Einwanderungspolitik ein Ventil für unkontrollierte Gewalt

flickr.com/ opposition24.de/ (CC BY-ND 2.0)

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Die Fronten verhärten sich

Hier in der Bundesrepublik Deutschland, im Herzen Europas, formiert sich etwas, daß keinesfalls zufällig geschieht, vielmehr einer bestimmten Zielrichtung entspricht, die jedoch kaum erkannt wird. Das gilt übrigens für sämtliche weltpolitischen Ereignisse, man muß nur noch den Überblick behalten, haarscharf analysieren, die richtigen Fragen dabei stellen.

In der deutschen Einwanderungspolitik, die von Beginn an äußerst hilflos dem Phänomen ungebremster Flüchtlingswellen gegenüberstand, wächst nunmehr ein Ventil für unkontrollierte Gewalt, die Fronten verhärten sich. Sogar innerhalb der Parteien herrscht Uneinigkeit, obwohl ansonsten die Parteidoktrin den jeweiligen Kurs diktiert. Woran liegt das? Was bewegt die Menschen in der Frage einer derartigen Überforderung?

Ohne deutliche Gesetzeslage tobt die Anarchie selbsternannter Freiheitsrechte

Dabei muß unbedingt betont werden, daß die Freiheit des einen in dem Augenblick endet, wenn der andere meint, sich dreist eigene Rechte herauszunehmen. Ein Beispiel gefällig? Es kann nicht angehen, daß Flüchtlinge, ganz besonders Kriegsflüchtlinge, hierzulande Straftaten begehen, somit das Gastrecht mißbrauchen, aber weiterhin hier verweilen dürfen. Hier hat die Bundespolitik komplett versagt in ihrer Uneinigkeit wie eine entsprechende Asylgesetzgebung wesentlich effektiver handlungsfähig greifen sollte, um gerade die einheimische Bevölkerung besser zu schützen. Dabei spielt ebenso der Stellenabbau bei der Polizei eine wichtige Rolle.

Mit einem Blick zu den Linken wird dies auch dort sehr deutlich. Während große Teile innerhalb dieser Partei immer noch meinen, die Willkommenskultur endlos hochhalten zu müssen, es daher keine Obergrenzen geben dürfe, Flüchtlinge hierzulande aufzunehmen, die Gebote mancher in der Partei wie z.B. von Sahra Wagenknecht, die sehr wohl sich für Obergrenzen einsetzt, als „Keine linke Haltung“ titulieren, zeigt sich hierbei die Zerrissenheit zur Thematik. Man kann es auch als „Illusion“ anmahnen. Wie weit dürfen denn kriminelle Machenschaften seitens integrierunwilliger sogenannter Flüchtlinge sich noch mehr ausbreiten, bis endlich verstanden wird, was da tatsächlich verkehrt läuft?

Hauptsache Bürgerkriegszustände toben?

Man möchte wirklich annehmen, daß dies genau so gewollt ist! Betrachten wir die zunehmenden PEGIDA-Demos, so wir neulich die in Potsdam, wird schnell klar, wohin die Reise geht. Es sollen wohl bewußt Fronten erschaffen werden, anders kann man die Vorgänge kaum werten. Zunächst mag es den Anschein von Hilflosigkeit haben, gleichzeitig erfreut sich ein Mob der Antifanten und deren Helfershelfer auf der einen Seite, auf der anderen die sogenannten „Rechten“, wobei sie in der Minderheit sind, weil etliche normale Bürger den PEGIDA-Spaziergängen folgen. Diese als Mitläufer oder gar wie von der Bundespolitik als „Pack“ beschimpft nunmehr in die „rechte Ecke“ zu stellen, entspricht einer gewissen Absicht, wie man meinen kann.

Bürgerkriegszustände gezielt gewollt? Ganz offensichtlich, selbst wenn nunmehr ein Herr Maas und ein Herr De Maizière eine große Koalition der Konsequenzen bilden. Das kommt reichlich spät und schaut dennoch eher hilflos aus, darf angezweifelt werden, was hierbei greift oder tatsächlich hilfreich im Endeffekt wirkt. Die Bürger haben längst viel Vertrauen in die Bundespolitik selbst verloren, zumal die Probleme mit den Flüchtlingsströmen trotz mancher guter Lösungen nicht einfach kleingeredet werden können.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Griffel nicht nur zum Schreiben da

flickr.com/ labormikro/ (CC BY-SA 2.0)

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Nähe schaffen mittels Begreifen

Wer mag sich noch an die Zeiten erinnern, als wir zum Schreibenlernen einen Griffel in die Hand nahmen? Mit dem Griffel bekamen wir die Möglichkeit, Begriffe schriftlich zu begreifen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es noch so manchem Kind erlaubt, mit den Griffeln, schwäbisch für Finger, zu begreifen. Der Greifreflex, der jedem Baby angeboren ist, wird dem Kind ab einem gewissen Zeitpunkt verboten.

Es wird verboten zu begreifen. Obwohl es eine wichtige Erfahrung für jeden, selbst im Erwachsenenalter darstellt, Dinge mit den Händen zu ertasten, zu fühlen. Das Material durch den Tastsinn der Finger zu erproben, ob weich, flauschig, starr, glitschig, kalt, glatt oder wie auch immer beschaffen ist.

Den Griffel gab und gibt es immer noch in den verschiedensten Qualitäten, um auf der Schiefertafel unsere ersten Schreibversuche zu hinterlassen. Das Gute daran, es war jederzeit abwaschbar. Blöd nur, wenn das Geschriebene auf dem Weg zur Schule durch andere Utensilien, die vielleicht doch nicht in den Ranzen gehörten, verschmiert wurde. Dann konnte es ohne weiteres passieren, daß der oder die Lehrerin den Kindern eins auf die Griffel gab.

Mit den Griffeln greifen wir, um Nähe zu schaffen zu Dingen gegenüber Menschen, Tieren und Pflanzen. Ist es uns deshalb erst möglich, etwas verstanden zu haben, wenn wir es begreifen? Wenn wir eine geistige Nähe zu einer gewissen Aussage herstellen können? Manchmal sind wir schon etwas begriffsstutzig, wenn das sogenannte Lämpchen noch nicht eingeschaltet ist.

Der Trieb des Begreifens, Greifens kann schmerzhafte Erlebnisse nach sich ziehen, nicht nur für Kleinkinder, Kinder, ebenso für Erwachsene. Denn nicht alles, was wir begreifen, birgt positive Erfahrung, denken Sie nur an das Anfassen einer Herdplatte, Bügeleisen, Verbrennungen durch heißes Wasser, Feuer, der Erkenntnis, mit den falschen Menschen Umgang gepflegt zu haben, das Verstehen von Zusammenhängen, das schreckliche Ergebnisse aufzeigt.

Trotzdem sollten wir unseren Greifreflex, das Begreifen, unsere Griffel nicht von allen unangenehmen Dingen fernhalten. Legen wir manchmal die Finger auf eine offene Wunde, kann das zu klärenden Resultaten führen und zu einem neuen Bewußtsein.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Plastikmüll: Trotz kleinste Teile im Fisch andauernde Ignoranz

flickr.com/ Snemann/ (CC BY-NC 2.0)

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Was interessiert denn die Umweltbelastung, Hauptsache uns geht’s gut

Des Menschen Gleichgültigkeit kann kaum noch getoppt werden, meint man zunächst, denken wir an die jahrzehntelange, beharrliche Erduldung der AKWs trotz des ersten Super-GAUs in der Ukraine, damals dachten wohl etliche noch, was interessiere sie die Probleme des Ostens, im Westen herrsche das Schlaraffenland, zumal in manchen Köpfen obendrein die simple Phrase kursierte, der Strom käme doch aus der Steckdose.

Inzwischen wurden wenigstens einige eines Besseren belehrt, denken wir an Fukushima und die schnell formulierte Absichtserklärung gar von deutscher Bundespolitik, den Atomausstieg voranzutreiben. Ende gut alles gut? Weit gefehlt! Trotz kleinster Teilchen vom Plastikmüll, die im Fisch jetzt nachgewiesen, dauert die Ignoranz vieler Menschen an, wird vor allem mit dem unseriösen, beinahe schon unglaublich weltfremden Argument verharmlost, die Forschung stehe am Anfang in Sachen schädliche Auswirkungen auf den Mensch selbst beim Verzehr jener belasteten Fische.

Homo sapiens hilflos den Machenschaften dieser Lebensmittelindustrie ausgeliefert

Zum großen dramatischen Begriff der Lebensmittelindustrie gesellt sich die konventionelle Agrarwirtschaft, die schon viel zu lange sich den Segnungen der chemischen Industrie verschrieben hat, dadurch entscheidend mit dazu beiträgt, daß synthetische Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger und zunehmend die Gentechnik uns Menschen erheblich gesundheitlich belasten und schädigen. Eine derartige Behauptung wird nach wie vor vehement seitens den betreffenden Lobbyisten und deren Helfershelfern in der verantwortlichen Politik bestritten, meistens immer noch die Biolandwirtschaft als Illusion belächelt.

Dabei hatte die Menschheit all die Hunderttausende von Jahren ganz gut ohne jene chemisch-gefährlichen Stoffe auskommen können, die bis jetzt hauptsächlich zweckdienlich als Alibi herhalten müssen, man könne auf diese Weise den Nahrungsbedarf einer wachsenden Weltbevölkerung gewährleisten. Daß dies gänzlich ohne die konventionelle Agrarwirtschaft funktioniert, wurde längst mehrfach nachgewiesen.

Schnelle Abhilfe würde anderes Konsumverhalten voraussetzen

Denn der Verbraucher selbst hätte es in der Hand, wenn er denn begreifen und entsprechend handeln würde. Das läßt sich nur kaum in die Praxis umsetzen, zumal gerade die Lebensmittelindustrie alles daran setzt, ihren profitablen Kurs fortzusetzen. Da wirkt der Artikel des Umweltbundesamtes zum „Müll im Meer“ eher vollkommen hilflos, zumal zunächst toll klingende Recycling-Vorhaben sich wahrscheinlich als Flop herausstellen mögen.

Es verbleibt die simple, schnelle Abhilfe beim Endverbraucher, wenn er denn sein Konsumverhalten endlich nachhaltig umsetzt, wie wir ebenso Ende des letzten Jahres anmahnten. Kein Plastikbedarf, keine Herstellung mehr, somit Rückgang des Plastikmülls. Schlimm und schwierig genug für die Folgegenerationen, die sich mit ihm auseinander zu setzen haben.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Gedankenspiel zwischen Wut und Mut

flickr.com/ Marc Lagneau/ (CC BY-ND 2.0)

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Dem Scrabble sei Dank

Kennen Sie das Spiel Scrabble? Das Spiel mit den Buchstaben? Kreuzworträtselfans haben sicherlich schon öfters mit Denkerstirn vor dem Spielbrett und dem Buchstabenbänkchen, das Platz für die Buchstabensteine bietet, über die Zusammensetzung der Buchstaben zu einem Wort gebrütet.

Nun, Sie müssen nicht unbedingt ein Fan dieses Spiels sein, um zu wissen, durch ersetzen eines Buchstabens mit einem anderen, können Sie ein Wort mit komplett anderen Sinn erhalten.

Nehmen wir zum Beispiel das Wort Wut, das durch Hinzufügung des Wortes Bürger seit längerem als Wutbürger Einzug in den Sprachgebrauch gefunden hat. Laut Duden: Wutanfall, Wutausbruch, wutbebend, Wutbürger, wüten, wütend, wutentbrannt, Wüter, Wüterei, Wüterich, Wüterin, Wutgeheul, wütig, Wutrede, wutschäumend, wutschnaubend, Wutschrei, wutverzerrt.

Jetzt stellen Sie fest, daß keiner Ihrer Buchstaben so richtig für ein neues Wortgefüge passen will, da kommen Sie auf die Idee, das W um 180 Grad zu drehen und gestalten so den Buchstaben M. Mut. Und wieder einen Blick in den Duden: Mütchen, muterfüllt, mutig, mutlos, Mutprobe, Mutwille, mutwillig. Komisch! Weitaus weniger Wortverbindungen werden mit Mut zusammengesetzt, wobei zwei Wortkreationen auch noch das Gegenteil von Mut beschreiben. Mutlos und mutwillig. Erstaunlich, zeigt sich hier schon eine Prägung des gesellschaftlichen Verhaltens?

Ohne Zweifel ist die Wut über ein Geschehen, das uns belastet, unsere Gefühle, unseren Körper, unseren „geistigen Anspruch“ verletzt, erstmal ein positives Mittel, um wieder ins Gleichgewicht zu erlangen. Wut rauslassen ist Streßabbau, und wenn wir diesen Streß nicht gegenüber unseren Mitmenschen schleudern, legitim. Existieren deshalb so viele Wortverknüpfungen, weil wir damit öfters konfrontiert werden als mit Mut? Wut eine Emotion, Charakterschwäche? Mut eine Charakterstärke?

Ihre Mitspieler werden inzwischen unruhig, um nicht zu sagen wütend, weil Sie schon „stundenlang“ darauf warten, bis Sie endlich Ihre auf dem Bänkchen aufgestellten Buchstaben zu einem neuen Wort bilden, das mit denen auf dem Spielfeld bereits liegenden Wörtern verbunden beziehungsweise neu kreiert werden kann. Deshalb versuchen Sie gar nicht erst, den am Spiel Beteiligten von Ihrem Gedankenexkurs zu erzählen, sondern werfen mutig Ihre Spielsteine in den Beutel zurück, um neue Buchstaben zu ziehen.

Aber Sie können es sich dennoch nicht verkneifen, den verdutzten Mitspielern zu erklären, daß Wut vom Althochdeutschen wuot kommt und unsinnig bedeutet.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Alltag: Der ganz normale Wahnsinn nimmt seinen Lauf

pixabay.com

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Hürden des modernen Menschen nicht ohne Folgen

Keinerlei Rückzugsmöglichkeiten vorhanden, du stehst mit dem Rücken zur Wand, schweißgebadet wachst du nach ziemlich unruhiger Nacht des morgens auf, überlegst noch, in wie weit diese Albträume dich schockiert haben mögen, als wie gewöhnlich der Wecker klingelt, du ihn genervt ausschaltest, dich ins Bad begibst.

Am Frühstückstisch im Radio die alltäglichen Meldungen von Gewalt, einer Politik gegen die Bevölkerung, für Großkonzerne, dem Reichtum und die Hofierung etlicher Prominenz, die gerade bei deiner pubertierenden großen Tochter einen gewissen Stellenwert erhalten. Sie eifert mancher Popikone nach, möchte ebenso teilhaben am sorglosen Leben eines Stars. Doch die Sternchen bleiben aus, ihr fällt kein Glück in den Schoß, auch wurde sie nicht in eine Familie hineingeboren, wo Geld keine Rolle spielt. Sie muß wie so viele ihrer Generation sich dem Leistungsdruck aussetzen.

Der Alltag begegnet dir mit seinen ganz normalen Widrigkeiten, dem morgenlichen Berufsverkehr, bei dem eine gewiße Gereiztheit in der Luft liegt, jeder sich selbst der nächste, je größer das Auto, desto mehr Durchsetzungsvermögen, es gelten weder Vorfahrt noch Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer. Eine Fahrradfahrerin kann sich im letzten Moment in Sicherheit bringen, in dem sie einfach schnell zwischen zwei geparkten Autos auf den Bürgersteig flieht, weil ein Van, ein Ford Galaxy, sie gefährlich abdrängt, keinerlei Bremsbereitschaft zeigt. Beim Blick in den Rückspiegel beobachtest du, daß der Fahrer mit dem Handy am Ohr ohnehin abgelenkt zu sein scheint.

Kaum angekommen am Arbeitsplatz mußt du dir einen Anraunzer deines Vorgesetzten anhören, läßt ihn stillschweigend über dich ergehen, überlegst für Sekundenbruchteile, ob du ihm am liebsten eine reinhauen solltest, verwirfst dies aber, weil die Konsequenzen vor Augen dich zurückhalten. Es würde Arbeitslosigkeit bedeuten, eine Anzeige wegen Körperverletzung, vor allem die ewig nörgelnde Familie deiner Frau hätte endlich ihre Bestätigung, daß du schon immer ein Totalversager gewesen bist. Nein, Zähne zusammenbeißen, den Frust herunterschlucken.

Im Laufe des Tages kannst du ihn loswerden, die Wut herauslassen. Beim wem? Natürlich bei einem Schwächeren, wie sollte dies auch anders sein, selbst du gehorchst nach den Gesetzen menschlichen Versagens, bloß nicht die Courage besitzen, um den Spieß mal umzudrehen, stattdessen durchs Leben gehen, nach dem Motto: Nach oben buckeln, nach unten treten. Das machen Millionen andere ebenso, hat sich wohl bewährt, glaubst du. Obwohl in letzter Zeit bestimmte Zweifel sich formieren, du nachdenklicher wirst. Überall Gewalt zunimmt, die Zukunftsperspektiven alles andere als rosig, in manchen Momenten du dir wünschst, du hättest nie deine zwei Kinder in die Welt gesetzt.

Endlich Feierabend, heute mal wieder zwei Überstunden drangehängt, natürlich ohne Bezahlung, schließlich will man den Job behalten, da läßt man sich vieles gefallen. Du stehst im Stau, grübelst darüber, was du mit deiner wenigen Zeit anstellen sollst, die dir verblieben.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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BRD: Bürgerkriegszuständen den roten Teppich ausgerollt

flickr.com/ Casey Hugelfink/ (CC BY-SA 2.0)

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Im Herzen Europas braut sich ungeheuerliches zusammen

Um es gleich mal vorweg zu nehmen. Es handelt sich hierbei nicht im geringsten um Fremdenfeindlichkeit, schon gleich gar nicht um Rassismus. Wer jedwede kritischen Statements sofort mit der allseits bekannten Nazi-Keule wertet, will keinesfalls scharf differenzieren, sondern schwimmt im Fahrwasser eines bewußt geschürten Feindbildes, welches in sofern für ein Klima des Schweigens sorgt.

Die Zeit jenes Verharrens darf inzwischen als beendet erklärt werden. Aber nicht etwa, weil sich immer mehr „rechte Kräfte“ einfinden, die mehr Mut gewinnen, vielmehr haben selbst Menschen in der Mitte unserer Gesellschaft erkannt, wie leichtsinnig und grob fahrlässig gerade die verantwortliche Politik auf die Herausforderungen jedweder Probleme reagiert. Anstatt im Sinne des Volkes zu regieren, werden die Menschen eher verunsichert, per Systemmedien manipuliert und obendrein eine Polizei instrumentalisiert. Daraus eventuell entstehenden Bürgerkriegszuständen wird der rote Teppich ausgerollt.

Kölner Sexflashmobs waren erst der Anfang – greift bald das Gesetz der Straße?

Inzwischen hat sich endlich herumgesprochen, daß die sexuellen Übergriffe auf Frauen nicht nur auf Köln beschränkt waren, vielmehr deutschlandweit stattfanden, selbst bei unseren Schweizer Nachbarn gab es in Zürich Vorfälle dieser Art, nämlich per Sexflashmobs, die dem im Arabischen Frühling in Ägypten entstandenen „el-taharush el-gensi“ ganz fatal gleichen. Gezielt kalkulierte Absicht, die sich dahinter verbirgt?

Auf diese Weise mischt man nämlich die gesamte Bevölkerung auf, die ohnehin ziemlich verunsichert nach monatelanger desorientierter Politik seitens den Regierenden in Berlin nicht mehr so genau weiß, was tatsächlich abgeht. Die Gewaltmeldungen zusammen mit zunehmenden Demos erschaffen nicht gerade ein Klima des Vertrauens, denken wir an PEGIDA, die Flüchtlingskrise, Terroranschläge, die Silvesternacht und jüngst die gestrigen Vorfälle in Köln, wo angeblich Krawallmacher Böller auf Polizisten geworfen haben sollen. Erste Videos zeigen aber ein vollkommen anderes Bild, wobei Presseleute gezielt die Böller geworfen haben sollen. Was stimmt denn nun? Faktisch greift längst das Gesetz der Straße, wie auch in Berlin-Neukölln in der Silvesternacht zu sehen war.

Inszenierung par excellence ohne wirkliche Folgen für die Verantwortlichen

Die Bürger sind mal wieder beschäftigt, die Bundespolitik darf sich ungeniert davonschleichen. Jene Inszenierung par excellence verdeutlicht den wahren Kern, dem sich all jene gerne anschließen, die noch schlimmeres zu verbergen und zu vertuschen haben. Denn ein Volk in Aufruhr läßt sich prima ablenken, den Blick zum Wesentlichen trüben.

Jetzt haben wir genau die Feindbilder, die zweckdienlich Fronten schaffen: Alle Ausländer und dabei besonders die Muslime geraten unter Verdacht, werden kriminalisiert, Rechtsextreme zusammen mit Systemkritikern auf eine Stufe gestellt und eine Antifa in die „Arenen“ losgelassen, fertig die neuerschaffenen Armeen für zukünftige Straßenschlachten, eine hilflos erscheinende Ordnungsmacht von Polizeikräften, die notfalls aufgerüstet per EUOROGENDFOR oder Bundeswehreinheiten.

Fazit: Die eigentlich Verantwortlichen werden nicht zur Rechenschaft gezogen, ganz im Gegenteil, sie dürfen ungeahndet einfach ihr Werk fortsetzen. Die Flüchtlingsströme entstammen einer Weltpolitik, wobei gerade die USA ihren Hauptanteil an den desaströsen Folgen haben, gleichzeitig wurde im Herzen Europas, in der BRD gezielt dafür Sorge getragen, das Bild vom „bösen Nazi“ hochzuhalten, jederzeit bei Bedarf einzusetzen, wissend, daß die tatsächlichen Rechtsextremen davon profitieren werden, eine undurchsichtige Mischung aus Hardlinern und all jenen wächst, die eigentlich mit „denen“ nichts zu tun haben wollen, was man gerade im Fall der PEGIDA besonders gut beobachten kann. Nichtdifferenzierung schafft aber ein Klima wachsender Verunsicherung, was genau so gewollt zu sein scheint.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Nie mehr allein

pixabay.com

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Emma saß am Straßenrand,
den Trauring in der Hand.

Die Schokolade schon gegessen,
weil sie ihre Jacke vergessen.

Trübsinnig starrte sie aufs Pflaster,
Tropfen schleuderte ein Laster

gegen ihr verweintes Gesicht,
doch das störte sie nicht.

Den Schirm unterm Arm geklemmt,
den Kopf leicht nach vorne gesenkt,

um sich vor dem Regen zu schützen,
suchte sie einen Weg entlang der Pfützen,

damit nicht noch ihre Socken naß würden
zur anderen Straßenseite, nach drüben.

Der Weg nach Hause war nicht mehr lang,
doch war es ihr bei der Vorstellung bang,

den Trauring, den sie so sehr liebte,
allein bei dem Gedanken schon vermißte,

es ihr nicht möglich war, ihn zu behalten.
Sie las die Gravur „E. von Salten“

während des schweren Gangs nach Haus.
„Paß doch auf kleine Maus!“,

pöbelte ein vorbeieilender Passant,
lächelnd zu ihr hingewandt.

Die weiße Hochzeit, Kutsche, Gratulanten
durch diesen Satz verschwanden.

Sie hörte die Worte, kaum die Türglocke läutete:
„Liebes, du kommst aber spät heute!“

„Du bist ja völlig durchnäßt!
Warum hältst du die Faust so gepreßt?“

„Ich hab an der Straße was gefunden,
ging mit dem Kopf nach unten,

weil der Schirm kaputt gegangen,
da hab ich ihn mitgenommen,

da ist was tätowiert.“ „Graviert“, mein Schatz.
„Mama, wenn ich groß bin, soll ein ganzer Satz

in meinem Ring zu lesen sein:
Emma ist jetzt nie mehr allein!“

Nafia

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