Das Meisterstück der Griechen eine Zurschaustellung

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Theōrós neugierig fragend vereint im théatron?

„Thea, bist du mit den Hausaufgaben fertig?“ „Nein, das Geschenk Gottes wird nie fertig, aber Thee hat jetzt eine Verabredung mit Nada.“ „Thea, was soll das? Wir wollten doch zusammen ein Geschenk für Oma zum Geburtstag aussuchen.“ „Das Geschenk Gottes hat es sich anders überlegt und möchte nichts mehr mit Geschenken zu tun haben.“ Bäng! Und die Haustüre wurde zugeknallt. „Thea, Thea!“

„Thea, wir…“ „Thee.“ „Mein Gott, Thea!“ „Ohne Gott, Thee, einfach Thee.“ „Jetzt hör mal, das ist doch albern, Thee ist doch kein Name.“ „Gottesgeschenk auch nicht!“ „Ich will mich mit dir jetzt auch nicht über deinen Namen reden, sondern über dein Verhalten gegenüber deiner Mutter. Du kannst nicht davon ausgehen, durch Türenknallen deinen Aufgaben zu entgehen.“ „Einkaufen ist keine Aufgabe, sie ist überhaupt keine Gabe, nur Konsum. Und es interessiert mich überhaupt nicht, was ihr Oma kaufen wollt, ich hab sowieso schon ein Geschenk für sie.“ „Okay, dann ist dies Thema abgeschlossen, aber…“ „Mami, du weißt genau, daß ich den Namen beschissen finde, hab das oft genug gesagt, und naja, das mit der Tür tut mir leid, zufrieden Papa?“

„Thea, deine Freundinnen können dich gerne Thee nennen, und wie du weißt, hast du als Erwachsene die Möglichkeit, deinen Vornamen zu ändern, also laß das ständige Nörgeln, wir..“

„Papa, du mußt jetzt nicht schon wieder die alte Story von deiner Oma erzählen und wie lieb sie zu dir war, kenne ich, das war auch sicher schön für dich und mag ja sein, daß du mir damit etwas Liebes für mein Leben mitgeben wolltest, aber sowas altmodisches ist einfach nur peinlich, und ich kann ja auch nicht jedem deine Lebensgeschichte erzählen und ihm haarklein verständlich machen, daß der Name aus dem alten Griechenland kommt. Daß er alleine so in etwa anschauen oder Gott bedeutet, aber allgemein eher die Abkürzung von Dorothea ist, Gottesgeschenk, und egal ob Gottesgeschenk oder anschauen, ein Kind anschauen oder Gott nennen, ist doch dämlich. Und erzähle mir jetzt nicht wieder alle deine und Mamas Beweggründe auf, kenne ich, hab meine eigene Meinung, kann auch selber lesen, wie du weißt.“

Und weg war sie, diesmal ohne Türenknallen in ihrem Zimmer verschwunden.

Um es vorwegzunehmen, Thea hat ihren Vornamen nicht geändert, sie trägt ihn stolz in ihrem Erwachsenendasein, gibt aber immer mal wieder ihrem inzwischen betagten Vater Kopfschütteln bewirkende Argumente über ihr Ansinnen in der Jugendzeit zum Besten, bei denen sie beide entweder in Lachen oder in anregenden Gesprächen anheimfallen.

Wie erklärt man Gott? Ist den Griechen etwa ein Meisterstück gelungen, durch die Wortverwandtschaft theos und thea? Grob übersetzt Gott und anschauen, zuschauen, Schau. Wohlweislich haben die Griechen, nicht nur sie, eine Vielzahl von Göttern angebetet, denen sie in einer fast unüberschaubaren Menge an Geschichten die unterschiedlichsten Charaktere nachgesagt haben. Oft als Erklärung für eigenes menschliches Verhalten, um die Naturgewalten und überhaupt Zusammenhänge, Verbindungen, Möglichkeiten, Eventualitäten, Lösungen, Auswirkungen, schlicht um Leben begreiflich zu machen. Theos, Gott, der schauen läßt, der aufzeigt, nur ein Zuschauer? Oder Thea, schauen zu Gott? Ist demnach alles erlaubt, oben wie unten, schlecht wie gut, jedes Handeln also gleich in seiner Aussage?

So einfach ist anschauen, schauen nicht. Oder neigen Sie dazu, sehenden Auges ins Unglück zu stürzen? Wohl kaum! Sehen ermöglicht eine Reflektion wie die anderen Sinne, über die wir verfügen, je mehr Sinne, desto intensiver ist es uns möglich, uns vor Gefahren zu schützen, Erkenntnisse in unseren Lebensbereich einfließen zu lassen. Es ist nicht allein das Schauen, das Gott ergibt, es sind alle Facetten, die Mensch zu Verfügung hat, um ein im besten Fall ausgefülltes, glückliches Leben zu führen. Das Schauen steht nur sinnbildlich für Gott, es bedeutet erkennen, Konsequenzen ziehen, probieren, warnen, fühlen, eine innere und eine äußere Sicht auf Dinge und sich selber.

Theoretisch zumindest es so zu sehen, ansonsten bietet sich noch die Möglichkeit, aus allem ein Theater zu machen, eine Schau um nichts und alles, damit die theōrós (Zuschauer) im théatron (Theater) bei der Vielfältigkeit des Weltengeschehens zuschauen können.

Doris Mock-Kamm

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Wahlen ein Massenphänomen als sei nichts geschehen

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Satirischer Rückblick…

Dabei kann man es wenden und drehen, am Ende werden wir sehen, wie Politik sich fügt, das Volk ohnehin erneut belügt, Hauptsache die Macht ist zu ihren Gunsten verteilt, fortschreitende Armut Betroffenen entgegeneilt.

Bekanntlich birgt soziale Not des Menschen Tod, manch Verzweifelter sieht schon rot. Doch was nutzen unüberlegte Taten, möchte man solch Menschen nur raten? In etwa die Quadratur der Kreativität? Ist es dafür eventuell ohnehin nicht schon zu spät? Wer weiß dies so genau, macht sich darüber schlau, ob letztlich das eigentliche Dasein dient nur einem Zweck? Zu darben ohne Unterlaß im selbst verursachten Dreck, gänzlich per ablenkenden Spaß?

Muster soweit das Auge reicht, welche Mannigfaltigkeit des Lebens zulassen? Manch einer erkennt, ihm das Gefühl beschleicht, Eliten wollen nur maßlos prassen, während die Masse verschlafen pennt! Daher wohl der Wind weht, weil bald gar nichts mehr geht, beim CETA die Endrunde zum finalen Showdown per Klage zu begehen, auf das Protestierende auf ihre Rechte bestehen.

Bloß nicht das Ziel verfehlen, jetzt gilt kein Davonstehlen, schon gleich gar nicht ein anderes Übel wählen, wie jüngst in Brasilien geschehen, wo Dilma ihren Platz räumt, während Temer frohlockt. Das Volk träumt, obwohl Politik hat per Korruption es erneut gelockt? Die Mühsal der Wenigkeit obsiegt, während Bösartigkeit auch dort ihren Willen kriegt.

Man fragt sich schon, warum der Tagesspiegel im Wahlkampf für die AfD einsteigt. Verkannter Lohn, oder wer hat hier was vergeigt? Kann eine Umfrage zur Bundestagswahl klärend beitragen? Bloß nicht verzagen, nur weil rechte Dumpfbacken strammstehend zusammenschlagen ihre Hacken.

Aufgepaßt, da muß das TiSA noch aus dem Schatten von TTIP und CETA treten, welch schwere Last, es hilft kein Beten, vielmehr beherzter Widerstand, der sichtbar sein sollte im ganzen Land. Denn Weltverbesserer unterliegen einem folgenschweren Irrtum – eben drum verbleibt nicht mehr viel Zeit. Seid bereit, selbst im Zwielicht der Romantik mutig für eure Rechte einzustehen, weil gesättigte Eliten niemals von alleine gehen.

Lotar Martin Kamm

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Zwielicht der Romantik

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Das Licht der Kerze auf dem Tisch verströmt
dieselbe fahle mystische Atmosphäre
wie der Vollmond, der sich am Himmelszelt
hoch oben seinem Schicksal ergibt.

Er, der sich von der brotlosen Kunst
ernährt, steht lächelnd im Wohnzimmer
über die Zwiespältigkeit, Zwielichtigkeit
der Romantik, des Mondlichtes nachsinnend.

Da sitzen sie, die Verliebten, draußen im Freien
oder zuhause bei Wein, Kerzenschein,
flüstern sich ihre ewige Liebe zu,
in Stein gemeißelt, im Baum geritzt,

unvergänglich der Moment, der Augenblick
soll bleiben für immer, ein Leben lang,
kein Schicksal sie mehr trennen kann,
furchtlos trotzend im Dämmerlicht,

wohl wissend, bald wird es wieder hell,
das Licht ist nur für Minuten abgestellt,
die Nacht weicht unbarmherzig dem Tag,
höhere Gewalten liegen ab nun brach.

Ist es des bleichen, trüben Zwielichts Schuld,
das Träumen von ritterlichen Romanzen?
Welch Narren, verführt durch Dichter Kunst,
verklärte Liebesbotschaften ersannen,

um all das furchtbare Kriegsgeschrei,
die sinnlose Moral, verlogenes Ehrbewußtsein,
die nicht für alle geltenden Tugenden
den albtraumhalten Schrecken zu nehmen.

Sollte er, der Dichter, sich für die Kunst schämen,
für den Versuch, die Chimären zu zähmen,
für die Täuschung vom immerwährenden Glück,
dem Mondlicht ähnelndem pastellenen Fallstrick,

der allen Farben, allen Wesen nur die Umrisse
in gedämpften, blassen Tönen als Einblicke gibt?
Sein lautes dröhnendes Lachen durchströmt
das Haus. Wurde nicht nach Römern die Romantik

im weitesten Sinne benannt, in Erinnerung
an jene Tage, als die wackeren Eroberer
in den dunklen kalten Gefilden des Nordens
sich durch schaurig Herzschmerz verbreitende,

erwärmende Geschichten, von bella mia,
mia casa, ihren kargen Tagesablauf versüßten?
Gelten sie nicht deshalb bis zum heutigen Tag
als die feurigsten Liebhaber? „Viva Italia!“

“Francesco, Luigi, Carlos, che diavolo ci fai lì?
Du brauchst den Mond nicht so laut anzuheulen!“
„Oh, Bella, er hat, ob du es glaubst oder nicht,
meinem Gedicht gerade gegeben den letzten Schliff.“

Nafia

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Weltverbesserer unterliegen einem folgenschweren Irrtum

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Hinterm Horizont und doch ganz nah bei uns offenbart sich das Dasein

Irgendwann mal platzt einem der Kragen oder die Hutschnur, möchte man am liebsten das nächstbeste Glas an die Wand schleudern, in den Sack treten, stünde er denn zufällig nebenan oder sich die Haare raufen, wer denn noch welche hat. Was geschieht da weltweit an Ungerechtigkeiten, welch Menschenelend wird in Kauf genommen, eine ständige Zerstörung durch Raubbau von Ressourcen, der Vernichtung der Natur und durch kriegerische Auseinandersetzungen?

All das ohne jedwede durchgreifende Verbesserung trotz eines umfassenden Wissens ob der Ursachen, vor allem der Täter, die meist sehr genau benannt werden können? Ein stillschweigendes Agreement, eine Duldung ohnegleichen, zumal ausgerechnet von jenen, die eigentlich die Chance haben sollten, etwas nachhaltig zum Guten zu ändern? Warum tun sie es nicht? Gekaufte, Politsklaven, einer übergeordneten Macht verpflichtet, die sie davon abhält? Eine Übervorteilung als Mittel zum Zweck, sich einfach wegducken, bloß nicht die Courage besitzen, Rückgrat zeigen und Widerstand leisten mit Gleichgesinnten, die ebenso lieber am Ende verzagen?

Woran liegt es, daß eine verschwindend kleine Minderheit sich stets nicht aufrafft, mehr Zögerliche zu überzeugen, so daß stattdessen eine meist schweigend passive Mehrheit sich lieber unterordnet, sich somit fügt, um dieser Herrschaft zu dienen? Wahrscheinlich gehört genau das zum Kern des hilflosen Menschen, sich eher anzupassen an ein Pflichtbewußtsein, der Obrigkeit zu gehorchen, dem Alpha-Wesen Folge zu leisten, bloß keine eigene Meinung gelten lassen oder diese durchsetzen, um andere Zweifler zu überzeugen.

Etwa ein Versäumnis des Menschen bereits im frühen Kindesalter, ein Erziehungsproblem, weil man im Kollektiv sich stets anpaßt, selbst wenn eine offensichtliche Gewalt angewandt, man nicht auffallen möchte? Es schaut ganz danach aus, die Kant’sche Mündigkeit, sich des eigenen Verstandes zu bemühen, scheitert letztlich exakt an diesem Schritt, ihn ein- und durchzusetzen, vor allem wenn ganz offensichtlich Unrecht geschieht.

Was machen perfide Taktiker daraus, wer mal einen Blick zum neu entflammten Rechtspopulismus wirft? Sie unterstellen sogenannten „Gutmenschen“ vorbildhaftes Handeln als Weltverbesserer, die sich angeblich nur wichtigtuerisch für andere einsetzen wollen. Dabei gibt es de facto keine Gutmenschen, dieses Kunstwort verhöhnt einen selbstverständlichen Humanismus, um auf diese Weise abzulenken. Quasi ein Freifahrtschein für jene Hämischen, ihre eigenen Verfehlungen anderen anzulasten, obendrein sich in bösartiger Absicht zu suhlen. Es war schon immer einfacher, etwas zu zerstören, somit zu hassen, als etwas mühevoll aufzubauen, zu lieben.

Manchmal möchte man nicht nur den Kopf in den Sand stecken, in die Wüste gehen, aufs Meer hinaus fahren, um das Leid der Erde hinter sich zu lassen, in der Weite der Einsamkeit seine Erinnerungen ordnen, das Geschehene reflektieren, doch am Ende kehrst du zurück in die dich umgebende Wirklichkeit, versuchst ein Stückweit, mehr Mitmenschlichkeit nicht nur zu leben, sondern im Alltag sie durchzusetzen, falls man dich läßt.

Worauf wartet Ihr? Leistet stets dort Widerstand, wo unmenschliche Zustände, aber auch eine generelle Gewalt gegen jedwedes Leben vorherrschen. Habt den Mut, Euch zu engagieren, selbst wenn Vorgesetzte oder sogenannte Obrigkeiten dies verhindern. Man mag es als naiv und aussichtslos abtun, allerdings zählt jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit, diese zu erkennen, zu respektieren und vor allem friedlich leben zu lassen.

Lotar Martin Kamm

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Es geschah vor 40 Jahren (30. August bis 05. September 1976)

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Wußten Sie was in diesem Zeitraum?

makadomo TV begrüßt Sie recht herzlich zu einer weiteren Sendung „Es geschah vor 40 Jahren“ – ein Nachrichtenrückblick ohne anspruchsvolle Informationserklärung, vielmehr der Unterhaltung dienend, manchesmal mit zwinkernden Augen zu betrachten.

Für all jene, die Interesse haben, was da im Hintergrund geschieht, bis solch eine Sendung aufgenommen, ein paar Infos zur Technik und Ausstattung:

Die Kulisse stammt noch aus meinen beruflichen Zeiten im Schloßtheater Neuwied, bestehend eine Aneinanderreihung aus zwei Wänden, zwei Portalwänden und einem Sturz mit dahinter gespanntem Stoff, per Klettverschluß befestigt.

Ausgeleuchtet mit zwei alten Scheinwerfern, zum einen einem „Mettmann – 1.000 Watt“, zum anderen einem „Strand Lighting – 650 Watt“, aufgenommen mit einer Samsung Video-Kamera.

Ständig wechselnde Bilder (Skulpturen) von uns an linker, großer Wand.

Nehmen Sie das Leben wie es ist: ernsthaft, ohne Humor keineswegs auszuhalten, vielmehr von etlichen Geschehnissen. Damit manche nicht in Vergessenheit geraten, hier die Meldungen…

Doris Mock-Kamm und Lotar Martin Kamm

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TiSA muss aus dem Schatten von TTIP und CETA treten

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Weg von staatlicher Kontrolle – hin zu Gutdünken nach Gutsherrenart?

Weil man den fortschreitenden Globalismus weiterhin hofiert, im ganz großen Stil zu Lasten der Bürger dieser profiert. Was kann ihm besseres widerfahren als verschiedene Abkommen zwischen der EU und den USA, denken wir an das umstrittene TTIP, ans CETA, wobei das TiSA endlich aus dem Schatten dieser beiden Abkommen treten sollte.

Das Ziel: endlich weg von staatlich schützender Kontrolle, hin zu Gutdünken nach Gutsherrenart? Die Folgen eines rapiden Sozialabbaus spüren ohnehin immer mehr Menschen in den unteren und mittleren Bevölkerungsschichten, während die Oberschicht es sich redlich gutgehen läßt. Hauptsache eine gewisse Pufferzone gewährt den Abstand, um das eigene Leben sicher zu gestalten. Wie eine gut schnurrend geölte Maschine funktioneren die Bindeglieder zwischen Gewaltszenarien und Kuschelzonen einer Dekadenz, deren Scharfrichter inzwischen politische Abteilungen hinter verschlossenen Türen herangezüchtet haben.

Beste Voraussetzung auf dem Weg zur NWO?

Erinnern wir uns, zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte man mit den alten König- und Kaiserreichen abgeschlossen, nach zwei Weltkriegen den europäischen Faschismus weitgehendst überwunden, offenbart sich nunmehr das despotisch gezielte Vorgehen wirtschaftspolitischer Weltherrschaft seitens den USA als gefährliche Fortsetzung hin zu einer NWO, wie sie in manch kühnen Träumen selbst Hardliner sich kaum vorstellen vermögen, mit welch simplen Mitteln man sich dieser bedienen kann, um sie zu realisieren.

Sämtliche internationalen Treffen und Institutionen wie die UNO, die Bilderberger, G7,8 oder 20-Gipfel dienen nur einem Zweck: die Globalisierung im Sinne politischer Wirtschaftsmächte forsch voranzutreiben, Opfer eiskalt einkalkuliert. In sofern darf man sich gar nicht wundern, wenn TiSA als Ergänzung zu Handelsabkommen den Konzernlobbyismus stärkt.

Auf der einen Seite wollen uns bereits nach aufkommend berechtigter Kritik erste Stimmen einlullen, beruhigend auf uns einwirken, auf der anderen Seite sollten genau dann sämtliche Alarmglocken schrillen, in weit überhaupt noch Glaubwürdigkeit vorhanden sein kann. Wer hinter verschlossenen Türen verhandelt, erst recht wenn eine Untergruppe der WTO (World Trade Organization), die sogenannnte RGF-Gruppe (Really Good Friends of Service), die gerade mal vor vier Jahren gezielt gegründet wurde, um eben eine Liberalisierung der Dienstleistungsverträge zu diskutieren, mit involviert ist, steht natürlich in öffentlicher Kritik. Obendrein weil die WTO wohl selbst nicht einbezogen wird. Äußerst auffällig dabei: Russland und China sind nicht vertreten!

TiSA willkommenes Mittel der Unterdrückung

Wenn schon nicht öffentlich, hinter verschlossenenen Türen verhandelt wird, gar eine Bundesregierung sich ahnungslos gibt, besonders auf die notwendige Frage hin, ob eine Privatisierung öffentlicher Dienstleistung wie Bildung oder Wasser eben nicht beim TiSA eine Rolle spiele, genau dann sollte man dies befürchten. Erst recht wenn ein Sven Giegold, Mitbegründer von Attac-Deutschland, erhebliche Bedenken äußert, daß durch TiSA eine Kontrolle der Finanzmärkte man nahezu ausschließen könne.

Aus diesem Grund reihen sich wohl diese Abkommen hervorragend ein, sind willkommenes Mittel der Unterdrückung ganzer Völker, die sich buchstäblich am Tropfhahn profitgeiler Konzerne befinden werden, weil diese völlig frei agieren können, selbst Parlamente und Regierungen keinerlei Befugnis mehr haben, im Sinne der Betroffenen einzugreifen. Somit fügt sich doch prima die ohnehin gängige Praxis vom simplen Wahlvolk, zumal Demokratien nur zum Schein den Menschen dienlich sind, während Wirtschaftslobbyisten Fahnen hissen, niemand läßt kritische Stimmen missen.

Alles nur verschwörungstheoretische Szenarien, ein Tropfen auf heißem Stein, der schnell verpufft, wenn solche Abkommen wie das TiSA umgesetzt? Noch gibt es reale Chancen, sich nicht nur zu artikulieren, sondern Mehrheiten zu mobilisieren, die mit Nachdruck Proteste organisieren können.

Lotar Martin Kamm

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Umfrage zur Bundestagswahl 2017

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Jetzt am Sonntag finden die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern statt, wobei erneut die rechtspopulistische AfD voraussichtlich mit einem hohen Wahlergebnis rechnen darf. Laut der Forschungsgruppe Wahlen (FGW) vom 26. August soll sie bei 21% liegen, somit knapp hinter der der CDU, der 22% der Wählerstimmen prognostiziert werden, die SPD mit 28% stärkste Fraktion im Landtag bleiben soll, die Linke 13% und die Grünen knapp 6% erhalten. Die NPD würde mit 3% die Hälfte ihrer Stimmen von den Wahlen 2011 verlieren.

Zwei Wochen später folgt die Wahl zum Abgeordnetenhaus in der Hauptstadt. In Berlin punktet laut Forsa-Umfrage (vom 29.08.) die AfD gerade mal mit 10%, dennoch reicht es höchstwahrscheinlich weder für ein Rot-Grünes noch für ein Rot-Schwarzes Regierungsbündnis. Die Wähler entscheiden letztlich, wer am Ende in Berlin regiert.

Manche sprechen bereits von einem Stimmungsbarometer zur Bundestagswahl 2017, obwohl bekanntlich zuvor noch im nächsten März das Saarland und im Mai in Schleswig-Holstein und im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen Landtagswahlen stattfinden.

Grund genug für Querdenkende, Sie selbst in der folgenden Umfrage zu bemühen. Was wäre Ihre Entscheidung, würde jetzt am Sonntag die Bundestagswahl 2017 stattfinden? Die Umfrage endet am 07. September und ist unbedingt anonym, d.h. niemand kann Ihre Entscheidung einsehen. Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

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