Du wirst ihr Schatten

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Da hocken sie, die, die dich
kleinhalten wollen mit ihren
schwitzigen Gesichtern,
ihren schwitzigen Gedanken.

Sie versuchen, dich mit ihren
in süßem Honig getränkten
Tränen an ihre Sichtweisen
zu kleben, Gutmein-Falle.

Ihr gäriger Schweiß blendet
mit Absicht, denn deine Pflicht
wird sein, ihnen den Rücken
freizuhalten, du wirst ihr Schatten.

Da triefen sie, die, aus deren
Mündern Butter wie Öl fließt,
um dich zu verlocken, niemals
nie die Welt bunt zu rocken.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Verkehrte Welt

Wenn ein Trump frei herumläuft,
das Böse obsiegt, das Gute absäuft,
dann stimmt etwas nicht,
weil nicht Gott, sondern der Teufel spricht.

Wenn Nazis im Deutschen Bundestag sitzen,
diese ungeniert auf Plätze flitzen,
dann dulden wir dies ohne Sorgen,
was geschieht dann morgen?

Der Faschismus kehrt bald zurück,
von Demokratie gibt’s kein Stück,
es herrscht wieder ein harter Ton,
nichts aus der Geschichte gelernt, welch Hohn.

Wenn die letzte Generation als Terror benannt,
hat sich die Politik total verrannt,
dann bestimmt das Klima des Welten Lauf,
das Sterben nimmt überhand zu Hauf.

Wenn aber Nazis und ein Trump eingesperrt,
manch Konservativer deshalb tröge plärrt,
laß sie in ihrer Unwissenheit toben,
es wurde schon genug gelogen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Covid-19 weiterhin eine Gefahr

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Abschaffung der Maskenpflicht grob fahrlässig

Von Entwarnung kann gar keine Rede sein, Hysterie war von Beginn nicht im Geringsten ein guter Ratgeber, aber mit dem gebotenen Respekt sind all die auf der sicheren Seite, die eben nicht wissenschaftlich fundierte Kenntnisse und medizinischen Alltag ignorieren.

„Unsere Gleichgültigkeit ist entlarvend“, so die Überschrift des T-Online-Artikels. Das war sie bereits die ganze Zeit bei all denjenigen, die einer Querdenker-Szene hinterhergehechelt sind. Insofern letztlich keine neue Erkenntnis.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Vergegenwärtigen wir uns die offiziellen Zahlen (Stand vom 02. Februar, 12:21 MEZ), so verstarben in Japan in den letzen 28 Tagen 10.237 Menschen, in Deutschland 3.609, in Frankreich 1.786, in Großbritannien 741 und in den USA 15.068 Menschen an Covid-19, um mal jene 5 Länder zum Vergleich heranzuziehen.

Dabei legen wir ein Augenmerk auf Frankreich, Großbritannien und Deutschland, weil Alexander Roth-Grigori in seinem Statement „Das Ende der Maskenpflicht ist überfällig“ aufführt, die Franzosen und Briten hätten wesentlich früher die Maskenpflicht aufgehoben, was ihnen wohl nicht geschadet hätte. Ist das so? Wir stellen uns für den Moment vor, in den letzten 28 Tagen sind hierzulande 3.608 Menschen an Covid-19 verstorben, mit dem Ende einer Maskenpflicht und dem wahrscheinlichen Unterlassen, sie weiterhin zu tragen sollen tatsächlich weniger Menschen in den nächsten 28 Tagen sterben? Sehr unwahrscheinlich!

Nicole Sagener bringt es auf den Punkt

Ganz besonders die Gleichgültigkeit der FDP fiel schon im letzten Sommer auf, manche Experten treten genauso wie die Liberalen in Fettnäpfchen, wobei dies schon seit geraumer Zeit stattfindet. Gerade die Verletzlicheren, die Krebs, Diabetes oder ein im Alter geschwächtes Immunsystem haben, werden ganz besonders ignoriert mit der Aufhebung der Maskenpflicht im ÖPNV, eben weil sie dadurch gefährdet sind, wie Nicole Sagener zu Recht betont.

Die Zahl der weltweit an Covid Verstorbenen hat sich ein wenig erhöht, von 6,6 Millionen auf 6,8 Millionen. Grund genug, erst recht besonders vorsichtig zu sein, auch wenn ewig Gestrige lamentieren, man sei hysterisch oder gar überängstlich. Wer im Bekannten- oder Verwandtenkreis diejenigen beobachtet, die unter den Long-Covid-Folgen zu leiden haben, wird auch in nächster Zeit sicherheitshalber bei Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen eher eine Maske tragen. Gut und folgerichtig.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Resignation oder erst recht viel Optimismus?

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Was uns aufrecht erhält

Die Welt offenbart immer mehr menschengemachte Probleme, die aus dem Ruder zu laufen scheinen. Ob Umweltverschmutzung, Klimawandel, Pandemien oder Kriegsszenarien, mittendrin der Mensch, der versucht, möglichst angenehm zu leben wider aller entsetzlichen Geschehnisse. Leichter gesagt, geschrieben als getan. Im sicheren Zuhause möglichst mitten in westlicher Welt mag dies ohne Weiteres fruchten.

In der Ukraine, im Jemen, im Iran oder in der Demokratischen Republik Kongo mag das ganz anders ausschauen. Dort fürchten die Bewohner um ihr eigenes Leben, während die Welt entsetzt gen  Kriege blickt. Kein Krieg entsteht aus dem Nichts oder gar zufällig, stets sind mehrere Interessen im Spiel, die oftmals sich nicht jedem erschließen. Umso notwendiger eine beobachtende Presse, Mitmenschen, die sich kümmern, um jene Aggressionen zu verhindern. Daß dies nicht immer möglich, erleben wir seit Menschengedenken.

Eine Chance auf Besserung in Sicht? Natürlich jederzeit. Mensch bleibt nichts anderes übrig, als stets ein friedliches Miteinander anzustreben, will er nicht sich selbst in Gefahr bringen. All die anderen Probleme wie Umweltverschmutzung, Klimawandel oder Pandemien sind mindestens genauso tragisch, aber dennoch lösbar, wenn wir zielorientiert handeln. Das wird in etlichen Treffen angestrebt, ausgehandelt und vereinbart. Zeitgleich herrscht jene Resignation vor, die oftmals viele Menschen zögern und zaudern läßt. Doch was nutzen all jene Bedenken, wenn wir dem Optimismus nicht den notwendigen Raum zulassen? Sie bremsen uns aus, selbst wenn sie mit dazugehören.

In anderen Worten, nur wenn Menschheit stets an ein friedliches Miteinander glaubt und entsprechend Wege einer friedlichen Koexistenz ersinnt und auch praktiziert, hat sie die Chance, die anderen weitreichenden Probleme zu lösen. Weg von dem Bestreben einer Alleinherrschaft ohne jedwede Rücksicht und besser hin zu einem Miteinander in gegenseitigem Respekt und notwendiger Nächstenliebe, das kann und sollte unser aller Ziel sein, wollen wir nicht am Ende in maßloser Selbstzerstörung enden!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Ich will‘s nie wieder bunt

Die, die vor mir kamen,
können den Stolz nicht ertragen,
mit dem sie mich gewickelt
aus Freude über mich als Kind.

Als Kind, das noch nicht spricht,
durfte ich ihre Sorgen mittragen,
weil die Welt keine Rücksicht kennt,
in der Kirche tanzte nie ein Gott.

Kein Gott übernimmt Verständnis,
um zur Menschlichkeit beizutragen,
Mammon habt ihr zum Essen eingeladen,
gekaufter Einlaß zum Himmel.

Zum Himmel ist ein weiter Weg,
nicht mit Dornen belegt,
mit farbenfrohen Blüten bestreut,
damit du jeden Schritt bereust.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Wir sind mal wieder zurück

Ein Hallo in die Runde

Nach zwei Monaten Abwesenheit melden wir uns mal dann doch zurück. Wenn auch nicht per alter Internetadresse, sondern über den WordPressblog.

Insofern bleiben wir im Internet aktiv, kommentieren gelegentlich gewisse Geschehnisse, bleiben euch erhalten, allerdings nicht in alter Regelmäßigkeit.

Doris und Martin

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Sieben Jahre Makadomo „Querdenkende“ 2015 – 2022

Wir sagen mal bye-bye

Nach dem sogenannten 7 Jahres – Rhythmus verändern sich Menschen und treten in eine neue Lebensphase. Demnach würde jetzt Makadomo seine Milchzähne verlieren und das Bewußtsein der Zeit wahrnehmen.

Nun denn!

Wir haben uns entschieden, bevor wir sprachlich den Biß verstärken über die zum Teil faschistoiden Tendenzen des Weltgeschehens, und damit möglicherweise selbst zu „bissigen Hunden“ werden, andere Mitteilungsarten auszuprobieren, wobei wir aber trotzdem weiterhin in Wort und Schrift unsere Sicht auf Ereignisse kommunizieren.

Schließlich kann uns die Gegenwart keinesfalls gleichgültig sein, trotz erheblicher Mißstände nur noch stillzuhalten. Allerdings entspricht dieses Medium hier nicht mehr unserer ureigenen Grundüberzeugung, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das Gegenteil konnten wir besonders in letzter Zeit beobachten. Mit Resignation hat dies mitnichten zu tun, aber mit der Erkenntnis neue Wege einzuschlagen.

Zeit ist relativ wie so viele andere Dinge auch, Glück, Zufriedenheit, Schmerz, Wut… Empfindungen sind individuelle Stärken oder Schwächen, die charakterliche Veränderungen zur Folge haben können. Die Zeit ist davon völlig unbeeindruckt, sie läuft, geht, swingt, rockt, flieht oder steht auch mal still, und wir sind so frei, uns von ihr mehr als bisher inspirieren zu lassen.

In diesem Sinne: Ciao! Seid lieb gegrüßt und tschüß!

Doris und Martin

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