Gewalt und Hass bestimmen die Medien

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Hetzer der rechten Szene frohlocken allenthalben

Auf ein Wort an all diejenigen gerichtet, die meinen, sie könnten am Leid anderer auch nur ansatzweise sich laben, für ihre menschenverachtenden Zwecke nicht nur Kapital schlagen, sondern obendrein Unsichere quasi rekrutieren. Wir schauen hin.

Und nein, keine Antifa oder angeblich „Links-grün-versiffte 68er“, sondern Menschen jenseits irgendwelcher politischer Strömung, weder aus den Reihen der „verkappten“ Reps, der getarnten Identitären oder allen Parteien wie AfD, NPD und Co., vielmehr mitten im Leben stehend, beobachtend, was da so geschieht neben berechtigter Kritik zur US-Politik, der Waffengeschäfte der Bundesregierung, die ebenso die Grünen selbst mittragen.

Verwundernd und erstaunt über das vielseitige Schweigen in der Mitte der Gesellschaft, die weiterhin genau jene Parteien wählen, die mit verantwortlich an weltweiter Ausbeutung, dessen Folgen der Armut, dem Überreichtum, dem Terror, ob gezielt inszeniert oder aus blanker Not und Wut, über den „Krieg gegen den Terror“, an der unerschrocken sich ausbreitenden Gewalt, der Zunahme des Hassens in vielseitigen Ebenen, überall dort, wo Menschen zusammenfinden.

Das simpelste Mittel wirkt wohl weiterhin: Angst verbreiten, Haß schüren, sich billiger Parolen bedienen. Das geschah vor der dunklen Nazi-Zeit hierzulande, währendessen sowieso und soll erneut fruchten. Wer immer noch drauf hereinfällt, hat das Nachsehen. Noch greifen die demokratischen Instrumente in diesem Land, in Europa, obwohl die Kritik an dieser EU zurecht wächst. Kein Grund Nationaldümpelei besonders hervorzuheben, daß dies nicht fruchten wird, sollte die Geschichte uns gelehrt haben!

Die neue Rechte argumentiert gern, dabei meist naserümpfend, es gäbe keine „Rechte“, die US-Politik will per EU-Krake die Europäer gefügig machend vereinahmen, sich ihrer Nationalitäten beraubt hilflos dem Hegemon anzuschließen, der dann die Welt beherrscht. Freie Menschen, egal welcher Nationalität, können durchaus sich wehren, wenn sie eben eine EU ablehnen genauso wie die Vereinnahmung seitens den USA, dazu bedarf es keiner ausdrücklichen nationalen Instrumentalisierung. Im Gegenteil, Multikulturalismus ist viel eher ein Garant für ein friedliches Zusammenleben, wenn eine solche Gesellschaft sich untereinander toleriert, ohne andere bekehren zu wollen.

Einfache Strategie derer, die allenthalben frohlocken: Hervorhebung sogenannter Lügenpresse. Welch simple Taktik, die aber einen Haken hat. Nicht alle Medien lügen automatisch, das wäre derart kontraproduktiv, daß tatsächlich berechtigte Zweifel aufkämen. Doch wer entscheidet, was der Wahrheit entspricht, was ein Fake, eine Ente bis hin zur dreisten Lüge? Der gesunde Menschenverstand, der allerdings immer mehr gezielt verunsichert werden soll, teilweise gar erfolgreich, wenn man einen Blick in die Kommentare der Medien wagt, zur Social Media wie z.B. Facebook und Co.

Was lernen wir daraus? Wachsam bleiben, sich nicht einlullen lassen im Rausche simpler Rezepte jener „neuen Rechten“, die auch nur eines im Sinn haben: Zwietracht säen, damit deren krudes Weltbild sich ausbreiten solle. Wollen wir das, all wir freien kreativen Querdenker, bei denen Toleranz, Nächstenliebe und vor allem keinerlei Rassismus Platz in unserem Leben hat? Dann liegt es an uns selbst, weiterhin zu differenzieren, jenen Hetzern keinen Raum zu geben, ihr bösartiges Gedankengut auszubreiten. Jede Gegendemo zur Fremdenfeindlichkeit bedeutet ein deutliches Signal, eben den alten Nationalismus nicht mehr zuzulassen.

Manchmal bedarf es weitreichende Reisen, um zu erkennen, inwiefern Fanatismus erheblichen Schaden anrichtet. Das Tragische daran: Fanatische Menschen sind dermaßen verblendet, daß sie voller Überzeugung Humanismus einfordern, in dem sie einer Gewaltzunahme freien Lauf lassen.

Lotar Martin Kamm

Dieser Artikel sei unbedingt Sylvia Klings Projekt „Gegen das Vergessen“ gewidmet.

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Gesellschaft: Chaotischen Zeiten widerstehen ohne jedwede Hysterie

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Was sollte Mensch veranlassen, endlich Frieden zu finden?

Was heute für sicher erklärt, kann morgen bereits entrissen im Sande liegen, in den Wogen der wellenumspülten Salzwassermassen ans Ufer geschleudert in letzten Zuckungen seinem Ende entgegenblicken. Bezeichnenderweise wiederholen sich die Folgen der Gewaltszenarien, während Mensch im Dunkeln tappend ahnungslos einem fraglos müßigen Idol nacheifert, welches nicht im geringsten eine Spur von Reue empfindet, wenn alles auf Endzeitzerstörung hinausläuft.

Chaotische Zeiten lauern heute mehr denn je, obwohl gewisse Persönlichkeiten sich hin und wieder zu Wort melden, Mäßigung anmahnen, mit Ratschlägen aufwarten. Was sollte Mensch veranlassen, endlich Frieden zu finden?

Menschliches Augenmaß wider der Weltreligionen

Nahezu alle großen Weltreligionen haben ausgesorgt, beschäftigen tatsächlich mehrere Milliarden Menschen trotz Aufklärung, neuzeitlich befreitem Leben, sowohl mit ganz pragmatischen Arbeitsplätzen bis hin zu direkten wirtschaftlichen Verflechtungen, die einigen Ländern diktieren, wie deren Lebenswandel sich gestaltet. Darunter das Christentum, allen voran der Vatikan und somit die Katholische Kirche mit ihrem unermeßlich angehäuften Reichtum, man denke nur an deren weitverbreitete Heuchelei, welche nach wie vor bis in die Tagespolitik meint, sich einmischen zu müssen. Was für eine wundersame Erkenntnis nach Jahrhunderten eigener Bereicherung!

Dürfen wir uns glücklich schätzen, daß kein Heilsbringer in Sicht? Obwohl jenes Gleichnis von der Wiederkehr Jesu ohnehin keiner realen Grundlage entspricht, außer man glaube unbedarft an Gottes Sohn. Lassen wir jenen Christen ihren Glauben, diesen Respekt kann man ihnen entgegenbringen. Politische Entscheidungen sollten sich wenigstens an das halten, was ihnen abverlangt wird: ein menschliches Augenmaß ohne Bevorzugung bestimmter Auserwählter. Doch daran hält man sich mitnichten.

Selbstbewußtsein muß Wege der Entfaltung zulassen

Wer dem Schauspieler die Bühne oder die Leinwand entreißt, dem Musiker dessen Instrumente, dem Schriftsteller die Mußestunden des Schreibens, wenn Jongleure ohne Bälle im Dunkeln ausharren, weil sämtliche Energien aussichtslos einer unsicheren Zukunft entgegenblicken, die heimgesucht von Endzeitstimmung, da mag der noch aufmerksame Mensch sich fragen, warum kein anderer Ausweg gefunden. Können wir, außer Hoffnung zu schöpfen, solche desaströse Entwicklungen überhaupt noch aufhalten, ihnen etwas entgegensetzen?

Was im Kleinen begonnen, denken wir zurück an unserer Kindertage, sich jedoch im Laufe des gnadenlos ellenbogenartigen Arbeitslebens als eine knallharte Wirklichkeit entpuppt, spätestens dann setzt Resignation ein. Doch es ist nie zu spät trotz vieler Widrigkeiten. Hat sich erst mal mit der Erkenntnis eigentlich einfacher Zusammenhänge daraus ein gezielt angestrebtes Selbstbewußtsein entwickelt, besteht die Chance, daß jene andere motivieren, ihren Gedanken zu folgen. Kann natürlich nur funktionieren für diejenigen, die noch nicht gänzlich der Ablenkung, dem Konsumrausch verfallen, noch bereit sind, sich zu wandeln, umzudenken und entsprechend aktiv mitwirken.

Kein einfaches Unterfangen, aber nicht aussichtslos. Muß dafür der Leidensdruck noch größer vorherrschen, bevor endlich ein Umbruch einsetzt? Es schaut ganz danach aus. Nicht einige wenige Botschafter vermögen die Menschheit vor ihrer eigenen Zerstörungsgewalt befreien, sie müssen es schon selbst erkennen und entsprechend weise handeln. Verpassen sie die Gelegenheiten, werden es andere für sie richten, mit düsterem Ausgang.

Lotar Martin Kamm

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Sing mir ein Lied

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Sing mir ein Lied vom Leben,
wie es sich anfühlt, gerade eben.

Den Schmerz, den du spürst,
der eiskalt dein Herz berührt.
Laß mich mit dir fühlen,
bezwing den Schmerz nicht mit Lügen.

Wie fühlt sich an bei dir Freude,
kommst du dir vor, als schleudere
dich das Karussell im Kreis,
bis dein Herz ist kochend heiß?

Sing mir ein Lied vom Leben,
wie es sich anfühlt, gerade eben.

Du lebst in völliger Einsamkeit,
niemand mehr das Leben mit dir teilt.
Um wieder mal eine Stimme zu hören,
liest du leise, ohne die Nachbarn zu stören.

Des Nachts bist du auf Trebe,
als ob es kein Morgen mehr gebe.
Tummelst dich zwischen Menschen,
frei, ohne Furcht und Bedenken.

Sing mir ein Lied vom Leben,
wie es sich anfühlt, gerade eben.

Du willst mit mir gemeinsam singen,
sogar auf Tische und Bänke springen,
weil du dich gerade losgelöst fühlst
von allem, was dich am Boden hielt.

Dies ist mein Lied vom Leben,
mal traurig, mal fröhlich, eben.
Mal verrückt, mal ins Ich versunken,
mal von Trauer, mal von Spaß betrunken.

Sing mir ein Lied vom Leben,
wie es sich anfühlt, gerade eben.

Nafia

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Chaos und Zerstörung soweit das Auge reicht

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Chancen auf Rückbesinnung vorhanden

Leidlich kam die kleine Gruppe dennoch recht gut voran, zumal ein paar Ortskundige unter ihnen sich befanden, die unnötiges Aufsehen vermieden, in dem sie gewisse Schleichwege einschlugen. In Zeiten feindseliger Verhältnisse, die schon eine ganze Weile andauerten, sollten solche Menschen vorteilhaft ihnen zu Diensten sein.

Schließlich herrschte viel Unsicherheit, Gewalt und Mißtrauen scheuchten die meisten Bürger auf, die nahezu orientierungslos durch die Lande zogen, zumal jedwede gewohnten elektronischen Kommunikationsmittel plötzlich sich als nutzlos erwiesen, da eine einzige E-Bombe dazu ausgereicht hatte. Besonders die junge Generation war völlig hilflos, weil sie keine Erzählungen ihrer Vorfahren kannte, sie nicht auf altes Wissen einfach zurückgreifen konnte.

Sollte des Menschheits Traum von einer friedlichen Welt zerplatzt sein aufgrund niederträchtiger Instinkte, die tatsächlich Wege ihres bösen Daseins stets fanden, um die Knute eines haßerfüllten Ideals alle spüren zu lassen? Wie willenlose Werkzeuge hatte ein Großteil der Bürger sämtliche gezielten Entwicklungen mitgetragen, ahnungslos den Vorgaben einer durchdachten Wirtschaftspolitik Folge geleistet, zumal für raffinierte Unterhaltung gesorgt wurde, schließlich durfte keine Zeit vorhanden sein, daß kritische Gedanken nur ansatzweise entstanden.

Doch wie immer in der langen Menschheitsgeschichte gab es trotzdem ein paar wenige wache Geister, die das perfide Manipulationsgehabe durchschauten, eben nicht der Propaganda und dem zerstörerischen Herrschaftsstreben auf den Leim gingen, vielmehr sich im Stillen organisierten, um Widerstand zu leisten. Selbstverständlich mit einer entsprechend durchdachten Vorgehensweise, um nicht entdeckt zu werden, was ihnen dank ihrer geduldig geplanten Aktionen ziemlich gut gelang. Und nun war auch diese Gruppe unterwegs, um einen Ort aufzusuchen, der Überleben, Sicherheit bedeutete.

Rauchende, zerstörte Landschaften, zerfallene Bauruinen, die dem Bombenhagel nicht standhalten konnten, dazwischen zerfetzte Menschen und Tiere, üble Gerüche umwehten die gespenstisch stille Szenerie, während die kleine Gruppe wortlos vorbeitaumelte. Ein rothaariges Mädchen schrie kurz auf, weil eine Hunderotte mit gefletschten Zähnen in eindeutiger Absicht alle angriff. Nach kurzem Aufheulen lagen die Hunde niedergeknüppelt am Boden, einer konnte jedoch winselnd davonlaufend entkommen und verschwand in einem zerfallenen Bürogebäude.

„You’re out on the streets looking good, and baby deep down in your heart I guess you know that it ain’t right, never, never, never, never, never, never hear me when I cry at night, Babe, I cry all the time!”, sang eine Mittdreißigerin vom altbekannten Song “Peace of My Heart” und manche Stimmen gesellten sich dazu. Ansonsten waren sie versunken in Gedanken und Erinnerungen an bessere Zeiten, die vielleicht wieder entstehen durften, wenn Mensch nur den Mut besitzen würde, sie zuzulassen.

Ein naßkalter Regenschauer überraschte die wankenden Wesen, die schnell Schutz unter einer verlorenen Baumgruppe suchten. Tiefschwarze Wolkenpakete verdunkelten die Umgebung, größere Wasserpfützen lösten sich auf in einen reißenden Sturzbach, der alles mitriß, was ihm nicht standhielt. Ein verlorener Teddybär zog an ihnen vorrüber, umspült im lauten Naß, während eine Krähe krächzend das Weite suchte, im Dunkel der Wolken verschwand. Das rothaarige Mädchen kniete sich nieder und hielt die Hände vors verweinte Gesicht, zitternd suchte es Schutz am Stamm einer Esche. Der Laubbaum gab ihr ein wenig Wärme und Trost, eine alte Katze gesellte sich dazu, die durchnäßt auf ihrem Schoß sich zusammenrollte.

Keineswegs sollte des Menschheits Hoffnung von dannen ziehen, solange noch eine Chance der Rückbesinnung vorhanden. Erinnern mag sie sich an ihren ureigenen Wurzeln längst vergangener Tage, als noch kein Neid, kein Habitus die reinen Gedanken vergiftete, der Nächste liebevoll umsorgt und geachtet wurde, Botschaften der Liebe die Tage versüßten.

Lotar Martin Kamm

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Nur ein Käfig voller Narren

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Was Menschen von Käfern unterscheidet

Wer Käfige im Garten aufhängt, denen der Boden fehlt und die Käfigtüren, der ist irgendwie nicht richtig informiert, zu was diese Dinger eigentlich gut sind, oder? Die Installation bekam den Namen: Gedanken sind frei.

Käfig, eine Wortbildung aus dem Lateinischen cavea, Höhlung, Gehege. Mittelhochdeutsch kevje, althochdeutsch chevia, Behältnis. Cavea wird auch übersetzt mit Vogelkäfig, Bienenstock, Zuschauerraum, Theater. Und so unglaublich es klingt, Zuschauer, Publikum. Der Käfig ein umbauter Raum mit Stäben, einem Dach, einem Boden, einer Tür. Ansonsten nichts.

Nun klingt das Wort Käfer annähernd ähnlich, oder? Der Duden erklärt, mittelhochdeutsch kever, althochdeutsch chevar, wahrscheinlich eigentlich, Kauer, Nager. Wie bitte! Schon beim Lesen hört sich diese Behauptung Kauer, Nager so abwegig an, daß man es unweigerlich bezweifeln muß und sich fragt, weshalb so eine Aussage ohne nochmalige Prüfung veröffentlicht wird. Nun, alles muß man nicht verstehen. Wer die beiden althochdeutschen Wörter chevia, Behältnis, Käfig und chevar, Käfer vergleicht, wird eine Verwandtschaft der beiden nicht verleugnen können.

Auch sollte es allgemein bekannt sein, Biologieunterricht läßt grüßen, Käfer tragen ihr Skelett außen. Ihr Körper ist durch einen äußeren Käfig geschützt. Im Gegensatz zu den Säugetieren, deren Skelettaufbau, ihr schützender Käfig für die Organe, nicht sichtbar ist. Somit kann davon ausgegangen werden, daß Käfig und Käfer aus demselben Begriff für Höhlung, Gehege entstanden sind.

Der Käfer trägt seinen Käfig für jeden sichtbar und zugleich als Schutz für seinen Körper. Der Mensch hingegen trägt seinen Käfig versteckt, somit ist es in vieler Hinsicht einfacher verletzbar. Denken wir so. Aber der Mensch ist schlau und kann sich ohne weiteres mit allerhand Gerätschaften schützen. Schwerter, Äxte, Helme, Rüstungen, Schilde, Pistolen, Messer, sogar Uniformen dienen dem Schutz. Zugehörigkeit zu Gruppierungen zeigen die Menschen durch äußerliche Veränderungen, Haarschnitte, Tätowierungen, Bekleidung sorgen dafür, daß der Mensch sich in den Schutz von gemeinsamen Interessen stellt.

Der Mensch ist weitaus raffinierter in Bezug zu seinem Schutz, denn er vermag sich durchaus auch durch Lügen, Intrigen, Heucheleien bedienen, um so vermeintlich sich in ein besseres Licht zu stellen, daß ihm dienlich sein kann, ein Ziel zu erreichen. Diese Käfige der versteckten Masken sind allerdings schwer, von den Mitmenschen zu erkennen, wobei die Tarnung mit äußerlichen Käfigen ehrlicher erscheinen mag. Es ist dennoch nicht immer auszuschließen, Menschen zu treffen, die durch Druck, Zwang, Strafandrohung nicht völlig frei ihr Leben gestalten können. Ihnen wird ein Käfig von Normen, Moralvorstellungen übergestülpt, die es ihnen oft unmöglich macht, ihr eigenes Leben zu führen.

Würden wir uns selbst ohne all die Hüllen, die wir uns selbst umhängen oder durch die jeweilige Gesellschaft, denen wir angehören wollen oder gezwungen werden, in ihnen zu leben, befreien, könnten wir dann immer noch aufrecht zu uns stehen. Oder würden wir ohne diesen schützenden Käfig zusammenbrechen wie ein leerer Sack?

Cavea, das Theater, (der Käfig), das uns im Schutze der Komik, der Dramatik unser aller Freuden und Wehklagen vorführt. Cavea, das Publikum, der Zuschauer, (der Käfig), das im Schutze von Bekleidung, Normen, Werten, seine Verantwortung über sein Leben und das Leben anderer minimiert.

Gedanken sind frei. Öffnen wir die Käfige, zeigen unsere Verwundbarkeit, wir werden trotzdem nicht gefährdeter sein als die Spezies Käfer.

Doris Mock-Kamm

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Ausverkauf der Demokratie steht auf dem Spiel

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Satirischer Rückblick…

Dennoch nutzt all die Aufklärung nicht besonders viel, wenn Mensch fast ohne Ziel dem Dasein entgegenblickt, – nein, es folgt kein Reim von wegen gefi…-, obendrein gänzlich ungeschickt das Ergebnis verkehrter Politik lammfromm erduldet. Was eine selbstgefällige Elite dem Volk wohl schuldet?

Stell dir vor, es ist Frieden und viele greifen zu den Waffen. Nicht wundern und gaffen, du solltest dich aufraffen, um solch Wirken erst gar nicht zuzulassen, stoppt dieses elendige Hassen! Rückzug wegen all der Gier nach Geld, selbst bis zu den Scheißhäusern dieser Welt? Ganz auf die Schnelle, beim wohlverdienten Spaziergang, fliegt eine Libelle aufs Revers von Herrn Sundern, der tut sich darüber noch wundern. Wo bleiben Ihre Fragen, möchten Sie uns das sagen?

Schaut her, zu den SPD-Recken, wollen die gar wirklich das Volk für sich neu entdecken? Rückbesinnung ohne Furcht und Tadel eher unwahrscheinlich, das war Politik ohnehin niemals peinlich. Nach außen gilt zwar Stillstand sei keine Option, doch wer glaubt denen das noch nach all dem Hohn?

Am Ende zeigt sich doch wie eh und je: Politik bleibt ein schmutziges Geschäft, was immer auch gescheh, es werden stets die selben Verfehlungen nachgeäfft. Man möchte so manches nicht vermissen, selbst wenn Glauben vs. Aberglauben in Konflikt zum Wissen sich gebärdet, zumindest verbleibt das Reden, welches dann nicht gefährdet. Bedenken wir ohne Umschweife: Ein demokratisches Miteinander muß stets gepflegt werden. Auf das dies der Bürger endlich begreife, bevor erneut herrscht Verderben.

Wer ständig böses sät, dem keinesfalls es gut ergeht. Und wenn jetzt für Rabenvögel der Vogelschutz endet in Österreichs Kärnten, werden all diese Jäger ihr Los noch ernten. Das hat gar nichts mit Rache zu tun, der Kosmos wird nicht eher ruhen, bis wahre Gerechtigkeit siegt. Beim Blick aus dem Fenster seht ihr’s doch, wie nah Streit und Frieden beieinander liegt.

Propaganda ohne Netz und doppelten Boden sich mal wieder offenbart, stets die gleiche rechte Mischpoke um sie schart. Manche mögen gern ablenkend alles dem Ami in die Schuhe schieben, der ohnehin weltweit sich rühmt in Kriegen, doch rechte Gewalt erneut auf dem Vormarsch sich befindet. Wie manch einer von denen sich windet, um bloß sich in ein gutes Licht zu rücken. Wacht auf, keinerlei Entzücken oder vor denen bücken. Sie verfolgen ihr perfides Gedankengut ohne jedwede Mitmenschlichkeit. Seht ihre abgrundtiefe Wut, schon stehen sie wieder wie damals bereit!

Lotar Martin Kamm

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Es geschieht in naher Zukunft – Dreamnews im Überfluß

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Eine Möglichkeit entspannt in die Glaskugel zu blicken

Ständig diese lästigen Rückblicke bis hinein in unsere Gegenwart, muß das denn sein? Keinesfalls, lehnen wir uns besser entspannt zurück und werfen einen gewagten Blick in die Zukunft, um nicht etwa die Augen vor derzeitigen weltweiten Problemen zu verschließen, sondern ein Fünckchen Hoffnung zu hegen, daß Mensch aus seinen Fehlern ein Stückweit lernt. Schauen wir mal, ob ihm dies gelingt.

Querdenkende TV heute zu folgenden Ereignissen:

Eine Meldung zur zerstörten ehemaligen Hauptstadt Berlin, Extremwinter in Mitteleuropa, eine Erinnerung zur Fußball-EM 2020, zum Treffen der EUFA in Moskau, das Ende der R2G-Koalition in Sichtweite, China endlich smogfrei sowie Mitglieder der Mars-Mission auf Abwegen.

Für all jene, die Interesse haben, was da im Hintergrund geschieht, bis solch eine Sendung aufgenommen, ein paar Infos zur Ausstattung und Technik:

Die Kulisse stammt noch aus meinen beruflichen Zeiten im Schloßtheater Neuwied, bestehend aus fünf Wänden, deren Oberfläche gar mit Blattgold gestaltet wurde.

Ausgeleuchtet mit zwei alten Scheinwerfern, einem „Mettmann – 1.000 Watt“ und einem „Strand Lighting – 650 Watt“, aufgenommen mit einer Samsung Video-Kamera.

Doris Mock-Kamm und Lotar Martin Kamm

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