Es blitzt und funkt

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Wegen dir
trampte ich morgens um vier,
lief ich nachts
durch den Wald,
nachts und morgens
ist es immer so kalt.

Doch wegen dir,
fror ich, fühlte nur die Gier,
umarmt, geküßt zu werden,
gestreichelt, liebkost
bis zum Wahnsinn,
jede Vernunft war erbost.

Mit dir
war ich willenlos irr,
wir schleppten uns
von Höhepunkt zu Höhepunkt.
Zum Himmel, zur Hölle.
Diese Liebe
sorgt immer noch dafür,
daß es dort ständig
blitzt und funkt.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Politik zwischen Medienspektakel und Augenauswischerei

Die Belanglosigkeit des „weiter so“ schafft Widerstände und Resignation

Medienspektakel bestimmt den Alltag, zumindest die Köpfe, die noch etwas mitbekommen, sei es durch Dauerberieselung oder per kritischer Auseinandersetzung, erahnen oder wissen dies. Letztere hadern ständig, was denn fehl gelaufen sei. Zu wenig Widerstand oder gar Vernetzung? Die Flut der Fragen nimmt schier kein Ende, während mühsam manche Antwort sich Wege der Befreiung sucht.

Klingt ein wenig zu undifferenziert, genauso wie eine Scheinwelt, die nur eines im Sinn hat: vorgaukeln, bloß nicht hinterfragen. Insbesondere bei bevorstehendem Machtwechel, ob dies hierzulande tatsächlich stattfinden wird, darf unbedingt angezweifelt werden, purzeln Nachrichten und Gerüchte durchs Land, damit das erstaunte Volk beschäftigt. Natürlich richtet sich der Fokus auf die Bundestagswahl, ein gestriges Fernrsehduell verweist bereits, wohin die politische Reise driftet: in die Belanglosigkeit des „weiter so“.

TV-Duell der Effekthascherei – AfD-Fans vorgeführt

Wobei man sich schon fragen sollte, welchen Raum jene rechtsradikale Strömung ausgerechnet hierzulande einnimmt, wenn die Rede von „der Angst der Moderatoren vor dem Mob“ als zutreffende Schlagzeile erscheint. Ist es bereits mal wieder soweit, daß Rassismus und Nationalismus die Politik aufs Glatteis führt? Unbeholfene Statements beider Kanzlerkandidaten, die auch nur die Vorgaben der Moderatoren beantworten, werfen insofern eher ein trügerisches Licht, was denn hierbei die eigentliche Absicht gewesen sein soll. Belustigung oder Verunsicherung der Wählerschaft? Fernsehen verkommen als Effekthascherei?

Kreative Ideen vermögen einiges ausrichten, wenn an geeigneten Stellen platziert. Gedacht, gesagt, getan. Daß die Social Media einen immer größeren Stellenwert erhalten, allen voran Facebook, sollte sich längst herumgespochen haben. Das macht sich auch jene AfD zunutze, per Bots und Fake-Accounts. Eine Mischung aus „verlogener Selbstdarstellung“ hat was von narzißtischer Hochstapelei, die gern mal übers Ziel hinausschießt, Hauptsache es finden sich genügend unkritische Anhänger.

Genau dort setzte die Satirepartei „Die Partei“ an, kaperte 31 geschlossene Facebookgruppen von AfD-Fans. Shahak Shapira und sein Team bewiesen mit gezieltem Schalk, was tatsächlich von jener politischen Alternative zu halten ist: nichts.

Soziale Not wird geflissentlich kleingeredet

Da kann ein Martin Schulz noch so vehement tönen, die Suche nach sozialer Gerechtigkeit entpuppt sich als ein Trugschluß, der obendrein für genügend Zündstoff sorgt, was daraus noch alles entstehen mag. Von Widerständen bis Resignation reicht die Palette möglicher Szenarien. Wobei bekanntlich ausgerechnet rechtsradikale Strömungen immer mehr Zulauf erhalten.

Das uralte Prinzip „Teile und herrsche“ funktioniert gerade in den Unterklassen, neu ist das keineswegs. Jene Optionen des Gegeneinander-Ausspielens sollte man als reale Absicht hinstellen, waren es zu Beginn mit der Agenda 2010 noch die alleingelassenen Arbeitslosen, die entsprechend per Hetztiraden verunglimpft wurden, bis heute werden, sind offensichtlich Flüchtlinge eine willkommene zweite Möglichkeit, soziale Not somit erst recht anzuheizen. Daß die Konzernpolitik bereits viel zu lang sich ausbreiten und etablieren durfte, weiß jeder Kritiker dieser neoliberalen Politik. Das Fatale daran: Wer oder was hält sie noch auf?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Wenn Geräte zwischen Rat und Reden geraten

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Sprache ein markantes Indiz der Zeit

Haben Sie sich schon einmal die Mühe genommen und Ihre Geräte, die Sie im Haushalt zum Werken, fürs Auto, für die Gartenpflege, ja sogar zur Schönheitspflege benützen, aufgezählt? Gelistet, eine Tabelle erstellt? Mit Motor, ohne Antrieb, eigentlich unnütz, hat man halt, dringend erforderlich, kein Leben ohne dies Gerät möglich, vielleicht fallen Ihnen noch andere Differenzierungen ein.

Die Anzahl dieser Kategorien kann je nach Charakter in unterschiedlichen und vielen Prioritäten gegliedert sein. Was aber die Gesamtanzahl Ihrer Geräte angeht, so wird Ihnen nicht wirklich bis zu dieser Aufzählung bewußt gewesen sein, was Sie da täglich oder öfters an Geräten, um sich das Leben zu erleichtern oder weil es modern ist, sich mit diesem Gerät zu umgeben, an Material in die Finger, in die Hand nehmen.

Sie gebrauchen diese Instrumente, Werkzeuge, ohne nachzudenken, ähnlich wie Sie es mit Ihrer Sprache halten. Sie werden sich nicht bei jedem Wort, das Sie sprechen, schreiben, überlegen müssen, habe ich es richtig ausgesprochen, wie schreibt sich das Wort, ist es an dieser Stelle angebracht, was drückt das Wort aus, sondern es als selbstverständlichen Begriff verwenden, oder?

Nein, ja. Einfache Wörter wie Haus, Maus, gehen, laufen, haben Sie so verinnerlicht, daß Sie keinerlei Gedanken mehr daran verschwenden, wie zum Beispiel das Benützen von Messer und Gabel, das Auf- und Abschließen mittels eines Schlüssels, die Handhabung der Fernbedienung. Etwas anders sieht es aus, wenn Sie Wörter schon eine etwas längere Zeit nicht mehr geschrieben haben, dabei muß es sich nicht unbedingt um ein Fremdwort handeln, selbst sogenannte deutsche Wörter können es in sich haben, da kann es an der richtigen Aussprache oder der korrekten Schreibart mangeln. Hanebüchen, Lappalie, Elektrizität, nichtsdestotrotz.

Wenn man dies alles gemeistert hat, gesellen sich Wörter und Begriffe hinzu, die man vielleicht so frei Schnauze sprechen, einem Freund schriftlich mitteilen kann, die aber in einem Geschäftsbrief oder auch gegenüber Fremden, bei einer Ansprache nicht als empfehlenswert genannt werden können. Vergleichbar wenn Sie mit dem Messer Fleisch-Käsestückchen in den Mund führen, oder den Föhn in der Badewanne benützen. Wörter können zu Katastrophen führen wie die unsachgemäße Handhabung von Geräten.

Das Gerät, mittelhochdeutsch geræte, althochdeutsch girāti, Kollektivbildung zu Rat, Ausrüstung; Vorrat; Hausrat, Werkzeuge; Rat, Beratung. (Duden) Synonyme sind, Instrument, Rüstzeug, Maschine.

Der Rat, mittelhochdeutsch, althochdeutsch rāt, zu raten; ursprünglich, (Besorgung der) Mittel, die zum Lebensunterhalt notwendig sind; vgl. Hausrat; verwandt mit raten. (Duden) Andere Begriffe, Anregung, Hinweis, Lösungsweg, Vorschlag.

Es ist jetzt bereits zu erkennen, wohin eine falsche oder böswillig eingesetzte Sprache genauso wie falsch bediente Geräte führen und bezwecken können, oder?

Raten, mittelhochdeutsch rāten, althochdeutsch rātan, ursprünglich, (sich etwas) zurechtlegen, (aus)sinnen; Vorsorge treffen; verwandt mit Rede. (Duden) andere Wörter lauten, beraten, ermuntern, empfehlen, einschärfen, zureden, enträtseln, entschleiern, dahinterkommen.

Die Rede, mittelhochdeutsch rede, althochdeutsch red[i]a, radia, Rede (und Antwort); Sprache; Vernunft; Rechenschaft; ursprünglich, das Gefügte; zum Teil vielleicht Lehnbedeutung aus lateinisch ratio, Ratio. (Duden) Andere Wörter hierfür sind, Darlegung, Erörterung, Predigt, Vortrag, Gespräch, Kommunikation, Gerede, Diskurs.

Kurz auch Ratio erklärt, Ratio bedeutet Denkvermögen, Intellekt, Intelligenz, Vernunft, Verstand, Berechnung, Rechenschaft.

Die Sprache, Wörter, Begriffe, Laute wurden schon immer als Gerät, als Waffe benützt, denken wir an die Reden von Cato, die immer mit dem Satz geendet haben sollen, im Übrigen bin ich dafür, daß Karthago zerstört wird. Denken wir an Schlachtrufe, an Imitationen von Tiergeräuschen, um Gegner zu irritieren, um sich mit Gleichgesinnten zu verständigen oder um Tiere anzulocken. Schimpfwörter, Redewendungen, als ordinäre Gassensprache titulierte Begriffe. Sprache ist ein Gerät, um zu beruhigen oder aufzuhetzen.

Kann man davon sprechen, daß nicht jeder die Fähigkeit besitzt, sich sachgemäß in einer Sprache auszudrücken? Genauso wie man so gemeinhin sagt, jemand hat zwei linke Hände, dieser jemand kann nicht mal einen Nagel, ohne ihn zu krümmen, in die Wand schlagen. Dann kann es andererseits auch möglich sein, daß jemand die Sprache und deren Wirkung gezielt einsetzen kann, wie jemand, dem alles gelingt, was er anpackt.

Die Bemühungen von Erziehungsberechtigten ihren Kindern nicht nur das Essen mit Messer und Gabel, sondern auch die Sprache zu lehren, geschehen so ziemlich überall auf der Welt. Dabei bedienen sich die Erwachsenen in der Regel anhand der Sitten und Gebräuche ihres Landes. Unübersehbar und überall gleich weltweit, möglicherweise gibt es doch ein paar Ausnahmen, beachten und sorgen die Lehrenden, Verantwortlichen, daß Kinder dabei nicht in einer unhöflichen, derben, beleidigenden Vulgärsprache sprechen und denken lernen.

Sprache ist einer Entwicklung unterstellt wie die Geräte. Sie formt und verändert sich. Manchmal sehr rasant, manchmal sehr träge und langsam, aber sie ist stets im Veränderungsmodus. Das Gleiche gilt für die Geräte, die Axt hat kaum an Aussehen eingebüßt im Laufe von Jahrhunderten, anders allerdings die Schlüssel. Da hat sich nicht nur die Form an den jetzigen Gebrauch verändert, sondern auch die Technik. Türen können mit Codes, Karten, Stimme, Handabdruck geöffnet werden.

Zurzeit erleben wir einen Wechsel in der Sprache, der initiiert von Menschen, die von sich behaupten, Wert auf Vernunft, Sitte, Anstand zu legen, verwandelt wird in eine Umkehrung zur Vulgär- Slang-, Gassenhauersprache. Begriffe wie Populismus, Patriotismus, Heimat, identitär, libertär, Humanismus, Faschismus werden mit neuen Bestandteilen versehen, bekommen neue Inhalte, damit eine Rechtfertigung besteht, selbst bösartige Sprachverdrehungen als normale Sprechkommunikation zu belegen.

Entsorgt wird jegliche Anstandsform in den Sprachinhalten, und schlimmer noch in die Sprache mischt sich unaufhörlich, unüberhörbar eine Attacke, ein Aufruf zum Angriff auf zwischenmenschliche Normen. Sprache als Gerät der Waffe, um andere zu verletzen, zu hetzen, zu diskriminieren, wird salonfähig gemacht. Wer bösartiger, aufrührerischer, hämischer, sarkastischer die Sprache benützt, wird bejubelt! Wer sich dagegen nicht wehrt, wenn dies nicht auch mit einer gewissen Strafe belegt wird, wie etwa Beleidigungen, dem ist zu unterstellen, daß er kein Interesse hat, sich für eine Sprachkultur einzusetzen.

Die Rede und das Gerät sind sprachlich miteinander verwandt, beide sind hilfreiche Mittel, um das Leben leichter zu gestalten. Es liegt an jedem, wie er diese beiden Hilfsmittel benützt. Aber genauso liegt es an jedem, sich dagegen zu wehren, wenn die Rede oder das Gerät dafür verwendet wird, anderen zu schaden. Bedenken wir, wie es in den Wald hineingerufen wird, so schallt es zurück. Und dieser Schall wird Sie möglicherweise nicht mehr treffen, aber Ihre Nachkommen. Sie entscheiden schlußendlich, ob die Kinder mit Messer (Vulgärsprache, einschärfen, einheizen, aufhetzen) oder mit Löffeln (mit der Sprache schöpferisch umgehen) essen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Kolumne

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Frankfurter Fliegerbombe erzwingt größte Evakuierung Deutschlands

Zehntausende Blindgänger nach wie vor weit verstreut

Heute mittag soll planmäßig die Entschärfung einer 1,8 tonnenschweren Luftmine, ein grausames Übrigbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg, die bei Bauarbeiten in der Nähe des Campus Westend der Frankfurter Goethe-Universität entdeckt wurde, beginnen. Dadurch wurde die größte Evakuierung Deutschlands erzwungen, die bereits heute morgen um 6 Uhr begann, bis zu 70.000 Menschen müssen die Sperrzone verlassen.

Dennoch stellt dies lediglich die Spitze des Eisbergs dar, die Kampfmittelbeseitigung hat noch einen ziemlich langen Job vor sich, wenn bis zu rund 100.000 vermutete Blindgänger gefunden und entschärft werden müssen, was einige Jahrzehnte dauern wird. Immerhin warfen die Alliierten während des gesamten Zweiten Weltkriegs an die 2,67 Millionen Tonnen Bomben ab, kein Wunder daß noch etliche Blindgänger, oftmals wie der heutige in Frankfurt, ebenso unter Häusern verborgen liegen.

Zivile Kampfmittelbeseitigung – ein lebensgefährlicher Job

Das wissen die Spezialisten, meist ausgebildete Munitionsfachleute oder Feuerwerker aus der NVA oder der Bundeswehr, die obendrein oftmals Sprengberechtigte sind. Zwischen 2000 und 2010 kamen acht Kampfmittelräumer beim Einsatz ums Leben, am 01. Juni 2010 starben auf dem Göttinger Schützenplatzgelände drei Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes bei den Vorbereitungen zur Entschärfung einer Bombe mit chemisch-mechanischen Langzeitzünder.

Aber auch Baggerfahrer können Pech haben wie zuletzt am 03. Januar 2014. Beim Umschichten von Bauschutt in der Nähe von Bonn detonierte eine 1,8 tonnenschwere Luftmine, der Baggerfahrer kam ums Leben, 13 Menschen wurden dabei verletzt. Die zweitgrößte Evakuierung Deutschlands fand am 16. Dezember des letztes Jahres in Augsburg statt, 54.000 Menschen mußten wegen der Entschärfung einer Luftmine sich außerhalb der Sperrzone begeben.

Kein Ende in Sicht nach dem Zweiten Weltkrieg

Manche formulieren es ziemlich direkt: Der dritte Weltkrieg habe längst begonnen. Mit Blick zu den etlichen Stellvertreterkriegen, die parallel zum Kalten Krieg stattfanden, bis heute anhalten, siehe Syrienkrieg, darf man sich zu Recht wundern, wie kaltherzig und brutal Mensch sich doch verhält hinsichtlich dem Bewußtsein über dessen Auswirkungen selbst Jahre später. Zehntausende Blindgänger allein hierzulande sollten eigentlich nachdenklich stimmen. Davon keine Spur.

Wenn eine Frau Merkel selbst Herrn Trump Folge leistet und den Bundeswehretat kräftig erhöhen läßt, so auch mehr Soldaten die Bundeswehrtruppe unterstützen sollen, zeigt dies doch gleichzeitig, wie simpel die Welt weiterhin tickt. Statt Frieden schaffen mit immer weniger Waffen, geschieht exakt das Gegenteil. Die Konsequenz daraus: eine Zunahme kriegerischer Auseinandersetzungen, auch in Europa ohne weiteres wieder im Bereich des möglichen.

Krieg bedeutet immer Zerstörung, eine Kapitulation des Humanismus. Solange Menschen nicht begreifen, daß sie selbst entscheidend mitbeteiligt sind an Entwicklungen, die zu Kriegen führen, ändern sich derartige Szenarien nicht.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Umfrage zur 19. Bundestagswahl

Natürlich wird auch diese Umfrage anonym stattfinden, Sie gehen keinerlei Risiko ein. Querdenkende hat einfach die entsprechende Neugier, in wie weit Ihre Stimmen sich hinterher nach der Wahl bestätigen oder eben nicht.

Übrigens hochinteressant im Nachhinein, was alles zutraf bzw. mitnichten eintrat hinsichtlich unserer Umfrage vom 09. Januar: Aussichten fürs neue Jahr 2017. Drei der möglichen Antworten trafen gar nicht zu: Marine Le Pen wurde nicht ins Präsidentenamt gewählt, die USA und Russland näherten sich nicht freundschaftlich an und der Sommer war keineswegs warm und trocken. Höchstwahrscheinlich wird Angela Merkel doch ihre vierte Amtszeit nach der Wahl antreten.

In der folgenden Umfrage, die bis zum Samstagabend (09. September) hier freigeschaltet sein wird, stehen somit als Antwort naheliegend die wichtigsten Parteien nebst „Sonstige“ zur Verfügung.

Lotar Martin Kamm

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Kein Recht auf Lügen

Provozieren, drangsalieren, irritieren,
ob körperlich, sprachlich, schriftlich,
zeigt einen Geist, einen kleinkarierten,
ist kein Schuljungenstreich, ist erbärmlich.

Schadenfreude ist kein Glück, ihr Ochsen,
heißt durch Hinterhältigkeit sich wichtig fühlen,
in den Rücken stoßen, in die Seiten boxen.
Könnt ihr euch nicht selbst mit Gülle besprühen?

Die großen Helden spielt ihr in Gemeinschaft,
deshalb zeigt ihr bösartiges Tun niemals allein.
Ihr Angsthasen kriecht sogar in jeden Stiefelschaft,
euer Verstand, Gefühl gleicht einem Kieselstein.

Mit euren derben Sprüchen, falschen Gerüchten
könnt ihr niemand hinterm Ofen hervorlocken.
Eure neurotischen Zwangsverordnungen zum Fürchten,
es gibt kein Recht, andere mit Lügen zu schocken.

In Wirklichkeit seid ihr ein aufgeblähter Haufen,
lieblos, selbstgefällig, rechthaberisch, vergrämt.
Macht, Herrschaft wollt ihr mit Haß, Hetze erkaufen.
Keine Liebe, nur grinsen, daß ihr euch nicht schämt?

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Brunftschreie völkischer Pappnasen

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Satirischer Rückblick…

Ganz ähnlich wie bei der Jugend und ihren trotzigen Phasen. Nur daß hierbei jene Kandidaten politisch sich bewerben zur Bundestagswahl mit ihren anrüchigen Taten. Deutschland auf bestem Wege zurück in ehemals rechtsextreme Zeiten? Zumindest meinen sie, sich darauf vorzubereiten. Wer die wohl wieder ausspieh? Gewisses Kapital im Hintergrund agiert im Stillen, manch einer verfällt ihm zu willen. Welch bittere, historische Pillen!

Manch einem stinkt’s gewaltig, ihm kommt echt der Mock hoch, weil’s so abartig, und das obendrein hierzulande immer noch. Nur die Ruhe, niemand kann dem Willen des Kosmos entgehen, selbst rechtes Geschmeiß liegt am Ende in der Truhe nach herrschaftlichem Geschehen. Na, wer kann hier wohl wem dem Buckel runterrutschen? Sie denken, dies sei Aufputschen? Mitnichten, erst recht nicht beim Dichten.

Welch politisch gewollter Stuß, denn die Suche nach sozialer Gerechtigkeit ein Trugschluß. Selbst zur Bundestagswahl beschert uns Politik ihre verlogene Qual. Somit nix geschlichtet, erst recht nicht, wenn der braune Nebel sich verdichtet, zu allem Überdruß breitet sich aus der Rechtsextremismus.

Das sei nicht von Belang? Doch Motivation ohne Zwang kann dem Hetzen etwas entgegensetzen, wenn der Geschmack auf der Zunge ganz schal, weil selbsternannte Saubermänner verdrecken Sitte und Moral. Welch bösartige Bündnisse, dabei keine Gewissensbisse.

Mit ganz gezielt forcierter Spaltung AfD-Politiker bestätigen ihre rassistische Haltung. Das war schon lange abzusehen, solch mißratenes Geschehen. Gleichwohl wurden wir längst vorgewarnt, wenn die IUCN ermahnt, daß westafrikanische Schimpansen vorm Aussterben bedroht. Eine dramatische Not!

Dämmert’s zunächst leise, daß wir besser begreifen mittels spielerischer Art und Weise? Ein Hoch auf jegliche Kreativität, sie zu fördern, ist nie zu spät. Apropos Zeit, ist es schon wieder soweit? Wie spät ist es? Fragt man doch des Öfteren ganz kess.

Weil das Thema so nachhaltig manch einen zu denken gibt, woran es wohl liegt, daß Rechtsradikale sich erneut ausbreiten können. Viele Menschen wollen sich mitnichten versöhnen, vergessen ihr Ursprung mit der Geburt, klingt vielleicht absurd, aber sie können’s wohl nicht lassen, dieses rassistische Hassen. Drum gebt allesamt besonders acht, bevor sie wieder zündeln und morden über Nacht!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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