
https://www.flickr.com/photos/viamoi/2937397649/sizes/z/ (CC BY-NC-ND 2.0)
EU genehmigt einfach den gefährlichen Industriezucker
Eigentlich sollte sich längst herumgesprochen haben, daß sowohl die Wirtschaft als auch die verantwortliche Politik sich nicht im geringsten um das Wohl der Bevölkerung scheren, ganz im Gegenteil sehr viele gesundheitliche Risiken in Kauf genommen werden. Die Liste schädlicher Stoffe vergrößert sich täglich, während ganze Industriezweige davon profitieren.
Eine anhaltend korrupte Gesellschaft läßt solche kriminellen Handlungen zu, ohne daß eine entscheidende Verbesserung sich einstellen kann, obwohl etliche Widerstände initiiert wurden, sehr selten sogar mit Erfolg. Der billige, künstlich hergestellte Industriezucker Isoglucose wurde seitens der EU einfach genehmigt, Brüssel agierte wohl eher im Stillen, Beschränkungen wurden offensichtlich aufgehoben. Kommt ein derartiges Verhalten uns nicht bekannt vor, denkt man ans TTIP?
Mit gentechnischem Mais versetzt obwohl in Deutschland unzulässig
Was nutzen all die Verbote und Bestimmungen, die europäische und vor allem deutsche gentechnische Lebensmittel vermeiden wollen, wenn duch die Hintertür Konzerne dennoch nach Gutdünken schalten und walten dürfen? Immer mehr Verbraucher meiden den normalen Industriezucker, selbst Dextro Energy stand im Fokus der Kritik, ein Grund mehr die Vebraucher erst recht zu täuschen?
Ganz offensichtlich, mit freundlicher, selbstgefälliger Unterstützung seitens der EU. Vor knapp zwei Jahren wies Frontal 21 auf die lauernden, gesundheitsschädlichen Gefahren vom Isoclucose-Sirup hin, bemängelte die Haltung Brüssels.
Nicht nur vom Genmais gehen erhebliche Gefahren aus, sondern unser Gehirn reagiert auf die Botenstoffe der Monosaccharide im Maissirup, schaltet somit den Sättigungseffekt aus. Beim normalen Zucker wirkt dieser durch die Polysaccharide wenigstens noch. Das wurde in den USA inzwischen längst erkannt, die Ergebnisse einer zugenommenen Fettleibigkeit veranschaulichten diese Effekte. Obendrein führt Fructoseintoleramz zu Blähungen, Bauchkrämpfen, Durchfall, Kopfschmerzen und Übelkeit.
Welche Möglichkeiten hat der Verbraucher, sich vor Isoglucose zu schützen?
Vermeiden Sie sämtliche Eiscremes, Fertigsaucen oder -salate, Fruchtjoghurts, Milchreis, Puddings, Eiscremes, Kekse, Ketchup, Kuchen, Obstkonserven etc., lesen Sie ganz genau die Angaben der Inhaltsstoffe durch. Auch wenn bereits weit über 70 unterschiedliche Bezeichnungen für Zuckerarten die Lebensmittelindustrie parat hat, wie z.B. Glukosesirup, karamellisierter Zucker, Lukose-Fruktose-Sirup, Magermilchpulver, Maltodextrin, Milchzucker, Molkenerzeugnis, Süßmolkenpulver und gezuckerte Kondens-milch, Vollmichpulver, am besten und wirkungsvollsten, die oben genannten Produkte meiden, das wäre der sicherste Weg.
Ansonsten bleibt dem aufmerksamen Verbraucher nichts anderes übrig, als möglichst wenig derartige Lebensmittel zu konsumieren. Obendrein beginnt vielleicht eine größere Aufmerksamkeit sich durchzusetzen, bevor diese Lebensmittelindustrie noch mehr gesundheitsschädliche Produkte den Menschen zumutet.
Lotar Martin Kamm





