Mindestlohn: Erpressung und Nötigung seitens etlicher Arbeitgeber

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flickr.com/ urbanartcore.eu/ (CC BY-NC 2.0)

Was scheren Gesetze, sie sitzen ohnehin am längeren Hebel

„Wenn Sie nicht unterschreiben wollen, da draußen gibt es viele, die sofort zustimmen!“ Diesen Satz bei einer Vertragsunterzeichnung, wenn manch Betroffener hadert, sich kurz Luft macht, ob der miesen Entlohung, haben schon sehr viele sich anhören müssen, um zähneknirschend doch den unterbezahlten Minijob anzutreten.

Knapp die Hälfte der Minijobber in Deutschland soll 2015 nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn erhalten haben, wie der Spiegel anführt. Was scheren Gesetze, etliche Arbeitgeber sitzen ohnehin am längeren Hebel, das Ganze sollte man ruhig beim Namen nennen, es handelt sich letztendlich um Erpressung und Nötigung.

Deutschland – das El Dorado des Niedriglohnsektors

Und wen haben es die Bürger im Lande zu verdanken? Richtig, der zweitgrößten Partei, den Sozialdemokraten, die plötzlich wieder pünktlich zum Bundestagswahlkampf die Belange des kleinen Mannes entdeckt, ein Martin Schulz beruft sich auf seine Zeit als Würseler Bürgermeister. Das Fatale daran: Viele glauben ihm genauso wenig wie der Bundespolitik insgesamt, wählen zumindest ihre „sozialen Henker“ von morgen, die AfD, während dennoch rund ein Fünftel der Wähler im September dieser SPD ihr Kreuzchen vermachen.

Im El Dorado des Niedriglohnsektors, welches Gerhard Schröder „weltmännisch arrogant“ hierzulande empfahl, per Hartz-IV-Gesetze somit verordnete und durchsetzte, gibt es immer mehr Verlierer. Wer keinen Vollzeitjob hat, muß sich mit Minijobs, Leiharbeit oder arbeitslos durchschlagen, die Zahl der Aufstocker minderte trotz Mindestlohn sich nur sehr geringfügig, gleichzeitig können Arbeitgeber äußert kreativ sein, den Mindestlohn zu unterlaufen.

Wenn Politik marktschreierisch gegen Hartz-IV-Betroffene hetzt

Setzt sich jener hämische Unterton und eine offen sozialrassistische Diffamierung in sämtlichen Gesellschaftsschichten durch, nachdem zuvor etliche Medien, natürlich auch das Blatt mit den vier Großbuchstaben, ihr übriges getan haben, fühlen sich ganze Wirtschaftsbereiche aufgefordert, Kasse mit den Gestrandeten zu machen, sie skrupellos auszubeuten. Nicht nur daß der gesetzliche Mindestlohn ziemlich spät erfolgte, ohnehin viel zu niedrig festgelegt wurde, die Ausbeutung nimmt ihren Lauf, viel Lärm um fast gar nichts, betrachtet man das Gezeter der Gewerkschaften, die ohnehin freundschaftlich mit der SPD verbunden die Hartz-Gesetze mit billigten.

Aber was soll man von einer Politik halten, die die Belange der Bevölkerung schlichtweg ignoriert, weil sie am Tropfhahn einer nimmersatten Elite hängt? Die Gefahr wirkungsvoller Haßtiraden seitens rechtspopulistischer Rattenfänger wächst parallel, wenn in Diffamierungskampagnen sowohl die Systemmedien als auch die etablierte Politik an den Pranger gestellt wird, obwohl die Neue Rechte keinerlei patente Rezepte aus dem Hut zaubern vermag, außer mit markanten Phrasen Patriotismus, Nationalismus erneut zu fordern.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Soziales

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Liebling, lass das Licht an

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Blumig schmeckte der Tee,
leicht bitter,
sie trug noch das Negligé,
farbig wie Sommergewitter.

Sie liebte die Prüderie
in den Gesichtern,
wenn die Nachbarn sie
ansahen, schief, lüstern.

In der kalten Jahreszeit
trägt sie Babydolls, rosé
zartlila, extraweit,
setzt sich in Pose

im Wintergarten.
Und dies nicht nur
vormittags, du darfst raten,
da ist sie stur,

zu allen Tageszeiten.
Sie sah ihre große Liebe
an die Musikbox schreiten,
bereute nie, die Begierde

ihn zu streicheln, zu küssen.
Bis zu seinem Lebensende
war sie Muse, sein Ruhekissen,
sie beseelt durch seine Hände

Arbeit, in Plastiken, auf Bildern
nackt, ruhend, wild, zart,
mittels Kunst begann er zu schildern,
wie befreiend für ihn, ihre Art.

Sie haben sich heraus gekämpft
von falscher Moral und Wut,
unterschwellig gedämpft
durch Angst und Furcht.

„Noch ein Gläschen Tee!
Gewalt in den Familien,
wissen Sie, es tut weh,
wenn Freiheit wird gemieden.

Liebling, laß das Licht an,
die abwertende Scham malt
falsche Schatten an die Wand.
Das Gedichtband für jung und alt.

Das wollten Sie doch hören?
Die Alte hat nicht aufgegeben
die Freiheit, Liebe zu beschwören,
schreiben Sie, bis zum Ende vom Leben.“

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Umfrage zu den beiden Kanzlerkandidaten

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flickr.com/ Martin Schulz – Former EP President (2012 – 2017)/ (CC BY-NC-ND 2.0)

 

Der Wahlkampf zur 19. Bundestagswahl hat längst begonnen. Nachdem die C-Parteien sich für Angela Merkel entschieden, sie erneut ins Rennen als Bundeskanzlerkandidatin zu schicken, ließ die SPD jetzt endlich die Katze aus dem Sack: Martin Schulz soll es als Kanzlerkandidat richten, während Sigmar Gabriel sich als neuer Außenminister für den scheidenden Frank-Walter Steinmeier versucht, der wiederum im Februar sich zur Bundespräsidentenwahl stellt.

Insofern bemüht sich die SPD um viel Aufmerksamkeit, was sie angesichts der prognostizierten Sonntagsfrage vom 28. Januar mit 23% bei Emnid dringend benötigt, will sie auch nur ansatzweise der CDU/CSU Paroli bieten, die mit 37% nach wie vor fester im Sattel sitzt.

Grund genug, Sie einmal in folgender Umfrage zu bemühen, die bis nächsten Sonntag, dem 05. Februar, freigeschaltet sein wird. Es stehen wieder unterschiedliche Antworten zur Verfügung, Sie dürfen auch mehr als eine ankreuzen. Natürlich kann nur einmalig gestimmt werden.

Lotar Martin Kamm

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Humanismus offenbart seine fragwürdigen Facetten

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Kein Ende weltweiten Elends in Sicht

Ausbrechen aus seiner kleinen heilen Welt des unbedarften Konsumrauschs, hineinspringen in das Übel einer nimmersatten Gier nach Macht und Reichtum, zwei Aktionen, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Dabei spielt sich dieser Vorgang millionenfach ab, während mehrere Milliarden Menschen nicht mal in die Nähe gelangen, sich über solche Probleme Gedanken zu machen, weil tatsächlich der tägliche Überlebenskampf sie daran hindert.

Die Dekadenz einer gesättigten Wohlstandsgesellschaft übertüncht das globale Elend, eine schier endlose Welle von Nachrichten, Werbeslogans und lautem Getöse über die Errungenschaften erfolgreicher Geschäfte, einem Luxusleben in Saus und Braus, will ganz gezielt ablenken, bloß nicht kritisch hinter die Glamour-Fassenden zu blicken.

Wer es dennoch wagt, und es sind letztlich nicht viele, vermag schreckliche Erkenntnisse erringen, Bilder des Grauens brennen sich tief ins Unterbewußtsein, peinigen, erzwingen manchesmal schlaflose Nächte voller Albträume. Nicht jeder fühlt sich in der Lage, souverän, obendrein wohlüberlegt damit umzugehen. Einige rudern gezielt zurück, retten sich wieder in das Leben voller Ablenkung, um möglichst jene Eindrücke und ersten Zweifel zu verdrängen.

Die Betroffenen können sich aber nicht einfach davonstehlen, weil es keine Rückzugsmöglichkeiten gibt. Sie sind gezwungen, einem Dasein voller Entbehrungen sich zu stellen. Die bekannte Formulierung und nüchterne Feststellung, wir dürfen dankbar darüber sein, da in hiesiger noch geborgener Gesellschaft geboren, trifft unbedingt zu. Wer außerhalb solcher Geborgenheit lebt, hat einen denkbar schweren Weg vor sich, in etlichen Fällen ohne gesundheitlichen Schutz, das eigene Leben nonstop gefährdet.

Diese erzwungen erreichte Sonnenseite unseres Lebens, erschafft die Schattenseiten im kläglichen Rest der Welt, wo Menschen ausharren müssen, was da auf sie zukommen mag, denken wir an unzählige Umweltverbrechen, an Slums, an Ghettos der Hoffnungslosigkeit, wo das Gesetz des Stärkeren stets tobt, an zunehmend selbstverständliche Kriegsszenarien, an Naturkatastrophen, die immer die arme Bevölkerung am schlimmsten trifft, an Terrorbanden, die willkürlich im Reigen einer Gesetzlosigkeit morden. Selbst in sogenannten Sozialstaaten wird die Kluft zwischen Arm und Reich anschaulich gepflegt, Hauptsache der Wohlhabendere blickt voller Verachtung auf die Verlierer, die Gestrandeten, um seine eigene Existenz damit zu rechtfertigen, hart dafür gearbeitet zu haben.

Verlogenheit und Häme, diese beiden engverwandt geschwisterlichen Eigenschaften aus dem Hause der großen Familie weltumspannender Unterdrückung, darf sich weiterhin völlig ungeniert austoben, parallel verkommt die Menschheit, herrschen Ungerechtigkeit und Verelendung – das Gesetz des Überreichtums schafft sich eigene Wohlfühloasen.

„Das Drama aller Zeiten hat eigentlich nur ein einziges Thema gehabt: die Unfähigkeit der Menschen, miteinander zu leben.“ (Gerhard Bronner)

Und Milliarden unserer Spezies versuchen es auch heute noch. Geben wir dieser Unfähigkeit keinen Raum mehr, um das Drama endlich zu Ende zu führen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Stimmung der Angst

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Habt ihr die Stimmung
der Angst vergessen?
Als in den Wohnzimmern
bei Tisch die Furcht
hat mitgegessen?

Als Nachbarn sich
bespitzelten
und süffisant
lächelten,
wenn am Pranger
die an Händen
Gefesselten
bespuckt, getreten
ihre Blusen
zerrissen,
Haare herniederfegten?

Habt ihr die Stimmung
der Angst vergessen?
Als Seelen
gefesselt
das Entfesseln
der Häme, des Hohns
miterlebten?
Als Freiheit nur
für Entseelte galt,
die sich alles
nahmen mit Gewalt,
die herrschten, raubten,
mordeten,
damit sie waren
die Geschonten?

Habt ihr die Stimmung
der Angst vergessen?
Als selbst kleinste Seelen
Brutalität
miterlebten?
Als zerfetzte Körper,
verbrannte Leiber,
verhungerte Menschen,
Eindrücke des Lebens,
selbst die Kleinsten
„beschenkten“?
Als Erniedrigung
und Schläge
ein Zeichen
heroischer Stärke?

Ihr habt es nicht
vergessen!
Ihr habt die Angst, Furcht,
den Haß, die Wut
einfach mitgegessen!
Runtergeschluckt!
Nie ausgespuckt!
Über Jahrhunderte
genährt eure
Kinder
als Verbündete,
damit sie
als leidvoll
Gebündelte
die Schmerzen
weitertragen,
die ihr mußtet
ertragen!

Ihr habt es nicht
vergessen!
Ihr habt die Angst, Furcht,
den Haß, die Wut
einfach mitgegessen!
Dreht es euch nicht
den Magen um?
Leert eure Gedärme
nicht auf dem Rücken
der Kinder und
folgenden Generationen,
dort haben Angst, Furcht,
Haß und Wut
nichts verloren!
Habt ihr die Stimmung
der Angst vergessen?
Angst kann man
nicht durch Angst
bekämpfen!

Kann Hunger nicht
durch Hunger
stillen,
stärkt eure Seelen
und Mägen
mit dem Willen
zu einem
furchtlosen,
friedlichen
Leben,
dann sind Haß
und Wut
bald nur noch
Erinnerungen,
durch die Stimmung
der Zeit
verspeist.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Krieg oder Frieden? – Gorbatschows Sorgen berechtigt

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Aufkommender Nationalismus beflügelt besonders die Rüstungsindustrie

Während sich Rechtspopulisten hämisch die Hände reiben ob ihres erfolgreichen Weges, in Europa die Länder aufzumischen, weil eine EU-Kritik direkt in deren totale Ablehnung führen kann, fällt den beiden größten Atommächten nichts besseres ein, als ihr Bombenarsenal erneut aufzurüsten, die Weltlage erfordere dies angeblich.

Anstatt beherzt dem politischen Geschehen zu folgen, ziehen es immer mehr Menschen vor, resigniert stillzuhalten, fügen sich dem Ansturm haßerfüllter Proteste gegen die bisherige Politik, die zweifellos entscheidende Fehler zu verantworten hat, denken wir an den Sozialabbau, den Niedriglohn, die Umweltzerstörung, inszenierte Kriege und Schreckensherrschaften, von Diktaturen bis Terrorregimen. Alles bewußt gesteuert seitens nimmersatter Wirtschafts- und Finanzeliten, ihren eigenen Superreichtum immer unübersehbarer ausbauend.

Der Friedensnobelpreisträger, ehemalige Staatspräsident Russlands, Michail Gorbatschow, dem wir hauptsächlich das Ende des Kaltes Krieges mit zu verdanken haben, bemerkt zurecht, es sehe so aus, als würde sich die Welt auf einen Krieg vorbereiten. Mit diesem neuen Präsidenten der USA, der äußerst gezielt in seiner ganzen Unberechenbarkeit für Unruhe sorgt, denken wir an den längst entfachten Handelskrieg mit China, schaut es nicht gut aus.

Dennoch verbleibt eine Chance: Wenn die EU bzw. Europa sich auf Putin zubewegt, die Sanktionen aussetzt, Gespräche mit ihm sucht, das Feld nicht den USA allein überläßt. Die Reaktion der Militärs hüben wie drüben entlang russisch-europäischer Grenzen spricht eine deutliche Sprache, die keineswegs weiter eskalieren darf, will Europa nicht einen dritten Weltkrieg riskieren.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Kurznachrichten

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Rezension zum Buch „Sichtweise und Herausforderungen des Lebens“

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Gernot Schiener – die Stärke, sein nicht Aufgeben, sein Wille zu sein

16359034_1592305914120102_899181802_n„Sichtweise & Herausforderungen des Lebens“ – dem Titel nach verspricht der Inhalt des Buches eine wissenschaftliche Abhandlung über das Sein und die Unwegsamkeiten des Lebens, und es handele sich um ein sachlich „trockenes, analytisch aufgebautes Fachbuch“.

Dem ist nicht so, bei weitem nicht. „Ich bin zufrieden müde,……zwischen diesen Zeilen sind ca. 8 Stunden vergangen.“ Dies sind die ersten Worte, die Sie nach dem Aufschlagen des Buches lesen, und Sie werden weiterlesen, ohne Bedenken acht Stunden lang, ohne Pause.

Gernot Schiener beschreibt in ironischer, sarkastischer Form, aber auch mit sehr viel Empathie anderen Menschen gegenüber, dem Wissen über die Fehlbarkeit seiner Person und der Mitmenschen über den für ihn einschneidenden Unfall, der ihn seit seinem sechzehnten Lebensjahr nicht nur schlagartig aus der Pubertät, sondern obendrein aus der Unbeschwertheit des Lebens warf.

Die Stärke, sein nicht Aufgeben, sein Wille zu sein, der er ist, beweist er damit, daß kein Lektor Hand an seinen Ausführungen gelegt hat. Er scheut sich nicht, die von jedermann erwartete korrekte Ausdruckweise, Grammatik außer acht zu lassen, um dadurch den Eindruck, alles ist wieder wie vor dem Unfall, vorzugaukeln.

„Verstehen kann man meist, immer das Leben nur rückwärts – nur leben muß es jeder vorwärts.“ Und dieses Vorwärts, den Weg zurück oder hin in die Berufswelt, Familie ist mit einem (unverschuldeten) Handicap nicht einfach. Mehrfach schwerer. Dennoch zieht durch das Buch kein Jammern, kein Mitleiderhaschen, im Gegenteil, es ist durchflutet von „Anpacken und Lebensfreude“, keine Abrechnung, kein Hadern am Schicksal, kein was wäre, wenn.

Die Sprünge, die sich im Buch vollziehen, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft sind nicht nacheinander aufgeführt, sind mit Leichtigkeit nachvollziehbar und erinnern eher an „moderne Literatur“, der Aufhebung des Erzählstranges. Ob dies mit voller Absicht geschehen ist oder nicht, es ist auf alle Fälle ein Anreiz mehr, im Lesefluß zu bleiben.

Sie finden in dem Buch keine Registerseite mit Titelüberschriften, keine strukturierte Aufteilung. Stört Sie das? Es gibt keine Seitenzahlen, somit, jedenfalls, wenn Sie ihrem Gedächtnis nicht trauen, empfiehlt es sich, auf das Hilfsmittel eines Lesezeichens zurückzugreifen, vorausgesetzt, Sie sind nicht so fasziniert, das Buch in einem Ruck durchzulesen.

„Es ist der Bindestrich – der Bindestrich ist die Zeit zwischen Geburt und Tod.“

Auf diesem kleinen Bindestrich hat Gernot Schiener, trotz Widrigkeiten, Widerständen seinen Lebensmut, seinen bisweilen sarkastischen Humor nicht verloren, im Gegenteil, er gibt die Liebe und das Verständnis, die in ihm wohnen, anderen mit auf den Weg, damit auch sie die Möglichkeit bekommen, am Ende des Bindestrichs glücklich, unbeschwert und ohne Bedauern die Linie nachvollziehen können.

Das Buch „Sichtweise & Herausforderungen des Lebens“ ist beim Verlag „Books on Demand“ erschienen, ISBN 978-3-8370-7787-2, und online genauso wie in jedem Buchhandel erhältlich.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Rezensionen

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