Wenn der Butzemann durch Ihre Wohnung wirbelt

flickr.com/ Metropolico.org/ (CC BY-SA 2.0)

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Lästige Hausarbeit alles andere als nur Staub wegputzen

Haben Sie es heute auch gesehen? Stand bei Ihnen die Sonne ebenso in dem Winkel, der die Sonnenstrahlen direkt auf all ihre staubigen Plätze der Wohnung lenkte, sahen Sie eventuell die kleinen feinen Staubkörnchen durchs Zimmer schweben und dachten Sie…

Die tägliche Hausarbeit, Betten lüften, Frühstückstisch decken, abräumen, Geschirr spülen, wieder in die Schränke räumen, staubsaugen, Wäsche in die Waschmaschine legen, Bad reinigen, diese Tätigkeiten werden in dieser Reihenfolge oder in etwas abgewandelter Form täglich erledigt, mehr oder weniger. Kurzum nennt man dieses „den Haushalt auf Vordermann bringen“ putzen.

Wobei jeder so seine eigenen Vorlieben entwickelt in Bezug auf den Ablauf, die Anwendung eines bestimmten Putzmittels, den bevorzugten Staubsauger, Wischmop, Staubtuch, sogar die Handhabung und Handlungsweise einzelner Arbeitsschritte variieren je nach Person.

Bücher mit Erleichterungen für die schnelle Verschönerung der Wohnung, Tips für besondere Herausforderungen hartnäckiger Flecken oder in Vergessenheit geratener Anwendungsmöglichkeiten bestimmter Hilfsmittel stehen bei vielen in den Regalen. Oder Sie beziehen Antworten auf etwaige Fragen diesbezüglich von diversen Internetseiten.

Manchmal verwundert es, ob der vielen Aufgabengebiete bei der Verwandlung einer unaufgeräumten Wohnung zu einer blitzenden strahlenden Wohlfühloase, und das Ganze versammelt sich unter dem Oberbegriff: putzen.

Haben Sie ungeachtet des vorigen Textes noch das Kinderlied „Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann“ in Erinnerung? Der Butzemann, der kleine Kobold. Putzen bedeutet ursprünglich laut Duden einen Butzen, ein Dreckklümpchen entfernen, vertreiben wir also durch Putzen kleine Kobolde aus unseren Wohnungen? Wie oft ist Ihnen beim Anblick eines Kindes, Tieres oder eines Gegenstandes anstatt: niedlich, goldig, drollig, lieblich, das Wort putzig über die Lippen gekommen? Hier ist er wieder, der Butzemann, der diesmal im Gewand des eigentümlichen, kuriosen Charakters auftritt und nicht als lästiges Etwas, das entfernt werden muß.

Was immer Sie dachten, als durch Ihre sonnendurchflutende Wohnung die Kobolde auf Ihren Möbeln saßen oder durch die Luft wirbelten, vielleicht fällt es Ihnen nach diesem Text leichter, die Butzen putziger zu sehen.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Kunstschaffende dieser Welt solidarisieren sich gegen Kriegsstimmung

flickr.com/ kilgarron/ (CC BY 2.0)

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Das Erbe von John Lennon fortsetzen

Die Love-and-Peace Generation hat faktisch verloren, versagt aufgrund einer Dominanz des Business as usual, welches sich instrumentalisieren und folglich manipulieren läßt im Rausch einer weitverzweigten Konsumgesellschaft, die kritiklos den Vorgaben einer gleichgeschalteten Medienlandschaft Folge leistet. Dazwischen all jene wachsamen Beobachter, die eben nicht diesem Weg folgen mögen, unter ihnen Kunstschaffende in dieser Welt sich gegen Kriegsstimmung solidarisieren.

Heute vor 35 Jahren wurde der Beatles-Mitbegründer, John Lennon, in New York kaltblütig erschossen. Yoko Ono ist bis heute sehr engagiert darum bemüht, daß sein Mörder keinen Fuß mehr in die Freiheit setzen darf. Das Erbe von John Lennon, nämlich mit der Aufnahme seines Songs „Give Peace A Chance“ zusammen mit Yoko und auserwählten Anwesenden in einem Hotelzimmer, soll unbedingt fortgesetzt werden, so die zu verstehende Botschaft. Wie reagiert die Weltöffentlichkeit?

Der Feind in deinem Lande – wer stoppt die eigentlichen Übeltäter?

Seitdem haben insbesondere die USA sich als die Nation entpuppt, die weltweit die meisten Kriege mit initiieren, begleiten und obendrein den Anspruch hegen, weltpolizeilich aufzutreten. Solange ein schweigender Westen ihr kein Einhalt gebietet, ganz im Gegenteil solidarisch die Feindbilder mitgestaltet, es zuläßt, daß immer mehr kriegerische Gewalt sich wie ein Flächenbrand ausweitet, entfernen die beteiligten Völker sich von jedweden Friedensprozessen.

Der Feind im eigenen Lande eine Mischung aus Zensur, Überwachung und unterschiedlichen Phobien, die Bürger erstarren oder sich feindselig gegenüberstehen lassen? Der Trick mit den gezielt herbeigeführten Flüchtlingswellen gen Europa funktioniert reibungslos im Sinne einer gesellschaftlichen Destabilisierung? Ein Klima der Verunsicherung, der Ängste und zunehmender Verrohung zusammen mit dem Abbau sozialer Hilfen, dem Zulassen von mehr Armut? Zynisch betrachtet eine günstige Ausgangslage, Kriege zu planen, die Abhilfe schaffen mögen. Doch wer stoppt trotz all jener Erkenntnisse die eigentlichen Übeltäter? Die Systemmedien mitnichten, diese fühlen sich wohl in ihrer Rolle als abhängige Steigbügelhalter ihrer Auftraggeber, wer beißt schon die Hand, die einen füttert.

Solidaritätsversuche – Lichtblicke oder Hilflosigkeit?

Die jüngsten Versuche, sich mit genau den Menschen zu solidarisieren, die eben nicht einverstanden sind mit ihrer Regierung wie z. B. hierzulande zum Beschluß, die Bundeswehr im Syrien-Krieg mitmischen zu lassen, konnten wir beim Mannheimer Soulsänger Xavier Naidoo verfolgen, dem weiterhin verschwörungstheoretische und gar Nazi-Tendenzen unterstellt werden.

Ganz anders die Reaktionen nach den Pariser Attentaten, wenn Bono von U2 die betroffene Band Eagles of Death Metal zu sich auf die Bühne bemühte, dann wird jenem Statement gegen den Terror viel Beachtung geschenkt. Sicherlich, Terror ist per se natürlich zu verurteilen, aber die eigentlichen Ursachen gleichzeitig stets zu hinterfragen. Wer dies unterläßt, darf sich nicht wundern, daß die Eskalation der Spirale Terror und Kriege viel eher zunimmt, sich weltweit wie ein Krebsgeschwür ausbreiten wird. Solche Versuche seitens Musikern und anderen Kunstschaffenden Lichtblicke oder Hilflosigkeit? Wohl beides.

Was verbleibt uns Betroffenen auch anderes zu tun? Wer dabei nur stillschweigend zuschaut, die Verantwortlichen handeln läßt, ohne ihnen Verfehlungen anzulasten, hat mit dem Fortlauf weiterer Konsequenzen zu leben. Es gilt insofern, die Weltpolitik viel mehr zu analysieren, die eigentlichen Übeltäter zu benennen, die das Gemisch aus Überreichtum, Armut und einer daraus entstehenden Gewaltbereitschaft in Krieg und Terror mündend zu beseitigen. Es reduziert sich wie schon die ganze Zeit auf den Kern allen Übels: eine verlogene Verteilung, die daraus wachsende Ungerechtigkeit, die Macht des Habitus, der Gründe liefert, ihn mit allen Mitteln zu vergrößern und zu verteidigen, per Gewaltausübung.

Ihr

Lotar Martin Kamm

In Gedenken an John Lennon:

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Pazifisten in der Zwickmühle

flickr.com/ msdonnalee/ (CC BY 2.0)

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Kann man für Frieden kämpfen?

Sie hat sicher schon zigmal hintereinander auf die Küchenuhr gesehen, ihre Tochter müßte schon längst aus der Schule zurück sein. Das Essen auf dem Tisch ist schon erkaltet, sie kommt sonst immer pünktlich. Die Türglocke klingelte.

„Wo bleibst du…?“ Sie wurde mit einer körperlichen Wucht ihrer Tochter, die sie nicht für möglich gehalten hatte, zur Seite gedrängt und sah fassungslos wie Sarah den Schulranzen an die Dielenwand schmiß, die Treppe raufstürzte und hörte die Kinderzimmertür zuknallen, als ob ein Auto gegen eine Mauer fuhr. Aus der Starre erwacht, die sie überkommen hatte, ging sie langsam nach oben zu ihrer Tochter ins Zimmer.

Sarah lag quer auf ihrem Bett, traktierte mit ihren Fäusten das Kopfkissen und heulte. Es verging einige Zeit, bis sie es schaffte, ihre Tochter einigermaßen zu beruhigen, ihre linke Wange war leicht angeschwollen und gerötet, ihr Haar zerzaust. Nun saßen beide am Küchentisch. Sarah hatte sich mit ihrer Freundin geprügelt, wobei wohl beide Blessuren davon getragen haben, laut der Schilderung ihrer Tochter.

„Also, ihr habt heute in der Schule über den Krieg in Syrien gesprochen?“

„Ja, und daß Deutschland in den Krieg zieht, die meisten aus der Klasse fanden das blöd. Auch Lena und ich.“

„Aber da seid ihr doch einer Meinung gewesen, warum habt ihr euch denn gestritten?“

„Lena sagte, ein Pazifist muß auch für den Frieden kämpfen. Da hab ich gesagt, ein Pazifist darf nicht kämpfen, sonst ist er kein Pazifist.“

„Woher wißt ihr denn, was ein Pazifist ist? Habt ihr das in der Schule besprochen?“

„Frau Sommer hat gesagt, ein Pazifist ist ein Mensch, der sich für Frieden einsetzt und Krieg ablehnt.“

„Das stimmt!“

„Lena meinte, kein Mensch würde nichts tun, wenn jemand ihn bedroht, also muß der Pazifist auch kämpfen und sich wehren. Da hab ich gesagt, man kann doch auch miteinander reden, sie hat gesagt, ihre Eltern hätten gesagt, man darf sich nicht alles gefallen lassen, und wenn keiner da ist, der hilft, soll ich mich wehren. Da hab ich gesagt, du kannst ja auch weglaufen. Da hat sie gesagt, ich sei feige und selbst schuld, wenn mich einer mal verhaut.“

„Ja, also, man darf sich schon nicht alles gefallen lassen, es muß aber nicht…“

„Ich bin nicht feige, ich will mich nur nicht verkloppen lassen, hab ich ihr gesagt. Dann hat sie gemeint, wir sollten es doch mal ausprobieren.“

„Was ausprobieren?“

„Na, das mit dem Pazifist und nicht wehren! Okay, hab ich gesagt. Lena hat mir daraufhin eine Ohrfeige gegeben und gemeint, ich darf mich nicht wehren, wenn ich wirklich Pazifist wäre. Hab ich auch nicht, aber dann hat sie an meinen Haaren gezogen und nicht losgelassen, ich hab ihr dann gegen das Schienbein getreten und ihr in den Bauch geboxt, sie hat geschrien, ich hab sowieso gewonnen, du Lügnerin, Pazifisten schlagen nicht.“

Das Telephon klingelte.

„Wart mal, laß den kalten Umschlag noch auf der Wange.“

„Ja? Ah, du bist’s, ja, wir reden gerade. Was, Verdacht auf Kieferbruch? Sarah ist auch ziemlich lädiert, aber so schlimm ist es nicht. Es tut mir leid. Was? Lena ist stolz auf ihr blaues Auge, sie hätte gewonnen, sagt sie. Ja, denke auch, wir sollten uns mal alle zusammensetzen…“

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Säbelrasseln ohne Unterlass

pixabay.com

pixabay.com

Tankwagen voller Sprit unternehmen eine Reise,
ihr Ziel bedeutet Nachschub,
der nicht laut tönend, vielmehr ganz leise
Motorisierte versorgt. Ist das etwa klug?

Reichten die beiden letzten großen Kriege nicht aus?
Keineswegs, es war die Stufe zu noch mehr Leid.
Reiche Eliten in ihren Glücksoasen, oh Graus,
haben kein Gewissen, sind zu allem bereit!

Viele Propheten den letzten im Nahen Osten sahen,
ob Cayce, die Hopi oder Nostradamus.
Einfach des Menschen Dasein arglos an die Wand fahren,
mit bevorstehender Apokalypse dann wirklich Schluß?

Mögen noch viele Krieger von dannen ziehen,
weil sie treudoof Befehle befolgend ausführen.
Am Ende nützt selbst kein Fliehen,
gibt es keine Sieger, wir alle verlieren.

Säbelrasseln ohne Unterlaß,
des Menschen Los oder zu bewältigende Aufgabe:
zu unterscheiden zwischen Liebe oder Haß,
er bemerkt, besser friedlich leben bis zum Grabe.

Lotar Martin Kamm

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Greifvögel: Gefährdet durch den Bau von Windkraftanlagen

flickr.com/ Günter Beyer/ (CC BY 2.0)

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NABU und Vogelschützer besorgt

Erneuerbare Energie steht im Fokus heftiger Kritik, besonders bei den Befürwortern der Kohle- und Atomkraftwerke. Letztere habe sich seit dem Super-GAU in Fukushima darauf einzurichten, daß der Ausstieg hierzulande erfolgen wird, wenn auch noch viel zu langsam.

Besonders Windkraftanlagen erregen des öfteren den Unmut in der Bevölkerung, bei Tierschützern, obwohl es inzwischen etliche Studien gibt, die belegen, daß der Mensch selbst mittels seiner Aktivitäten rund tausend mal soviele Vögel tötet wie durch jene Energieförderung. Dennoch wappnen sich Tierschützer, oftmals mit Erfolg. So dürfen bei etlichen Greifvogelarten nur bei Einhaltung bestimmter Mindestabstände zu Vogelhorsten die Windkraftanlagen gebaut werden. Findige Befürworter der Anlagen haben offensichtlich absichtlich Horste zerstört, wie der NABU kürzlich berichtete.

Verfolgung von Greifvögeln vor kurzem noch normaler Alltag

Dabei sollte man nicht außer acht lassen, daß bis hinein in die 1970iger Jahre sie vollkommen legal in Deutschland bejagt wurden und darüber hinaus bis heute das Jagdrecht besteht, außer daß inzwischen sämtliche Greife sowie Falken wenigstens offiziell unter Schutz stehen.

In Wirklichkeit stellen besonders Taubenzüchter, aber auch Jäger, die es auf Fasane oder Rebhühner abgesehen haben, den Greifvögeln nach, was per Fallen, ausgelegten Giftködern oder direktes Abschießen geschieht. Trotz hoher Bußgelder, sie könnten durchaus wesentlich höher sein, lassen sie sich kaum abschrecken.

Ein neuer menschlicher Feind hat sich nunmehr dazugesellt: die Betreiber oder Befürworter von Windkraftanlagen. Sie fällen kurzerhand einfach Bäume, wo Horste sich befinden, die den noch zu genehmigenden Anlagen innerhalb der Mindestabstände sich befinden.

Muß die Rote Liste des IUCN daher ergänzt werden?

Ganz so schnell schreiten jene Verbrechen noch nicht voran, dank aufmerksamer Beobacher und einem zunehmenden Bewußtsein in der Bevölkerung über den Schutz der Artenvielfalt. In diesem Bericht über die bedrohten Arten, welche heimischen Vögel auf der Roten Liste stehen, empfiehlt die Autorin den Blick zur Seite des IUCN ((International Union for Conservation of Nature and Natural Resources).

Neben vielen gefährdeten Arten darf man auch mal positives vermerken: Mittels beherzter Schutzmaßnahmen erholten sich die Bestände des Seeadlers und des Uhus, so daß diese beiden Vogelarten nicht mehr auf der Roten Liste stehen.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Den Bogen raushaben

flickr.com/ Allie_Caulfield/ (CC BY 2.0)

flickr.com/ Allie_Caulfield/ (CC BY 2.0)

Einem Zufall von der Schippe springen

„Du hast aber den Bogen raus!“ Diesen Kommentar bekommt man zu hören, wenn etwas gut gelungen ist, vielleicht sogar auf Anhieb, ohne lange dafür geübt zu haben, was beim Gegenüber nicht nur Staunen, sondern auch Neid hervorrufen kann.

Kennen Sie folgende Situationen: Sie versuchen, ein geknülltes Papier in den Papierkorb zu schnipsen, es gelingt Ihnen aber nicht sofort, der Arbeitskollege, der Ihr Bemühen beobachtet, schnipst ebenso ein Papierknäul und trifft auf Anhieb, Sie stehen am Ufer eines Sees, werfen glatte Steine ins Wasser, damit sie mehrmals aufs Wasser aufschlagen, bevor sie untergehen, angeregt durch Ihr Tun findet sich ein Nachahmer ein, der es schafft, Ihre Anzahl an Wasseraufschlägen zu toppen.

Sicher, es kann auch Zufall sein, ein einziges Mal geschehen, alle folgenden Versuche können fruchtlos bleiben, aber den Bogen raushaben für einen Moment oder öfters, stimuliert zur Fortsetzung des Erfolges. Für den einen mag es in Sucht enden, denken wir an die Spielsucht, wenn der Spielautomat nach einem Einwurf Geldstücke nur so ausspeit, für den anderen kann es zur Erkenntnis und Weiterentwicklung seines Talents werden.

Wie auch immer, die Erklärungen warum wir diese Redensart benutzen, sind mannigfaltig und nicht auf ein Ereignis zurückzuführen. Sicher hat es mit der Handhabung des Bogens als Schußwaffe zu tun, denn der Pfeil wird nicht weit fliegen, wenn gradlinig abgeschossen. Erst durch die Flugbahn eines Bogens kann der Pfeil auch fernere Ziele treffen, es sei denn, man hat Zielwasser getrunken.

Es kann uns nicht immer alles gelingen, selbst der beste Koch hat schon mal die Suppe versalzen, aber lassen wir uns nicht entmutigen, mal nicht den Bogen rauszuhaben. Solange wir den Bogen nicht überspannen, bleibt uns Zeit zum Üben, denn auch Übung macht den Meister.

Sind nicht viele Dinge gerade deshalb inspirierend, weil sie nicht perfekt sind, wir müssen nicht auf allen Gebieten den Bogen raushaben, aber sicherlich öfters einen Bogen um diejenigen machen, die uns beharrlich unsere Fehler vorhalten.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Umfrage: Deutschland beteiligt im Syrien-Krieg

flickr.com/ StromReport/ (CC BY-ND 2.0)

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Stimmen Sie dem Einsatz der Bundeswehr im Syrien-Krieg zu?

Am Freitag, dem 04. Dezember dieses Jahres stimmte der Deutsche Bundestag mehrheitlich ab, so daß der Beschluß erfolgte, die Bundeswehr möge sich am Syrien-Krieg beteiligen, wie auch wir kurz berichteten. Obwohl man gerade in den Social Media-Plattformen wie z.B. bei Facebook eine regelrechte Welle der Entrüstung beobachten kann, scheinen unsere Politiker sich eher dem Willen der NATO-Verbündeten zu beugen, erfolgte dieses äußerst schnelle Mandat, allerdings keineswegs seitens der UN.

Querdenkende möchte es somit wissen, wir bitten daher unsere Leser, sich bei dieser Umfrage rege zu beteiligen. Nochmal die Frage:

Stimmen Sie dem Einsatz der Bundeswehr im Syrien-Krieg zu?

Sie haben die Möglichkeit, einfach eine der unten aufgeführten Antworten zu bestätigen. Oder aber Sie begründen in den Punkten d.) und e.) wieso:

  • a.) Ja, ich stimme zu
  • b.) Ich stimme nicht zu
  • c.) Weder noch, ich habe keine Meinung dazu
  • d.) Ich stimme zu, weil…
  • e.) Ich stimme nicht zu, weil...

Ihre Antworten können Sie entweder als Kommentar hinterlassen oder aber per Email uns zusenden, und zwar unter:

quergedachtes@gmail.com

Diese Umfrage endet am Samstag, dem 12. Dezember um 23 Uhr. Es folgt eine Auswertung und das Ergebnis wird so bald wie möglich veröffentlicht.

Im Namen des Teams

Lotar Martin Kamm

 

 

 

 

 

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