Wer hat Angst vorm blonden Dollen?

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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Oder bleiben solch abstruse Gedanken doch viel eher verschollen? Eines lassen Sie sich unbedingt gesagt sein: Es glänzt längst nicht alles nur so zum Schein, da fällt denen im Hintergrund noch so manch anderes ein. Und mit dieser Meinung sind wir bestimmt nicht allein. Aber was soll’s, da müssen wir jetzt durch: Die Geister, die wir riefen, nicht einfach so davonliefen, vielmehr sich hartnäckig etablieren, haben wohl nichts mehr zu verlieren.

Während die Welt bald ein Jahr lang mit diesem Psychopathen vorliebnimmt, und das weiß inzwischen fast jedes Kind, sind die Sorgen nicht einfach verschwunden. Doch das kennt Politik ohnehin unumwunden. Drum heckt sie sich allerlei Ablenkung aus, Hauptsache der einfache Bürger kriegt’s nicht raus. Immer schön nicken, ja, auch dich werden sie skrupellos verticken. Wenn es um Kohle geht, ist’s für die nie zu spät. Es soll uns nur nicht zu gutgehen, schließlich wollen jene Herrschaften stets an ihren Gewinnmargen drehen.

Ein wachsames Volk paßt denen so gar nicht in den Kram. Ihr treffsicherer Schwarm: Möglichst viel Haß, der entfacht bei ihnen jede Menge Spaß. Jenes Rezept im Grunde schon uralt, nur wissen das allerhöchstens vereinzelte Alt’. Immer schön die Menschen ablenken, manchmal mit scheinbaren Geschenken. Wer nichts mehr hat, der braucht nicht zu essen, wird nie wieder richtig satt, sei bald schon vergessen.

Zurück zu jenem blonden Dollen aus den USA, der heraustrat aus großer Schar, um sich als Präsident wichtigzunehmen. Kennt keinerlei Benehmen, wieso auch? Es gibt keinen vorgebenen Brauch in diesem Amt, Hauptsache die Administration nicht wirklich schlampt. Wenn alles dem Humpty-Trumpty am Ende entgleitet, haben’s andere für ihn schlichtweg vorbereitet. So ticken die Mächte schon seit eh und je, ach, is dat schee!

Man könnte meinen, man befände sich in nem schlechten Film, wo viele herzhaft weinen, obwohl ein cleverer Schelm längst weiß, wie trügerisch Politik dem Volk den Kopf verdreht. Ganz ohne scheiß: Wenn es das merkt, ist’s längst zu spät. Sie vielleicht sich fragen, was soll die Angst dabei uns sagen, die in der Überschrift unbeantwortet steht. Es gibt stets die Gelegenheit, Narzißten davonzujagen, man muß sich nur wagen all die Zeit, über den Tellerrand zu schauen, sich och mal trauen, Verfehltes auszusprechen. Nur schweigen, tut sich rächen, denn im ewigen Reigen bestimmter Mächte bleiben Duldsame stets deren willige Knechte.

Aber nun ist’s genug, ohnehin ein riesiger Betrug jene US-Wahl, der Geschmack wird schal, der Blick ganz trüb, drum schon mal üb, was auf dich zukommen wird, weil solch Doller niemals nichts verliert. Der tönt völlig ungeniert in der Öffentlichkeit, bei Twitter, beschimpft zwar jedes Blitzlichtgewitter, sich dennoch gern im Bade der Menge sonnt wie schon seit Jahrzehnten so gewohnt. Es zählt nicht die Idee, der Geist, sondern daß uns alle Konsum zuscheißt, unsere Welt dabei draufgeht, Mutter Erde sich gelassen weiterdreht und sich fragend sagt: Pech gehabt, wer’s zu weit aus dem Fenster wagt, obendrein dabei keinerlei Gewissen plagt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Bevor es eskaliert

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Selbstvergessen durch die Altstadt schlendern
manch greise Altgenossen,
keinesfalls in sich verschlossen,
wollen nochmal die Welt verändern,
als eine Gruppe junger Leut sie trafen.

„Macht Euch doch nicht zum Affen!“,
die Übermütigen ihnen vorwarfen.
„Einfach so weiterschlafen?“,
der Erwin erstaunt zum Besten gab.
Das brachte die Jugend erst recht auf Trab.

Was den Alten wohl einfallen würde,
da sei doch manch unlösbare Hürde,
die nicht simpel wegzudenken sei.
„Ach, du dickes Ei!“,
es dem Theo entfuhr.

Schon war der ganze Platz in Aufruhr.
Die jungen Leut suchten in Wirklichkeit
einfach nur simplen Streit.
Dazu waren die Altgenossen wiederum nicht bereit.
Welch verzwickte Zeit!

Gab es dabei noch ein Ausweg aus solcher Misere?
Daß sich das Ganze noch halbwegs friedlich kläre?
Der Fritz hatte die entscheidende Idee:
„Seht nur, das Pärchen da drüben, ist es net schee?“
Die Jungen schauten, die Alten sich von dannen trauten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Trumps Rassismus unterstreicht dessen Menschenverachtung

USA alles andere als vorbildhaft

Keineswegs hat der Ku-Klux-Klan die Regierungsgeschäfte der USA übernommen, aber dessen 45. Präsident, sehr bald schon ein Jahr im Amt, bezeichnete jüngst Haiti und Teile Afrikas als „Dreckslöcher“, ein klares Statement zum widerwärtigen Rassismus, was daher weltweit viele Anhänger als Anlaß werten werden, diesen selbst erst recht kaltschnäuziger auszuleben!

Wo bleiben hierbei wesentlich schärfere Protestnoten seitens seiner Amtskollegen vor allem aus Europa? Sie verstummen und verlaufen sich im Sande stillschweigender Agreements, allesamt in Abhängigkeit zur Supermacht, die weiterhin das Wirtschaftstreiben anführt. Die als Befreier der Nazischergen einst beliebten USA auf bestem Weg ihre Vorbildfunktion gänzlich in den Wind zu schießen, nur weil der „blonde Dolle“ weder seine Wortwahl unter Kontrolle hat, noch Einsicht walten läßt.

Der Feind im Osten kann ihm locker das Wasser reichen

Schließlich ließ doch Wladimir Putin jüngst verlauten, Kim Jong-un sei „ein kompetenter und reifer Politiker“. Aber sicher doch, die Welt freut sich über jede neue Atommacht, wird sie dadurch wesentlich sicherer, oder? Die Logik solcher Politiker muß sich einem nicht erschließen, die glauben doch tatsächlich, sie könnten gar einen Atomkrieg überleben. Dümmer geht’s nimmer! Da sind die am besten dran, die direkt in den Blitz schauen, in der Hitze verglühen, wenigstens verpulverisiert werden, statt all jene, die danach einen langsam, qualvollen Strahlentod hautnah miterleben dürfen.

Somit stehen sich gleich drei Größenwahnsinnige gegenüber, die einerseits am liebsten jeden selbst in die Pfanne hauen würden, sprich die Weltmacht übernehmen, andererseits werden jene drei besonders gern von der Neuen Rechten hofiert. Na, warum wohl? Richtig, weil die auch nur mit Wasser kochen, an die Macht wollen, nicht mehr und nicht weniger.

Nationalisten sind die Kriegsgaranten von morgen, damit auch in Europa wieder florierend die Fetzen fliegen. Basta! So herb und brutal schaut’s aus, wer’s immer noch nicht begriffen hat. In Österreich zeigte ja neulich bei einer Parade mit nazihafter Trommelandacht der neue Vize, wes Geistes Kind in ihm stecke, nur noch die Hakenkreuze fehlten zu seinem Glück, die vor dessen geistigem Auge garantiert mitmarschierten. Europa, sei wachsam!

Wieviel Gewalt muß die Welt bald hinnehmen?

Neulich stellte sich für uns die ganz ähnliche Frage, wieviel Gewalt die Bundesrepublik im Kontext zum Rechten Terror verträgt. Im Grunde schnell und deutlich beantwortet: gar keine. Denn wenn er mal losgelassen, kann ihn keiner mehr aufhalten, dann sind wir mitten im Bürgerkrieg im Herzen Europas. Westlich und östlich ausgerechnet zwei Hardliner, die man unbedingt als rassistisch-national bezeichnen muß. Daß dies nicht gutgehen kann, liegt auf der Hand.

Insgesamt folglich gleich zu Beginn des neuen Jahres 2018 so keine guten Prognosen für die Zukunft. Die Welt war noch nie in einem derart desolatem, unsicheren Zustand. Früher hielt, so paradox dies klingen mag, die Balance zwischen Nato und Warschauer Pakt den Kalten Krieg am Köcheln, obwohl genügend andere Kriegsschauplätze andere Völker erleiden mußten.

Mit dem Wegfall des Eisernen Vorhangs tummeln sich mehr, um die Weltherrschaft an sich ziehen zu wollen, nimmt eh niemand mehr diese USA mit Donald Trump an dessen Spitze mehr für voll. Und die Politik hierzulande? Strebt tatsächlich die Fortsetzung der GroKo an. Armes Deutschland.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Nichts hat Bestand

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Schreie täglich,
der Verstand leidet
erbärmlich.

Nichts hat Bestand!

Fenster verschmiert,
Kinderhand
Aufstand trainiert.

Immer ein Vorwand!

Kleidung adrett,
nach außen
immer nett.

Stetiger Zustand!

Tisch gedeckt,
kleine Seele
befleckt.

Kein Einwand!

Hol`s der Kuckuck!
Ein Käuzchenruf
erschallt!

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Frieden nur eine Illusion?

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Gar keine Zeit,
stets bereit
dem Land zu dienen.
Soldaten auf den Schienen.
Wer kennt nicht das Bild
vom übermächtigen Schild?

Gar keine Zeit,
entrückt vor Übelkeit
über soviel Zerstörungswut.
Sie predigen, alles wird gut.
Wir kennen die Wirkung vom Krieg,
dennoch erhoffen welche den Sieg?!

Gar keine Zeit
vor lauter Schnellebigkeit,
die uns die Welt versaut.
Daß Politik sich das noch traut?
Massen folgen ihren Führern,
wer aufmuckt, zählt zu den Verlierern.

Gar keine Zeit,
stets bereit
das schlimmste in Kauf zu nehmen.
Wohin mit all den Problemen?
Wer kennt nicht die Vorzeichen,
initiiert von den Überreichen?

Jede Zeit der Welt,
wenn Ihr endlich verbannt das schmutzige Geld!
Jenes Krebsgeschwür versaut unser Leben,
genau sein Ende sollten wir anstreben.
Wir hätten das Paradies auf Erden,
stoppen wir jenes sinnlos kriegerische Sterben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Facebook verfährt äußerst undifferenziert

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Querdenkende wurde in letzter Zeit des öfteren einfach gesperrt

Selbstverständlich kann man ganz einfach den Account löschen und das Kapitel Facebook hat sich erledigt. Nur ganz so simpel wollen wir von Querdenkende denjenigen nicht das Feld überlassen, die genau das beabsichtigen. Höchstwahrscheinlich sind wir ihnen in letzter Zeit zu kritisch, haben wohl genau die Themen auf den Punkt gebracht, die deren Schmerzgrenze überschritten haben, um uns nonchalant bei Facebook anzuschwärzen.

Und wie reagiert Facebook selbst? Es handelt per Computersystem, bis jetzt am Samstagabend werden sämtliche von uns verteilten Artikel als Spam gewertet und somit blockiert. Interessant. Ein Gedicht oder ein kritischer Artikel über den Rechten Terror betrachtet das System von Facebook kurzerhand als Spam, schon hat sich jedwede Diskussion erledigt. Man kann ja noch nachvollziehen, wenn Vulgärausdrücke, generelle Beleidigungen oder ähnliches wie gar Hetze stattfindet, daß dies dann berechtigterweise geahndet und gesperrt wird. Nichts davon trifft auf uns zu!

Einmal angeschwärzt immer angeschwärzt?

Da gibt sich die Socialmedia-Plattform aber keinerlei Mühe, um ihre eigene Vorgehensweise zu überarbeiten. Denn wer Querdenkende dauerhaft sperren will, braucht nur mal eben kurz Spam lostönen, schon reagiert das Facebook-Computer-System vorbildhaft ohne jedwede Überprüfung. Am Rande erwähnt, bis jetzt hat Facebook es nicht für nötig befunden, die einmal unberechtigterweise gefällte Entscheidung zurückzunehmen.

Man stelle sich nur mal kurz bildhaft vor, dieses Unternehmen würde sich beim Stern, Spiegel, Zeit oder anderen Medien so verhalten? Macht Facebook natürlich nicht, die gehören ja auch zu den zahlenden Kunden.

Algorithmen je nach Geldbeutel?

Einerseits macht Facebook große Werbung, es sei weiterhin kostenlos, andererseits bekommen genau dies jene Kunden zu spüren, die auch nichts einzahlen. Mit anderen Worten, wer nicht zahlt, wird entsprechend dürftiger im großen Netzwerk verteilt. Vielleicht geht jetzt dem ein oder anderen ein Lichtlein auf, wieso er vom Freund X schon länger nichts mehr zu lesen bekam. Wer also von sich aus nicht ständig mit anderen kommuniziert, hat eben das Nachsehen.

Zumal auch nicht ganz einfach, je größer die Freundesliste. Wie im Kleinen so auch im Großen. Insofern können ein paar unliebsame Zeitgenossen uns dermaßen simpel „abstrafen“, weil Facebook auf die Masche hereinfällt. Fraglich nur, wieso im umgekehrten Fall Facebook gern sämtliche Augen schließt und sich wegduckt bzw. Haßbotschaften bishin zur Verharmlosung von Gewaltaufrufen „stehen läßt“? Wir haben bereits etliche Male darum gebeten, solch Gedankengut bei Facebook nicht mehr öffentlich zu dulden. Fehlanzeige. Es lautete stets zur Begründung, unser Einwand verstieße nicht gegen die Gemeinschaftsstandards. Aha. Rassismus verstößt nicht, aber die Beiträge von Querdenkende werden in letzter Zeit sofort als solche degradiert?

Facebook somit zum Steigbügelhalter rechtsradikaler Gruppierungen?

Den Eindruck gewinnen wir nicht erst seit den letzten Vorfällen. Exakt in den Gruppen, die sich gegen Rassismus und Rechtsradikalismus verwehren, liest man schon seit längerer Zeit jene Handhabung bei Facebook, eben viel zu lasch oder gar nicht zu reagieren. Kein Wunder, daß sich die Neue Rechte besonders ausschweifend auf Facebook austobt, dort läßt man sie ja im Großen und Ganzen gewähren.

Nur muß sich dann Facebook natürlich die Frage stellen lassen, ob es denn selbst mit denen unter einer Decke steckt, oder? Sollte sich dies anders verhalten, wäre eine fundierte Antwort nicht nur hilfreich, sondern würde auch wieder ein Stück Glaubwürdigkeit zurückbringen. Darüberhinaus sollte sich Facebook schnellstmöglich eine andere Möglichkeit sogenannter Spam-Meldung überlegen. Ansonsten haben nämlich Gegner leichtes Spiel, uns einfach „auszuknipsen“. Ob das auch im Sinne der gesamten Facebookgemeinschaft ist, bleibt mal dahingestellt. Im übrigen verteilen wir unsere Artikel und Beiträge auch über andere Plattformen im Internet, wo wir ohnehin längst eine wesentlich höhere Reichweite als durch Facebook selbst erzielen.

Lotar Martin Kamm

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Betrügerische Grübler

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Betrüblich!
Wie üblich!

Wer will das verübeln?
Das ständige Grübeln!

Es ist wie fischen im Trüben,
ohne Zeit zu üben.

Man schnappt zu, furchtenthemmt,
als gilt es zu retten sein letztes Hemd!

Wer oder was flennt,
egal, wenn Wut brennt!

Maul auf, es drängt,
Fremdes uns überrennt!

Aufwühlen!
Sand in die Augen spülen!

Zwietracht vorspielen!
Keiner wird was abkriegen!

Verboten Nähe zu spüren!
Nur einer kann führen!

Klarheit ist verpönt!
Dem Zweifel man frönt!

Keiner wird verwöhnt!
Das wird als Erstes abgewöhnt!

Trübheit uns versöhnt!
Klare Sicht wird verhöhnt!

Zweifel säen!
Überall Feinde spähen!

So ist das üblich!
Das ist betrüblich!

Alle wissen dies längst!
Kennen dies Zeitgespenst!

Falls du das Eintrüben verpennst,
diese Welt du nicht mehr erkennst.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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