Weltpolitik: Wenn der Krieg zu uns nach hause kommt

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Widerstand zwar eine Option – wer lenkt wie die Massen?

In Streßsituationen reagieren Menschen durchaus unterschiedlich. Bei Bedrohungen um Leib und Leben erst recht. Davon können all jene ein trauriges Lied singen, die im Alltag dem Terror und Krieg ausgesetzt sind, ganz besonders hochaktuell in Syrien, wo seit über fünf Jahren die Bevölkerung leiden muß, viele einfach nur noch flüchten.

Von „einfach“ kann schon gleich gar nicht die Rede sein, Schlepper verdienen sich eine goldene Nase. Apropos verdienen. Jedermann sollte sich verinnerlichen, wer denn nicht nur hierbei, sondern weltweit tatsächlich an all dem Leid entfesselter Kriege profitiert: die Rüstungsindustrie zusammen mit ihren Helfershelfern in der Politik. Deshalb muß Widerstand eine Option sein, um diesen Kreislauf zu stoppen. Exakt an jener Nahtstelle, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen, befinden wir uns. Doch wer lenkt wie die Massen?

Politische Lager zerlegen sich selbst und gegenseitig

Beste Voraussetzung für diejenigen, die Krieg und Terror letztlich wollen, gekoppelt an jener perfiden Geschäftspolitik, die der olle Brecht mittels „Mutter Courage und ihre Kinder“ uns live und direkt auf Theaterbühnen draufstoßen ließ, was bis heute aber nicht ausreichte, die Verursacher zum Teufel zu jagen.

Dann lieber in Seelenruhe zuschauen, wie politische Lager sich selbst zerlegen? Bei den Rechten, die jüngst mal wieder ran dürfen im Hinblick zur ersten erfolgreichen Partei rechts von der CSU, spalten sich die Hardliner von den Gemäßigten, der Ton bleibt in der Sache scharf: Aufwiegelung zum Ausländerhaß, speziell über eine Islamophobie.

Mittendrin ein nahezu ohnmächtig vor Wut und Resignation wirkender KenFM, wie hier zu sehen, der zunächst eindringlich alle auffordert, doch am 01. Oktober vor das Kanzleramt sich zu begeben, dort die Masse kundtun soll, was sie von Merkel & Co. zu halten habe. Verständlich. Weniger und erstaunlich, wie vorschnell da eben nicht differenziert wird, er simpelst ausgerechnet Sahra Wagenknecht mit in der Reihe aufzählt, die dem Treiben der Rüstungslobby tatenlos zuschauen soll. Stimmt so keinesfalls!

Ein haltloser Shitstorm gegen Sahra Wagenknecht gezielte Absicht

Haben all die politischen Kritiker was gefunden, nur weil Sahra Wagenknecht sich für einen kurzen Moment nicht deutlicher ausdrückte in ihrer durchaus berechtigten Schelte gegen diese Bundeskanzlerin? Wer die sozialen Standards seit über zwanzig Jahren herunterschraubt, immer mehr Rüstungsgeschäfte besonders auch in Krisenherde zuläßt, somit mit zu verantworten hat, darf sich nicht wundern, wenn dadurch entstandene Kriege und Terror eine Flüchtlingswelle lostritt, mit ihr ebenso Terror hierzulande sich Wege der Entladung sucht.

Aber genau das hat Sahra Wagenknecht, die Linke als einzigste Partei im Deutschen Bundestag stets den verantwortlichen drei Regierungskoalitionen explizit berechtigt vorgeworfen. Daß jetzt ausgerechnet eine Frau Roth von den Grünen, obendrein in der Zeit dermaßen undifferenziert Sahra Wagenknecht vorwirft, sie wäre auf rechten Stimmenfang aus, läßt tief blicken. Wer hat denn in der Regierungsverantwortung den Steigbügel Herrn Schröder gehalten, als dieser der NATO zustimmte, in Jugoslawien Krieg zu führen? Die Grünen, im Gegensatz zur Linken!

Sehr besonnen und unbedingt kompetent äußerst sich die Vorsitzende der Linken im Interview mit Albrecht Müller. Man wird das Gefühl nicht los, daß solche Kompetenz den Neidern die Röte vor Wut ins Gesicht schießen läßt, diese sämtliche Mittel und Wege ersinnen, sie zum Fall zu bewegen. Andererseits fragt sich der kritische Querdenkende dennoch, wie das gehen soll, eine mögliche R2G-Koalition?

Solange einfach zur Tagesordnung übergegangen wird, Waffenlieferungen anhalten, besonders die USA schalten und walten dürfen wie bisherig, nach der US-Wahl eventuell noch wesentlich aggressiver, muß man befürchten, daß sich im Endeffekt nichts ändern wird. Selbst ein Aufstand der Wut vorm Kanzleramt oder dem Deutschen Reichstag kann dem nicht Einhalt gebieten.

Lotar Martin Kamm

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Es geschah vor 40 Jahren (26. Juli bis 01. August 1976)

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Wußten Sie was in diesem Zeitraum?

makadomo TV begrüßt Sie recht herzlich zu einer weiteren Sendung „Es geschah vor 40 Jahren“ – ein Nachrichtenrückblick ohne anspruchsvolle Informationserklärung, vielmehr der Unterhaltung dienend, manchesmal mit zwinkernden Augen zu betrachten.

Für all jene, die Interesse haben, was da im Hintergrund geschieht, bis solch eine Sendung aufgenommen, ein paar Infos zur Technik und Ausstattung:

Die Kulisse stammt noch aus meinen beruflichen Zeiten im Schloßtheater Neuwied, bestehend eine Aneinanderreihung aus zwei Wänden, zwei Portalwänden und einem Sturz mit dahinter gespanntem Stoff, per Klettverschluß befestigt.

Ausgeleuchtet mit zwei alten Scheinwerfern, zum einen einem „Mettmann – 1.000 Watt“, zum anderen einem „Strand Lighting – 650 Watt“, aufgenommen mit einer Samsung Video-Kamera.

Ständig wechselnde Bilder (Skulpturen) von uns an linker, großer Wand.

Nehmen Sie das Leben wie es ist: ernsthaft, ohne Humor keineswegs auszuhalten, vielmehr von etlichen Geschehnissen. Damit manche nicht in Vergessenheit geraten, hier die Meldungen…

Doris Mock-Kamm und Lotar Martin Kamm

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Schauplätze zweckdienlich dem Mammon zur Seite stehen

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Kann sich ein System alleinig durchsetzen?

Vermittelt durch die Bestimmung von Kants „Mündigkeit“, auch die Politik sich rasant dementsprechend entwickelte, geht ein Gespenst durch alle Nationen, welches da lautet: Wir haben die bessere Ideologie, das bessere System für die Menschen. Daher verabschiedeten sich nach und nach die Staaten von Monarchien, die ersetzt wurden von Diktaturen, von Demokratien bzw. „Scheindemokratien“. Und was wurde nicht ersetzt? Richtig, die eigentlichen Mächte, früher die Großgrundbesitzer, heute die wachsenden Konzerne.

Genau sie sind es, die tatsächlich bestimmen, während der neue, aufgeklärte, mündige Mensch vermittelt bekommt, er dürfe entscheiden, für seine Rechte, für sein Wohlbefinden. Der Mammon richtet sich stets nach den Gesetzmäßigkeiten der Gewinnmaximierung. Dabei fragt er nicht, ob Menschenrechte eingehalten werden. Sie werden zwar umgesetzt, meist kurzfristig, oftmals nur zum Schein, wenn seine eigenen Interessen gefährdet. Aber ein ethisches, moralisches Gewissen, das hat der Mammon nicht. Hätte er es, dürfte es letztlich nicht einen Menschen geben, der hungern müßte. Auch gäbe es keine Kriege mehr.

Bestimmte Ideologien sind daher zum Scheitern verurteilt, weil sie sich unendlich oft wiederholen, in ihren Mechanismen, die „andere Seite bloßzustellen“ und jeweils ihre eigene zu hofieren. Eine Ideologie macht nur dann Sinn, wenn sie sich schließlich zum Vorteil von allen Gesellschaften etabliert, nicht mit dem Anspruch „die Wahrheit gepachtet“ zu haben, aber mit der Erkenntnis, daß Vielfältigkeit zählt.

Keinesfall kann es angehen, daß eine Ideologie, die nur die „Interessen des Mammons“ bewahrt, sich etabliert. Es darf nicht sein, daß Diktaturen sich ausbreiten, weil sie eine Mündigkeit letztlich nicht zulassen. Es darf aber auch nicht sein, daß eine „Gleichmacherei“ des Menschen dazu führt, daß das Individuum untergeht. Wie soll man solche Ansprüche unter einen Hut bringen, wird jetzt die berechtigte Frage sein. Dazu zurück zum Stichwort: Schauplätze.

Was sind Schauplätze? Es sind die Orte, wo Menschen „geblendet“ werden, damit sie sich keine eigene Meinung bilden können. Das ist so gewollt, damit der Mammon seine menschenverachtende Wirkung entfalten kann. Und das tut er, völlig ungeniert. Daher spielen die Medien im Einklang dieser Gesetzmäßigkeit mit, weil sie davon in soweit profitieren, um eben sich selbst zu erhalten. Wehe, es gäbe eine wirklich „freie, unabhängige Presse“, wie dann wohl Menschheit reagieren würde? Man braucht es nicht vertiefen, sollte nur darauf hinweisen, daß sich zwischen der Zeit, wo es keine Möglichkeit gab, global Nachrichten im Sekundentakt zu verbreiten, und der Jetztzeit dahingehend nichts sich änderte, weil die Möglichkeit der zensierten Nachrichten stets in Betracht zu ziehen sind, und zwar im Sinne der jeweiligen Ideologie. Warum ein solches Faktum erwähnen, was jeder halbwegs denkende Mensch sich selbst zusammenreimen kann?

Wir müssen wieder den Fokus ausrichten auf das Wesentliche, nämlich stets zu reflektieren, ob wir uns nicht „verzetteln“ im Gegeneinander der Ideologien, der Religionen, aller Gegensätze, die allesamt eines gemeinsam haben: Gedanken und somit Wirklichkeiten von Menschen selbst. Hinterfragen ist das höchste Gebot bei allen politischen Entscheidungen.

Die Menschen sollten wieder zusammenrücken, im Sinne einer Solidarität, die eine andere Meinung gelten läßt, wenn diese tatsächlich Menschenrechte inne hat und sie nicht mit Füßen tritt, weder in Parteiprogrammen (versteckt) noch offen durch Taten, die auch weltweit in unsere Wohnzimmer flimmern, auf den Bildschirmen. Es ist eine wunderbare Idealvorstellung, trotz aller Ideologien zusammenzuleben. Achten wir alle darauf, daß eine erlangte Mündigkeit nicht wieder verloren geht.

Nicht die Materie zählt, keine äußeren Werte, man stellt mittels seines Berufes nichts besonderes dar, vielmehr die tief im Inneren verwurzelte ureigene Persönlichkeit offenbart den wahren Kern, den es zu leben gilt.

Lotar Martin Kamm

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Soziale Gemeinschaft überlebensnotwendig

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Helfersyndrom im Bann gesellschaftlicher Ausgrenzung?

Meistens wird man scheel angeguckt und mit einem leisen Kopfschütteln bedacht, wenn man sich dazu bekennt, ein soziales Wesen zu sein. Bereits in frühester Kindheit, vielleicht bei dem einen mehr oder weniger, wird man dazu angehalten, „teilen“ zu lernen und sich sozial zu verhalten.

Ein Grundprinzip für das Miteinander in der Familie, im Kindergarten, in der Schule, im Beruf und im Leben schlechthin, und doch fürchten sich viele vor den „Sozis“. Demnach muß es komplett falsch sein, was wir unseren Kindern von klein auf mit auf den Weg geben, wenn wir sie auffordern, ihre Süßigkeiten mit dem Geschwisterkind zu teilen oder bei Streitigkeiten nicht einfach zuzuschlagen, oder dem anderen ein Spielzeug einfach wegzunehmen; denn Kinder sind zuallererst Anarchisten.

Ihr oberstes Ziel ist es, für sich zuerst zu sorgen, schließlich will der Hunger gestillt und das körperliche Wohlbefinden wieder hergestellt werden (Windel wechseln), die wohlige Wärme und der körperliche Kontakt zur Bezugsperson wird eingefordert, ansonsten wird gebrüllt!

Ziemlich natürliche und selbstverständliche Verhaltensweisen, sind wir doch anfangs unserer Umwelt hilflos ausgeliefert und auf den Nächsten angewiesen. Kaum sind die Kinder jedoch den Windeln entwachsen, werden sie in die Spielregeln der Erwachsenenwelt eingeführt, damit sie im Sozialgefüge der Familie und ihrer entsprechenden Umgebung ihren Platz finden.

Nun, was bedeutet sozial? Gesellschaftlich, die gesellschaftlichen Beziehungen der Menschen untereinander betreffend, auf das Gemeinwohl gerichtet, gemeinnützig, menschlich, hilfsbereit, wohltätig, gesellig lebend, barmherzig, karitativ, uneigennützig.

Insofern eine soziale Gemeinschaft wichtig, und wenn ja, warum? Wäre es nicht sinnvoller, den angeborenen Anarchismus zu fördern, jedem das Seine, mir das Meiste? Alle Religionen hätten auf einen Schlag keine Daseinsberechtigung mehr! Alle gegen alle, und jeder gegen jeden! Ist so eine Welt nicht erstrebenswert?

Stets diese „Gutmenschen“ mit ihrem Gesäusel des friedlichen Miteinanders und der Forderung nach Teilung der Güter. Der eine oder andere mag sich noch an die 60iger und 70iger Jahre erinnern, als man unbedarft durch die Fußgängerzonen schlenderte und fast an jeder Ecke zum friedlichen Verweilen aufgefordert wurde, und „Peace Not War“ in aller Munde war.

Soziale Ausgrenzung, ob aus religiösen Gründen, ob aus nationalen Gründen, ob aus materiellen Gründen, ob aus neidischen Gründen, ob aus visuellen Gründen, wohin man blickt, kein friedliches Miteinander: ein Leben nach anarchistischen Prinzipien.

Solch ein Kindergartenkind, das auffällig oft versuchte, Streit zu schlichten und liebevoll weinende Altersgenossen tröstete, wenn sie sich wehgetan hatten, wurde von den Erzieherinnen als das Kind mit dem Helfersyndrom abgestempelt. Soziales Verhalten herabgestuft zur Rüge und Zurechtweisung, sich nicht überall einzumischen. Mitleid und Fürsorge als Krankheitsbild für einen heranwachsenden Menschen, dem der Nächste am Herzen liegt, das führt zur gesellschaftlichen Ausgrenzung.

Doris Mock-Kamm

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Elfenbeinhandel: EU verweigert absolutes Handelsverbot

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Brüsseler Diktat macht sich zum Handlanger von Wilderern

Wer kennt sie nicht, diese Zeitvergleiche in Bezug zu gewissen Taten, in diesem Fall erschreckenden. Alle 15 Minuten töten Wilderer einen Giganten, der Afrikanische Elefant ringt somit ums Überleben, schreibt „Rettet den Regenwald e.V.“, bittet damit um zahlreiche Unterschriften in der Petition, die das Brüsseler Diktat anprangert, da es sich zum Handlanger von Wilderern mache, die EU verweigere das absolute Handelsverbot, die Fortsetzung des Elfenbeinhandels nimmt ihren Lauf.

Ein wenig mehr als die Hälfte der afrikanischen Staaten, nämlich 29, wirken an einem absoluten Handelsverbot für Elfenbein, auch wenn China und die USA dies unterstützen, verbleiben immer noch 25 unwillig zögernde afrikanische Staaten und eben diese EU.

Yahoo war gestern – heute Anmahnung der Korruption dringender denn je

Als wir im Februar dieses Jahres über die Gefährdung der Elefanten berichteten und vor allem die Erklärungsnot von Yahoo rügten, kam dieser Verweis wohl eher einem „kleinen Vergehen“ gleich, wenn man das gesamte Ausmaß der weiteren Vorgehensweise beim Elfenbeinhandel und der damit verbundenen Wilderei betrachtet. Der Elefant bleibt das Opfer, in zehn bis spätestens fünfzehn Jahren schon kann in Afrika nicht mehr dieser Dickhäuter vertreten sein.

Mittendrin und daher fest im Sattel sitzend ein Haufen korrupter Politiker in Brüssel selbst, die wohl ihre Finger nicht lassen können am Mitverdienen – auch wer untätig schweigt, sich somit Vorteile verschafft – bei solch dubiosen Geschäften mit dem Elfenbein. Arglos wurde zugelassen, daß binnen zwei Jahren von 2011 bis 2013 an die 100.000 Elefanten deshalb ihr Leben ließen. Und immer noch sperrt sich die EU dagegen?

Von der Elfenbein-Connection zu Aktionen gegen Elfenbeinhandel

Vor 4,5 Jahren kam es zu einem regelrechten Abschlachten von über 300 Elefanten in einem Nationalpark in Kamerun, an die einhundert Wilderer hätten das Massaker verübt, wie National Geographic im Artikel „Die Elfenbein-Connection“ berichtete. Dabei verwies Bryan Christy ebenso auf die Hauptkäufer- und Interessenten in China, auf die Zwischenstation Philippiniens, die nahezu frapante Ohnmacht seitens CITES, welches sich einem „schwarzen Loch“ gegenüber sieht, immerhin trägt der Umschlagplatz Thailand für illegal gehandeltes Elfenbein und Tropenholz erheblich mit dazu bei.

Umso wichtiger, daß wesentlich mehr weltweit gegen den Elfenbeinhandel unternommen wird. Schlimm genug, daß die EU sich dermaßen sperrt. Am Samstag, dem 24. September dieses Jahres findet der Global March for Elephants & Rhinos statt, nicht nur in Hamburg, parallel zur Cites Artenschutzkonferenz in Johannesburg. Ebenso sind Demos in Berlin, München und Stuttgart organisiert, weltweit hier zu ersehen.

Lotar Martin Kamm

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Ergänzung zu: Gewalt und Hass bestimmen die Medien

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Herrlich diese Reaktionen von manch selbsternannten Journalisten, Bloggern und anderen angeblich Intellektuellen. Aufgrund des Artikels „Gewalt und Hass bestimmen die Medien“. Was erscheinen denn dabei für merkwürdige Vorurteile?

Wer also eine Frau Merkel mit keiner Silbe erwähnt, schon gleich gar keinen Heiko Maas, der muß angesichts berechtigter Schelte gegen den Rechtspopulismus automatisch ein glühender Befürworter der Bundespolitik sein? Einfach mal die Kirche im Dorf lassen, rate ich gern. Nur weil nicht drin steht, was der Autor denkt, mögen irgendwelche Spekulationen dienlich werden?

Ganz im Gegenteil, all die Artikel, die bei Querdenkende bisherig erschienen, sollten schon verdeutlichen, in wie weit die derzeitige Politik in Berlin eben nicht gelobt werden kann. Nur jedesmal dies zu betonen, wäre ein wenig übertrieben, um es mal salopp zu formulieren.

Seit wann sind denn klare Wörter wie „Rassismus“ oder „Hetzer“ ein NoGo? Ganz im Gegenteil, es belastet nicht nur die politische Landschaft, es brauen sich dieselben Muster erneut zusammen, die wir eben nicht wollen! „Wir“, das sind all die Menschen, die gern als „Gutmenschen“ diffamiert an einen angeblichen Pranger gestellt werden. Dieser Pranger meint, er hätte das Recht erwirkt, pseudointellektuell sich wie ein Pfau zu winden, um mit dem Finger auf sie zu zeigen. Kann und darf er, muß aber mit entsprechenden Reaktionen rechnen.

Wo wurde eine Frau Petry jemals als eine Gallionsfigur à la „Hitler“ hingestellt? Das ist genauso unsinnig wie die oftmals nachlesbare Gangart gegen eine Frau Merkel, sichtbar auf manch Plakat mit entsprechendem Bärtchen. Wer solch simple Argumente auffährt, der scheint exakt dem Gleichnis „getroffene Hunde bellen“ zu entsprechen, weil ihm nichts besseres mehr einfällt.

In anderen Worten, was keinem Selbstlob entsprechen möge: voll ins Wespennest gestochen. Da schreien sie auf, all jene, die bereits ein Ventil gefunden haben, sich Luft zu machen, um von ihrem eigenen Frust und Unvermögen abzulenken. Sie reihen sich somit ein ins „Heer der Hetzer“, wähnen gar eine AfD als „demokratisch legitimiert“. Sicher doch, bis dahin stimmt dies, weil per Wahlgesetz in Folge berechtigt. Doch Kritik an deren Umfeld, die sei weiterhin gestattet, die wird erst recht formuliert. Es verbleibt die Feststellung: Rassismus ist unerwünscht, führt zu noch mehr Haß und Gewalt. Punkt.

Lotar Martin Kamm

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Gedanken ziehen lassen

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Der Himmel grau.
Ja, grau, nicht blau,
die Haare naß,
sitz ich zum Spaß
im Garten rum,
hör bumm, bumm
aus dem Kopfhörer,
ohne irgendein Störer.

Die ganze Welt kann mir
gestohlen bleiben, irr
ist sie, allenthalben,
sogar die Schwalben
fliegen ständig im Kreis
Achter, der Schweiß
tropft vom Zusehen
auf meine roten Zehen.

Ach Quatsch, das ist nur
Wasser. Panik? Keine Spur.
Der Himmel dunkler schon,
hätte ich ein Mikrophon,
könnte ich mitsingen,
mit Flügeln als Schwingen
die Stimme benützen,
die Welt naß spritzen,

daß Liebe ihre Sinne
wieder zum Atmen bringe.
Donner grollt in der Ferne,
der Geist genießt die Sphäre,
Musik im Ohr, Gewitter
in der Natur, ohne Gitter
Gedanken ziehen lassen,
mag sein, ihr könnt sie fassen.

Nafia

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