Dilettanten und Autodidakten dem Vorwurf ausgesetzt zu delirieren

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Anzweiflung ihrer Phantasie?

Wer gerne Kreuzworträtsel löst, wird womöglich schon einmal nach einem anderen Begriff für „Dilettant“ gefragt worden sein? Möglicherweise war die erste Intuition „Laie“. Und dann erinnert man sich an die vielen Nichtskönner und Stümper, die entweder zum Freundes,- Bekanntenkreis gehören oder im Auftrag einer Firma zum Beispiel die Waschmaschine reparieren wollten.

Dilettant, italienisch dilettante, zu: dilettare, ergötzen, amüsieren, lateinisch delectare. Synonyme sind Amateur, Laie, Nichtfachmann, Flickschuster, Nichtskönner, Anfänger. (Duden)

Eigenartig, welche Sinnzusammenstellung sich aus der Wortherkunft ergibt. Bedeutet dies etwa, ein Dilettant ergötzt, amüsiert sich über sein manchmal bewerkstelligtes Desaster, weil er damit andere Menschen zur Verzweiflung bringen kann? Ähnlich wie Menschen über das Geschick eines Tolpatsches sich die Bäuche halten vor lauter Lachen?

Wobei nicht außer acht gelassen werden kann, nach dem Motto, auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, daß ein Dilettant den richtigen Einfall, das richtige Händchen besitzt, eine Sache perfekt abzuschließen und es genauso passieren kann, daß ein Fachmann mal zwei linke Hände hat und mit seinem Latein am Ende ist.

Ist es nicht eher so, daß gerade diejenigen, die von der vorgegebenen Denk-, Arbeitsweise abweichen, auch schon mal phantastischen Ideen nachgeben, für die Ohren anderer delirieren, auch diejenigen sein können, die scheinbar Unmögliches Wirklichkeit werden lassen?

delirieren, lateinisch delirare, zu: de lira (ire), von der geraden Linie (abweichen). (Duden) Andere Begriffe sind fantasieren, wirr reden, fabulieren, närrisch reden, Schwachsinn labern.

Delirant, ein vom Delirium Gezeichneter.

Delirium, lateinisch delirium, Irresein. Andere Wörter sind, Verwirrtheit, Geistesgestörtheit, Bewußtsseinstörung, Rausch. (Duden)

Wäre es demnach nicht angebracht, anstatt Dilettant das Wort Delirant zu verwenden? Nicht so wirklich, oder? Schließlich ist nicht jedes Phantasieren und wirr Reden auch ein Zeugnis für außergewöhnliche Ideen und nicht jedes Verlassen einer Linie (Richtlinie) ein Beweis für kreative, sachliche Inspirationen, die neue Wege aufzeigen können.

Nichtsdestotrotz hat uns die Geschichte gezeigt, daß einige Erfindungen, Entdeckungen von Dilettanten auf den Weg in den Wissensreichtum und zum täglichen Umgang mit diesen Entwicklungen gebracht wurden, ohne daß wir einen Moment darüber nachdenken, daß der Gebrauch oder das Wissen nicht selbstverständlich in die Wiege des Menschen gelegt wurden. Bei Wikipedia finden sich unter diesem Stichpunkt einige Beispiele, hier erwähnt sei nur: Otto von Guericke, Jurist und Bürgermeister von Magdeburg, er begründete die Vakuumtechnik und Antoni van Leeuwenhoek, Tuchhändler, baute Mikroskope von bis dahin unerreichter optischer Qualität und entdeckte damit u. a. Bazillen und Spermatozoen. (Wikipedia)

Nicht weit entfernt vom Dilettantismusvorwurf befinden sich auch die als Autodidakten genannten Erfinder und Gelehrten. Derweil waren es oftmals Autodidakten, (die ihr Wissen durch Selbststudium erlangen, z.B., Charles Goodyear, Joseph Fraunhofer, Carl Zeiß, Dian Fossey, Charles Darwin, Jane Goodall), die gerade weil sie deliriert haben, phantasiert, wirr gesprochen von der Linie abgewichen sind, der Menschheit mit ihren Erkenntnissen und Entwicklungen auf vielen Gebieten den Fortschritt gebracht haben.

Dem Dilettanten hängt der Vorwurf an, aus reiner Liebhaberei, aus Interesse, aus Leidenschaft aus Vergnügen, sich an Themen zu ergötzen, dem Autodidakten, die nicht ernstzunehmende eigene Aneignung von Kenntnissen, und beiden wurde und wird ihre Phantasie oftmals als Verwirrtheit gedeutet.

Delirieren, von der geraden Linie abweichen, als Zeichen von Verwirrtheit mag für Menschen mit Bewußtsseinsstörungen, durch welche Faktoren auch immer ausgelöst, ein ernstzunehmendes Problem darstellen, das Hilfe erfordert, um Linderung oder Heilung zu erlangen.

Alle anderen von der geraden Linie Abweichenden, egal ob man sie nun Dilettanten oder Autodidakten nennt, wird ihre Phantasie, ihr Vorstellungsvermögen angezweifelt, vielleicht aus Neid oder Unfähigkeit selbst sich zu ergötzen, zu amüsieren, oder sich selbst zu bilden.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Kolumne

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Ausweisung russischer Diplomaten gefährlich deplatziert

Allianz mit Großbritannien zum Giftanschlag unbegründet

Die Falle schnappt zu aus der Sicht all derjenigen, die gezielt Öl ins Feuer gießen, um Russland als erklärten Feind zu betrachten, der böse Absichten hegt. Was früher einmal die irrational sich hochschaukelnde Paranoia beinhaltete, die alte UdSSR würde die Welt in den Kommunismus verbannen, um daraufhin den Kalten Krieg zu begründen, allen voran seitens den USA, scheint sich doch tatsächlich nach dem Giftanschlag in Großbritannien gegen den Ex-Spion Skripal zu wiederholen.

Die rasch beschlossene Ausweisung russischer Diplomaten von etlichen EU-Staaten, den USA sowie manch anderer Länder, Australien schloß sich als 24. Nation jener Allianz mit Großbritannien an, muß als gefährlich deplatziert bezeichnet werden, ist letztlich mangels Beweisen unbegründet.

Russland kündigt Gegenmaßnahmen an

In der Sprache derjenigen, die schnell das „alte Feindbild“ gegen Russland als willkommene Maßnahme für ihre Zwecke nutzen wollen, eine gute Gelegenheit per Sanktionen zu reagieren. Welch fadenscheinig voreilige Rückschlüsse, die dabei gezogen werden! Obwohl völlig unklar, wer tatsächlich hinter dem Giftanschlag steckt, obendrein bei der Frage, wer letztlich von diesem profitiert, gleichwohl andere Möglichkeiten bestehen.

Natürlich sollte man auch diese Argumente abwägen, daß russische Oligarchen in Großbritannien Putin ans Leder wollen, zumal der Zeitpunkt vor dessen Wahl zum Präsidenten ins perfide Konzept paßt. Gleichzeitig bleibt zunächst Russland nichts anderes übrig, um ebenso Gegenmaßnahmen anzukündigen.

Warnende Stimmen bleiben ungehört?

Die Festlegung, die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz als Putin-Versteherin zu degradieren, wie dies jüngst in Maischbergers Talk-Show unter dem reißenden Titel „Trump oder Putin: Vor wem müssen wir mehr Angst haben?“ geschah, zeigt die festgefahrene Vorgehensweise jener Hardliner, die ein simples Feindbild gen Russland vielmehr fördern wollen.

Anstatt tunlichst zu differenzieren und somit zu hinterfragen, was wirklich hier just geschieht, folgt eine vorschnelle, einseitige Verurteilung. Auch der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen meldet Bedenken, inwiefern unüberlegt reagiert wurde, Sanktionen aufgrund von Vermutungen zu beschließen.

Im Kontext weltweit zunehmender Konflikte nutzt dieser längst entfachte neue Kalte Krieg all denjenigen, die sich Profite durch Kriege versprechen. Es liegt somit an wachen Geistern, die Reißleine rechtzeitig zu ziehen, bevor eine derartig unerschrocken leichtfertige Eskalation sich in einen dritten Weltkrieg verselbständigt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Propaganda den trägen Bürger umgarnt

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Fakenews in aller Munde,
wen interessieren schon Nachrichten.
Die tun vieles hinzudichten,
so die neue Facebook-Kunde.

Wenn Trump zum Präsident aufsteigt,
alle Welt entsetzt aufblickt.
Dennoch manch Treudoofer ihm zunickt,
obwohl dessen Politik hat’s vergeigt.

Bloß nichts kritisch hinterfragen,
Kommerz sein Ziel wohl nie verfehlt.
Kunst oder Kultur sich somit quält,
Gewalt hat fortan das Sagen.

Die Gesellschaft zerfällt, läßt sich spalten,
genügend wache Geister sie seit langem warnen.
Doch Propagandisten den trägen Bürger umgarnen,
drum manch Herrschaften schalten und walten.

Solange Lügen als Wahrheit verkauft
in den Köpfen simpelst haften bleiben,
können Despoten ihr böses Spiel vorantreiben.
Am Ende Menschlichkeit sich zusammenrauft?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Rente: Reformen zur Erhöhung der Altersgrenze

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Hauptsache malochen und rechtzeitig abtreten?

Der Weg ins soziale Abseits wird für all diejenigen eintreten, die heute schon im höheren Alter jenseits der Mitte 40 keinen Job mehr erhalten, weil die Wirtschaft hauptsächlich immer noch auf junge, dynamische Mitarbeiter setzt, die gleichzeitig viele Jahre Berufspraxis vorzuweisen haben.

Daß dies natürlich Nonsens ist, spielt keine Rolle, es wird dieses Vorurteil alten Menschen gegenüber bedient, wer jung ist, hat somit mehr Energie. Ein Riesenpotential an Berufserfahrung wird einfach ignoriert bei gleichzeitig höchst fragwürdiger Entscheidung mit dem neuen Renteneintrittsalter von 67, welches im Jahre 2029 dann greifen soll. So mancher alte Mensch erreicht dieses Alter nicht, was wiederum eine Entlastung für die Rentenkasse darstellt, solche Rechenmodelle können zynischer kaum noch sein.

Blick zurück in die historische Entwicklung

Im Jahre 1889 führten der Reichskanzler Otto von Bismarck und Kaiser Wilhelm II. die gesetzliche Rentenversicherung, das Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversorgung, zusammen mit anderen Sozialversicherungen ein. Allerdings war damals die Lebenserwartung noch nicht so hoch, sodaß bei der festgelegten Altersgrenze von 70 Jahren nur wenig Angestellte und Arbeiter in den Genuß dieser Versorgung kamen.

1916 wurde das Renteneintrittsalter auf 64 Jahre gesenkt. Plötzlich fand eine Verdoppelung der Rentenempfänger dadurch statt, wobei aufgrund des Ersten Weltkrieges die finanzielle Lage der Rentenversicherung verschärft wurde.

Mit der großen Rentenreform 1957 unter Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde die Rente dynamisch der jeweiligen Lohnentwicklung angepaßt, damit im Alter ein gleichbleibender Lebensstandard gewährleistet war. Das Umlagemodell wurde beschlossen, welches kein Kapital mehr für die Renten aufbauen sollte. Das bis heute bestehende Umlageverfahren wurde 1968 eingeführt; dabei erhielten die Rentner direkt die Beiträge der arbeitenden Bevölkerung, ohne daß Rücklagen angespart wurden.

Schon vier Jahre später erfolgten diverse Zusätze, in dem Selbstständigen und Hausfrauen die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung angeboten wurde. Das Renteneintrittsalter für langjährig Versicherte wurde auf 63 Jahre abgesenkt. Während der Beitragssatz 1957 noch bei 14% lag, stieg er bis zum Jahre 1977 auf 18% an. Neun Jahre später rückte die Hinterbliebenenrente nach, sie stand Frauen und Männern in gleicher Höhe zu, der Beitragssatz erreichte 19%.

Mit einer tiefgreifenden Rentenreform im Jahre 1992 wurde das Renteneintrittsalter mal wieder auf 65 Jahre angehoben, da somit die Finanzierbarkeit des Rentensystems gewährleistet sein sollte. Gleichzeitig wurden die Renten entsprechend den Nettolöhnen angehoben, im Gegensatz zur früherer Regelung, der Beitragssatz wurde auf 2%-Punkte gesenkt.

2001 kam eine neue Variante der privaten Vorsorge ins Spiel: die „Riester-Rente“ mit staatlicher Förderung. Aufgrund der Verschärfung der finanziellen Lage der gesetzlichen Rentenversicherung wurde das Rentenniveau einfach gesenkt und der Beitragssatz auf 20% angehoben. Fünf Jahre später folgte eine erneute Reform, bei der das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre angehoben wurde.

Altersarmut nimmt ihren Lauf

So mancher CDU- und FDP-Politiker konnte sich nicht verkneifen, auch mal laut nachzudenken, um dabei die Rente mit 70 wieder ins Gespräch zu bringen.

Sicherlich, unsere Lebenserwartung hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, die Menschen werden tatsächlich älter. Aber die Frage, die sich hierbei stellt, werden sie auch in vollem Saft stehend, also sehr gesund strotzend älter? Dies darf und sollte völlig zu Recht angezweifelt werden. Gleichzeitig gibt es bei dieser ganzen Renten-Misere noch eine zusätzliche nicht zu unterschätzende Belastung: der zunehmende Pflegnotstand.

Erneut kommt so auch die Altersarmut in den Fokus, wenn wir bedenken, daß die realen Arbeitslosenzahlen noch mit den Niedriglohnempfängern zu betrachten sind, weil all jene keinen wirklichen Beitrag in die Rentenversicherung einbezahlen, um dann im Alter weiterhin auf den Sozialstaat angewiesen zu sein, wenn die Renten weniger als das untere Existenzminimum beinhalten.

Es bleibt zu hoffen, daß ein Ruck durch die Gesellschaft geht, weil Politik allein diese Problematik nicht lösen kann und wird. Hierbei ist ein grundlegendes Umdenken vonnöten, wobei allen voran die Wirtschaftspolitik eine gänzlich neue Sichtweise erhalten muß, damit soziale Ungerechtigkeit sich nicht noch weiter verschärfen kann.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Soziales

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Wucht des Augenaufschlags

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Sie hat sich schick gemacht,
fein ordentlich gekleidet, frisiert,
so fällt es ihr leichter, so zu tun,
als sei sie interessiert.

Sie hört aufmerksam zu,
Stirn leicht gerunzelt,
Kopf zur Seite geneigt,
mit den Lippen geschmunzelt.

Sie weiß alles bei jedem Thema,
immer auf dem aktuellsten Stand.
Blinzelt mit einem Augenaufschlag,
der schlägt jeden gegen die Wand.

Sie ist wahrlich kein Dilettant,
beim Simulieren von Herzensgüte,
so wie beim Schminken, Kleiden,
meisterlich bedeckt sie ihre Seelenmülltüte.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Frühlingserwachen mit nur halben Sachen

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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Erneut läßt man hierzulande die Sommerzeit auf die Menschen niederkrachen, die ham damit so jar nüscht zu lachen. Stattdessen will die neue Merkelregierung manches entfachen. Genug auf dieser Reimform geritten, jetzt wird pfleglich um manch Meldung gestritten.

Es klang doch bereits deutlich an, Merkel mit dritter GroKo im Überschwang, sie fühlt sich erneut aufgerufen, erhebt sich auf höhere Stufen, obwohl die Rezepte nichts Neues bedeuten, aber Hauptsache mal kräftig läuten. Das könnte man wortwörtlich nehmen in Betrachtung aufs schlechte Benehmen jenes Heimat-Horst. Dessen Ruf erschallt nicht etwa im dunklen Forst, viel eher meint er ohne Widerrede, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Wat für ne Fehde, welch Schand!

Man bedenke den eigentlich bösartigen Filz, den bestärkt jener bayrische Spaltpilz. Merkels Kabinett empfindet das nicht als nett, aber so tickt halt die Politik. Viel Show ohne weitgreifende Verbesserung mit dieser Band’, das dachte sich och jener Bachmann, als er rausgeschmissen aus England. Die Rechtsradikalen sind ehedem nicht ganz dicht, oh Herr, sie irren im Düsteren ohne Licht. Das sollte letztlich uns nicht erstaunen, selbst wenn durch Europa weht jenes braune Raunen.

Der Putin hat’s erwartungsgemäß in Russland erneut geschafft, der Westen schroff gen Osten gafft. Die Briten schüren fleißig auf internationalem Parkett, weil der Giftanschlag so gar nicht nett, Sanktionen sollen sich angeblich lohnen. Neuentflammter Kalter Krieg führt niemals zum Sieg, die Welt hält die Luft an, weil die Menschheit eigentlich friedlich kann. Man fragt sich nur wo und wann!

Gerade jener türkische Despot verletzt jedwedes kosmische Gebot. Dem scheint das alles schnurzpiepegal, ick glob, mein Bier wird janz schal. Da bleibt dir die Spucke weg, fragste dir janz keck, wat so nen „Türkischer Pascha“ sich dabei denkt. Nüscht, der ist nur janz verrenkt vor lauter Haß gegen seine auserwählten Feinde. Welch tröger Spaß, wer is’n nu der Geleimte? Unter anderem die Kurden in Afrin – wat fürn Wahnsinn!

Kommen wir nochmal zurück aufs Wettergeschehen. Dabei hülft ohnehin keen Flehen, die Klimalüge die einen hochhalten, das wüßten angeblich die Alten, obwohl soviele Indizien uns die Augen öffnen sollen. So manche deshalb grollen. Die Wirklichkeit wird uns sowieso ganz schnell einholen, ob auf leisen Sohlen oder knallhart, ob mit oder ohne Bart, Mensch muß mit dem Ergebnis leben, er bleibt dabei auf seinen eigenen Mißständen kleben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Ohne treibenden Neid

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In Liebe,
ihr Diebe,
der freien Gedanken,
der Photo-Folianten.

In Liebe,
denn was bliebe
von mir Unbekannten,
die nachtblau liebt den Erdtrabanten.

In Liebe
sage ich, ohne Neidtriebe,
Danke und schön, daß es gefällt.
Für Reklame habe ich nämlich kein Geld.

Eh ich es vergesse,
nur so aus Interesse.
Ob Name oder Idee ist richtig,
was von beiden ist wirklich wichtig?

Nafia

Kategorie: Gedichte

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