Es geschah vor 40 Jahren (15. bis 21. November 1976)

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flickr.com/ badgreeb RECORDS – art –photos/ (CC BY-SA 2.0)

Wußten Sie was in diesem Zeitraum?

makadomo TV begrüßt Sie recht herzlich zu einer weiteren Sendung „Es geschah vor 40 Jahren“ – ein Nachrichtenrückblick ohne anspruchsvolle Informationserklärung, vielmehr der Unterhaltung dienend, manchesmal mit zwinkernden Augen zu betrachten.

Für all jene, die Interesse haben, was da im Hintergrund geschieht, bis solch eine Sendung aufgenommen, ein paar Infos zur Technik und Ausstattung:

Die Kulisse stammt noch aus meinen beruflichen Zeiten im Schloßtheater Neuwied, bestehend eine Aneinanderreihung aus zwei Wänden, zwei Portalwänden und einem Sturz mit dahinter gespanntem Stoff, per Klettverschluß befestigt.

Ausgeleuchtet mit zwei alten Scheinwerfern, zum einen einem „Mettmann – 1.000 Watt“, zum anderen einem „Strand Lighting – 650 Watt“, aufgenommen mit einer Samsung Video-Kamera.

Ständig wechselnde Bilder (Skulpturen) von uns an linker, großer Wand.

Nehmen Sie das Leben wie es ist: ernsthaft, ohne Humor keineswegs auszuhalten, vielmehr von etlichen Geschehnissen. Damit manche nicht in Vergessenheit geraten, hier die Meldungen…

Doris Mock-Kamm und Lotar Martin Kamm

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USA: Neu erwachte Rechtspopulisten rechtfertigen Drohgebärden

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Vom Cowboy zum rüpelhaften Hegemon – Antiamerikanismus notwendiger denn je

Da stellen sich doch so manche „Pappnasen“ vor eine Kamera, um uns mitzuteilen, die Demokratie sei am Ende angelangt, der Neoliberalismus fordere seinen Tribut, in dem das einfache Volk mit der Wahl Trumps endlich reagiert habe entgegen des Establishments, welches sich im sicheren Hafen wähnte. Tatsächlich, so simpel wischt man soeben eine mühevolle, jahrzehntelang kritische Haltung gegenüber dieses Hegemons weg, um auf solche Weise die neu erwachten Rechtspopulisten als Drohgebärde zu rechtfertigen?

Die würden uns blühen, wenn wir weiterhin eine selbstgefällige Politik wählen, als sei nichts geschehen? Erneut funktionierte das Strickmuster des Guten oder des Bösen, in dem man in den USA gleich zwei Kandidaten nach oben puschte, die dramatischer kaum sein konnten. Jetzt obsiegte der Rassismus, den man gar als Chance verkauft, weil unter Killary die Welt im Atombombenstaub ohnehin zerfallen wäre. In den USA der Weg gezeichnet vom Coyboy zum rüpelhaften Hegemon. Antiamerikanismus notwendiger denn je, oder?

Obamas Regentschaft hinterläßt Steilvorlagen für Trump

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zum Guten für den kleinen Mann, ein Trump legt sich doch nicht mit einer Klientel wie er selbst an, Lobbyisten haben im Reigen eines sich verselbständigenden Globalismus auch weiterhin freie Hand. Wer hierbei an ein Stop von Zauberhand glaubt, scheint zu vorschnell und leichtgläubig phantastischen Versprechen zu erliegen, bewährte Ausbeutung setzt sich mit Sicherheit fort.

Dazu hat nicht nur Obamas Regentschaft gesorgt, hinterläßt Steilvorlagen für Trump. Es handelt sich um die strategische Fortsetzung einer Weltenherrschaft, ob es die Rechtspopulisten verschweigen oder beschönigen. Die ursprüngliche Haltung linker Kräfte mit aufkommenden Antiamerikanismus, den sich gerade in den letzten Jahren Rechtspopulisten zu eigen machten, mag in den Augen letzterer ein jähes Ende durch Trump gefunden haben. In Wirklichlichkeit hat dieser sich den Vorgaben des Wirtschafts- und Finanzdiktats zu beugen, zu hoch liegt die Meßlatte jener Klientel, die stets die Fäden in den Händen hält.

Drohgebärden nutzen rein gar nichts – wann beginnt das eigentliche Aufwachen?

Autoritäten entlarven sich fortlaufend, vor allem bei wirklich kritischen Zeitgeistern. Nicht etwa bei sogenannten Steigbügelhaltern in manch politischen Parteien, selbst bei angeblichen Systemkritkern und Aussteigern in den Medien, die am Ende doch in den Reigen einer Notwendigkeit für Trump verfallen, den sie nunmehr als Hoffnungsträger im Sinne einer Protestkultur hochstilisieren, er möge es den alt-eingefahrenen Seilschaften zwischen Politik und Wirtschaft zeigen. Alles Mittel zum Zweck. Manche glauben ernsthaft, dadurch ließe sich ein wachsender Rechtspopulismus aufhalten.

Solche Drohgebärden nutzen rein gar nichts, wenn die Mehrheit der Bevölkerung mal wieder hereinfällt, werden sie am Ende gewählt, der politische Flächenbrand findet bereits etliche Opfer, ob in Österreich, Polen, Frankreich, England oder gar hierzulande. Wann beginnt das eigentliche Aufwachen? Nachdem erneut ein aufkeimender Rechtspopulismus wie schon früher verharmlost wird, die Linken innerhalb eigener Ideen total zerstritten alles negieren, was nicht in ihre verschiedenen Weltbilder paßt, eine Mitte völlig entnervt und alleingelassen kurz vorm eigenen Zerfall sich der Einheit der Nationalisten anschließt?

Genau dann obsiegt die Herrschaft und das Diktat jener braunen Brut, die schon wieder schalten und walten darf. Rassismus erhält eine Selbstverständlichkeit, so daß Menschenrechte nur auf dem Papier festgehalten die theoretische Vorgabe darstellen. In der Praxis bewährt sich nicht nur „divide et impera“, es findet wohlgefälligen Anklang trotz Kant’scher Aufklärung, einer Möglichkeit freier Gesellschaften, die somit als „geduldetes Experiment“ daher gescheitert gelten mögen.

Lotar Martin Kamm

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Blondine irritiert

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Er stand gerade zwischen dem Haustürrahmen
auf dem Weg zu den Tonnen bei den Garagen,
als eine junge Frau, eine Blonde auf dem Fahrrad,
zu ihm hinschaute und ihn laut anrief: „Guten Tag!“

Schon war sie hinter der Gartenhecke verschwunden,
vernahm er einen lauten Knall für mehrere Sekunden.
Die Müllsäcke ihm einfach aus den Händen fielen,
da bemerkte er erst, wie Schockwellen durch ihn liefen.

Sich dessen nicht bewußt, da rannten schon seine Beine
bereits zur Straße hin, um den Zaun, in wieselflinker Eile,
um der jungen blonden Frau nach dem Sturz zu helfen,
denn der Krach konnte keine andere Antwort aufwerfen.

Da hörte er schon laute hohe, tiefe japsende Stimmen,
sein Herz pochte, der Körper erzitterte wie von Sinnen.
Fahrrad auf dem Boden, die Blonde vornübergebeugt,
Hände stützend auf den Knien, der bellende Hund beäugt

den Nachbar, der gekrümmt sich seinen Bauch festhält
und ein fellendes Etwas zwischen seinen Händen wälzt,
eine Szene, die so gar nicht die panische Besorgnis,
die ihn hat hierher getrieben, zeigt, sie ist eher Zeugnis

von außer Rand und Band, vom Zwerchfell strapazierenden
Lachen durchdrungen. Kein Grund zur Sorge und weiteren
Gedanken zu Hilfestellungen. Sein Nachbar irritiert, er stand,
als er das laute „Guten Tag!“ vernahm, die Leine an der Hand,

am gußeisernen Gartentor auf dem Weg zum Gassi gehen,
vor Schreck ließ er das Tor los, der Hund blieb nicht stehen,
er war schon außerhalb, zog sein Herrchen gegen das Tor,
wodurch dieser seine Perücke und sein Gleichgewicht verlor.

Beide gleichzeitig, kein Anstand konnte sie vor Lachen schützen,
die Blonde deshalb lieber vom Fahrrad stieg, um nicht umzustürzen.
Nun standen die Drei, nachdem die Situation geklärt auf weiter Flur,
lachten sich krumm, dem Hund befremdlich der ganze Aufruhr.

Nafia

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Querdenkende seit einem Jahr online

Regenbogen

Mitteilungsbedürfnisse auf ständiger Suche

Womit wir bereits mitten beim Thema wären. Denn Themen gehen wohl nie aus in einer Welt voller Gegensätze, Gewalt, friedlichen Momenten und schier ungebremster Kreativität, die ständig sich ausbreiten möchte, wenn denn nicht genügend Widerstände sie aufhielten.

Genau deshalb riefen wir Querdenkende vor einem Jahr ins Leben, um daran anzuknüpfen, so viele Menschen wie nur irgend möglich teilhaben zu lassen. Dabei entstanden zwangsläufig die bisherigen 36 Kategorien, eine Bandbreite von Aspekten des täglichen Lebens. Doris an meiner Seite von der ersten Stunde an dabei, inzwischen mit 190 Kolumnen und 107 Gedichten. Mit weiteren Zahlen wollen wir nicht langweilen, viel wesentlicher sind doch die Denkanstöße, die trotz sämtlicher Tragik eine Chance geben wollen, Veränderung herbeiführen zu können. Es liegt im Wesentlichen an jedem Einzelnen selbst, dazu mit beizutragen.

In diesem einen Jahr wuchs ein tolles Team zusammen, welches sich durchaus gut ergänzt, gleichzeitig seine Unterschiedlichkeit unter Beweis stellt. Genau das zeichnet es auch aus. Natürlich würden wir uns über Zuwachs freuen, wie unter „Traut Euch nur“ nachzulesen ist. Der Bereich „Aphorismen“, die allesamt von Doris stammen, kann sich sehen lassen. Die erste Serie bei Querdenkende TV neigt sich bald ihrem Ende. Lassen Sie sich überraschen, was da noch geschieht. Wir bedanken uns bei Euch allen für die rege Teilnahme,

im Namen des gesamtes Teams

Lotar Martin Kamm

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Ärztliche Versorgung scheitert vermehrt an zu hohen Kosten

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Politik berücksichtigt die ärmere Bevölkerung zu wenig

Den neuen Tag entspannt genießen, einfach mal sich zurücklehnen, ohne jedwede Einschränkung. Dabei profitieren wir von unserem höchsten Gut, der Gesundheit, und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Die einen per klingelnde Münzen, wohl eher per Bündel von Geldscheinen, elektronisch auf Konten verwaltet, die anderen können sich gerade noch Arztbesuche und Medikamente leisten, mit zunehmenden Abstrichen, während etliche einfach Arztpraxen aus Geldnot gezwungenermaßen meiden. Willkommen in der Drei-Klassen-Medizin, die längst traurige Realität geworden.

Eine wachsende Altersgesellschaft steht im Widerspruch zur ärztlichen Versorgung, sollte sich das ach so rühmliche Gesundheitswesen hierzulande viel besser wegducken angesichts zunehmender Mängel auf vielen Ebenen, die besonders Ärmere knallhart am eigenen Leib zu spüren bekommen. Die Politik berücksichtigt die ärmere Bevölkerung zu wenig.

Mit jeder Gesundheitsreform verringteren sich die Leistungen

Betrachten wir uns die Mißstände. Wie kann es sein, daß früher ein Alleinverdiener einer Familie die gesamten Versicherungskosten zur Gesundheit abdeckte, dabei die Leistungen der Krankenkassen vielfach erträglicher waren für Patienten? Ganz einfach, es hängt alles damit zusammen, daß die Gelder von unten nach oben fließen mögen.

Bei jeder Gesundheitsreform verringerten sich die Leistungen zum Nachteil der Patienten, gleichzeitig profitierten davon sowohl die Krankenkassen als auch die Ärzte selbst. Der kranke Mensch im Fokus einer gut verdienenden Klientel, die gewissenlos fleißig abschöpft? Besonders rücksichtslos verhielt es sich mit dem im Sommer 2003 im Zuge der Agenda 2010 ins Leben gerufenen „Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung“ (GMG), die Praxisgebühr wurde eingeführt, Entbindungs- und Sterbegeld gestrichen. Es folgten nach jeder neuen „Reform“ weitere Einschränkungen der Versicherten. Gleichzeitig verdoppelten sich trotzdem die Gesundheitsausgaben allein in den rund zwanzig Jahren von 1992 bis 2012. Wer hielt da wohl die Hand auf?

Abbau einer ursprünglich sozialgerecht verteilten Gesundheitssicherung

Letztlich offenbart purer Zynismus die Dekadenz realitätsferner Politik, daran ändert auch ein Gesundheitsminister Hermann Gröhe nichts. Er hat sich an den Kurs seines Ministeriums, der Bundespolitik zu halten, welcher lautet: Sparen zugunsten einiger weniger Lobbyisten, die den Hals nicht voll genug kriegen können.

Eine wirkliche Reform würde nämlich dafür Sorge tragen, daß ein flächendeckender, genereller Ärztemangel, somit nicht nur Fachärzte betreffend, nicht mehr vorherrschen würde, ein Gesundheitssytem seinem Namen gerecht wird, dem Schwächsten keine unnötig hohen Kosten aufbürdet, die jene davon abhalten, sich überhaupt noch in ärztliche Behandlung zu begeben.

Irgendwie erinnert diese Entwicklung an den bisherigen US-amerikanischen Weg. Während drüben ein Barack Obama wenigstens sich bemühte, seine Gesundheitsreform zu verwirklichen, die zumindest etwas Linderung für die Betroffenen bedeuten würde, findet hierzulande der Abbau einer ursprünglich sozialgerecht verteilten Gesundheitssicherung statt.

Der zoologische Garten im Gesundheitswesen besteht aus Versuchskaninchen, Opferlämmern, grauen Panthern, schwarzen Schafen, weißen Haien, Dinosauriern, Pechvögeln, Papiertigern, Wölfen im Schafspelz, Schafen im Wolfspelz… (und das Resultat ist entsprechend). (Dr. rer. pol. Gerhard Kocher)

Lotar Martin Kamm

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Die Mär vom Frieden

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Hoch die Tassen,
laßt uns ein Faß aufmachen,
die Bomben haben uns nicht getroffen,
auch sind wir nicht im Meer ersoffen.

Wir haben überlebt,
weil uns das alles nichts angeht.
Warum uns um andere kümmern,
schließlich geht es uns schlimmer.

Sie fressen uns hier die Nahrung weg,
die wir gespendet für einen guten Zweck.
Weil uns sonst die Obdachlosen
noch aus den Wohnungen holen.

Miete, Strom, Wasser, alles wird teurer,
Urlaub auf den Bahamas, wegen der Steuer,
wir haben genug Probleme,
wär doch gelacht, das bequeme

Leben zu investieren,
nur damit andere nicht mehr frieren.
Wenn sie sich nicht anstrengen,
warum soll ich darüber flennen.

Keiner muß unter der Brücke schlafen,
selbst schuld, wenn sie im Leben versagen.
Es gibt halt auch Pflichten, Regeln,
wer sich nicht dran hält, für den gibt’s kein Segen.

Die Kriege, die die anderen führen,
sind Mittel zum Zweck, das Herz zu rühren,
damit wir noch mehr zahlen müssen,
es reicht doch schon das Geld fürs Aufrüsten.

Der Mensch war schon immer so drauf,
für Leid, Raub macht er die Taschen auf,
seid froh, in der richtigen Nation hineingeboren,
wir kommen deshalb davon, ungeschoren.

Wir sind für nichts verantwortlich,
Politik, Wirtschaft kümmern sich,
sie haben sich wählen lassen,
damit sie mit fremden Geld können prassen.

Gegönnt sei das ihnen, dafür sind sie da,
sie machen wahr, was schon stets wahr war.
Im Ernstfall opfern sie sich für uns,
außer sie fliehen, wenn es richtig rumst.

Hoch die Tassen,
laßt uns Fässer aufmachen.
Die Mär vom Frieden,
die wird auch in Zukunft nicht geschrieben.

Nafia

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Trumps Wahlsieg beflügelt schlummernde Kräfte

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Rassismus sucht und findet Wege der Entfaltung

Der Ton macht die Musik, erst recht die Sprache in der Politik selbst, in der Gesellschaft, wobei Gewaltszenarien sich ungebremst ausbreiten dürfen hüben wie drüben des Atlantiks, ob Asylantenheime brennen oder Schwarze von Polizisten niedergeschossen, das i-Tüpfelchen stellt Trumps Wahlsieg dar, welcher schlummernde Kräfte beflügelt, die somit zügellos sich austoben. Rassismus sucht und findet Wege der Entfaltung.

Nichts besseres als ein simples Feindbild zu erschaffen: Eine Killary muß mit allen Mitteln bekämpft werden, die doch den bösen Russen im Syrienkrieg angreifen wollte, um dann per Atomkrieg Europa und die Welt zu gefährden. Bei Trump geschehen solche Szenarien mitnichten, diesen feiern seine Anhänger nunmehr als Retter und Friedensengel: ein Mann gegen das Establishment mit Sinn für den Mittelstand, der für blühende Landschaften in den USA sorgen will, das läßt hoffen. Irgendwie zu simpel inszeniert, oder?

Die Freiheit des Einzelnen gefährdet

Während ein KenFM noch per Videobotschaft hämisch grinsend die Systemmedien vorführt, schon immer gewußt hat, Trump würde ins Weiße Haus ziehen, scharren die Rechtspopulisten mit den Hufen, können die bevorstehende Bundestagswahl kaum mehr abwarten, wittern ihre Chance, endlich das Zepter in die Hände zu nehmen, angesichts derartigen Weichenstellungen in den USA.

Das Ende einer liberalen Gesellschaft in Sicht, in der die Freiheit des Einzelnen noch berücksichtigt wurde, egal welche geschlechtliche Ausrichtung in der Liebe zueinander fand. Unter der Knute dieser Rassisten hat sich jeder unterzuordnen, wer sich weigert, hat später das Nachsehen. Sie erschaffen sich ein Muster der Repressalien, unter denen Gehorsam eingefordert wird, ein Klima der Angst währt, so wie dies stets in despotischen Systemen stattfindet. Verdrehen der Realität, augenblickliche Parlamentarier werden zu Verrätern und selbst mal eben so zu Faschisten erklärt, eine sogenannte Lügenpresse diffamiert, während Rechtspopulisten ungestraft ihren Siegeszug vorantreiben. Die Geschichte wiederholt sich, und immer mehr Menschen gehen diesen Rattenfängern auf den Leim.

Fortsetzung lang angelegter Ausbeutung

Immer schön Sand in die Augen und ins Getriebe möglich aufkommender Zweifel werfen, Hauptsache der Bürger bemerkt nicht den eigentlichen Selbstzweck: Machterhaltung um jeden Preis, eine Fortsetzung lang angelegter Ausbeutung, die Systeme wechseln, das Prinzip bleibt konstant erhalten. Eine kleine Elite setzt sich ab, die große Masse hat zu funktionieren. Wer sich weigert, wird aussortiert oder gar eliminiert, das hat stets auf solch banale Weise bisherig funktioniert.

Es mag manch Schlauberger sich hinter Phrasen, Parolen oder Verschwörungsgedanken verschanzen, am Ende brechen jedoch sämtliche Lanzen, um der Sache dienlichst ergeben nützlich zu sein. Es zählt jeder Schein, wer hinterfragt, steht isoliert, allein und hat mit den Konsequenzen zu leben. Insofern lautet jetzt mit Trump und Konsorten ein erneutes Bestreben, die Welt nach deren Gutdünken zu ordnen.

Lotar Martin Kamm

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