Folgenlose Einsätze

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Vorbeigemogelt ohne jedwede Scheu,
ziehen sie gleich wieder von dannen,
feste Schritte kaum noch zu hören.
Sitzen des abends mit dunklem Gebräu,
manche geben sich lallend die Kannen,
scharfe Bräute wollen sie gar betören.

Kein Fest wird ausgelassen die Tage,
schließlich wollen sie vergessen,
was erlebt wurde weit weg von daheim.
In dumpfer Erinnerung an brenzliger Lage
tönt niemand von ihnen einfach vermessen,
fühlt im Grunde sich nunmehr jeder allein.

Ein Rauschen im Ohr, ewigliches Knallen,
Träume voller Horror aussichtslos verweilen,
nicht nur des nachts, plötzlich ohne Warnung.
Dann wollen Geschosse unendlich erschallen,
obwohl keine zu sehen, sie dich ereilen,
aufgedeckt selbst sorgfältigste Tarnung?

Die Spuren bleiben im Gehirn eingraviert,
wie miese Filme sie begleiten,
niemand vermag wirklich dies verstehen.
Nicht zu ändern, planvoll bewußt passiert,
ohne die Uniformierten darauf vorzubereiten,
bleiben haften, da hilft auch kein Flehen.

Lotar Martin Kamm

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Weltpolitik: Düstere Szenarien stehen bevor

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Der Schlüssel zu mehr Frieden heißt soziale Gerechtigkeit

Die Welt im Umbruch wie eh und je, möchte man vollmundig einwenden, denn alles unterliegt einer nicht wegzudenkenden Entwicklung, wobei niemand wirklich vorauszusagen vermag, mit welchen Ergebnissen. Eines aber geschieht mit Gewißheit: Veränderungen des Zusammenlebens, sobald bestimmte Konstellationen Menschen dazu zwingen.

Zum einen per kriegerischer Auseinandersetzungen, Vertreibungen per Terror oder generell gesellschaftlicher Frieden gefährdet wird mittels Zunahme von Gewaltexzessen. Die Verrohung im Umgang untereinander hat ohnehin zugenommen, was keinesfalls zufällig geschieht. Soziale Spannungen angesichts wachsender Armut spielen eine wesentliche Rolle, wenn gar Menschen chancenlos einer Arbeitswelt ausgesetzt sind, die nicht jedem einen Job bieten kann, zumal bei gleichzeitigem Niedriglohnsektor die Masse am Rande der Existenz verweilen muß.

Die Ausbeutung sucht ständig neue Spielwiesen ihrer Bereicherung, noch längst sind nicht alle Optionen erschöpft, genügend Bodenschätze lagern in Gebieten von Mutter Erde, an die noch niemand vordringen konnte, weil dortige Regierungen dies bisherig verhindern vermochten. Denken wir z.B. an die Russische Föderation. Andererseits gibt es stets Schliche und Wege, um am Ende erfolgreich seine Ziele zu erreichen, ganze Kontinente werden nonstop ausgebeutet, dortigst haben imperiale Kräfte längst gewütet, ob in Afrika oder in Amerika, in großen Teilen Asiens.

Die Abhängigkeit von der Wirtschaftspolitik, dem zentralen Herzstück des pulsierenden Lebens, ohne die keine Gesellschaft überleben würde, setzt gleichzeitig Maßstäbe und einen Druck voraus, dem sich alle beugen, die gesamte Politik selbst sich unterordnet. Politische Systeme spielen hierbei eher eine Nebenrolle, in Wirklichkeit diktiert die Wirtschaft den Kurs der Weltpolitik. Insofern Demokratien vielmehr einer großen Show gleichen, einem Theaterbetrieb ohne Regisseur, das Volk als Publikum, welches unkritisch dauerhaft applaudiert, während Politiker als Akteure auf der Bühne das vorgebene Textbuch abarbeiten.

Mit Donald Trump und Wladimir Putin ein neues Zeitfenster aufgestoßen wird, nachdem die Rüstungslobbyisten sowie inszenierte Finanzkrisen Obama lange acht Jahre gängelten? Europa in einen schon lange nicht mehr dagewesenen Rechtsruck schlittert, der den Nationalismus erneut betont? Der Rest der Welt sich einfach fügen muß, wobei der Nahe und Mittlere Osten längst kein Pulverfaß mehr ist, sondern kurz vor der endgültigen Explosion?

Der Schlüssel zu mehr Frieden heißt nicht nur soziale Gerechtigkeit, er liegt nicht im Verborgenen, beherzte Menschen müssen ihn nur anwenden, dürfen keine Raubrittermanier mehr zulassen, wo Ausbeutung und Unterdrückung zu Armut und Elend führt. Eine derartige Politik gehört verbannt, sie entspricht eben nicht dem Überlebenswillen der Menschheit.

Lotar Martin Kamm

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Verwaist oder weise – das ist hier die Frage

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Wertfrei sich eben nicht beeinflussen lassen

Das Wort „Waise“ ist nur im Zusammenhang mit einer Umschreibung sprachlich von dem Wort „Weise“ zu unterscheiden. „Augenscheinlich“ haben beide Wörter und ihre Begrifflichkeiten nichts miteinander zu tun, wohl aber „hörwahrscheinlich“ und ganz wahrscheinlich im übertragenen Sinn.

Die Weise, der Weise werden Menschen bezeichnet, die als Denker und Gelehrte gelten, sei es im Bereich des Wissens, aber auch der Ahnung, dem übersinnlichen Wissen. Das Adjektiv weise ist abgeleitet vom Verb wissen, mittelhochdeutsch wiʒʒen, gesehen haben, ursprünglich erblicken, sehen, die Bedeutungsentwicklung „gesehen haben“ bedingt „wissen“.

Die Waise, der Waise sind Personen, die einen oder beide Elternteile verloren haben. Mittelhochdeutsch weise, althochdeutsch weiso, sprachverwandt mit entwisen, verlassen von, leer von. Althochdeutsch wīsan, meiden, in der Bedeutung von trennen.

Es existieren etliche Erzählungen, Märchen, Tatsachenberichte über Waise, verwaiste Kinder und zwar durch alle Zeitepochen hindurch, wobei die Erzählinhalte, wie die Lehren, die man daraus schließen kann, mannigfaltig dargestellt wurden und werden. Oliver Twist (Charles Dickens), Der kleine Lord (Frances Hodgson Burnett), Romulus und Remus (ausgesetzte Zwillinge und Gründer Roms, hier gibt es verschiedene Versionen), Wolfsjunge Victor von Aveyron (aufgeschrieben von Jean Itard), Kaspar Hauser (in Nürnberg 1828 aufgefunden, gestorben 1833) sind nur ein winzig kleiner Abriß über diese unzähligen Geschichten, die teilweise realen Hintergrund haben. Mehr oder weniger allen Erzählungen gemein ist allerdings die Armut, in der diese Waisen lebten, bevor sich jemand ihrer annahm.

Arm, mittelhochdeutsch arm, wahrscheinlich ursprünglich verwaist und sprachverwandt mit Erbe. Das Erbe, mittelhochdeutsch erbe, ursprünglich, verwaister Besitz.

Das Erbe, die Hinterlassenschaft, der Nachlaß, die Tradition, die Überlieferung, das Vermächtnis ist für die Nachkommenschaft, Anverwandten das Vermögen, das nach dem Tod einer Person in deren Besitz übergeht. Formal gesehen, ist es aber erstmal ein verwaister Besitz, denn bevor der Wert nicht berechnet und aufgeteilt wurde, ist das Erbe besitzlos.

Armut zeichnet sich durch Besitzlosigkeit aus. Deshalb ist diese Sprachverwandtschaft nicht verwunderlich. Der Gedankengang zu entwisen, also verlassen von, leer von, der schließlich dem Wort „Waise“ die Bedeutung gab, ist somit eindeutig besser zu verstehen.

Und wie erklärt sich die Lautverwandtschaft von „Waise“ und „Weise“? Als weise Menschen bezeichnen wir Personen, die möglichst objektiv, das heißt frei von Vorurteilen, unbeeinflußt, unvoreingenommen, wertfrei, ihr Wissen, das Gesehene wiedergeben. Dies setzt die Fähigkeit voraus, daß die Weisen nicht nur von Einflüssen frei sind, sondern die geistige Freiheit innehaben, sich von der eigenen Befindlichkeit zu lösen.

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, daß viele Kunstschaffende, wenn sie „etwas gesehen haben“, eine Idee sich plötzlich einstellt, den Zustand davor oder währenddessen als leer, befreit, getrennt von, beschreiben. Sie sind in diesen Momenten der Eingebung unvoreingenommen, wertfrei. Dies kann man ohne weiteres mit „ohne Besitz“ oder „verwaistes Erbe“ bezeichnen.

Je ärmer, je besitzloser, desto mehr Wissen, Ahnung? Nein, natürlich nicht, aber je wertfreier, ohne Beeinflußung, je unvoreingenommener, desto weiser (verwaist, arm) kann man das „Gesehene“, das Wissen vermitteln und als Vermächtnis weiterreichen.

Doris Mock-Kamm

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Rechter Terror: Schlafende Hunde längst erwacht

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flickr.com/ NiceBastard/ (CC BY-NC-SA 2.0)

Weg von der Straße hin ins Parlament und auf Bühnen

Wenn ein Willy Wimmer vom größten Terroranschlag hierzulande beim Fernsehsender RT spricht, der uns im letzten Jahr kurz vor Weihnachten heimsuchte, dann zeigt sich ziemlich deutlich, in wie weit Rechter Terror verharmlost wird.

Schlafende Hunde sind längst erwacht, spätestens seit dem 26. September 1980, als Gundolf Köhler, Anhänger der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann, mit seinem Bombenattentat beim Oktoberfest 13 Menschen tötete, 211 verletzt wurden. Mit Pegida und ihren Ablegern fand der Rechtspopulismus zunächst neue Spielwiesen auf der Straße, es folgte parallel die Suche in die Parlamente wie per AfD. Nunmehr weg von der Straße hin in die Plenen und auf Bühnen, die Legida ihren Rückzug ankündigt.

Da formiert sich tummelnd allerlei rechtsextremes Geschmeiß

Wobei der Staat nach wie vor sich äußerst bedeckt hält, die verantwortliche Regierung sich hinter zu schützenden Quellen verschanzt, während woanders Menschenleben gefährdet sind, die man offensichtlich in Kauf nimmt. Die Liste rechter Gewalt ist wesentlich größer als eine heruntergerechnete, eher verharmloste Statistik dies aufzeigt.

Gerade im Fall des Oktoberfestattentats bleiben etliche handfeste Vermutungen, die sich ohnehin als sehr wahrscheinliche Tatsachen verdichten, dennoch im Dunkeln. Man kann durchaus von Mittätern im Hintergrund ausgehen, selbst wenn dies bis heute nicht nachgewiesen werden konnte. Im Mai 2015 reichten die Linke und die Grünen Klage vorm Bundesverfassungsgericht ein, die Bundesregierung sollte V-Leute des Verfassungsschutzes nicht weiterhin deckeln. Gegen den Chefermittler des Oktoberfest-Attentats wird nun selbst ermittelt.

Andrea Röpke warnt vor rechtem Alltagsterror ohne besondere Aufmerksamkeit

Sie wurde durch ihre fundierten Insider-Reportagen bekannt, die sie seit Beginn der 1990iger Jahre publiziert, wobei sie auch inzwischen tätlich angegriffen wurde, auf rechtsextremen Internetportalen ein Steckbrief kursiert.

Im jüngsten Interview des Deutschlandradios warnt die Journalistin und Diplom-Politologin vor rechtem Alltagsterror ohne besondere Aufmerksamkeit verglichen mit den islamistisch motivierten Anschlägen. Man könnte hinter den Pegida-Aufmärschen insofern schon eine gewisse Strategie vermuten mit dem neu gefundenen Feindbild des Islamismus. Rechtsextremisten dürfen auf diese Weise ihr nationalistisch haßerfülltes Gedankengut obendrein mit einer anwachsenden Zahl von Mitläufern in der Bevölkerung selbst ausleben, der Staat schaut weg, siehe auch NSU, während eine AfD gar frohlockt, da sogar Parlamentarier der C-Parteien mit ihr liebäugeln.

Die Spitze des Eisbergs sollte spätestens jetzt enttarnt worden sein, wollen wir uns nicht in einer rechtsextrem politisch orientierten Gesellschaft wiederfinden, in der eine große schweigende Masse erneut einfach wegschaut.

Lotar Martin Kamm

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Umfrage: Aussichten fürs neue Jahr 2017

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Morgen wird das neue Jahr 2017 bereits zehn Tage alt. Einiges geschah daher bereits weltweit, ob Terroranschläge, politische Entgleisungen bishin zum Wahnsinn des Alltags, aber natürlich auch viele sinnvoll gute Entscheidungen und Taten beherzter Menschen.

Kurzum, da wartet in der Zukunft noch einiges, welches niemand so recht zu wissen vermag. Obendrein liegen zwei wichtige Wahlen in Europa an, zum einen in Frankreich und zum anderen hierzulande die Bundestagswahl. Nach der dramatischen US-Wahl mit überraschendem Ausgang für all diejenigen, die eben nicht mit einem Donald Trump rechneten, wartet die Weltgemeinschaft mit Spannung auf dessen politisches Wirken.

Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob der 45. US-Präsident lieber per Twitter agiert, statt sich verstärkt von Angesicht zu Angesicht mit seinem Stab äußert oder gar seinen rüpelhaften Kurs, wie im Wahlkampf zu beobachten, einfach fortsetzt. Letztlich zählen seine Entscheidungen, bestimmen diese das Los der US-Bevölkerung aber auch, ob die Welt friedlicher werden könnte.

In der folgenden Umfrage, die bis zum Montagabend (16. Januar) hier freigeschaltet sein wird, stehen erneut mehrere Antworten zur Verfügung, Sie dürfen auch mehr als eine ankreuzen. Natürlich kann nur einmalig gestimmt werden.

Lotar Martin Kamm

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Überwachung längst fest verankert im Alltag

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Politik nahezu ohnmächtig sie gelten läßt

Erinnern Sie sich vielleicht, einige hatten bestimmt vermutet, es handle sich um einen gezielten Scherz, es könne nicht sein, daß irgendwelche Dienste nonchalant das Handy von der Bundeskanzlerin abhören. Doch die Realität offenbarte eben genau diesen wunden Punkt, wie bei einer „billigen Komödie“, die alles andere als lustig sich herausstellt.

Eine flächendeckende Überwachung längst fest verankert im Alltag, obendrein bewußt initiierter Terrorismus unsere Freiheit zerstört. Dramatische Aussichten, weil Huxleys schöne neue Welt somit wie eine beschlossene Sache wirkt, dessen futuristischer Roman sich jetzt wohl bewahrheitet.

Gänzlich gläsern ohne Glaskugel

Man fragt sich schon, wer eigentlich hinter den Aufträgen steckt, sich Wissen über alles und jeden anzueignen. Sind wir tatsächlich so naiv, uns einreden zu lassen, Regierungen wie die hegomoniale USA würden seit 9/11, dem Startschuß der rasch folgenden Erklärung zum „War on Terror“, alles daran setzen, brav und bieder dieses Ziel zu verwirklichen? Dahinter verbirgt sich in Wirklichkeit die perfide Möglichkeit, jeden Menschen weltweit zu überwachen, rücksichtslos, ohne auch nur einen um Erlaubnis bitten zu müssen.

Ergänzend die vierte Gewalt obendrein für entsprechende Unterhaltung sorgt, ein Spektakulum ganz im Sinne medienvernarrter Konsumenten, die zwischen Fußball-WM und Big Brother vollends vernebelt den Lauf der Welt außer acht lassen, Hauptsache sie werden bedient. Das gilt erst recht für die PC-Benutzer, die ahnungslos seitens der NSA sogar offline ausspioniert werden können, wenn eine entsprechende Software heimtückisch bei ihnen installiert sein sollte.

Allseitige Überwachung gestaltet sich auf verschiedenen Ebenen, so wissen wir doch aus leidvoller Kriegserfahrung des Zweiten Weltkriegs ob bestimmter Decheffriertechniken, wie schwierig des Feindes Botschaften schnellstmöglich benötigt wurden. Gibt es realistisch Chancen, der NSA-Schnüffelei zu entgehen? Wer an den Weihnachtsmann glaubt, darf sich das einreden, die technische Entwicklung wird problemlos immer uns einen Schritt voraus sein, um im Dienst bestimmter Mächte erfolgreich zu funktionieren. Das gilt natürlich ebenso für die „Gegenseite“, denken wir an jüngste russische Bemühungen per Hacker-Angriffe.

Gesellschaftlich friedliches Miteinander eine Illusion?

Insofern muß sich jede Gesellschaft selbst hinterfragen, warum ein Klima des Mißtrauens vorherrscht bzw. sich stetig ausbreitet. Wer nur willenlos reagiert, anstatt erkennbare Zusammenhänge vertiefter zu ergründen, keine entsprechende Gegenmaßnahmen entwickelt, darf sich nicht wundern, wenn staatliche Spionage mit ihren zielsicheren Instrumenten unsere freiheitlich erkämpften Bürgerrechte stückweise aushebelt, der gläserne Mensch keinem futuristischen Horrorszenarium entspricht, sondern vielmehr sich schlicht fügt.

Ein gesellschaftlich friedliches Miteinander eine Illusion, der wir hinterherhinken im Kampf zwischen den Polaritäten? Das dürfen wir nicht zulassen! Keineswegs handelt es sich hierbei um die einfache Formel „das Gute gegen das Böse“, wo am Ende das Gute obsiegt oder eventuell eine vernichtende Apokalypse alles Leben auf Erden zerstört.

„Alles, was sich ein Mensch vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen.“ (Jules Verne)

Im Umkehrschluß bedeutet dies, daß noch manch grauenvolle Science-Fiction-Szenarien uns begegnen können. Verhindern wir sie, bevor es zu spät ist.

Lotar Martin Kamm

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Verlorener Weg

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Der Weg, der Weg ist verloren.
Die Weichen falsch gestellt.
Die Vögel alle weggeflogen.
Sie kennen die andere Welt.

Die letzte Feder gefunden.
Die Farben glitzern grell.
Die Menschen munkeln.
Sie fürchten sich schnell.

Das Haus ist ohne Licht.
Die Türen sind weit offen.
Die Gedanken sind es nicht.
Sie könnten noch hoffen.

Die Fenster zuknallen.
Der Sturm findet Raum.
Der Baum ist umgefallen.
Sie sitzen, atmen kaum.

Der Orkan singt ein Lied.
Die Musik schreit die Angst klein.
Die Tränen sind versiegt.
Sie fühlen der Stärke Pein.

Die Kraft hat sich gemessen.
Die Wucht sich ausgetobt.
Der Mensch hat viel vergessen.
Sie brauchen wohl die Not.

Das Herz hat viele Eindrücke,
deshalb ist die Klarheit innen,
der erste Schritt zum Glücke,
dann kann kein Weg entrinnen.

Nafia

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