Mit MAGA wird’s real gaga

Der Ton schon lange blanker Hohn,
was dagegen tun? Ausruhen?
Mitnichten, liebe Wähler,
was steht auf dem Zähler?

Unwichtig die Zahl,
entscheidend die lange Qual,
die auf dem Fuße folgt,
wenn ihr Trumps Geschwätz umwolkt.

Dieser hat nur sich selbst im Sinn,
von wegen MAGA, hinterher alles hin.
Bei Despoten gibt’s immer was auf die Pfoten,
wird die Freiheit geklaut, strikt verboten.

Es folgen Kriege als Ablenkung,
Menschen landen in der Versenkung.
Drum nutzt eure Chance jetzt, ihr Amis,
weil mit Trump es äußerst infam is!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Die bösartige Mär über die Wärmepumpe

Grünenbashing wird gezielt inszeniert

Populistisches Geschwätz seitens jener Nazis oder der Union offenbart schon lange dessen unüberbrückbare Nachteile bishin zur deutlichen Gefahr, daß weder der Umweltschutz, der Klimawandel und erst recht unsere Demokratie damit geholfen wird. Ganz im Gegenteil, es fördert eine Ignoranz, die dann mit fatalen Folgen endet. Insbesonders all jene Jungwähler, die  im Osten der AfD ihr Kreuzchen auf dem Wahlzettel kritzelten, sollten eher mal in sich kehren und ihre Haltung besser überdenken.

Wir sind noch lange weit entfernt vom Ziel einer europäischen Klimaneutralität, Deutschland ist zu langsam, wie die taz völlig zu  Recht feststellt. In Norwegen sei der Individualverkehr laut einer Studie des Potsdamer Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit in Kooperation mit der Bertelsmann-Stiftung nahezu emissionsfrei. Dänemark habe im Stromsektor eine Vorbildrolle inne, außerdem seien Genehmigungsverfahren schnell und einfach sowie Fördermaßnahmen gut an die Bedürfnisse der Bürger angepaßt.

Nehmen wir das Herrn Merz noch ab?

Die Erkenntnis kommt reichlich spät, zumal besonders die Union auf dem rasenden Zug des Ampel- und speziellen Grünenbashings sich nicht davon abhalten ließ, diesen mit allen Mitteln zu verteidigen. Zuletzt mischte gar Herr Söder eindrucksvoll mit, die Grünen zu verunglimpfen.

Christian Stöcker beschreibt in dessen Spiegel-Kolumne, Merz entdeckt seinen inneren Habeck, um am Ende gar zu behaupten, es sei dann gut für Deutschland. Natürlich mag das zutreffen, wenn endlich der Klimawandel und die bisherige Politik geändert wird, doch gerade was die stoischen politischen Verfehlungen der Union anbelangt, sollte eine größere Skepsis bestehen.

Insofern kann man das Herrn Merz eben nicht abnehmen. Was er heute verkündet, mag morgen nicht mehr gelten. Allein schon dessen Haltung zur AKW-Lobby läßt ziemlich tief blicken, wohin dessen Agenda sich richtet. Stets nach eigenen profitablen Möglichkeiten wider eines kritischen Umwelt- und Klimaverständnisses!

Viel Bohei um Habecks Heiz-Gesetz

Da kamen zwei entscheidende Faktoren zusammen: zum einen die verkehrte Kommunizierung seitens des Wirtschaftsministers, aber vor allem die sofortigen Kampagnen gegen das Gesetz. Mit den Folgen haben nunmehr all jene das Nachsehen, die daraufhin erneut auf eine Gas- oder Ölheizung setzten.

Das populistische Geschwätz eben auch seitens Herrn Merz zeigt dessen negative Wirkung. Sowohl die Sozialdemokraten als auch die Grünen täten gut daran, ihren Wahlkampf klüger auszurichten, wollen sie real eine Chance haben, den merkwürdigen Vertrauensvorschuß dieser Union zum Schmelzen zu bringen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Wer stoppt solche Despoten?

Nichts als Lügen vor der UN,
man möchte‘ darüber flenn‘,
die Russland zum Besten geben,
nach Imperialismus streben,
so deren despotische Doktrin.
Welch dramatischer Sinn!

Fakenews haben längst Hochkonjunktur,
ein gefährlich politischer Schwur,
der die Welt ins Chaos stürzt,
wie ein mieser Koch sie würzt.
Alles nur um eigene Macht zu erstreben,
ignoriert dabei unser friedliches Leben.

Solange die Welt die Putins nicht stoppt
und solch einer die Menschheit foppt,
darf globale Politik nicht an Frieden glauben,
wird Waffengewalt sich immer höherschrauben,
bis am Ende nur eine Lösung greift.
Ob die Diplomatie dies ernsthaft begreift?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Konservative Politik vs. neue politische Ausrichtung

Der Osten offenbart ein Dilemma und Mahnung zugleich

Wohin steuert die deutsche Politik und mit ihr diese EU, die zwischen zähnefletschenden Supermächten wie ein leckgeschlagenes Schiff im Ozean globaler Herausforderungen ihren eigentlichen Kurs schnellstmöglich finden sollte, bevor sie an jedweder Klippe zerschellt? Übertriebenes Szenarium? Sei’s drum, wenn nicht, macht’s schneller bumm, als uns lieb sein sollte!

Echt mies, so das Statement von Johannes Bebermeier in seinem T-Online-Artikel, meint damit die Grünen in der Krise. Nichts Neues hierzulande, schließlich trägt das Ampelbashing schon allzu lange zum politischen Mißmut bei, profitieren davan all jene Nazis und Putinversteher, die ohnehin lieber im Autoritarismus sich wohlfühlen. Statt mal genauer hinzuschauen, was die Ampelregierung in zwei Jahren real trotz aller Krisen geleistet und an Gesetzen in die Wege geleitet hat, bläst man eben nonchalant ins selbe Horn wie jene bösartige Schar und allen voran die konservative Medienlandschaft.

Drei Landtagswahlen im Osten richtungsweisend

Und vor allem keinesfalls wirklich überraschend. Jene Nazibande durfte sich bereits viel zu lang bis hinein in den Deutschen Bundestag austoben, begann unerschrocken noch zu Merkelzeiten, per Pegida sich bösartig Luft zu machen. Was James Hawes uns noch Anfang September erklärte, bestätigt zum Teil der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck, selbst wenn er stoisch behauptet, die AfD sei keine Nazi-Partei. Herr Gauck, sie ist es mit Haut und Haaren, jüngst ekelerregend sicht- und hörbar direkt nach der Brandenburgwahl!

Spätestens jetzt sind daher alle demokratischen Kräfte aufgerufen, Weimarer Verhältnisse hierzulande entschieden zu verhindern. Dabei offenbaren auch im Westen die Wähler, was sie politisch völlig verkehrt verstehen. Denn wer tatsächlich der Union sein Stimmlein gibt, der hat den Ernst der weltpolitischen Lage so gar nicht auf dem Zeiger!

Wer nicht global denkt, der entscheidend pennt

Ein Weiter so wie bisher, das würde das totale Chaos bedeuten. Stop dem Klimawandel, Umweltschutz und eine entsprechend sorgfältig ausgerichtete Wirtschaftspolitik wider bisherige fundamentale Fehler insofern ein Muß. Das heißt im Klartext: keine AKWs, hundert Prozent erneuerbare Energie, weltweite Reichen- und Erbschafts- sowie Vermögenssteuern mit absoluten Höchstgrenzen, damit eben endlich sozial ausgewogene Gesellschaften mitentscheiden dürfen, ohne am Existenzminimum herumkrebsen zu müssen.

Dazu bedarf es allerdings, die Weltpolitik danach auszurichten. Deutschland, die noch zentrale Wirtschaftsmacht Europas, hat sehr wohl eine große Chance, Einfluß zu nehmen. Dabei darf kein Trump das verhindern, muß der US-Westen China und Russland in die Schranken weisen, falls ihre Despoten auf ihren Extremkurs bestehen sollten. Leichter gesagt als getan. Doch daran führt kein Weg vorbei, wenn die Welt friedlicher werden sollte und vor allem wieder lebenswert.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Kein Krieg umsonst

Image by S K from Pixabay

Kein Krieg ist umsonst
finanziell lohnt sich Sterben

für geifernde Maulhelden
nach Macht Gierenden

sie geifern nicht nach ihrem Tod
sie gieren nicht nach ihren Gräbern

Auf blutgetränkter Erde
Namenlose Spuren hinterlassen

beansprucht von Geifernden
in Besitz übergehend von Gierigen

Meine Augen mit Tränen gefüllt
Tote können nicht weinen

Meere lehnen sich an mich
wellenlos versunken im Traum

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Ein Flop on top

Image by Mohamed Hassan from Pixabay

Lug und Trug
keineswegs Unfug
Politik umgarnt
oft davor gewarnt
Einflüsse überall
nicht Knall auf Fall

Mensch strickt
leider ungeschickt
die eigene Misere
mißachtet die Schere
zwischen arm und reich
fürs Elitenreich

Endlich aufwachen
herzhaft lachen
Vielfalt eine große Chance
brecht besser diese Lanze
bevor Kriege alles vernichten
Herzlose uns richten

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Die Mär von der K-Frage, die keine war

Warum Deutschland unter Merz viel mehr zu leiden hat

Komödien und Politik haben eines gemeinsam, man sollte sie niemals allzu ernst nehmen. Letzteres trifft erst recht zu, nachdem besonders die Medien und Social Media sich vollmundig über die Ampel ausgelassen hatten, ein Bashing wie niemals je zuvor gegen eine Regierung. Man stelle sich für einige Momente jenes Spektakel in Zeiten von Kohl und Merkel vor. Schwamm drüber, mit jenem Friedrich Merz haben Sie die Gelegenheit. Ach, lieber sein lassen? Wen wundert’s?!

Jetzt hat Scholz ein Problem mehr, meint Florian Schmidt im T-Online-Artikel. Das hat Kanzler Olaf Scholz ohnehin, mitnichten wegen jenes „Maulhelden“ Friedrich Merz, der schon zu Beginn der 80er Jahre dadurch auffiel, viel Phrasen zu dreschen, statt konstruktiv-soziale Kompetenz auszustrahlen. Danach verschwand er von der politischen Bildfläche hin zu BlackRock, ein gezieltes Techtelmechtel, um jetzt zu meinen, er sei die Wirtschaftskompetenz in persona. Im Gegenteil, Stillstand und Ignoranz dem Klimawandel gegenüber bedeutet eine gefährliche Gratwanderung, die somit auch der deutsche Wähler selbst zu verantworten hat!

Jetzt mal Butter bei die Fische

Der lang befürchtete Worst Case tritt ein, keinesfalls überraschend und Knall auf Fall. Das war von langer Hand genau so geplant. Ob mit oder ohne Brandmauer, Merz tönt schon länger im selben Vokabular wie die Nazis im Deutschen Bundestag, die Ampel sprang bereits mehrfach über die Stöckchen, die die Union ihr hinhielt.

Nicht etwa aus politischer Ein- oder Übersicht, sondern in erster Linie aus machtpolitischen Ambitionen. Allen voran die Sozialdemokraten, den Ausgang der 21. Bundestagswahl im Visier. Weil dann höchstwahrscheinlich nur eine erneute Große Koalition schlimmeres verhindern mag. Die FDP wird ihren Verliererkurs fortsetzen, an der 5-Prozent-Hürde scheitern, die Linken ohnehin, das BSW die Grünen überflügeln. Insofern nähern sich die beiden extremen Parteien zusammengerechnet den 40 Prozent. Tragisch genug!

Von wegen Strippenzieher

Nein, Herr Schmidt, Merz zog an keinen Strippen, er hatte den Bashing-Bonus als Vorteil. Immerhin scheiterte er 2018 und 2020 als potenzieller Parteivorsitzender, zunächst stahl ihm Annegret Kramp-Karrenbauer die Show, danach Armin Laschet. Ein Jahr später erhielt der Sauerländer seine Chance nach Laschets Rücktritt mit der verlorenen Bundestagswahl 2021.

Mit Strippenziehen hat dies somit nichts zu tun, vielmehr mit Abmühen ohne große Wirkung. Vielleicht tobt sich ja Herr Merz deshalb vollmundig über die Ampelpolitik so herzhaft aus. Mal schauen, inwieweit er kleinlaut sich wegduckt, wenn er selbst im Herbst 2025 als 10. Bundeskanzler antreten darf. Wir werden ihn sehr scharf beobachten und zu berichten wissen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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