Die sagenhafte Mär von der gewonnenen Wahl

Lügen haben nicht nur kurze Beine

Manche haben gar zwei, nicht vier wie Schweine, doch ihr Gehabe ähnelt einer linkischen Küchenschabe, daß es ja niemand wage, sie in Frage zu stellen, ein kritisches Urteil zu fällen. Während Narzißten wie der Trump, so gänzlich ungehobelt und plump, sich stets in ein rechtes Licht rücken müssen, egal wen sie dabei haben beschissen, nimmt deren Wählerschaft den Rest der USA in Geiselhaft. So oder so ein Handeln fürs Klo. Die Welt braucht solch Präsidenten nicht, ihm zu widersprechen oberste Pflicht!

Denn seit nunmehr bald zwei Jahren tönt The Donald herum, seine Wahl sei geklaut worden, die demokratische Welt komplett verdorben, es gelte einzig und allein sein Wort, jedwede Kritik bläst sein Pöbel daher hinfort. Mit Blick gen USA kann uns schon mulmig werden, was da auf uns zukommt, kein Gewinn auf Erden. Schlimm genug, was Putin in der Ukraine treibt, manch anderer Despot dazu schweigt, doch mit Trump erneut an der Macht bedeutet, daß es erheblich kracht.

Es fragt sich nur, warum Trumpisten im Land der grenzenlosen Freiheit entstehen konnten, warum sie den Rest der Welt nicht besser verschonten?! Solch Figuren haben ganz offensichtlich ihr Hirn an der Theke abgegeben, möchten gar nach Trumps verschwörungsblubbernden Thesen streben. Keine Rede von Verstand, man fährt dabei lieber sehenden Auges gegen jede Wand. Wer wie dessen Klientel den Klimawandel ausblenden tut, bei dem tickt noch eine andere unberechenbare Wut. Die lautet wohl cholerische Entgleisungen nonstop. Welch stoischer Flop!

Die Welt blickt zwar gen USA, wäre dennoch gut beraten, schon im laufenden Jahr, nicht ewiglich zu warten, bis jener Trump wieder agieren darf. Die Antwort wäre superscharf, weil die Menschheit ohnehin genug Probleme hat, so what?! Insofern möge besonders Europa eigene Wege ausloten, nichts davon wäre politisch verboten, um sich selbst tatkräftig zu schützen. Ignoranz würde niemand in der alten Welt nützen!

Drum klappen wir dieses tröge Märchenbuch zu von der ewig gleichen Leier, dem dümmlichen Geseier von der gewonnenen Wahl, es langt jene Qual, dann ist ruh‘, Trump hat sie halt verloren, fühlt sich dennoch jetzt erneut erchoren, um wieder als Präsident anzutreten. Da hülft kein Beten, viel eher ein deutliches Nein, nicht nur so zum Schein. Die freie Welt täte gut daran, zu stoppen jenen verbrecherischen Mann. Nicht irgendwann. Mit Sicherheit möglichst gezielt, weil er schon wieder nach jener trögen Macht schielt, die es ihm erlaubt, etlichen den Schlaf raubt, sich als Experte hervorzutun. Wir sollten nicht eher ruh’n, bis Trump in der Versenkung verschwunden, um im Knast zu gehen dessen abgezählte Runden.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Wenn die Wirklichkeit Ideale überschattet

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Bild von Avi Chomotovski auf Pixabay

Wir hören Rockmusik in all ihren Facetten,
aber Putin überfällt die Ukraine,
wir bewundern tolle Bilder in Museen,
aber Klimaaktivisten bewerfen sie mit Kartoffelbrei,
wir wählen demokratische Parteien,
aber Rechtsextreme zelebrieren ihren Haß,
wir gründen voller Freude Familien,
aber Flatrate-Sex wird angeboten,
wir fliegen in ferne, exotische Länder,
aber mißgönnen Migranten das letzte Hemd,
wir lesen uns durch Bibliotheken,
aber in Talkshows werden rechte Medien empfohlen,
wir feiern ausgelassen christliche Feste,
aber Obdachlose werden angezündet,
wir beäugen kritisch das Bürgergeld,
aber Großkonzerne zahlen zu wenig Steuern,
wir fordern alle eine friedliche Welt,
aber letzlich regiert immer über allem das Geld.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Wiegende Tränen

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In deinen Augen sehe
ich meinen Schmerz
versinken hinter
deinen Tränen.

Wärme tropft
auf meinen Mund,
als du dein Gesicht
zu mir neigtest.

Du wiegst mich
im Rhythmus
der fließenden Quelle
deiner Trauer.

Es ist nicht ein Kuß,
der meine Wunden heilt,
es ist dein Gefühl,
das für mich weint.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Brasiliens Zukunft ungewiß

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Bild von michael vite auf Pixabay

In Brasilien alles claro
so gänzlich ohne Bolsonaro?
Wir haben nichts verpaßt,
solange der noch nicht aus dem Palast!
Lula hat ganz knapp gewonnen,
doch Hoffnung bleibt verschwommen.
Bolsonaro hat vom Trump gelernt,
Extremisten jedes Vorbild umschwärmt.
Für den Regenwald keine Entwarnung in Sicht,
dessen Abholzungsstop oberste Pflicht,
weil der Klimawandel uns weiterhin bedroht,
ihn zu ignorieren, bedeutet für alle größte Not.
Klimawandelleugner und Despoten
gehören zum Schutz schlichtweg verboten!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Die USA zerfallen zunehmend

Midterms läuten dramatische Wende ein

Geht am Ende die Rechnung von Donald Trump etwa auf, weil immer mehr Extremisten dessen Verhöhnung umsetzen? Verschwörungstheorien, Fake News und eine zunehmende Verrohung der Gesellschaft spalten die größte Demokratie, während die Weltgemeinschaft sorgenvoll jenes Geschehen in den USA verfolgt, in Europa ein Despot uns vor vollendete Tatsachen setzt, daß Frieden keine Option mehr sein darf.

In den USA kehrt die Angst vor politischen Anschlägen zurück, wie der Tagesspiegel mit dem Fall Pelosi zum Besten gibt. Ein 42-jähriger Attentäter hatte ihren Mann schwer verletzt und dabei mehrfach im Haus gerufen, wo denn Nancy sei, eine Wiederholung der Ereignisse vom 06. Januar 2021. Im Endeffekt geht Trumps Rechnung auf von der gestohlenen Wahl in solch Köpfen, die sich daher aufgefordert fühlen, demokratische Gepflogenheiten in Frage zu stellen!

Joe Biden muß wesentlich härter durchgreifen

Dazu benötigt er allerdings viel mehr Halt nicht nur in der Gesellschaft selbst, sondern darüberhinaus seitens des demokratischen Westens. Bidens Bemerkung von einem „Semi-Faschismus“ hat sich spätestens mit dem jetzigen Verbrechen gegen die Sprecherin des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten und ihrem Ehemann als verharmlosend herausgestellt. Eine Aufforderung an Joe Biden, seinen milden Kurs endlich zu überdenken, um härter gegen jene Rechtsradikalen durchzugreifen.

Zumal die Reaktionen seitens der Republikaner Bände sprechen. Sie scheinen keinerlei Scheu an den Tag zu legen, ihren Kurs ändern zu wollen. Eine Bestätigung ihrer Haltung, ihres Hasses nicht nur gegenüber Biden und den Demokraten, sondern eine freie, demokratische Welt mit Füßen treten zu wollen. Der Fortsetzung des bewußt herbeigeführten Zerfalls in der Gesellschaft.

Prognose der Midterms etwa ungewiß?

Selbstverständlich, das macht Prognosen ohnehin aus, sie können nicht immer zuverlässig sein, egal was Umfragen aufzeigen. Dennoch scheinen die Republikaner im Aufwind zu sein. Selbst der Aufschrei der Entrüstung zum Pelosi-Attentatsversuch ändert nichts daran. Extremisten kalkulieren mit der Spaltung der Gesellschaft, die sie für ihre Zwecke mißbrauchen. Obendrein wird ein Donald Trump alles unternehmen, um dessen Macht zurückzuerlangen.

Das System der US-amerikanischen Justiz scheint solchen Figuren genügend Raum zu bieten, um sich wegducken zu können, sich vor Gericht verantworten zu müssen, wobei der Faktor Zeit ganz offensichtlich eine erhebliche Rolle spielt, damit der Ex-Präsident erneut wirken darf, um sich nach den Midterms ein zweites Mal wählen lassen zu dürfen. Am Ende vom Betrogenen zum Sieger, eine Prognose, die den freien, demokratischen Westen so gar nicht gefallen wird.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Dasein leben

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Bild von Dorothe auf Pixabay

Ich las ein Buch,
ein trauriges Buch
über eine Familie,
deren Armut
und ihr Versuch
den nächsten Tag,
den Tag darauf,
die kommenden Tage
zu leben.

Einfach leben,
ist nicht einfach.
Sie lasen Bücher,
nie die neuesten,
alte Bücher,
oft fehlten Seiten,
doch der Hunger
danach war groß,
war Leben.

Ihr Leben glich
den alten Büchern.
Verbraucht ihr Aussehen,
zerrissen im Schmerz,
wir weinten.
Tränen flossen,
das Feuer der Hölle
und das Dasein
auszuhalten

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Autokratische Staaten auf dem Vormarsch – ein düsteres Szenario

Nichts dazugelernt?

Solange die Menschheit auf Figuren wie Trump, Putin, Erdogan, Bolsonaro, Xi Jinping etc. setzt, schaut es ziemlich düster aus für all diejenigen, die eine freie, demokratische Gesellschaft möchten, die sich dem Humanismus verpflichtet, Kreativität und ein soziales Miteinander fördert. Fraglich in diesem Kontext, was denn dazu führte, daß solche Unwesen überhaupt agieren dürfen, ohne sie in notwendiger Konsequenz zu stoppen? Was hat die Menschheit hierbei versäumt?

Die Welt schaut entsetzt gen USA, wo Trump sich die Macht zurückholt. Wir sollten uns solche Machenschaften auf der Zunge zergehen lassen. Nach all den schrägen Ereignissen, die sich jener Ex-Präsident ungestraft erlauben durfte, gestattet ihm das US-amerikanische Rechtssystem, einfach weitermachen zu dürfen. Unfaßbar. Andererseits hat die Bundesrepublik Deutschland sich gleichwohl mitnichten mit Ruhm bekleckert hinsichtlich mancher Nazis, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einfach etliche Posten beziehen durften in Politik und Wirtschaft. So what?!

Wir dürfen uns nicht wundern, warum solche Figuren weiterhin ihr verbrecherisches Unwesen treiben dürfen. Es liegt vor allem auf der Hand, welche Kräfte exakt dies fördern. Ganz einfach, das Großkapital. Liza Minellis Song hat dermaßen Recht, Money Makes The World Go Round!

Jener Pool politisch-wirtschaftlicher Abhängigkeiten erklärt auch, wieso wir weiterhin mit China Geschäfte machen, mit Russland und anderen despotischen Systemen verhandeln, schachern und sogar Kompromisse eingehen. Das stinkt in letzter Konsequenz gen Himmel, entspricht aber leider den Tatsachen.

Auf der Strecke bleiben all die dringend notwendigen Probleme, die unbedingt gelöst werden sollten, denken wir an den Klimawandel, an Armut, Umweltschutz, an Abrüstung, um nur mal jene vier wichtigen Mißstände aufzuzählen. Bisher wurde dabei viel zu halbherzig agiert bishin zu totaler Ignoranz. Das kann natürlich nicht gutgehen. Trotzdem dürfen jene Despoten sich weiterhin global austoben, welch frapantes Desaster!

Menschheit schaut sehenden Auges gen Apokalypse, die zweifelsfrei verhindert werden könnte, würde sie die richtigen Schlüsse ziehen, den beherzten Mut aufbringen, dem ein Ende zu setzen. All jene, die leichtfertig abwinken, dies ließe sich nicht ändern, machen es sich viel zu leicht. Mit Blick gen Iran, gen weltweiten Klimaprotesten, zu all jenen, die sich tagtäglich bemühen, solche Mißstände nicht nur anzuprangern, sondern aktiv mit anpacken, etwas zu ändern, im Kleinen wie im Großen, sollte dies uns Mut machen, eben nicht zu resignieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Oder wollen wir tatsächlich jenen Autokratien das Feld überlassen?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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