Klimawandel – Halbherzigkeit rächt sich

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Das Großkapital steht weiterhin auf der Bremse

Während die Proteste gegen die Untätigkeit der Regierenden beim Klimawandel selbstverständlich zunehmen, meint das Großkapital, seinen Kurs der Ignoranz und des Aussitzens fortsetzen zu müssen, es würde schon nicht so tragisch werden, hat doch bisher ganz gut gefruchtet. Das Gegenteil wird uns tagtäglich vor Augen geführt, wer sich zunehmende Wetterextreme und deren katastrophalen Folgen vergegenwärtigt.

Was treibt die neue Regierung hierzulande an, die vor einem Jahr gewählt wurde?  Das Märchen vom unsozialen Klimaschutz war kürzlich als Artikel per Gastbeitrag von Luisa Neubauer und Ulrich Schneider im Spiegel zu lesen. Sie fragen sich zu Recht, warum die Regierung bei der Verbindung von Ökologie und Gerechtigkeit unter ihren Möglichkeiten bleibt.

Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand

Nicht nur, weil die Opposition ausbremst, allen voran durch Herrn Merz, der von einem Sozialtourismus schwafelt, sondern gleichwohl flankiert von den Nazis im Deutschen Bundestag, für die es schlichtweg keinen Klimawandel gibt, sondern erst recht  von gewíssen Konzernen, die lediglich ihren schnellen Profit ersehnen, rücksichtslos den Raubbau gen Natur und Umwelt vorantreiben.

Dazu passend die Reaktion aus Großbritannien, wo eine neu ernannte Premierministerin den vorherigen Kurs des Kabinetts Johnson vollmundig fortsetzt. Kein Wunder, daß Liz Truss König Charles III. von seiner Rede beim Klimagipfel bei Cop27, einer UN-Konferenz, die im November in Ägypten stattfinden soll, abrät. Der engagierte Kämpfer für die Umwelt hat sich als neuer König gefälligst zurückzuhalten, so der O-Ton der Premierministerin. Ihre angeblichen Bemühungen bis 2050 bei Treibhausgas-Emissionen neutral zu werden, erscheinen dabei eher fragwürdig, zumal sie bereits das Fracking-Verbot aufheben will.

Geforderter Sonderfonds in Höhe von 100 Milliarden

Den FFF jüngst vorgeschlagen hat. Die Schuldenbremse im nächsten Jahr lockern, um den Schutz vor einer Klimakatastrophe zu gewährleisten, ein sinnvoller Deal. Denn die zu erwartenden Klimaschäden wären wesentlich höher und vor allem dramatischer, wenn dabei noch Menschenleben in Gefahr. Verständlich die Behauptung von FFF, daß es soziale Sicherheit eben nicht ohne Klimaschutz gibt.

Die Regierung muß sich insofern entscheiden, wofür sie tatsächlich steht. Mit Lippenbekenntnissen wird es nicht getan sein, sondern sie muß endlich ihren Ansagen und Versprechen Taten folgen lassen, bevor es zu spät sein wird.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Klima/Wetter

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Mensch gleich Zahl

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Es sind Zahlen.
Bloß Zahlen, Nummern,
um die wir uns kümmern.

Wir sorgen für deren Erhalt,
dadurch die Anzahl stets
dieselbe bleibt.

Minimal ist sie veränderlich,
Verluste sind berechenbar,
nur Mathematik, sonst nichts.

Wir vertreten Werte
mit Gewalt, Angst, Haß,
Lügen und Betrug.

Das Ergebnis dieses Kalküls,
sorry Kalkulation,
Moral der Menge Lohn.

Wir multiplizieren
Zahlenwerte mit null Moral,
die Menge anerkennt das Schicksal.

Göttlichkeit ist nicht bezifferbar,
die Masse als Summe erkenntlich,
deshalb ist Mensch gleich Zahl.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Zeitalter eines Atomkriegs hat begonnen

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Albtraum oder knallharte Realität?

Steven und ich unterhielten uns am Frühstückstisch im schottischen Aberdeen, wir waren übriggeblieben, während die anderen längst sich verzogen hatten. Erstaunt stellten wir fest, denselben Traum schweißgebadet durchlebt zu haben, das Bild des Atombombenpilzes vor Augen, dessen Bedrohung noch nachhaltig uns Gänsehaut bescherte im Herbst 1976.

46 Jahre später holt jener Albtraum uns längst ein, mögliche Nuklearschläge Putins schwören die kritischste Situation seit 1945 herauf. Was geschieht da vor den Augen einer Weltöffentlichkeit, die fast schon ohnmächtig gen Russland blickt? Haben wir allesamt den Ex-KGB-Agent komplett unterschätzt, den ein Gerhard Schröder als lupenreinen Demokraten tituliert, während eine Sahra Wagenknecht vollmundig meint, man könne mit Wladimir Putin verhandeln? In der Tat, das haben wir!

Nach den Atombombenabwürfen seitens den USA im Jahre 1945 befand sich die Menschheit 17 Jahre später während der Kubakrise folgerichtig nahe eines möglichen Atomkrieges, nach dessen Beilegung letztlich die Sowjetunion taktische Erfolge für sich selbst verbuchen konnte, nachdem die US-Atomraketen aus Italien und der Türkei abgezogen wurden, die USA ihr Sicherheitsgarantien für Kuba zusicherten. Im Anschluß begannen erste Verhandlungen zur Rüstungskontrolle.

Mit dem Angriffskrieg am 24. Februar gen Ukraine hat Putins Russland nunmehr zusammen mit den eilig erwirkten Scheinreferenden der annektierten Gebiete in der Ost-Ukraine sich das sichere Alibi verschafft, bei Kriegsangriffen entsprechend hart zu reagieren, alle zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, was insofern auch taktische Nuklearwaffen beinhaltet.

Doch was sagt uns der T-Online-Artikel? Tatsächlich eine Unsicherheit seitens des US-Westens? Wollen uns die Militärs allen Ernstes durch Medien vorgaukeln, die größte Militärmacht der Welt hätte den „Worst Case“ nicht eingeplant? Mitnichten. Soviel Naivität wäre nicht nur kontraproduktiv, sondern lebensgefährlich. Das Gegenteil wird garantiert der Fall sein!

Als Fazit bedeutet dies, daß wir allesamt mit einem Atomkrieg rechnen sollten. Zumal ganz offensichtlich der Herr Putin eines bestimmt nicht zulassen wird, nämlich zu kapitulieren!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Moderne Henker werfen Bomben

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Es sprühen die Funken,
sie taumeln wie betrunken
in die beleuchtete Stadt,
weil ein Feuerwerk findet statt.

Knallen erschreckt im Dunkeln,
im Nebel Küsse und schunkeln,
Qualm erschwert die Sicht,
aus Bomben sprüht kein buntes Licht.

Entsetzte Schreie hallen durch die Nacht,
wer hat diesen Krieg entfacht?
Henker mit Raketen Leben vernichten,
ein Gott wird wieder alles richten.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Was Mario Draghi nicht vermochte, darf Georgia Meloni richten?

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Italien entscheidet sich für ein rechtsradikales Bündnis

In Frankreich ist der rechtsradikale Kelch an Europa vorbeigegangen, Emmanuel Macron regiert zum zweiten Mal, weil die Franzosen sich gegen Rassismus entschieden. Wobei trotz Boris Johnsons Rücktritt in Großbritannien Liz Truss für die Konservativen übernehmen durfte, doch von Aufatmen in der EU keine Spur mehr, weil nunmehr in Italien bei der Parlamentswahl radikale Rechte siegen, wie laut Hochrechnungen dies voraussagen.

„Grazie Italia“ lesen wir auf dem Schild, was die zukünftige erste Ministerpräisidentin Italiens noch in der Nacht nach ersten Hochrechnungen der Öffentlichkeit präsentiert. Der drittgrößten Wirtschaftsmacht Europas steht ein rechtsradikales Bündnis bevor, welches sich aus Georgia Melonis Fratelli d’Italia (FdI), Matteo Salvinis Lega und Silvio Berlusconis Forza Italia (FI) zusammensetzen wird.

Wenn gute Politik versagt, übernehmen vollmundig Rechts-radikale

Anstatt aus den Lehren der Geschichte folgerichtige Schlüsse zu ziehen, vergessen nachfolgende Generationen die brutalen Übergriffe von Faschisten und Rechtsradikalen, stimmen den stets gleichen Phrasen von Haßbotschaften zu, überlassen das politische Feld einer Propaganda, die jedwede freiheitliche Entwicklung erneut unterdrückt, während eine Elite wie die Made im Speck hausen darf. Mit Blick gen Russland sollte das nicht schwerfallen.

Aber soweit braucht man nicht zu schweifen. Mit einer Giorgia Meloni werden wie in den USA Schwangerschaftsabbrüche gestoppt, europäische Gesetze haben sich den italienischen Nationalgesetzen unterzuordnen, Homo- und Transsexuelle werden weiterhin verunglimpft, mit einem Matteo Salvini an ihrer Seite werden Flüchtlingen wieder Piraterie vorgeworfen. Was eine gutdurchdachte Politik versäumt hat, den Ernst der Lage unterschätzt, merzen jene Rechtsradikale einfach aus, weil Ignoranz und Haß ganz offensichtlich Politikverdrossenheit begünstigt!

Draghis Allparteienregierung hat nicht geliefert

Das konnte natürlich nicht gut ausgehen, wenn ein Wirtschaftswissenschaftler und Nichtpolitiker wie Mario Draghi die Geschicke Italiens lenken sollte, dessen Regierungszeit war dementsprechend kurz, vom 13. Februar letzten Jahres bis Georgia Melonis Regierungskabinett dann in trockenen Tüchern übernehmen darf.

Schuster bleib bei deinen Leisten. Draghi mag das Scheitern des Euro verhindert haben, doch dem müden Italien mit seinen ständig wechselnden Regierungen blieb nichts anderes übrig, als daß Präsident Sergio Mattarella Neuwahlen anordnen mußte, nachdem das Regierungsbündnis mit dessen acht Parteien zerbrach. Hauptanlaß war der Austritt von Außenminister Luigi di Maio aus der 5-Sterne-Bewegung.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Iran – ein Land im Umbruch?

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CCO 1.0 by Garry Knight

Vielleicht habt Ihr es schon mitbekommen, wenn nicht, hier zunächst nochmal zusammen-gefasst, mit geschichtlichem Hintergrund:

Der Iran war bis in die 70er ein weltoffenes und modernes Land. Die Universitäten weltweit bekannt und beliebt. Auch hier hatte die Hippie-Bewegung für Wandel gesorgt. Die Menschen trugen die Haare lang und offen, Röcke waren kürzer geworden, in Cafés wurde bei Wasserpfeifen und Wein diskutiert, und Jugendliche hörten Rock und Punk. Manche Menschen waren atheistisch, viele Menschen gemäßigten muslimischen Glaubens, aber es gab auch streng-/konservative muslimische Strömungen.

Doch da waren auch Schattenseiten. Das Land wurde vom Schah Mohammad Reza Pahlavi regiert. Der zwar auf der einen Seite die Rechte der Frauen stärkte (Wahlrecht, Abtreibungsrecht z.B.), Bildung und Kunst förderte und die Wirtschaft modernisierte, aber andererseits profitierten nur einige wenige vom wachsenden Reichtum, die Armut wuchs, er lehnte Demokratie und Meinungsfreiheit ab und ließ foltern. Für die konservativen Muslime war er viel zu westlich.

1979 dann kam der Sturz des Schahs durch die Islamische Revolution, und die Zeit der Islamischen Republik begann. Alle Opposition wurde ausgeschaltet, von Folterungen und Hinrichtungen begleitet. Strenge Moralvorschriften nach der Scharia eingeführt und durchgesetzt.

Heute spielt nach wie vor der konservative Glauben eine große Rolle in der Regierung, der Gesellschaft und dem Alltag der Menschen. Das Rechtssystem wird immer noch nach der Scharia ausgelegt. Die Menschenrechtslage ist katastrophal:

Folter und Misshandlungen an Gefangenen sind üblich, die Todesstrafe wird angewendet, selbst bei jugendlichen Jungen und Mädchen (da diese als voll straffähig gelten) und es kam immer wieder zu Massenhinrichtungen.

Meinungsfreiheit ist nicht vorhanden – es gibt weder Informations-, Rede- noch Pressefreiheit.

LGBT-Gemeinschaften sind illegal. Homosexuelle Handlungen werden mit der Todesstrafe belegt.

Schon Kinder können verheiratet werden (Jungen ab 14, Mädchen ab 13 Jahren).

Frauen haben so gut wie keine Rechte. Gewalt und Vergewaltigung durch den Mann ist in der Ehe erlaubt. Da außerehelicher Geschlechtsverkehr mit dem Tod bestraft wird, bringt das die Opfer von Vergewaltigungen durch fremde Männer in prekäre Lage. Sie benötigen die Zustimmung des Ehemannes fürs Verreisen, den Besuch der Eltern, Berufstätigkeit oder die Scheidung. Aussagen vor Gericht sind nur halb so viel wert wie die eines Mannes. Sie müssen den Hidschab tragen.

Doch bei den Frauen rumort es. Da sie sich bilden dürfen, ist das Bildungsniveau der Frauen nun höher als je zuvor. Frauen, die sakulär orientiert sind, lassen, um sich Rechte zu sichern, die Männer vor der Eheschließung Verträge unterzeichnen. Religiöse Diskussionen um die Gleichstellung der Frau haben begonnen. Und sie versuchen immer wieder, die strengen Bekleidungsvorschriften zu brechen.

Am 13.09. hatten sich nun bei der Kurdin Mahsa Amini ein paar Haarsträhnen aus dem Hidschab gelöst. Grund für die Sittenpolizei sie festzunehmen. Drei Tage später war sie tot. Laut Darstellung der Polizei wegen einem plötzlichen Herzinfarkt. Augenzeugen zufolge wurde sie aber auf der Fahrt zur Wache durch die Polizisten so stark verletzt, dass sie Hirnblutungen bekam, ins Koma fiel und daran im Krankenhaus verstarb. Das führte zu Protesten, die nun immer größer und mittlerweile landesweit stattfinden. Die Regierung versucht, diese gewaltsam zu beenden. Viele Verletzte und einige Tote sind schon zu beklagen. Unter anderem ein 10-jähriges Mädchen wurde erschossen. Doch die Menschen geben nicht auf, es scheint ein Umbruch möglich zu sein. Zu lange wurden die Menschen unterdrückt.

In den sozialen Medien finden sich zahlreiche Videos der Proteste, von Frauen aber auch Männern, die sich aus Protest die Köpfe rasieren, wie Hidschabs tanzend auf der Straße in Feuern verbrannt werden. Begleitet von Exil-Iraner*innen und Menschenrechts-aktivist*innen weltweit, die aufklären und zu Unterstützung aufrufen. Nun kamen Meldungen, dass die Regierung das Internet sperren will.

Meiner Meinung nach müssen wir ihnen helfen. Um rechte/rechtskonservative Denk- und Handlungsweisen endlich besiegen zu können, müssen wir uns weltweit für Menschenrechte einsetzen. Wer der gleichen Meinung ist und helfen möchte, hier ein paar Möglichkeiten wie Ihr unterschiedlich Ihr handeln könnt:

– Liked, kommentiert, teilt Content aus Artikeln und sozialen Medien.

– Stellt selbst Content her, duettet Videos, schreibt Blogeinträge, etc.

Je mehr Aufmerksamkeit, desto eher schalten sich Journalist*innen ein, werden Aktivist*innen, NGOs und Regierungen aktiv!

– fordert unser Außenministerium zum Handeln auf: poststelle@auswaertiges-amt.de

– unterschreibt eine Petition z.B. https://chng.it/PRLpNmCsw9 oder startet selbst eine

– Nehmt an Demonstrationen teil/organisiert eine (heute gibt es welche z.B. in Dortmund, Köln und Hamburg)

Um den Iraner*innen weiterhin Internetzugang trotz Sperrung zu ermöglichen:

– snowflake auf dem Computer oder Handy installieren (hier ein Artikel dazu: https://www.kuketz-blog.de/raspberry-pi-menschen-mit-snowflake-helfen-internet-zensur-zu-umgehen/)

Damit gibt man*frau Menschen (nicht nur im Iran), die durch Regierungen keinen freien Internetzugang haben, einen Teil seiner Internet-Bandbreite ab (jederzeit pausierbar, falls gerade vollständig selbst benötigt)

Viel Erfolg!

P.S.: Das ist mein erster Artikel, als Quelle hab ich mein Wissen aus Videos sozialer Medien und Wikipedia- und Zeitungsartikeln genutzt. Falls ich z.B. zum geschichtlichen Hintergrund, etwas falsch wiedergegeben habe, bitte mit Quellenangabe für die Fakten, gerne anschreiben. Wird, nach Prüfung auf Korrektheit, dann natürlich sofort verbessert.

Danke fürs Lesen, Eure

ladidadidadida

Kategorie: Proteste und Widerstände

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Eine Person ein Druck

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Bild von Cristian Ibarra auf Pixabay

Ein Knopf, ein Druck
und Druck auf Brust
Menschen zerschmettert

ein Wort, ein Vokal
und gewechselt
tödliches Fanal

Atem, Atom
und interessiert
Schicksale bloß

eine Person, ein Druck
und futsch
Leben

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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