Olympische Spiele 2016: Brasiliens Völkermord hält an

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Viel Glanz und Ruhm neben lebensbedrohlichen Zuständen

Alle Welt schaute ganz besonders genau hin, was das Abschlachten der Indianervölker auf dem Gebiet der USA anbelangt, ebenso erinnerte man sich dem Treiben spanischer Herrscher auf dem südamerikanischen Kontinent. Jedoch hält Brasiliens Völkermord selbst nach diesen 31. Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro an. Viel Glanz und Ruhm neben lebensbedrohlichen Zuständen der betroffenen indigenen Völker.

Was veranlaßt Verantwortliche, dermaßen unerschrocken diese ignorante Politik fortzusetzen? Ein großes Stückweit spielt die ohnehin miserable historische Aufarbeitung eine entscheidende Rolle, eben kaum Farbe zu bekennen, in wie weit man eigentlich berechtigte Schuldgefühle wenigstens jetzt eingestehen sollte, um mal wirklich diesen anhaltenden Völkermord zu stoppen!

Kritik bei gleichzeitiger Ignoranz den Indigenen gegenüber

Grüne Wasserbecken bei den Schwimmern, die Bedrohung durch den Zika-Virus oder verdreckte Meeresstrände zieren die Schlagzeilen der Presse, diese Olympiade glich einem Spießrutenlauf unwirtlicher Zustände für die teilnehmenden Sportler, wobei deren Leistungen man hier zusammgefaßt lesen mag, wem dies wichtig erscheint.

Keine Silbe über das Verhalten westlicher Industrienationen, aber auch dem Rest der Welt, der gleichwohl sich einen „Dreck“ um die Belange der ansässigen indigenen Völker schert. Selbst Wikipedia unterläßt es, auch nur einen einzigen Kritikpunkt in Sachen Völkermord zu äußern, Hauptsache man hat sich über die erwähnten Punkte Luft gemacht. Ein dramatisches Fazit, welches zugleich die eigentliche Haltung und Maßlosigkeit verdeutlicht: Die weißen Herrenmenschen bestimmen in einer beispiellosen Arroganz über den Verbleib der ursprünglichen Kulturen.

Survival International informiert und mahnt an

Die Nichtregierungs- und Menschenrechtsorganisation Survival International, die vor knapp fünfzig Jahren 1969 in London gegründet wurde, weist ausführlich und ziemlich vehement auf die miserablen Zustände in Brasilien hin.

Wer sowohl den zitierten Artikel liest, aber auch sich weiter in die tragische Materie vertieft, kommt nicht umhin, die mahnende Frage zu formulieren, in wie weit unsere sogenannte Zivilisation sich anmaßen darf, überhaupt von Menschenrechten zu sprechen. Selbst die UNO und andere Organisationen stehen im Fokus scharfer Kritik ob der Unfähigkeit, solche Entwicklungen nicht wirklich verhindert zu haben. Macht und Reichtum arrangieren sich ganz offensichtlich im Stillhalten und Ignorieren solcher verbrecherischer Praktiken.

Politische Entscheidungen lassen sich viel zu sehr von den Vorgaben wirtschaftlicher Einflüsse leiten, die oftmals keine Rücksicht auf menschliche Belange hegen, da der Profit stets nur seine Ziele verfolgt und somit durchsetzt.

Lotar Martin Kamm

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Kriegslüsterne Politik empfiehlt sich

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Kurz vorm nächsten großen Krieg im Herzen Europas?

Mögen die Massen ruhig plärren, auf die Straßen und Plätze gehen, was interessiert regierende Politik schon das Pack, Hauptsache der Euro rollt per Alibi, im Westen der Dollar ohnehin hofiert. Doch was geschieht vor unserer Nase, passiert vor aller Augen? Man mag es kaum glauben!

Die Bundesregierung will Bevölkerung zu Hamsterkäufen raten. Wer hat am Ende wie immer den Schaden? Unschuldige Menschen, das weiß ein jeder mit Blick in die Geschichte. Doch Halt, die wird doch ständig in Frage gestellt, verändert und umgeschrieben. Sie meinen, das sei übertrieben?

„Reichsdeppen“ machen es uns doch vor, man betrachte deren Argumente, und seien sie noch so verklärt, du Tor. Sie wollen die alten Grenzen vom Deutschen Reich wieder für sich beanspruchen, egal, wer real profitiert vom großen Kuchen. Dabei rechte Kräfte sie fleißig unterstützen, entweichen aus sämtlichen Verstecken und Ritzen, um auf Plätzen und im Internet den ahnungslos politikverdrossenen Bürger zu informieren, selbst wenn sie sich mit ihren Lügen blamieren.

Einerlei, es wird schon keiner merken, schließlich gilt es doch, die „olle Merkel“ aus dem Reichstag zu jagen, wer differenziert hinterher noch. Dann haben neue Despoten das Sagen! Und die fackeln nicht lange, in dem sie alles Fremde, Künstler mal wieder angehen. Klar doch, wird diesen Angst und bange, schon längst auf schwarzen Listen stehen.

Stets schön die Flamme des Hassens und der Gewalt brennen lassen, der Mensch soll ja nicht in Frieden leben, damit Eliten ewiglich weiter prassen, sie selbst nach mehr Reichtum streben. Das Volk willig abgelenkt, bereits erneut auf Krieg getrimmt, bemerkt keineswegs, was hier wieder mal nicht stimmt. Na, noch nen leckeren Keks, am besten mit Gras, dann haste Spaß? Drogen sollen den Fokus auf Partylaune stimmen, bevor der Politik willfährige Felle davonschwimmen.

Die Frage steht ohne Zweifel im Raum: Wer befreit uns vor diesem Abschaum, dem neuen Albtraum? Kommt ja nicht mit Putin um die Ecke, wer weiterhin an Märchen glaubt, zu schnell voller Ahnungslosigkeit verrecke. Seit wann kann nur ein einziger Mensch gutes vollrichten? Schluß jetzt mit diesem dichten, es läuft wohl darauf hinaus: Kriege sollen erneut Völker vernichten. Ende – aus.

Lotar Martin Kamm

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Im Fahrwasser der Neuen Rechten

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Glas zerbricht beim Aufprall
ungewohnter Gedanken,
die Zuhörer staunend empfangen.
Welch grandioser Redeschwall
läßt manch einen im Stillen schwanken,
im Anschluß tobt heftigst Krawall.

Wer mag schon genauer zuhören,
was da an Argumenten vorgetragen,
weil für ständige Ablenkung gesorgt.
Kaum jemand will sich dran stören,
ob Rückschlüsse früher richtig lagen.
Mal soeben eine neue Welt geborgt?

Irgendwann glaubt die Masse jeden Mist,
selbst wenn Lügen offen vor ihr liegen.
Hauptsache nach unten treten.
Wie schnell man das Wahre wohl vergißt,
nur nicht auffallen, sie könnten uns kriegen,
des nachts uns aufsuchen, ungebeten.

Der Platz liegt leer und verlassen da,
Müll als Übrigbleibsel unachtsam ihn säumt.
Morgen ein neues Diktat das Leben bestimmt.
Ob manch Verschlafener sieht, was geschah,
zumal er all die Zeit vor sich hingeträumt,
nunmehr alle auf Gehorsam getrimmt?

Erkennt die Vorzeichen, die längst präsent.
Achtet auf deren spitzen Zungen,
die jedes Mittel sofortigst einsetzen.
Falls nicht, habt ihr die Gelegenheit verpennt,
sind verlogene Versprechen gelungen,
lautet das Ziel, euch gegenseitig aufzuhetzen.

Lotar Martin Kamm

Dieses Gedicht möchte ich Sylvias Projekt „Gegen das Vergessen“ beitragen.

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Mineralöl in Lebensmitteln: Discounter fordern strengere Grenzwerte

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Foodwatch-Kampagne erzielt mehr Verbraucherschutz

Von einer flächendeckenden Entwarnung in Sachen hoch belasteter Lebensmittel kann keineswegs gesprochen werden. Dennoch kommt Freude auf über jeden kleinen Schritt, der dazu beiträgt, weniger bis gar keine toxischen Verbindungen in diesen sensiblen Bereich zu verhindern.

Was seit ein paar Jahren schon seitens hellhöriger Beobachter angeprangert wurde, erst im letzten Jahr wies Foodwatch verstärkt auf die Gesundheitsgefahren von Mineralöl-Spuren hin, die von belasteten Papierverpackungen direkt in Lebensmittel gelangen können, wird endlich aufgegriffen. Deren lang angelegte Kampagne erzielt nunmehr mehr Verbraucherschutz, die Discounter Aldi-Süd, Kaufland und Lidl fordern höhere Grenzwerte.

MOSH und MOAH gelten als krebserzeugende Verbindungen

Sowohl die gesättigten Mineralöl-Kohlenwasserstoffe MOSH (für Mineral Oil Saturated Hydrocarbons) als auch die aromatischen Mineralöl-Kohlenwasserstoffe MOAH (für Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) stellen eine erhöhte Gesundheitsgefahr für die Verbraucher dar, gelten als krebserzeugende Verbindungen.

Dennoch meinen bisher die Cheflobbyisten, das Problem der Lebensmittelbelastung durch Verpackungen sei unlösbar. Das entspricht genau der Einstellung, die dazu führt, daß unser täglich Gift ohne erfolgreiche Verbannung in die Lebensmittel gelangt. Schlimm genug, in weit die konventionelle Agrarindustrie Mensch und Natur mißachtet, Pestizde, gebeizter Samen und Insektizide alles erheblich vergiften, selbst in den Verpackungen lauern noch gesundheitsschädliche Gefahren.

Lidl und Co. auf lobenswertem Wege

Ebenso im Nachbarland, den Niederlanden, folgt dort mit Lidl die zweitgrößte Supermarktkette Jumbo dem Aufruf zur Grenzwertsenkung und möglicher Vermeidung dieser gefährlichen Mineralöl-Spuren laut foodwatch, allerdings nur für MOAH, MOSH scheint weiterhin nicht von Belang zu sein. In sofern kann nur von einem Teilerfolg die Rede sein, zumal die anderen Lebensmittelriesen wie Edeka, Rewe und Co. noch längst nicht dem guten Beispiel folgen wollen.

Erst recht ein Grund für Umweltverbände- und Organisationen zusammen mit foodwatch dran zu bleiben, den Verbraucher zu informieren, wobei auch dieser selbst es in der Hand hat, gezielt darauf zu reagieren, in dem in Frage kommende belastete Produkte eben nicht zu kaufen.

„Unsere gemeinsame Mutter Natur zeigt ihren Kindern immer deutlicher, daß ihr der Geduldsfaden gerissen ist.“ (Tendzin Gyatsho, 14. Dalai Lama)

Lotar Martin Kamm

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In einer Mondnacht

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Der Mond flackerte durch die Wolken
in jener Nacht,
als die Eule zu satt war,
das piepsende Mäuschen zu jagen.

Der Bauer bestieg die Magd
schon lange nicht mehr nur betrunken,
drohte ihr immer noch, bei Verrat der Sünde
fände sie ihr Ende im Dorfteich.

Die Feier war ausgelassen wie immer,
wenn auf dem Gut der Verwalter ließ
die Puppen tanzen, manch Mädchen nicht
nur die Unschuld, auch den Verstand verloren.

Bei den Bendels betete die ganze
Sippschaft, Gott möge sich erbarmen,
in den letzten Stunden das Kind von den
verzehrenden Schmerzen zu befreien.

Der Mond flackerte durch die Wolken
in jener Nacht,
als Charlotte, die Kaufmannstochter, und
Fredi, der Handwerkssohn, von den Klippen
stürzten ins tosende Meer.

Die Wolken stoben auseinander,
der Mond zeigte sein volles Gesicht,
die morgendlichen Sonnenstrahlen waren nah.
Ob durch mehr Licht die Welt
weniger grausam, gefährlich wär,
das ist und bleibt eine Mär.

Nafia

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Vom medialen Joch im diesjährigen Sommerloch

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Satirischer Rückblick…

Manch bösartige Vorahnung hier und da unterm Stein hervorkroch, man weiß wie einem geschah, wer denn bereit dazu, zu hinterfragen ohne ständiges Wehklagen, das ist der Clou. Nanu? Sie glauben’s nicht, daß Mensch sei dermaßen widerlich? Nun, einfach weiterschlafen, mag eine Option sein. Wer dann aufwacht am Ende allein?

Bloß nicht abwarten, selbst wunderschöne Photos im Botanischen Garten mögen uns in die Irre führen, wer’s nicht glaubt, wird sehr wohl viel verlieren. Ist es etwa schon wieder soweit mit der deutschen Gründlichkeit, weil Hartz IV Sozialrassismus betont, die Masse nicht aufmuckt, in etwa glaubt, es ohnehin sich nicht lohnt, eher sich beschämt wegduckt, seiner Bürgerrechte beraubt?

Gedankenverlorene Erkenntnisse umherschwirren. Wie kann Mensch all dies zulassen, sich dermaßen verirren in seinem maßlosen Prassen? Eben weil die Konsumgesellschaft auf bestem Wege der Ausgrenzung sich befindet, Politik oder jene herzlose Elite sich nonstop windet, irgendetwas zum Guten zu wenden, dann lieber weiterhin Ressourcen und Leben verschwenden.

Im Medienrummel um Olympia kein Interesse am Guyana-Delphin vorhanden, selbst bei Querdenkende sichtbar zu diesem Thema die Leserzahlen schwanden. Insofern man darf feststellen einen Abschied ohne Wiederkehr, der Meeressäuger verloren für immer im tosenden Meer.

Doch eines kommt trotz deutscher Vergangenheit hämisch zurück: Identitäre Demagogen. Jene bedeuten dann eher kein Glück, weil sie dermaßen verlogen Massen blenden. Na, willste keenen kritischen Jedanken an ihnen verschwenden? Ick sach dir, warum du so grenzenlos dumm nicht reagierst: Weil du tatsächlich globen tust, du deinen Stolz verlierst.

Drüben in den Staaten heißt’s mal abwarten, ob Trumps bizarres Auftreten die Clinton begünstigen kann. Die Entscheidung folgt nicht irgendwann, sondern schon sehr bald. Dann Waffengetöse erst recht durch zerstörte Länder hallt?

Zinnoberrote Küsse mögen unsere seelische Verfassung ins Lot rücken. Welch entzücken!

Sagt bloß nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt: Freie Medien sind ohnehin ebenso längst enttarnt, wer sich denn die Mühe macht, selbst der kleinste Wicht, genau hinzuschauen, bevor es weltweit kracht.

Selbstmord in Raten still erdulden, weil Bienen weiterhin in Gefahr? Dies ignorieren vor lauter Schulden, kaum jemand ahnt, was im Hintergrund dabei geschah? Eine nette Liebelei mag zwar für Ablenkung sorgen, doch denkt mal nach. Man kann sich nicht ewiglich Maßlosigkeit borgen, sonst erleben wir bald nicht mehr den nächsten Tag!

Lotar Martin Kamm

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Catherines Liebelei

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Catherine,
liebte ihre Violine,
sie versteckte sie vor gefährlichen Dieben
nachts im Flur bei der Tür unter den Dielen.

Tagsüber war ihr ganzer Schatz die Geige,
immer eine angenehme Augenweide,
denn ehrenvoll stand, lag, lehnte,
sie in der Nähe, ihr ansonsten etwas fehlte.

Die Höchstgrenze, an die drei Meter Abstand
war schon unheimlich, unmöglich, allerhand
konnte da schließlich geschehen, passieren,
es wäre furchtbar schrecklich, sie zu verlieren.

Der Aufwand, die Arbeit zur Sorge im Haus
machte ihr natürlich nicht allzu viel aus,
viel schlimmer war der tägliche Einkauf,
der artete oft aus zum Spießrutenlauf.

Links eng an den Körper gepreßt,
hielt sie das Streichinstrument fest.
In der rechten Hand die Tasche
mit Einkäufen, keine einfache Sache.

Sie lief rechts gestreckt durchs Gewühle,
damit keiner ihren Violinenkasten berühre.
Leichte Erschütterungen könnten schaden,
das wollte sie der Geige und sich ersparen.

Auch wenn sie mehrmals einkaufen ging,
die Tasche oft zu klein, es war nicht ihr Ding,
ihre Violine alleine zu Hause zu lassen,
keiner könnte da auf sie aufpassen.

Jeden Samstag ohne Ausnahme die Geige
wurde dem Koffer entnommen, auf Seide
gelegt, poliert, damit die vielen Flecken, Kratzer
auf der Geige sich nicht mehren, die Patzer,

die die Violine sonst noch hat, keine Saiten,
keine Stege, keine Wirbel, diese halten
Catherine nicht ab, ihre Fidel, ihre Liebelei
zu vergöttern, niemand und nichts ist fehlerfrei.

Nafia

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