Dinosaurier des Jahres 2015 erhält Philipp zu Guttenberg

pixabay.com

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NABU-Negativpreis an den Präsidenten der AGWD

Schon etliche deutsche Politiker erhielten zuvor den NABU-Negativpreis, der erstmalig 1993 an den saarländischen Ministerpräsidenten Reinhold Kopp verliehen wurde, wie z.B. Hans-Olaf Henkel, Theo Waigel, Erwin Teufel oder Ilse Aigner. Sie alle taten sich darin hervor, die Umwelt zu mißachten, stattdessen gewisse Lobbyisten lieber zu unterstützen. Letztlich ein Armutszeugnis für Politiker, aber auch andere in entscheidenden Positionen.

Der jüngere Bruder Philipp vom ehemaligen Verteidigungsminister, Karl-Theodor zu Guttenberg, erhielt den „Dinosaurier des Jahres 2015″, weil er sich vor allem besonders stark dafür einsetzte, daß selbst die letzten 5% des deutschen Waldes noch als Nutzwald dienen sollten, welche laut bestehenden Gesetzen wenigstens bis zum Jahre 2020 geschützt sind. Dazu versuchte er selbst bei der EU vehement Einfluß zu gewinnen, was bisherig erfolglos blieb.

Anstatt die großartige Vielfalt an Pflanzen und Tieren bewundernd zu akzeptieren, die eben jene Wälder als natürliche Lebensräume ihnen bieten, betrachtet dieser Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGWD) sie kurzerhand als willkommene Profitquelle. Kein Wunder, daß der NABU sich dagegen verwehrte und ihn mit jenem Negativpreis auszeichnete.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Silvester – Zeit für fröhliches Fummeln ohne Konsequenzen

flickr.com/ ConstiAB/ (CC BY-ND 2.0)

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Satire einer langen Nacht zum Jahreswechsel

Allah sei dank, wir können uns auf die Socken machen, die Zeit für fröhliches Fummeln hat soeben begonnen. An dieser Stelle sei hinzugefügt, daß der Wortlaut aller weiteren Begebenheiten in korrektes Deutsch transportiert wird, abgesehen von wenigen Ausnahmen. Religion ein willkommenes Mittel, seinen sexuellen Phantasien freien Lauf zu lassen, dürfen doch gerade im Islam Frauen Männern oftmals zu verhüllt nur begegnen.

Kein Wunder, daß der ein oder andere Mann nach dem Öffnen des Überraschungspakets, – eine Ähnlichkeit zum Ü-Ei sollte eher als Zufall gewertet werden -, voller Schrecken von der Holden abläßt, weil sie nicht seinen Erwartungen entspricht. Da haben es die christlichen Nebenbuhler wesentlich einfacher, sie dürfen überall auf freizügige Frauen gaffen, die entsprechend leicht bekleidet sich offen präsentieren. Wie schön, was wiederum Neid schürt.

Die Entladung gestauter Verzweiflung in Richtung des männlich besten Teils muß sich daher bei günstiger Gelegenheit vollziehen. Silvester, das rauschend laute Fest zum Jahreswechsel an einem öffentlichen Ort, wo man in der Menschenmenge sich schadlos amüsieren kann, Liebesspiel mit anzüglich direkten Bemerkungen und handfestes Gegrapsche verwechselt, Hauptsache mal eine Titte berührt, zwischen die Schenkel gegriffen.

Was man selbst keinesfalls daheim offen ausleben darf, hier in Deutschland, dem Land der sexuellen Freiheit, werden einem Tür und Tor geöffnet, ein roter Teppich ausgerollt, der einladend unbedingt aphrodisierend wirkt. Da jene notgeilen Macker hierbei die Würde jedes Menschen mit ihrem unbefriedigten Trieb verwechseln, scheint ihnen nicht in den Sinn zu kommen. Wie auch? Angesichts jahrzehntelanger Duldung etlicher Parallelgesellschaften verliert man schnell den Überblick für eine Gesetzestreue, die keine Gültigkeit hat. Es zählt die eigene Doktrin und die lautet: Nimm, was du kriegen kannst, da bist du dein eigener Herr. Und wenn dich einer angeht, die Familie wird dich schon schützen.

„Du mitkommen, deutsche Schlampe, wir ficken! Stell dich nicht so an, ich bin der Mann!“ Einfacher Befehl, schnelle Nummer schieben wollen des nachts. Zu dumm, daß die Frau selbstbewußt sich zumindest zu wehren versucht. Etliche ebenso, manche haben Pech, werden unsittlich berührt, gar vergewaltigt. Sinn der Aktionen: Ablenkung vom Eigentlichen. Ganze Banden beklauen auf diese Weise etliche Opfer, somit Diebstahl im großen Stil, dabei die sexuellen Übergriffe einerseits Mittel zum Zweck, andererseits etliche Trittbrettfahrer die Gunst der Stunde nutzen, angeblich angenehmes, – was soll daran angenehm sein, eine Frau zu Sex zu zwingen -, mit nützlichem zu verbinden per Klauen.

Und die deutschen Ordnungshüter, die Polizei, die das Gesetz vertritt, die öffentliche Ordnung gewährleisten soll? Tappt beinahe schon im wahrsten Sinn des Wortes im Dunkeln, kann kaum potentielle Täter ergreifen, die in der Masse notgeiler Macker abtauchen, während die Opfer aufgelöst, weinend am Rande wie gelähmt verharren, einige weiterhin belästigt werden. Der Staat hat versagt, die Politik trägt die Hauptverantwortung. Was folgt an Karneval? Eine Wiederholung? Neben dem zu erwartendem Terror eine weitere Variante: fröhliches Jagen sexueller Begierden?

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Im Alter mit Gelassenheit in Erinnerungen schwelgen

flickr.com/ Metropolico.org/ (CC BY-SA 2.0)

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Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Woran erkennt man, älter geworden zu sein? Unter anderem daran, sich wieder öfter an Dinge aus der Kindheit und Jugend zu erinnern, an Falten im Gesicht, an den grauen Haaren, an den vielen kleineren und größeren Wehwehchen; daran, daß man Oma oder Opa, Großtante oder Großonkel geworden ist; daran, daß schon einige Todesfälle in der näheren Umgebung zu verzeichnen waren.

Gönnen wir uns einen Blick zurück. Wann haben Sie das letzte Mal Photos in Ihren Alben, bei manchen auch aufbewahrt in Schuhkartons, angesehen? Vielleicht hatten Sie dabei die Gelegenheit, zusammen mit Freunden oder Familienmitgliedern alte Erinnerungen auszutauschen? Die jetzt komisch anzusehenden Kleidungsstücke. Wie konnte man nur so rumlaufen? Der Baum im Park, der längst gefällt wurde. Die Aufnahmen in der alten Schule, die man besucht hatte. Wie hieß der oder die nochmal? Das erste Mal Meerwasser geschnuppert, wirklich riesige Berge gesehen, die erste Liebe gefunden im Urlaub.

Haben Sie neben den vielen Orten und Freunden, Familienmitgliedern, Bekannten auch sich selber wiedererkannt? Nicht anhand der äußerlichen Veränderung, sondern sind Ihnen Gedanken, Gefühle begegnet, denen Sie noch heute nachhängen und empfinden, oder die sich verändert haben?

„Ich möchte weder nach rechts noch nach links gehen, manchmal war das aber nicht möglich. Geradeaus will ich gehen und nicht zurück, manchmal war das aber nicht möglich. Es gibt genug zu erleben. Manchmal geht es in die Tiefe, steil bergab. Manchmal in die Höhe. Mal ist es eben und dann holprig, und Steine, Brocken versperren den Weg. Manchmal sehe ich meine Fußspuren im Sand nicht. Da bin ich getragen worden.“

Egal ob Sie noch die gleichen Gedanken und Gefühle hegen oder sich einige Gefühle geändert haben, die vielen Wege haben Ihnen eine gewisse Gelassenheit beschert. Gelassenheit führt in günstigen Fällen dazu, nicht alles mehr todernst zu nehmen, auch sich selber nicht, dadurch kann man seine Kräfte besser bündeln und neue Herausforderungen direkter angehen. Ein sicheres Zeichen, daß man älter geworden ist.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Flüchtlingskrise: „Wir schaffen das“ im Diskurs zur Realität

flickr.com/ Metropolico.org/ (CC BY-SA 2.0)

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Große Töne halten den Widerständen und Problemen nicht stand

Viele Floskeln und unsachgemäße Reden am Thema vorbei vermögen keineswegs, den Kern der Flüchtlingskrise auch nur ansatzweise zu lösen. Der schnell herausposaunte Spruch der Bundeskanzlerin, „Wir schaffen das“, im Diskurs zur Realität? Auf alle Fälle.

Solch große Töne halten den Widerständen und Problemen eben nicht stand. Einerseits brüsten die politisch Verantwortlichen sich mit annäherd offiziellen Flüchtlingszahlen, nahezu 1,1 Millionen Asylsuchende sollen es in der BRD im letzten Jahr gewesen sein, andererseits wird der Anteil illegal Eingereister wesentlich höher sein. Dieser wohlgefällige Zustand einer hilflosen Politik steht im Widerspruch zu den ständigen Mißständen im Lande, die ohnehin die Bevölkerung an den Rand eines sozialverträglichen Lebens bisherig führten.

Politisches Theater und Forderungen der Gewerkschaften

Wer mag schon richtig einschätzen, was da hinter verschlossenen Türen zwischen Herrn Seehofer und Frau Merkel im Ergebnis beraten und beschlossen wird? Nach außen wirken die Ansagen des CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer sehr bestimmend, möchte man glauben, er meine es ernst mit der Obergrenze von jährlich 200.000 Einreisenden in die BRD. Tatsächlich widerspricht ihm gleich Frau Merkel, die dies offen läßt, es sei ein europäisches Problem.

Jenes politische Theater zeigt einmal mehr, in wie weit die Bundespolitik dem der USA sich ähnelt, wo ebenso viel Show die Bürger blenden soll. Unterm Strich wird ohnehin über die Köpfe und kritischen Stimmen hinweg entschieden. Deutschland hat nunmal die meisten Flüchtlinge aufgenommen, damit auch die Hauptlast zu tragen, die vor allem die Gemeinden extremst belasten, Spannungen erheblich zunehmen.

Daher fühlen sich jetzt die Gewerkschaften berufen, sich zu Wort zu melden, auch wenn diese in den letzten Jahren nicht gerade rühmlich im Sinne einer ausgewogenen Lohngerechtigkeit sich hervortaten. Verdi-Chef Frank Bsirske fordert dementsprechend, daß die Bundesagentur, Jobcenter, Kitas, Schulen, Sozialdienste und etliche andere Bereiche mehr Personal bräuchten. Dazu wirke sich nunmehr der vorherige Stellenabbau besonders negativ aus, die Stärkung des öffentlichen Dienstes müsse folgen.

Ausbaden was andere verbockt haben?

Dabei liegen die Ursachen sowieso auf der Hand, wobei die BRD selbst nicht ihren unwesentlichen Anteil hat mit ihrer grenzenlosen Vasallentreue zu den USA. Die selbsternannte NWO-Macht beansprucht für sich, in der Welt überall kriegerisch aufzutreten. Die Folgen haben die betroffenen Länder zu erleiden, Flüchtlingsströme gen Europa mögen die dortigen Staaten in den Griff bekommen. Hauptsache die USA stoßen sich wirtschaftlich gesund, was interessiert da die Problematik im Rest der Welt. Das kann und wird nicht gutgehen.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Der Schirm als unser Schutzschild

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Ohne weiteres auch mal auf Distanz gehen dürfen

Zurzeit benutzen wir ihn vermehrt, obwohl es zu dieser Jahreszeit eher weiße flauschige Flocken sein sollten, die auf unser Haupt niederrieseln, anstatt wie jetzt der Regen. Die Rede ist vom Schirm. Wir beschirmen unser Haupt ob der vielen Nässe, die mal in heftigen Güssen, aber auch in feinem Nieselregen aus den Wolkendecken strömen.

Eigentlich sollte man meinen, daß das Wort Schirm ein neueres Wort in unserem Sprachgebrauch ist. Aber weit gefehlt, althochdeutsch scirm bedeutet Schutz. Der Schirm bietet uns Schutz vor dem Regen, der Sonne. Diese beiden Schirmarten tragen, beziehungsweise zeigen wir offensichtlich in bunten oder dezenten Farben, mit verschiedenen Materialien kommen sie je nach Wetter zum Einsatz.

Es gibt aber Schirme, die wir als Schutzschild mit uns tragen, diese sind jedoch unsichtbar, sie werden nur bei Situationen eingesetzt, bei denen wir eine Distanz zu anderen aufzeigen. Sei es, daß wir bewußt den Platz wechseln, wenn jemand, der uns nicht zusagt, den engeren Raum um uns betritt oder sich in der Bahn, Bus neben uns setzt. Aber auch in Gesprächen spannen wir den unsichtbaren Schirm auf, wenn wir uns von den Themeninhalten des oder der Gesprächspartner distanzieren. Diese Schutzschirme sind wie die Schirme, die uns gegen Wetterunbill schützen, wichtig. Warum? Sind sie nicht eher unnötiger Ballast, der Austauschmöglichkeiten verhindert?

Keineswegs, denn durch den Abstand, den wir durch den Schirm schaffen, ermöglichen wir uns den Eindruck oder das Gefühl, dem anderen gegenüber zu reflektieren. Eine spontane Enge beraubt uns dieser Möglichkeit, nimmt uns den Atem und kann sogar zu unkontrolliertem Handeln führen. Körperlich läßt sich dies sehr gut veranschaulichen, denn nur Personen, zu denen wir großes Vertrauen hegen, erlauben wir eine Umarmung. Bei Gesprächen ist es das gleiche Prinzip, nur Gedanken, Gesprächsinhalte, die uns vertraut sind, finden schneller einen Zugang zu uns, alle anderen unterziehen wir einer gewissen Überprüfung.

Würden wir jeden und alles ungefiltert, – denn eine Art Filter stellen die Schutzschirme dar -, auf uns einströmen lassen, wären wir im wahrsten Sinne des Wortes irgendwann matschig in unseren Gefühlen und Gedanken. Wir könnten uns nicht in klares Wasser verwandeln, in Individuen, die durch Unterscheidungen eine bewußte Vorstellung von Dingen, Personen und sich selbst erlangen.

Nur mit einer klaren Einstellung sind wir fähig, uns mit anderen Menschen oder Ansichten zu verbinden. Eine positive Gemeinschaft ist aus Bestandteilen vieler mit der Fähigkeit der Differenzierung und natürlich auch deren Anwendung zusammengefundener Individuen, ähnlich dem mathematischen Begriff der Mengenlehre.

Spannen Sie also ruhig Ihren Schutzschirm auf, wenn Sie sich dadurch besser fühlen, Sie werden ihn in dem Moment schließen, wenn Sie erkennen, daß Sie eine Einheit mit dem Gegenüber oder der Themenansicht bilden. Was aber nicht bedeuten soll, daß es nicht auch mal guttun kann, sich dem Regen oder der Sonne ohne Schirm auszuliefern.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Bundespolitik: Abschied zur Volksnähe ein unbestreitbarer Weg

flickr.com/ Initiative D21/ (CC BY-ND 2.0)

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Wenn Social Media Politiker aus der Haut fahren lassen

Nun ist es raus, wird auch mal Zeit, daß ein Bundespolitiker sich mal so richtig Luft macht, seinen Frust entlädt, so wie neulich der CDU-Generalsekretär Peter Tauber. Der 41-Jährige ließ sich auf seiner Facebook-Seite hinreißen, einen Dauerpöbler zu antworten, dieser sei ein „Arschloch“. Prima, wenn Politiker aus der Haut fahren, sie sind ja auch nur Menschen, oder?

Der Abschied zur Volksnähe darf unbedingt als unbestreitbarer Weg bezeichnet werden, ob nun in Zeiten des Internets auf Social Media Plattformen wie Facebook oder die ohnehin auch außerhalb geäußerten Entgleisungen, denken wir an Sigmar Gabriel, der das Volk kurzerhand mal als „Pack“ beschimpfte. Was besagen solche Verhaltensweisen seitens der Bundespolitik?

Demokratische Grundordnung alles andere als authentisch

Die Bevölkerung hat sich bereits seit ewiglanger Zeit mit einer Demokratur herumzuschlagen, von einer wirklichen Demokratie sind wir sowieso weit entfernt, weil nicht nur die Wahlen erheblich manipuliert gewissen Parteien stets den Vorzug geben, sondern darüber hinaus ganz besonders die Medien eine Schlüsselrolle bedeuten, die Menschen eingehend zu beeinflussen. Die meisten bemerken dies nicht mal, funktionieren ganz in deren Sinne.

Gleichzeitig ergeben sich dennoch überraschend geschickt vermittelte Aufklärungsperspektiven aus der Sicht kritischer Gesellen, die trotzig und langatmig im Internet immer mehr Bürger erreichen, ihnen die Augen öffnen, was natürlich manch Politiker so gar nicht schmeckt.

Daß Berufspolitiker auch nur Menschen sind, liegt auf der Hand. Dennoch sollten sie sich selbst im Griff haben, um solche Entgleisungen zu vermeiden. Oder aber bemerken einige, daß sie weniger ernst genommen werden? Kein Wunder, weil eine demokratische Grundordnung alles andere als authentisch überzeugend rüberkommt. Sie wird zusehends in Frage gestellt.

Gesellschaft gespalten und verunsichert

Friedlichen Zeiten blicken wir so gar nicht entgegen. Dies gilt nicht nur global, sondern ebenso hierzulande. Was soll man von einer Bundespolitik halten, die bedenkenlos Flüchtlingsströme ins Land läßt, wobei soziale Mißstände nahezu ungelöst schon die einheimische Bevölkerung belasten, denken wir an Hartz IV, Renten- und Kinderarmut, eine stetige Auflösung der Mittelschicht, kleinere Unternehmen nahezu chancenlos Konzernen ausgeliefert sind, die ständig hofiert werden.

Einer gespaltenen und verunsicherten Gesellschaft sitzt eine selbstherrliche Politik gegenüber, die sich immer mehr vom Volk entfernt, gut geschützt hinter Security und Argumentationsmauern, die alles damit rechtfertigen, sich am Globalismus zu orientieren, der wiederum fremdbestimmt nach der Pfeife der USA tanzt. Wohin dies führt, erleben wir an zunehmenden Kriegen, aber auch per Gewalt in der Gesellschaft selbst. Eine Verrohung, die kaum bis gar keinen Platz für ein friedliches Zusammenleben zuläßt.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Winter 2013-2014

flickr.com/ Jörg Weingrill/ (CC BY 2.0)

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Guck mich nicht so scheel an,
ja, ich bin ein Schneemann.
Sicher bin ich nicht perfekt,
die Augen mit Steinen ersetzt,
keine Karotte ziert die Nas,
sie besteht aus Bruchglas.
Auch ist mein Bauch nicht rund,
ich nehm’s nicht krumm.

Auf dem Kopf hab ich kein Hut,
ein Eimer, so ist´s auch gut.
Mein Mund ist ein Stecken,
drum sabber` ich beim Sprechen.
„Ich bin ein lila Kaninchen
und fresse Schnee am liebsten.“
Ja, ich geb´s schon zu:
Ich bin aus Matsch, Mann.

Nafia

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