Für die „Welt“ bricht SPD in die Vergangenheit auf

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Von Spaltung kann aber keine Rede sein

Sondern viel eher von einem Kurswechsel, nur daß dies genau den wenigsten wohl schmeckt. Mit Blick in die Medienlandschaft überstürzen sich nahezu alle, sagen den Sozialdemokraten gar den den Untergang voraus, sollte die älteste Partei Deutschlands die GroKo aufkündigen. AKK meint obendrein, sie müsse die SPD erpressen, die Grundrente würde bei Absage dran glauben.

So weit heruntergekommen offenbart sich bereits Parteipolitik. Die neuen SPD-Chefs leben im vorigen Jahrhundert, schreibt Thorsten Jungholt für die „Welt“, was diese auf dem Parteitag angeboten hätten, käme aus der Mottenkiste abgelegter Ideen.

Die neue Zeit der SPD sieht verdammt alt aus

Endet als erstes Fazit Jungholts Artikel. Dabei stört ihn eine „Rolle Rückwärts“ der Sozialdemokraten, sie würden Hartz IV nicht weiterentwickeln, sondern überwinden wollen, mehr Umverteilung sei ihr zentrales Ziel. Richtig so, endlich besinnt sich der kleinere Koalitionspartner darauf, was verkehrt gelaufen seit Altkanzler Schröder.

Norbert Walter-Borjans Ablehnung einer „Militarisierung der Außenpolitik“ mag man als Rüge an beschlossenen Konsens der GroKo bezeichnen, doch führt kein Weg dran vorbei, noch rechtzeitig einer derartigen Entwicklung Einhalt zu gebieten, weil auch AKKs Vorstöße im Ergebnis eben keine Entspannung bedeuten, sondern eher ein Zuspitzung globaler Krisen bis hin zu Kriegseinsätzen. Insofern die richtige Botschaft auch an Die Linke: weg von mehr Rüstungsausgaben.

Ende der GroKo am Horizont?

Angesichts inhaltlicher Kursänderung mit der neuen Doppelspitze kann man dies nicht unbedingt ausschließen, täte dem Land letztendlich gut, allerdings auch nur, wenn in Folge kein Rechtsruck entsteht, der sich regierungspolitisch durchsetzt. Einen solchen Weg muß man schon befürchten mit Blick gen AfD, die gern mit der Union liebäugelt.

Ein bevorstehendes Schwarz-grünes Regierungsbündnis möchte man sich bundespolitisch lieber nicht vorstellen. Was in Baden-Württemberg offensichtlich im Kabinett Kretschmann II fruchtet, gilt eben mitnichten auf Bundesebene. Jamaika funktioniert noch nicht, mag man kritisch einwenden, selbst wenn ein Christian Lindner mit den Grünen nicht will. Machtpolitisch kann das in naher Zukunft sich durchaus wandeln, aber auch nur, wenn die Sozialdemokraten noch mehr in der Wählergunst fallen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Zwischen den Orten

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Unzählige Male
stand ich an deinem Grab,
nie warst du da.

Blumen, manchmal Steine
für dich dagelassen,
kein Danke, schon klar.

Wir kannten uns nicht,
das zählte nie für mich,
Hauptsache du warst da.

Dein Kreuz war Wegweiser
und Ruheplatz für Wanderer,
ich einer von vielen, schon klar.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Amtsenthebungsverfahren gegen Trump wird endlich eingeleitet

US-Präsident habe gegen die Verfassung verstoßen

Was bereits die Spatzen von den Dächern pfiffen, wird längst zur Gewißheit, die Demokraten bereiten Impeachment-Anklage gegen Trump vor, wie Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses, schließlich verkündet hat. Dennoch wird die eigentliche Entscheidung seitens des US-Senats gefällt, insofern verbleibt Donald Trump noch mindestens ein Hintertürchen, da dort die Republikaner die Mehrheit stellen.

Eine Demokratie könne zu keinem anderen Ergebnis kommen, in den USA stehe niemand über dem Gesetz, so auch nicht der Präsident, wie Nancy Pelosi betonte. Somit wäre der 45. US-Präsident der dritte Kandidat für ein Amtsenthebungsverfahren, Vertrauensverluste wären ohnehin vorhanden, so weit das Auge reicht, wie wir bereits vor über zwei Jahren bemerkten.

„Hexenjagd“-Vorwürfe könnten sich schnell als Eigentor entlarven

Angesichts der gebündelten Indizienlage sollte sich The Donald viel eher zurückhalten mit seinen weiterhin entgleisenden Äußerungen. Aber solche Ratschläge schließt jener Choleriker gern aus, dann lieber per Twittergewitter fleißig hetzen und toben, was das Zeug hält. Etwas anderes kann man nach allem auch kaum erwarten, entspricht folgerichtiger Einschätzung.

Beim jüngsten Nato-Treffen offenbarte sich mal wieder, inwieweit Trumps Kollegen diesen beäugen, beim Tratschen über ihn sorgt ein Video für Gelächter. Falls Donald Trump gemeint hatte, er könne sich für eine Weile vor dem Impeachmentverfahren drücken mit seiner Anwesenheit beim Nato-Treffen, so ging der Schuß wohl eher nach hinten los. Verwunderlich? Keineswegs, es gibt etliche „Entgleisungen“ seiner selbst bei Treffen auf weltpolitischem Parkett.

Versagt am Ende der Vorstoß der Demokraten?

Das wäre in der Tat der Worst Case und somit ein Bärendienst für diesen 45. US-Präsident, der schon bald wieder auf Wahl-Tour unterwegs sein wird, sich seinen ergatterten Sessel nicht nehmen lassen wird.

Immerhin muß die Verfassungsrechtlerin Pamela Karla nach einer Attacke auf Trumps jüngsten Sohn sich entschuldigen. Dumm gelaufen, könnte man schlichtweg bemerken, selbst wenn ihre „Entgleisung“ inhaltlich sehr nah die Realität widerspiegelt. Aber eine Mutter, auch somit Melania Trump, läßt einen solchen Vorwurf nicht auf sich sitzen. Das hätte Pamela Karla eigentlich wissen müssen.

Man darf ruhig Bedenken äußern, ob die Vorwürfe gegen Trump ausreichen, die Voraussetzungen für ein Amtsenthebungsverfahren erfüllt seien, wie der Rechtswissenschaftler und Republikaner Jonathan Turley bemerkte, der immerhin Bill Clinton und Barack Obama gewählt hatte.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Groß, größer, am größten

© Andrea Dejon

Gebäude und Türme werden immer höher. Einzelne Geldberge, wenngleich nur virtuell, wachsen ebenfalls ins Unermessliche, als wollten sie sich mit der Macht einer Sonne messen. Auch einige Menschen versuchen, einem Stern an Glanz und Größe immer ähnlicher zu werden, mit möglichst viel Glorie leuchten diese Stars auf Bildern von Hochglanzmagazinen und Bildschirmen.

Der Möchte-Gern-Turmbau zu Babylon scheint noch immer tief in unserem Inneren verankert zu sein. Es gilt weiterhin der Wunsch: Alles muss groß sein und noch größer werden, geradezu den Himmel einnehmen. Denn nur dann scheint unser Ego zu glauben, auf ewig in den Annalen weiter leben zu können – Gott gleich.

Doch auch, wenn es gut ist, dass die Vernetzungen sich immer weiter auf unserem Planeten ausdehnen und Individuen zu einem großen Ganzen verbinden, so kann das nicht für materielle Dinge gelten. Das Geld, das ursprünglich den Handel vereinfachen sollte, wurde im Laufe der Zeit zu einem unersättlichen Moloch. Einem Riesen, der stetig weiterwachsen möchte und inzwischen sogar regelrecht die Macht an sich gerissen hat. Alles scheint sich nur noch um dieses virtuelle Etwas zu drehen, das früher noch einen realen Wert hatte, aber inzwischen mehr und mehr zu etwas Irrealem geworden ist.

Ist schon merkwürdig, dass etwas an Macht gewinnt, das immer mehr an greifbarer Substanz verliert. Oder liegt das an dem Glauben an einen unsichtbaren Gott, der tief in unserer Seele verankert ist? Muss etwas, was nicht mehr greifbar ist, geradezu etwas sehr machtvolles sein? Und die moderne Technik hat durchaus jene Attribute, die man uns als Gottes Fähigkeiten schon seit alters her präsentiert hat. Sie sieht, hört und weiß sogar beinah alles!

Folgen wir Menschen da einem Urglauben, der irgendwann in eine falsche Richtung gelenkt worden ist? – Kein Wunder, wenn die Warnung in der Bibel ausgesprochen wurde: Du kannst nur einem dienen: Gott oder dem Mammon; sowie dem Gebot: Du sollst keine falschen Götter neben mir haben. Geld ist zu einem machtvollen Gott geworden. Einem Gott, der wegen seiner Zerstörungskraft im Grunde teuflisch zu nennen ist. In unseren Köpfen versucht er, sich sogar über den wahren Schöpfergott zu stellen. Aber dieser Geldgott lebt nur von unserem Glauben. Er ist vollkommen von uns Menschen abhängig! Daran ist zu erkennen, wer er wirklich ist. Eine Erfindung von uns Menschen! Dank unserer Hilfe hat er sich einen sichtbaren Körper erschaffen, der in jedem Haushalt zigfach vorhanden ist, mit einem unsichtbaren Netz, das alles versucht zu lenken – und wir bemerken es nicht einmal. Wir glauben gar, die Technik würde unser Leben erleichtern, und wir müssten noch strebsamer werden, diese Technik weiter auszubauen!

Doch, was nach Vereinfachung aussieht, dient im Grunde nur dazu, in unserem Gehirn bestimmte Denk- und Informationsareale auszuschalten. Wir überlassen das Denken der Technik und vertrauen einem Etwas, das schon so oft bewiesen hat, wie zerstörerisch es sich auswirkt. Und das nur, weil wir es uns lieber einfacher und gemütlicher machen wollen. Die Faulheit wird geweckt und die Verbindung zur Natur, zu unserem eigentlichen Wesen und zum Schöpfergott geht dabei verloren. Nur, weil wir uns vom Glanz des Goldenen Kalbes blenden lassen, das in der heutigen Zeit zudem ein regelrechter Gigant geworden ist. Denn groß, größer am größten ist das einzige, das heute anscheinend wirklich zählt.

Aber die Größe sagt nicht wirklich etwas über die Wichtigkeit aus. Meist sind es die kleinen, teils so unscheinbaren Dinge. Und so sind nicht große Imperien diejenigen, die die Weltmaschine am Leben halten, es sind die kleinen Menschen. Jeder einzelne von ihnen, der hart und oftmals unter widrigen Umständen arbeiten muss, um dem System dienlich zu sein. Doch ist die Bezahlung meist dermaßen schlecht, dass diesen Arbeitern gar keine Kraft und Zeit mehr bleibt, um über ihre Ursprungsprogrammierung nachdenken zu können. Und die anderen, die glauben, die Mächtigen zu sein, sind auch nur Sklaven und Marionetten von diesem größenwahnsinnigen Geldgott, der ihnen vorgaukelt, sie könnten die größten Lebewesen aller Zeiten werden – zu den Dinosauriern des 21. Jahrhunderts.

Soll das alles dann genauso mit einem großen Knall enden? Und werden dann auch die Winzlinge, wie damals vor 65 Millionen Jahren, überleben und einen Neustart initiieren können?

Andrea Dejon

Kategorie: Meinung

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Greta-Shitstorm reißt nicht ab

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Der lange mühsame Weg von FFF

Man fühlt sich schier zurückversetzt in Zeiten, wo die Grünen versuchten, politisch Fuß zu fassen, genauso ergeht es auch Fridays For Future, nur daß jene Jugendbewegung keinerlei Ambitionen hegt, sich parteipolitisch zu artikulieren. Darum geht es eben nicht. Dennoch fühlen sich gerade all diejenigen auf den Schlips getreten, die im besonderen Maße an der Klimakrise beteiligt sind.

Insofern gar kein Zufall, wenn sie entsprechend harsch reagieren, Evonik-Chef knöpft sich Greta Thunberg vor, empfindet sie als unverfroren. Ausgerechnet seitens der chemischen Industrie, die ohnehin einen wesentlichen Anteil hat an Umweltverschmutzung und -belastung, somit am Klimawandel. Wie heißt es so treffend: Angriff ist die beste Verteidigung. Genau, so lenkt man ab.

Chemische Industrie verweigerte sich stets

Hätten die Grünen und die Bürgerrechtsbewegung nicht gegen die chemische Industrie interveniert, bis heute würden noch so üble Produkte wie Xylamon in den Verkaufsregalen auf ihre Kunden warten, um diese nachhaltig zu vergiften.

Und dann stellt sich ein Christian Kullmann hin, um Greta Thurnberg vorzuwerfen, die Debatte würde größtenteils unsachlich geführt werden. Das Gegenteil trifft zu! Eine Sechzehnjährige wagt es ziemlich couragiert, der Welt dort draußen, die Politik und Wirtschaft an den Pranger zu stellen ob deren Untätigkeit, indem sie gerade die Wissenschaft zitiert, die jenes Nichthandeln angemahnt hat. Was soll daran verkehrt sein?

Nachhaltig leben überhaupt nicht einfach

Das betonte Greta Thunberg direkt bei ihrer Ankunft in Lissabon, sie fände ihre Reise absurd, weil es solle ja nicht jeder so reisen wie sie, aber ihre Botschaft an die Welt bedeute, es müsse sich etwas ändern, um nachhaltig leben zu können. Man stelle sich vor, die Menschen würden per Segelboot zu den USA fahren. Dann wird es klarer, wie absurd eine solche Reise zu schaffen ist.

Umso interessanter jener unerträgliche Shitstorm gegen die jugendliche Greta Thunberg. Das alles nur, weil sie eindringlich vor einem „Business as usual“ gewarnt hat, wer sich erinnern mag, im September dieses Jahres vor der UNO. Man darf davon ausgehen, daß sie jetzt in Madrid ebenso vehement auftreten wird, ihre Standpunkte verdeutlicht. Die Wut der Kinder und Jugend nutzt sie geschickt, um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Der reflexartige Gegenwind bedeutet letztlich eine Bestätigung, daß FFF exakt auf dem richtigen Weg sich befindet. Weiter so!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Proteste und Widerstände

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Schwere gewogen

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Feierabendverkehr
Einkaufstasche wiegt schwer
Volle Bahn, Menschen rücken näher
Unsicherheit wiegt schwerer
Kündigung zum Ersten
Arbeitslos wiegt am schwersten

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Shampoos: Giftcocktail schadet Ihrer Gesundheit

Ein Umdenken muß greifen, sich selbst und der Umwelt zuliebe

„Wenn ich das wüßt, warum mein Haar so ist! Es wächst so dicht, so schnell, fast kriminell.“ So gesungen im Musical Hair, in dem es nicht nur ums Haar geht, aber wir Menschen uns mit diesem auseinandersetzen. Manche sogar es täglich waschen, darunter die Haut besonders zu leiden hat.

Einfach in einen Drogeriemarkt gehen, sich ein Haarwaschmittel besorgen, schon erfreuen sich die Haare bester Pflege. Tun sie das wirklich? Der Giftcocktail in Shampoos schadet viel eher Ihrer Gesundheit, ein Umdenken muß greifen, sich selbst und der Umwelt zuliebe.

Eine lange Liste giftiger Substanzen

Eines der ersten Begriffe, die man im Zusammenhang von der Pflegeindustrie liest, somit ebenso oft in der Werbung, sind die sogenannten Tenside. Diese leiten sich aus dem Lateinischen „tensus“ für „gespannt“ ab. Mit der Übersetzung befindet man sich bereits beim Kern der Eigenschaft von Tensiden: Sie sorgen dafür, daß zwei Stoffe, die normalerweise nicht vermischt werden, wie Wasser und Öl, mittels der chemischen Reaktion sich binden. Die Oberflächenspannung des Wassers wird mittels der Tenside erheblich gesenkt.

Man unterscheidet zwischen Tensiden natürlichen Ursprungs, die in Seifen enthalten sind. Mithilfe von pflanzlichen und tierischen Fetten werden Fettalkohole gewonnen, aus denen die unterschiedlichen Tenside produziert werden. Richtig giftig für den Menschen wird es, wenn man einen Blick auf das Erdöl-Derivat Propylenglykol wirft, neben möglichen allergischen Reaktionen der Haut kann es Hirn-, Leber- und Nierenschäden verursachen.

Die wohl krebserregendsten Stoffe, die in vielen Shampoos enthalten, sind DEA (Diethanolamin) und TEA (Triethanolamin), welche durchaus sowohl Hirnzellen als auch Zellen des Nervensystems zerstören können, Fehlgeburten verursachen. Die schaumbildenden Chemikalien Natriumlauryl-/ Natriumlaurethsulfat (SLS/ SLES), die für ein starkes Entfetten sorgen, greifen prinzipiell unser Immunsystem an, darüber hinaus führen sie zu Langzeitschäden der inneren Organe und Allergien, reizen die Haut, gelten ebenso Krebs verursachend.

Bis zu 0,04 Prozent Formaldehyt darf in Shampoos enthalten sein, ohne dies speziell deklarieren zu müssen. Die Nebenwirkungen wie Allergien auslösend, krebserregend und Nerven schädigend, sollten bekannt sein. Wenn Sie die BezeichnungenDoazolidinyl-Urea, Imidazolidinyl-Urea oder Quarternium-15 als Inhaltsstoffe lesen, handelt es sich um diese gefährlichen Konservierungsstoffe. An dieser Stelle ergänzen wir nur noch die lange Liste der gefährlichen Stoffe, als da zu benennen seien: die Silikone (gibt es im Handel inzwischen als „silikonfrei“ zu kaufen), DMDM Hydantoin, Methylisothiazolinone, die dem Hormon Östrogen in ihrer Struktur äußerst ähnlichen Parabene und die Duftstoffe mit ihren bis zu 4.000 synthetischen Substanzen!

Alternativen zu Shampoos

Da steht er nun, der Ratlose, weiß nicht weiter, weil all die heftigen Gifte in den Shampoos ihn gänzlich verunsichern. In etwa die Haare mit einer natürlichen Seife waschen, sich fragt, wobei er gar nicht so Unrecht hat. Denn mit einer reinen und natürlichen Olivenseife läßt sich ohne weiteres eine Seifenlauge herstellen, dabei regt dieses selbsthergestellte Shampoo gar das Haarwachstum an.

Wie wäre es mit Heil- oder Lavaerde? Diese wird in Bioläden oder Reformhäusern angeboten, wer mag, kann auch hier reinschauen, zumal die Seite noch etliche andere Alternativen für die Haare wie Apfelessig, Jojobaöl, Quark anbietet. Wer ebenso auf Haarspülung verzichten möchte, in ihnen befinden sich gleichwohl etliche Gifte, kann auf Apfelessig oder Zitronensaft zurückgreifen. Einfach mit Wasser verdünnen und das vorher gewaschene, aber noch feuchte Haar damit gut ausspülen, schon glänzen die Haare und sind obendrein sogar viel weicher.

Der Werbung eine Absage erteilen – Verzicht der Eitelkeiten

Es beginnt immer im Kopf selbst, bzw. in diesem Fall erst recht auf ihm, wenn die Haare im Spiel sind. Vergessen Sie die Werbung, erteilen wir ihr eine Absage, weil sie deutlich mitentscheidend verantwortlich für das Desaster gesundheitsschädlicher Folgen bei der Verwendung von Haarshampoos sowie der Haarfärbemittel.

Ein Verzicht der Eitelkeiten daher der erste Schritt in die richtige Einstellung bedeutet. Wollen wir tatsächlich nonstop allen gefallen, nehmen die gefährlichen Stoffe einfach gedankenlos hin, nach dem Motto, was scheren uns die Bedenken, wenn der Augenblick der Erscheinung zählt? Durch ein solches Verhalten darf der Schaden sich heftig austoben, nehmen Folgeerkrankungen zu, wird die Umwelt erheblich belastet. Genau deshalb sollte ein Umdenken greifen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesundheit

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