.

Selbstverständlich sollte auch der Kreislauf der brutalen Massentierhaltung längst verinnerlicht sein, die Zusammenhänge vom exklusiven Tierfutter wie Sojabohnen, die obendrein genbelastet im großen Stil in Südamerika angebaut werden, dadurch der Regenwald weiterhin nonstop vernichtet wird. Erneut folgt eine dringende Warnung, die Umweltorganisation Mighty Earth prangert die Tropenwaldzerstörung an, ROBIN WOOD fordert somit Konsequenzen.

Jeder einzelne Verbraucher kann vieles bewirken

Wenn er denn endlich umdenkt. Insofern sind Vegetarier davon ausgeschlossen, leisten ihren Beitrag dazu, eben Massentierhaltung zu verhindern. In jenem kausalen Zusammenhang jetzt eine sofortige Umstellung der Ernährung einzufordern, wäre sicherlich äußerst hilfreich, läßt sich nur nicht umsetzen. Dennoch könnte bereits täglich weniger Fleischkonsum einiges dazu beitragen, jenen unverantwortlichen Kreislauf in Frage zu stellen, sogar am Ende zu stoppen.

Was nützen schon großartige Demos gegen Massentierhaltung wie die alljährliche „Wir haben es satt“, wenn trotzdem der gedankenlose Verbraucher seinen täglichen Wurst- und Fleischbedarf keineswegs überdenkt und Maßlosigkeit walten läßt? Schaut man sich die Preisentwicklung dazu an, sind im Verhältnis Obst und Gemüse stetig teurer geworden, während die fleischverarbeitende Industrie ständig mittels Subventionen ihre Preise niedrig halten konnte. Eine dramatische Entwicklung zu Ungunsten der Umwelt!

Cargill-Konzern im großen Still an Regenwaldzerstörung mitbeteilgt

Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, wenn man bedenkt, daß der US-Familienkonzern Cargill Incorporated immerhin ein gutes Fünftel des US-Fleischmarktes beliefert, größter Geflügelproduzent in Thailand ist, sämtliche Eier der McDoanald’s-Fast-Food-Restaurants in den USA von Cargill-Farmen stammen, obendrein im großen Stil an der Regenwaldzerstörung in Südamerika mitbeteilgt ist.

Wer stoppt eine solch fatal, anhaltende Entwicklung? Die Politik nicht im geringsten, aber wir Verbraucher haben wesentlich mehr Macht, wenn wir sie denn endlich begreifen und danach handeln würden. Tierschutz nur eine perfide Rechtfertigung, um anschließend einfach zur Tagesordnung überzugehen?

Während Jane Fonda mal äußerte, wer gingen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum, setzt sich besonders die verantwortliche Politik darüber hinweg, genau dies zu verhindern: Hauptsache der Profit stimmt, was interessieren da schon Mensch und Natur.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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