Die Mär vom Frieden

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Hoch die Tassen,
laßt uns ein Faß aufmachen,
die Bomben haben uns nicht getroffen,
auch sind wir nicht im Meer ersoffen.

Wir haben überlebt,
weil uns das alles nichts angeht.
Warum uns um andere kümmern,
schließlich geht es uns schlimmer.

Sie fressen uns hier die Nahrung weg,
die wir gespendet für einen guten Zweck.
Weil uns sonst die Obdachlosen
noch aus den Wohnungen holen.

Miete, Strom, Wasser, alles wird teurer,
Urlaub auf den Bahamas, wegen der Steuer,
wir haben genug Probleme,
wär doch gelacht, das bequeme

Leben zu investieren,
nur damit andere nicht mehr frieren.
Wenn sie sich nicht anstrengen,
warum soll ich darüber flennen.

Keiner muß unter der Brücke schlafen,
selbst schuld, wenn sie im Leben versagen.
Es gibt halt auch Pflichten, Regeln,
wer sich nicht dran hält, für den gibt’s kein Segen.

Die Kriege, die die anderen führen,
sind Mittel zum Zweck, das Herz zu rühren,
damit wir noch mehr zahlen müssen,
es reicht doch schon das Geld fürs Aufrüsten.

Der Mensch war schon immer so drauf,
für Leid, Raub macht er die Taschen auf,
seid froh, in der richtigen Nation hineingeboren,
wir kommen deshalb davon, ungeschoren.

Wir sind für nichts verantwortlich,
Politik, Wirtschaft kümmern sich,
sie haben sich wählen lassen,
damit sie mit fremden Geld können prassen.

Gegönnt sei das ihnen, dafür sind sie da,
sie machen wahr, was schon stets wahr war.
Im Ernstfall opfern sie sich für uns,
außer sie fliehen, wenn es richtig rumst.

Hoch die Tassen,
laßt uns Fässer aufmachen.
Die Mär vom Frieden,
die wird auch in Zukunft nicht geschrieben.

Nafia

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Trumps Wahlsieg beflügelt schlummernde Kräfte

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Rassismus sucht und findet Wege der Entfaltung

Der Ton macht die Musik, erst recht die Sprache in der Politik selbst, in der Gesellschaft, wobei Gewaltszenarien sich ungebremst ausbreiten dürfen hüben wie drüben des Atlantiks, ob Asylantenheime brennen oder Schwarze von Polizisten niedergeschossen, das i-Tüpfelchen stellt Trumps Wahlsieg dar, welcher schlummernde Kräfte beflügelt, die somit zügellos sich austoben. Rassismus sucht und findet Wege der Entfaltung.

Nichts besseres als ein simples Feindbild zu erschaffen: Eine Killary muß mit allen Mitteln bekämpft werden, die doch den bösen Russen im Syrienkrieg angreifen wollte, um dann per Atomkrieg Europa und die Welt zu gefährden. Bei Trump geschehen solche Szenarien mitnichten, diesen feiern seine Anhänger nunmehr als Retter und Friedensengel: ein Mann gegen das Establishment mit Sinn für den Mittelstand, der für blühende Landschaften in den USA sorgen will, das läßt hoffen. Irgendwie zu simpel inszeniert, oder?

Die Freiheit des Einzelnen gefährdet

Während ein KenFM noch per Videobotschaft hämisch grinsend die Systemmedien vorführt, schon immer gewußt hat, Trump würde ins Weiße Haus ziehen, scharren die Rechtspopulisten mit den Hufen, können die bevorstehende Bundestagswahl kaum mehr abwarten, wittern ihre Chance, endlich das Zepter in die Hände zu nehmen, angesichts derartigen Weichenstellungen in den USA.

Das Ende einer liberalen Gesellschaft in Sicht, in der die Freiheit des Einzelnen noch berücksichtigt wurde, egal welche geschlechtliche Ausrichtung in der Liebe zueinander fand. Unter der Knute dieser Rassisten hat sich jeder unterzuordnen, wer sich weigert, hat später das Nachsehen. Sie erschaffen sich ein Muster der Repressalien, unter denen Gehorsam eingefordert wird, ein Klima der Angst währt, so wie dies stets in despotischen Systemen stattfindet. Verdrehen der Realität, augenblickliche Parlamentarier werden zu Verrätern und selbst mal eben so zu Faschisten erklärt, eine sogenannte Lügenpresse diffamiert, während Rechtspopulisten ungestraft ihren Siegeszug vorantreiben. Die Geschichte wiederholt sich, und immer mehr Menschen gehen diesen Rattenfängern auf den Leim.

Fortsetzung lang angelegter Ausbeutung

Immer schön Sand in die Augen und ins Getriebe möglich aufkommender Zweifel werfen, Hauptsache der Bürger bemerkt nicht den eigentlichen Selbstzweck: Machterhaltung um jeden Preis, eine Fortsetzung lang angelegter Ausbeutung, die Systeme wechseln, das Prinzip bleibt konstant erhalten. Eine kleine Elite setzt sich ab, die große Masse hat zu funktionieren. Wer sich weigert, wird aussortiert oder gar eliminiert, das hat stets auf solch banale Weise bisherig funktioniert.

Es mag manch Schlauberger sich hinter Phrasen, Parolen oder Verschwörungsgedanken verschanzen, am Ende brechen jedoch sämtliche Lanzen, um der Sache dienlichst ergeben nützlich zu sein. Es zählt jeder Schein, wer hinterfragt, steht isoliert, allein und hat mit den Konsequenzen zu leben. Insofern lautet jetzt mit Trump und Konsorten ein erneutes Bestreben, die Welt nach deren Gutdünken zu ordnen.

Lotar Martin Kamm

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Schreiberlinge sinnentleert

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Ach, wie sinnentleert
doch manch Schreiberlinge
setzen auf das Pferd
der vielen bösen Finsterlinge.
Die lauern in der verloren Heimat,
die man abgöttisch liebt,
das traute Heim hat sich samt Format
in Luft aufgelöst, wo ist der Dieb?

Da man ohne eine Heimatliebe
nur ein halber Mensch sein kann,
wird gekramt, gedroht mit Hiebe,
durchs Gesuche ein Chaos hervorkam,
nichts an seinem Platz mehr stände.
Da konnte nur ein Fremder schuldig sein,
alles auf den Kopf gestellt, sogar die Wände,
die Gedanken flüstern nur noch mein, mein.

Man schreit es in die Welt hinaus,
mit Haß, Wut und proletenhafter Sprache,
Räuber, Verbrecher beuten uns aus,
mein Unglück ist eure Sache.
Jeder Einwand wird abgeschmettert,
sogar Hilfe zur Lösung ignoriert,
lieber wird das Heim zugebrettert,
jetzt läuft alles wie geschmiert.

Verunsicherung macht sich breit,
Ausbeutung, Lügen, Heuchelei
werden allerorten angezeigt,
sachliche Diskussion ist Liebelei
nur noch von Idioten, der Ausverkauf
der Freiheit hat begonnen,
schreien die Heimatlosen zu Hauf,
Nächstenliebe, Toleranz ist verronnen.

Die Finsterlinge in Wirklichkeit
die Täter sind, Liebe bedarf keiner Drohung,
gaben der Liebe zum Atmen keine Zeit,
sie floh aus der engen Umklammerung.
Und ist erstmal die Liebe vergrault,
aus dem Herzen, dem Haus, der Heimat
nützt kein Satteln auf dem nächsten Gaul,
denn Liebe braucht eine tolerante Heimstatt.

Schreiberlinge, da nützt kein Schreien, kein Zetern,
auch nicht auf zigtausend Papiermetern.

Nafia

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Nerzfarmen: Tierleid weiterhin auch hierzulande geduldet

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Zwischen illegaler und legaler Haltung – Grausamkeit hält an

Trotz etlicher Bestimmungen und Gesetze, die gleichzeitig den betroffenen Tieren in Wirklichkeit kaum Verbesserungen ihrer Lebensumstände bedeuten, verbleibt obendrein noch die illegale Haltung von Nerzfarmen sowie Pelztierfarmen im allgemeinen. Mit welcher Berechtigung wird weiterhin auch hierzulande jenes Tierleid geduldet?

Während die Politik doch tatsächlich glaubt, mittels legaler Haltung in Pelztierfarmen würde sie dem Tierschutz gerecht werden, schaut die reale Situation vor Ort gänzlich erschreckend aus, die Grausamkeit hält nonchalant an.

Gutachten zur tiergerechten Haltung und Tötung von Pelztieren eine einzige Farce

Vergessen Sie Richtlinien, auch jene Empfehlung des Europarates aus dem Jahre 1999, in der angeblich die Grundlage der Gesundheit gezüchteter Pelztiere gewährleistet sein soll. Was nutzen Richtlinien bezüglich der Ausrüstung, Behausung, Farmhaltung, Forschung, Gesundheitsuntersuchung und der Tötungsmethoden, den Einsatz von Medikamenten und anderen Substanzen zu verbieten, wenn tatsächlich die betroffenen Tiere zusammengepfercht auf engstem Raum vor sich hin vegetieren, das Leid somit bestehen bleibt?

Mit anderen Worten, nicht die Politik wird es richten, sondern die Gesellschaft sollte sich aufgefordert fühlen, wesentlich mehr dagegen zu protestieren, wie auch „Tierretter“ betont, in der legal betriebenen Nerzfarm in Grabow sieht man die grausame Haltung.

Abschaffung aller Pelzfarmen – weltweit!

Das sollte die Option sein, um jenes Tierleid zu beenden. Immerhin sind 86% der Deutschen gegen Pelze, in den verbleibenden sechs Nerzfarmen hierzulande sterben immer noch an die 150.000 Nerze jährlich. Das begehrte Fell der Nerze, aus der Familie der Marder stammend, wird nicht mehr für Jacken und Mäntel verwendet, allerdings noch für Pelzkrägen oder andere Verzierungen.

Einen wahren Justizkrimi erlaubt sich eine Nerzfarm in Rahden-Varl im Kreis Minden-Lübbecke, sie klagt vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gegen die seit 2011 geltenden Vorschriften zu Haltungsbedingungen, obwohl diese bekanntlich schon alles andere als tiergerecht zu bezeichnen sind. Trotz der Entlarvung seitens PETA, daß die Farm letztlich illegal betrieben wird, weil sie sich über Vorgaben hinwegsetzt, kann der Betreiber sich hinter juristischen Spitzfindigkeiten verschanzen, das Tierleid hält einfach an.

Wer tatsächlich das Leid der betroffenen Pelztiere beenden will, sollte die verantwortliche Politik bemühen, dies einzuleiten. Insofern kann es nur lauten: Abschaffung aller Pelzfarmen, und zwar weltweit!

Lotar Martin Kamm

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Ordinäre Sprache allenthalben unterwegs

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Umgangssprache vs. gutem Ton

Spätestens mit der Kindergartenzeit beginnen Kinder, sich in der Sprache auch mal ordinär auszudrücken. Sie sind oftmals, manchmal kann man sich aber nicht wirklich darüber sicher sein, irritiert, werden sie von Erziehungsberechtigten zurechtgewiesen, daß man diesen Ausdruck, das Wort nicht sagen darf und schon gar nicht in bestimmten Situationen. Meistens handelt es sich um sogenannte Schimpfwörter, -ausdrücke.

Wie und durch was unterscheiden sich Wörter, Ausdrücke von „normalen“ Wörtern, die man überall äußern darf, ohne gleich dem erhobenen Zeigefinder ausgesetzt zu sein? Interessanterweise haben im Laufe der Jahrhunderte und Jahrzehnte verpönte Wörter, vulgäre Ausdrücke sich sogar für den allgemeinen Sprachgebrauch „gemausert“. Sprich, die ordinäre Empfindlichkeit hat sich verändert. Die Begründungen hierfür liegen nicht nur in der Begrifflichkeit eines Wortes, das heißt, durch die vulgäre Ausdrucksweise wurde die „Sinnhaftigkeit“ deutlicher erklärt, sondern auch in der Veränderung der „moralischen Norm“ einer Gesellschaft.

Andere Wörter hingegen, die als „normal“ galten, sind im Laufe der Zeit abgewandert in die Sprachkiste der vulgären, ordinären Wortbegriffe. Als Erziehungsberechtige wünschen wir uns selbstverständlich für unsere Kinder, ihr Verhalten und ihr Sprachgebrauch mögen sie zu Menschen formen, die sich in der jeweiligen Gesellschaft, behaupten können, ohne ausgestoßen zu werden. Deshalb werden Bemühungen unternommen, den Kindern gewisse Wörter und Ausdruckweisen zu untersagen, obwohl der Erwachsene selbst in bestimmten Situationen ohne weiteres ein „schlimmes“ Schimpfwort benutzt. Nicht immer einfach für die Kinder, das zu verstehen.

Ordinär, übernommen aus dem Französischen ordinaire, gewöhnlich, ordentlich. Ordinarius, lateinisch, frei übersetzt Professor, Lehrstuhlinhaber, in Bezug zu ordo, Orden. Orden stehen für Ehrenabzeichen, Verdienstabzeichen, Klostergemeinschaften. Somit ist eigentlich nicht ganz verständlich, warum aus gewöhnlich, ordentlich im jetzigen Sprachgebrauch anrüchig, minderwertig, dürftig, unfein, unanständig werden konnte, oder doch?

Gewöhnlich: niveaulos, üblich, alltäglich, normal, unbedeutend, prollig, proletenhaft.
Ordentlich: anständig, seriös, unbescholten, solide, tüchtig, gepflegt, rechtschaffen.

Bei dem Vergleich zwischen den beiden Wörtern kommt man nicht umhin, sich dem Gedanken hinzugeben, daß nicht alles Gold ist, das glänzt. Das hinter der Fassade der Ordentlichkeit, der Anständigkeit, der Seriosität, der Tüchtigkeit auch die Niveaulosigkeit, die Minderwertigkeit, die Unanständigkeit sich verbirgt und umgekehrt natürlich genauso. Nach dem Motto jedes Ding hat zwei Seiten.

Dann wäre das Wort ordinär bestens dafür geeignet, Kindern zu erklären, inwieweit gerade zurzeit die Sprache einem Mißbrauch unterliegt, indem Menschen in verantwortlichen Positionen sich Begrifflichkeiten, Ausdrücken bedienen, die nicht dem „guten Ton“ zu zuzurechnen sind. Und falls wir dies nicht vehement betonen, wird nicht nur die Umgangssprache untereinander sich verändern, sondern das zwischenmenschliche Handeln.

Nicht in jedem Frack steckt ein aufrichtiger Mensch und nicht jeder, der in Lumpen gekleidet, ist unaufrichtig.

Doris Mock-Kamm

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Historische Wahrheiten im Gerangel ihrer Glaubwürdigkeiten

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Überreiche Eliten bestimmen politischen Kurs

Man sollte die Formulierung „Mensch denkt und Gott lenkt“ getrost ad acta legen, weil der Homo sapiens so ziemlich alles lenkt, was er in seine nimmersatt gierigen Finger bekommt, völlig unabhängig davon, ob die eigene Spezies gefährdet oder nicht.

Die folgerichtige Erkenntnis ableiten, daß jeder Fortschritt tatsächlich in Abhängigkeit wirtschaftspolitischer Machtstrukturen steht? Wer nur ein wenig Geschichtsbewußtsein pflegt, egal welche historische Wahrheiten im Gerangel ihrer Glaubwürdigkeiten sich durchsetzen, der wird feststellen: Alles richtet sich bis heute nach dem Diktat überreicher Eliten, völlig egal, ob diese offen nach außen treten oder insgeheim ihre Fäden im Hintergrund ziehen.

Hochfinanz und ihre Helfershelfer obsiegen

Die meisten gutgemeinten, internationalen Bemühungen, von der UNO über Amnesty International bis hin zu den vielen weltweiten Initiativen, haben sich im Kampf gegen die bösartigen Machtstrukturen stets als nahezu aussichtslosen Trugschluß entpuppt. Selbst wenn durch ihr Dazutun wesentlich dramatischeres verhindert werden konnte, – man darf durchaus auch die kritische Bemerkung einflechten, daß die großen Organisationen sich keiner politischen Beeinflussung entziehen können -, so kann man nur deren eigentliche Ohnmacht bescheinigen, real nachhaltig durchgreifen zu können.

Insofern obsiegt eiskalt lächelnd die Machtelite der Hochfinanz und ihrer Helfershelfer. Alle Regierungen haben mehr oder weniger sich unterzuordnen, werden bestimmt von der Unterwerfung im Hörigkeitsrausch zu Ungunsten humaner Werte.

Wer setzt den Initialfunken zum Paradigmenwechsel?

Natürlich können wir ständig all die Mißstände benennen, doch verbittertes Klagen hilft keineswegs weiter. Sicherlich zeigt eine exakte Analyse der grausamen Schandtaten und der anhaltenden Verbrechen gegen Milliarden betroffener Menschen den vorhandenen Ist-Zustand, den es zu ändern bzw. zu beenden gilt, aber dazu bedarf es eben klarer Wege aus den Krisen.

Wie bereits erwähnt, halfen zunächst die Bemühungen großer Organisationen, sämtliche gutgemeinten Gipfel und Treffen, manchmal in „Alibi-Funktion“ unterwegs, nicht effektiv genug, um Krisen zu beenden. Es kann nur ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel in den Köpfen der Menschen, also im Alltag etwas real bewirken. Doch dieser findet nicht plötzlich auf einmal statt, sondern es bedarf eines gewissen Zeitraumes der Entwicklung zu dessen Entfaltung.

Wer setzt den Initialfunken? Oder aber hat er längst begonnen? Ganz einfach, es gibt ihn bereits schon sehr lang, allerdings haben die beharrlich Umdenkenden es mit einer gigantischen Herausforderung zu tun: Auf der einen Seite eine sich im Strudel des angeblich so tollen Fortschritts manipulativ ausgesetzte Mehrheit, andererseits eine kleine, aber stetig wachsende Minderheit, die den objektiven Überblick zu behalten versucht, trotz aller Widerstände nicht scheitert.

Interessante Ideen und Verlockungen sowie Modelle gibt es etliche, letztlich liegt es an unserer Bereitschaft, die bisherigen Fesseln zu erkennen, abzulegen und mutig sich all denjenigen anzuschließen, die dem Wirtschaftsdiktat nicht mehr blind gehorchen. Ganz besonders wichtig hierbei, nicht vom Regen in die Traufe zu gelangen. Was nützt es, bestimmten Strömungen auf den Leim zu gehen, die am Ende auch wieder nur ihre eigene Macht beanspruchen und überdeutlich ausleben. Immer dann, wenn Mensch kein Mitspracherecht hat, ein pyramidenartiger Kader auftaucht, uneingeschränkter Gehorsam eingefordert wird, sollten die Alarmglocken schrillen. Nein, wahrer Humanismus läßt solche Machenschaften nicht zu, sondern echte Freiheit muß stets die Freiheit des anderen berücksichtigen!

Im Sinne der Schöpfung herrscht die Unendlichkeit des Kosmos

Prophezeiungen und all die Mythen keineswegs nur eine sagenumwogene Mär gewesen? Ob ein Nostradamus, die Hopi oder ein Edgar Cayce, des Menschen Unvermögen friedlichen Zusammenlebens bedeutet das Ende in Sicht, welches auch sie uns mitteilten. Und so schließt sich der Kreis, wobei Gott eventuell doch lenkt? Im Sinne der Schöpfung herrscht die Unendlichkeit des Kosmos, die über sämtliches bestimmt, es entstehen und vernichten läßt – Mensch ist nur ein winziger Aspekt unter vielen.

„Noch nie waren so viele so sehr wenigen ausgeliefert“ (Aldous Huxley)

Solange Massen sich weiter instrumentalisieren lassen, setzen diese wenigen die Unterjochung fort. Es gilt daher, die wenigen endlich zu entlarven und zu stoppen. Schaffen sie das nicht, setzt sich sehenden Auges die Fahrt zur Apokalypse fort.

Lotar Martin Kamm

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Wenn die Welt den Atem anhält

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Wahlschlammschlacht ihr Ende fand,
viel Hetze und Lügen kursierten
beim kriegsgeilen Hegemon.
Welch merkwürdig engmaschiges Band,
manch Stories müde herumirrten,
es herrschte ein aggressiver Ton.

Mit Killary ein Weltkrieg vermutet ward,
dem Donald Prozesse noch bevorstehen,
das Volk überraschend ihn wählte.
Eine zweite Eiserne Lady erschien doch zu hart,
da half ihr auch kein inständiges Flehen,
hier nur noch handfester Protest jetzt zählte.

Die Menschen mißtrauen dem Globalismus,
dem bisherigen Establishment,
wollen einfache Lösungen, die Trump versprach.
Hinfort mit all dem verlogenen Idealismus,
manch trickreichem Kompliment.
Man sieht doch die Armut, was alles liegt brach.

Der Trump soll’s nunmehr geschickt richten,
egal was er im Wahlgetümmel von sich gab,
jetzt zählt man auf sein versprochenes Wort.
Vorbei die Zeit, wo Politik ist am Dichten,
als genug Ärger entblättert vor ihr lag,
Menschen litten von Raub bis eiskalten Mord.

Wenn die Welt den Atem anhält,
da genug ungelöstes Menschen sorgt,
und man sich von den USA viel verspricht,
ja, dann selbst jede kleine Hoffnung zählt,
selbst wenn ein Trump sich ne Lüge borgt,
Hauptsache erhoffter Frieden nicht bricht.

Lotar Martin Kamm

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