Sexueller Missbrauch oftmals als Bagatelle hingestellt

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Straftäter genießen Narrenfreiheit in einer Gesellschaft ohne Tabus

Je großzügiger eine Gesellschaft mit ihrer Sexualität umgeht, um so schneller sinkt die Hemmschwelle von Sexualstraftätern, sollte man meinen, wenn man sich die Statistik vergegenwärtigt.

So kommt die Ulmer Universitätsklinik zu dem Ergebnis, daß weltweit ungefähr jedes fünfte Mädchen und jeder dreizehnte Junge vor dem 18. Lebensjahr einen sexuellen Mißbrauch erleben mußte. Dabei geschieht dies in der Regel durch nahe Verwandte. Wird sexueller Mißbrauch weiterhin oftmals als Bagatelle hingestellt?

Weiterhin werden die Opfer viel zu wenig berücksichtigt

Alleingelassen werden die Opfer von sexuellem Mißbrauch nach wie vor. Auf der einen Seite müssen wir feststellen, daß die Berichterstattung zugenommen hat, was wenigstens dazu führte, das Bewußtsein über den brutalen Delikt sexueller Straftaten zu schärfen, insbesondere hervorgerufen durch Extrem-Vorfälle wie der Fall Josef Fritzl in Österreich, der seine Tochter fast 24 Jahre lang in einer Kellerwohnung gefangenhielt, um sie mehrfach zu vergewaltigen und sieben Kinder zu zeugen. Aber was geschieht auf der anderen Seite mit den unspektakulären Mißbrauchsfällen?

Oftmals kommt es nicht mal zur Anzeige oder diese wird nach einem vernichtendem Gutachterurteil fallengelassen, um die Opfer vor weiteren Demütigungen zu bewahren, haben diese ohnehin schon genug mit den seelischen Folgen solcher sexuellen Mißhandlungen zu tun, sich im Alltagsleben zurechtzufinden.

Und genau diese brisante Mischung aus großer Traurigkeit, starken Schuldgefühlen, emotionaler Taubheit, Schamgefühlen bis hin zu Selbstvorwürfen gilt es, sehr behutsam zurückzudrehen, was jahrelang andauern kann, da jeder Mensch je nach psychischer Konstitution unterschiedlich viel Zeit braucht, um dies überhaupt halbwegs zu verarbeiten.

Das klingt sehr vielversprechend, wenn man tatsächlich die Opfer begleitet in die Therapie. Nur hat das mit der realen Praxis sehr wenig zu tun. Die schaut da draußen in der kalten Wirklichkeit gänzlich traurig aus. Es gibt schlicht und ergreifend viel zu wenig gut ausgebildete Psychotherapeuten und das ganz besonders im ländlichen Bereich. Wer da nicht über entsprechendem Geldbeutel verfügt, geht leer aus, auch das ist entscheidend. Während für die Täter Therapiemöglichkeiten im Strafvollzug vielfach angeboten werden, haben die Opfer oftmals das Nachsehen.

Das Strafmaß in Deutschland bleibt viel zu niedrig

Der Ruf nach höherer Bestrafung nach sexuellem Mißbrauch, besonders an Kindern, wird lauter und das völlig zu Recht. Während jeder Ladendieb mit empfindlich hohen Strafen belegt wird, meint der Gesetzgeber hierzulande, sexuelle Straftäter mit Samthandschuhen anfassen zu müssen, wird uns das Patriarchat vor Augen geführt.

Mit welchem Recht? Sind das noch die unbewußt abgespeicherten Übrigbleibsel in den Köpfen mancher Fehlgeleiteter aus alten Mittelaltertagen, wo zwölfjährige Mädchen im heiratsfähigen Alter daher sexuell völlig selbstverständlich verkehrten? Willkommen in der Neuzeit, wo Menschen eigentlich selbstbestimmt heranwachsen dürfen sollten mit ihrer eigenen sexuellen Erfahrung ohne das Eingreifen notgeiler Erwachsener! Und doch verbleibt ein extrem ekliger Nachgeschmack haften, wenn wir an die reale Pädophilie z.B. in Europa und deren Vertuschung denken.

Wir brauchen uns somit nicht zu wundern, daß ungehemmt pädophile Straftäter ihr Unwesen treiben, wissen sie doch gleichzeitig, daß ihnen hier die Justiz nicht viel entgegensetzen wird. Gleichzeitig muß auch festgestellt werden, daß die Hemmschwelle ungezügelt sexueller Ausschweifungen am Sinken ist, angesichts einer Gesellschaft, in der Trivialliteratur und das Fernsehen entscheidend als ihr Spiegelbild dazu beitragen, diese tabulose Sexkultur zu fördern und vorzuleben. Andererseits bringt es auch nicht viel, jetzt mit zugeknöpften Moralvorstellungen die Entwicklung zurückdrehen zu wollen in biedere Zeiten.

Die Menschen sollten vielmehr der sexuellen Entwicklung den Raum und die Zeit bieten, die sie nun mal braucht, um ihr ein gesundes Maß an Würde zu verleihen. Das hat auch ganz viel mit Perspektive in der Zukunft zu tun. Bei Resignation sinkt die Hemmschwelle insgesamt, mehr Gewalt auszuüben, also auch sexuelle.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Der Hahn ist tot

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Schon von Weitem zu erkennen,
dort, sie fläzen wie Legehennen.
Versteht sich, in geordneten Reihen,
es ist zum Krähen, äh, zum Schreien.
Das Federvieh liebt Sitzstangen,
Badetücher sind deren Verlangen.
Anderswo sehnt man sich nach Ruhe,
hier erfreut man sich an der Bambule,
egal ob aus dem Radio, beim Ballspiel,
jeder Ton erweckt ein höheres Ventil,
das der anderen Lautstärke übertrifft,
hier bin ich der Oberbrüller, du nicht.
Ob sie auf der Wiese fläzen oder brüllen,
bei beidem lassen sie sich grillen,
um braun, noch brauner zu werden,
Berge von Öl und Fett die Haut färben.
Und so brutzeln die einen in der Sonne,
die anderen für des Leibes Wonne.
Die Nachahmung ist frappierend,
das Verhalten ist grassierend,
der Hahn ist tot,
der Mensch ein Idiot.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Strafzölle gegen China – na und?

Darauf scheiß ich…

Genau so widerlich. Was ein blonder Doller mit America First bewegen kann, zeichnet aus den prädistinierten ersten Staatsmann. Trumpomanie lautet die neue US-Melodie, welch Genie, die einen tönen mögen, es jubelt sich so schön an vollen Trögen! Geld spielt ohnehin keine große Rolle, so handelt der olle Dolle. Wer schon ins Scheißhäusle pfundig investieren will, der wartet auf janz schrill.

Im Prinzip ist ja dagegen nichts zu sagen, aber dennoch muß man sein Motto beklagen. Denn wer America First bei jeder Gelegenheit anpreist, der handelt nicht nur äußerst dreist, sondern beweist, daß in Wirklichkeit es ihm ums eigene Wohl geht, insofern ihn zu stoppen, ist nie zu spät.

Aber gleichzeitig erneut Strafzölle gegen China verhängen, ihm sein strenges Diktat aufdrängen, das bricht einen zunehmenden Handelskrieg vom Zaun. Da wäre noch ganz anderes dem Humpty-Trumpty zuzutrauen. Wie wäre es mit gezieltem Krieg gegen den Iran? Ist es auch nur mit Wortgetöse wie bei Nordkorea dabei getan? Mal schnell Drohkulissen aufbauen, um zu schauen, ob das alte Persien den USA trotzen mag. Wer führt aus den Erstschlag?

Das liegt doch auf der Hand, der Hegemon außer Rand und Band will einfach weiter expandieren, hat so gar nichts zu verlieren, um sein Diktat der Welt aufzudrängen. Dessen Militärmacht toppt uns alle um Längen! Da paßt ein The Donald prima ins häßliche Spiel, erweist sich als gut für solch Ziel. Ob ein neues Bad im Weißen Haus oder der Anstrich der Air Force One – der Trump lebte schon immer in Saus und Braus, da kommt’s auf ein bisserl mehr nicht an.

Die Bürger in der reichsten Nation auf Erden zahlen die Zeche selbst als Soldaten in Blechsärgen, Hauptsache dem Präsident gedient, weil sich’s so geziemt. Doch das mit dem Reichtum ist eine Sache, daß sich da niemand was vormache, weil was wenigen ein Leben in Luxus beschert, hat die meisten noch längst nicht genährt. In anderen Worten krassiert in Amiland Armut mehr, als manch einer wahrhaben will, da hülft auch kein tägliches Trump-Gebrüll.

Was die Mafia von Italien aus der Welt an Verbrechen angedeihte, sich bisherig nahtlos überall einreihte. Hauptsache per Korruption angehäufter Reichtum skrupellos sich durchsetzen mag, auf gerechte Gesetze wartest du bis auf den jüngsten Tag. Es gilt weiterhin, und das ist der pervertierte Sinn: Die Kleinen fängt man, die Großen läßt man laufen. Welch dramatischer Bann, zum Haare raufen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Meine Welt war plötzlich ein Luftballon

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Meine Welt war plötzlich ein Luftballon,
ein gewisses Etwas hatte das schon,
obwohl ganz bedauerlich, als es geschah,
niemand in meiner unmittelbaren Nähe war.

Ich überquerte ein abgeerntetes Weizenfeld,
so etwas Bedeutendes muß man zeigen der Welt,
Weizenstengel ich deshalb an diesem Ort stapelte,
zur aller Erkenntnis, wo meine Luftballonwelt startete.

Ein leichter Wind zerstob meine geschichteten Stengel,
leg Erdklumpen darauf, das flüsterte ein Gedankenengel.
Der Hügel wuchs in die Höhe, der Wind wuchs, wurde Sturm,
fegte meinen Erdhügel davon. Geflüster, leg Steine drumherum.

Der Sturm rollte die Stengel, die Erde samt Steine hinfort,
bilde einen Kreis, diesen Umfang sieht jeder sofort.
Mit Wucht wurde die Kreismulde zerstört,
mit einem Geräusch, das sich nach Orkan anhört.

Bleib cool, leg dich selbst mitten auf den Fundort hin,
flüsterte es, verzerrt wie durch eine Röhre, daraufhin.
Ein schaukelndes beruhigendes Gefühl überkam mich,
eine große Stille, eine schwebende Ruhe, an und für sich.

Warum müssen Menschen in Wald und Flur ständig lärmen,
ist hier nicht Gelegenheit, sich von Geräuschen zu entfernen?
Fehlt Ihnen nichts, geht´s Ihnen gut, der Tornado gerade eben…
Stimme, Ballon geplatzt, sei ohne Sorg´, nur du atmest die Luft von Eden.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Rockpalast: Chronixx verzaubert Summerjam 2018

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Mit Jamar McNaughton Jr ein neuer Reggae-Star uns aufhorchen läßt

Bob Marley hätte seine uneingeschränkte Freude an der Bühnenpräsenz von Chronixx, bürgerlich Jamar McNaughton Jr, dessen Vater Selvin McNaughton bereits als Dancehall-Sänger aufging, der selbst über seinen Sohn sagt, er hätte eine Stimme wie Reggae-Veteran Barrington Levy. Wer reinhört, mag da noch viel mehr erahnen.

Beim diesjährigen Summerjam 2018 schafft es Chronixx und dessen Band, das Publikum in den Bann zu ziehen, der WDR-Rockpalast zeigte das Live-Konzert, sodaß jeder sich selbst ein Klangbild machen kann, was dabei der noch junge Chronixx mit seiner Stimme zu bieten hat, spielerisch schafft er es, seinen Songs das zu geben, was sie ausmachen, wobei die Band hervorragend ergänzend mitwirkt.

Soul, Dub und Hip-Hop-Klänge runden Chronixx Performance ab

Dennoch unverkennbar die Seele des Reggae, was natürlich ganz besonders im harmonischen Zusammenspiel der Band nur funktionieren kann.

Insofern seien hier auch mal die einzelnen Mitglieder aufgezählt und gewürdigt: An den Keyboards Evan Mason, die Gitarren spielen N’Namdi Robinson und Stephan Coore, den Baß Adrian Henry, an den Drums Oliver Thompson, und die Percussion gestaltet Hector Lewis.

Enjoy Music And Vibes – Chronixx sorgt für viel Gänsehaut

So das Motto des diesjährigen 33. Summerjam – Festivals, welches vom 06. bis 08. Juli am Köln-Fühlinger See stattfand. Neben Chronnix traten noch Inner Circle, Ziggy Marley, Dellé, Afrob, Gentleman, MHD, Milky Chance, Jace, Trettman, Tarrus Riley und etliche andere Bands auf. Weitere Informationen zum Summerjam findet man auf ihrer Seite.

Musik ist immer Geschmacksache. Aber was hierbei Chronixx erreicht, ist ein enormer Gänsehaut-Effekt. Seine Stimme, die Mimik und Körpersprache ergänzen sich zu einem Gesamtkunstwerk, transportieren die textlichen Botschaften umso eindringlicher. Gleichwohl schafft es seine Leichtigkeit, mit Sprache umzugehen, ein Naturtalent, welches dessen Vater ihm in die Wiege gelegt haben muß. Man darf auf weiteres gespannt sein, bisher erschien letztes Jahr sein Debütalbum Chronology.

Empfehlenswert seine Chronixx Chronology Tour Kenya show, die im Juli stattfand, das ganze Konzert hier gesehen und gehört werden kann.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Musik

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Nicht ohne meine Pfirsichhaut

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Überall wirkt das hungrige Grausen,
Gefahren, die in die Tiefe spülen,
verkrustete Wände Körper abschaben,
Scherben deine Form überziehen.

Umflochten mit Schuppen zum Schutz,
gepanzerter Wille, beruhigtes Verlangen,
machst du dies, machst du jenes,
sehnst Mutters Brust, die alles Stillende.

Der Mantel der beengten Identifikation
reibt an den Gedanken wie Fußkettchen
an den Fersen, verzehrt das Glück,
verleiht keine Sporen, ertränkt das Ich.

Hungrig geboren, die Welt zu genießen,
verzehrt Enge die fließende Nahrung.
Das Leben zerbröselt unter Panzern,
pulsiert unter sanfter Pfirsichhaut.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Ein Zurück zur Dienstpflicht mißbilligt Menschenrechte

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Kanonenfutter erneut auf bestem Wege?

Im Christentum war die Verweigerung zum Dienst an der Waffe, kriegerisch unterwegs zu sein, anfangs tief verwurzelt, eine Selbstverständlichkeit, die sich allerdings mit dem Machtbestreben des Vatikan, der Katholischen Kirche wandelte, sodaß im Mittelalter jene Kriegsdienstverweigerer einfach mal als Ketzer verurteilt und hingerichtet wurden.

In der Neuzeit entwickelte sich der Ersatzdienst, anfangs von Friedrich dem Großen den preußischen Mennoiten angeboten, am Ende des 19. Jahrhunderts folgte die politische Wirkung und Forderung, sich enstprechend zu verweigern. Hierzulande galt von 1956 bis 2011 die Wehrpflicht, die den Grundwehrdienst beinhaltete, Kriegsdienstverweigerer mußten nach erfolgreichem Verfahren einen entsprechenden Ersatzdienst leisten. Die CDU möchte nunmehr eine allgemeine Dienstpflicht einführen, was natürlich Widerstand hervorruft.

Die Allgemeinheit soll unterstützt werden

In etwa eine Aufbesserung der Agenda 2010, besser noch als Agenda 2020 zu bezeichnen, in dem Politik sich „billige Arbeitskräfte“ sichert, die, wenn schon nicht bei der Wehrpflicht, beim Ersatzdienst für Abhilfe schaffen sollen? Obendrein eine ernsthafte Konkurrenz darstellen für all jene, die in sozialen Bereichen für ohnehin eher niedrigere Löhne arbeiten? Ein gegenseitiges Ausspielen mit vorgrammierter Mißgunst.

Reibt sich ein Jens Spahn womöglich schon die Hände? Dagegenhalten ein moderates Mittel, natürlich sollte man viel eher den Bundesfreiwilligendienst fördern, wie der Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband betont. Daß Zwangsdienste nach europäischem Recht ohnehin menschenrechtswidrig sind, scheint sich bei manchen CDU-Politikern nicht herumgesprochen zu haben.

Die Rüstungsindustrie frohlockt, von Friendensabsichten keine Spur

Einer Rüstungsindustrie können derartige Forderungen nur recht und billlig sein, schließlich müssen hergestellte Waffen auch zum Einsatz kommen, um neue Absatzmärkte zu sichern. Da stört eine Friedensbewegung sowieso, Kriege bleiben uns leider erhalten, Deutschland als viertgrößter Waffenexporteur verkauft inzwischen ausgerechnet in den Nahen und Mittleren Osten doppelt so viele Waffen wie noch vor sechs Jahren, insofern längst in der Rüstungs- und Kriegsfalle sich befindet.

Da reiht sich der jüngste Vorschlag zur Dienstpflicht prima ein, per Zwang junge Menschen zu zwingen, zu Lasten von Sozialberufen und des Friedens selbst. Kanonenfutter erneut auf bestem Wege, eine rechtsradikale AfD wird solche Zwangsdienste, sollte sie tatsächlich in den Genuß einer Regierungsverantwortung kommen, für ihre perfiden Zwecke auszunutzen wissen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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