Der Floh

flickr.com/ vizero/ (CC BY-NC 2.0)

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Ich bin ein Floh,
wieso, wieso?

Einst war ich groß, stark und kräftig,
meine Freunde waren die Tiere, auch die im Käfig.
Selbst unter den Menschen hatte ich Freunde,
oft nahm ich teil an ihren Tränen, ihrer Freude.

Da ich wenig mitteilsam, ich war stumm,
hielten mich alle des öfteren für dumm.
All mein Reden mit Gesten und Mimik,
verstanden sie nicht, und mieden mich.

Aus lauter Kummer, ausgestoßen zu sein,
wurde ich immer kleiner und klein.
Nun bin ich auf wenige Millimeter geschrumpft,
zu meiner Freude und mit großem Triumph,

kann ich jederzeit meine Freunde besuchen,
denn ich versteck mich in ihrem Fell, unter Blusen.
Ich kann wieder teilhaben an ihrem Leben,
sie kraulen, trösten, verstehen und nerven.

Deshalb bin ich ein Floh,
und froh, froh, froh.

Ihre
Nafia

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Verbraucherschutz: Etikettenschwindel nach wie vor an der Tagesordnung

flickr.com/ Verbraucherzentrale Bundesverband/ (CC BY 2.0)

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Wann wird die Lebensmittelindustrie endlich in die Schranken verwiesen?

Um gleich mal die Frage vorneweg zu beantworten. Wohl eher nicht. Dazu bedarf es keiner besonders weitreichenden Kenntnisse, weil völlig simpel stets dem Geruch des Geldes wie Schmeißfliegen gefolgt wird, ein Geflecht aus Lobbyisten, Politik und Justiz einen beständigen Puffer geschaffen hat, gegen den man schwerlich ankommt.

Umso wichtiger, daß Vereine wie foodwatch e.V. sich entsprechend engagiert mit den Machenschaften der Lebensmittelindustrie auseinandersetzen. Beim Verbraucherschutz muß man leider feststellen, daß der Etikettenschwindel oftmals nach wie vor an der Tagesordnung ist. So hat der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem gestrigen Urteil angemahnt, daß wo Himbeeren drauf sind, Himbeeren drin sein müssen. Stein des Anstoßes: Früchtetee „Felix Himbeer-Vanille Abenteuer“ vom Marktführer Teekanne.

Verbraucherzentrale Bundesverband erhielt zunächst Recht vorm EuGH

Die politische Dachorganisation Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. hatte im Juni dieses Jahres bereits per Urteil vorm Europäischen Gerichtshof (EuGH) in der Rechtssache C 195/14 zunächst Recht erhalten, Bilder von Zutaten auf der Verpackung dürfen nicht für Werbezwecke benutzt werden, die eben nicht im Produkt selbst enthalten sind.

Wer bei einer Lüge ertappt, der wird in der Regel sich reumütig zeigen und Besserung zumindest anstreben, so die Erfahrung des Menschen von Kindheit an bis hinein ins Leben eines Erwachsenen. Sich manches mal nicht daran zu halten, mag vorkommen. Aber bei einem sensiblen Thema wie dem Verbraucherschutz, der immer notwendiger wurde angesichts einer Lebensmittelindistrie, die vornehmlich ihre Profitinteressen im Visier, statt Rücksicht auf die Kunden selbst zu nehmen, muß natürlich ein Instrument einer kritischen Auseinandersetzung folgen.

Politik deckelt Lobby der Lebensmittelindustrie

Weiterhin verbleibt der Etikettenschwindel, weil die Lebensmittellobby ständig neue Raffinessen aus dem Hut zaubert, wie foodwatch vollkommen zurecht anmerkt, klare Kennzeichnungsregeln fehlen, der Gesetzgeber es versäumte, nachzubessern. Die Politik hat somit tatsächlich sich diesen Problemen zu stellen, zuständig das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, dessen Bundesminister, der CSU-Politiker Christian Schmidt, auch für das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit untergeordnet ist.

Dürfen wir mehr Klarheit erwarten im Sinne des Verbraucherschutzes? Dies sollte man eher verneinen mit Blick zum Vorgang bei Teekanne. Die Lobbyinteressen der Lebensmittelindustrie finden leider wesentlich mehr Berücksichtigung als „lästige Anmahnungen“ mittels Verbrauchern.

Wie bemerkte mal Jürgen Köditz:

„Verbraucherschutz: den gibt es nur, wenn die Verbraucher nichts verbrauchen!“

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Alea iacta est: Wer da wohl die Würfel wirft

flickr.com/ esperanza277/ (CC BY-ND 2.0)

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Politik zwischen Entscheidungsirrtümern und dreisten Lügen

Alea iacta est! Auch ohne Lateinkenntnisse ist dieser angebliche Ausspruch von Julius Caesar sicher jedem bekannt und wird allgemein hin übersetzt mit: Der Würfel ist gefallen! Richtig müßte es heißen: Der Würfel ist geworfen!

Egal mit welcher Aussage wir vorlieb nehmen, ob der Würfel nun gefallen oder geworfen wurde, beide Male wissen wir nicht, was der Würfel oder die Würfel zeigten. Allein nur auf Grund des Ausspruches, weil wir inzwischen den weiteren Fortgang nach dem vermeintlich gesprochenen Satz wissen, gehen wir davon aus, der Spruch verhalf Caesar zum Erfolg. Wirklich?

Okay, bei einer Entscheidung, die wir treffen, sollten die Zweifel schon ausgeschlossen worden sein. Konsequenz nennt man das schlechthin, schlechthin und nicht guthin, weil die Folgen der Konsequenz nicht absehbar sind, eine Sturheit, Beharrlichkeit oder Verbissenheit, die eine Konsequenz sehr oft beinhaltet, daran scheitert, nicht mehr offen für verändernde Positionen sein kann, jede Grundlage für Flexibilität verhindert.

Was denn nun? Erst sollen wir nicht zweifeln, die Entscheidung zu treffen, sie konsequent durchführen ist dann Sturheit? Ja.

Herr B. hat beschlossen, den sonnigen Feiertag auf seinem Balkon zu verbringen, mittags ziehen Wolken auf, und ab spätnachmittags schüttet es aus Eimern, er liegt trotzdem auf seinem Liegestuhl, bis es Abend wird.

Warum nur hat man das Gefühl, daß Politiker, Manager oder sonst wie zu titulierende Personen, die Einfluß auf das Gesellschaftsleben haben, sich wie Herr B. verhalten?

Alea iacta est! – der Würfel ist gefallen, die Entscheidung getroffen, teils mit verheerenden Auswirkungen auf Menschen und Umwelt.

Entweder ist den Entscheidungsträgern das Bewußtsein abhanden gekommen, daß ihre Beschlüsse nicht nur sie selbst betreffen, oder sie sind Egomanen, beides ist destruktiv.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Krieg: Bist du nicht willig, greift die Gewalt

flickr.com/ TT229/ (CC BY-ND 2.0)

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In Syrien entscheidet sich das Los der Weltgemeinschaft

Endlich wieder Sandförmchen hinschmeißen, sie blindlings liegen lassen, was sind schon solche innige Schlachten aus alten Kindheitstagen, wenn man im ewiglich friedfertigen Deutschland stets gesagt bekam, du sollst schweigen gegenüber deinem Nächsten, duldsam dich als Nazi und Kartoffel beschimpfen lassen, angesichts der Dauerschuld wegen jener Zeit des Dritten Reiches? Jetzt aber ist es soweit, obwohl vor gut fünfzehn Jahren in Europa es wenigstens mal ordentlich rumste im alten Jugoslawien.

Obendrein per Absegnung der Sozen und Grünen, die in trauter Einigkeit den US-amerikanischen Weg der Expansion ohne Murren folgten. Prima, eine neue Dimension entfaltet sich, hinterm Horizont stille Krieger, unten im Nahen Osten, wo eine Terrorgemeinschaft als Allianz getarnt den Diktator Baschar al-Assad mal eben beseitigen wollte, der sich aber bisherig erfolgreich zur Wehr setzte.

Nichts da, wird nicht weiter geduldet, denn bist du nicht willig, greift die Gewalt. Nein, keine Sorge, nicht offensichtlich, besser versteckt bei gleichzeitiger Einbeziehung mit dem alten Klassenfeind, den Russen. Ein Hurra-Patriotismus wird einerseits bei PEGIDA verleugnet, aber ein US-amerikanischer im Sinne ihrer NWO soll gefälligst dienlich greifen, um scheinbar einen gezielt installierten IS-Terror zu bekämpfen. Welch raffinierter Schachzug. Oh, doch nicht, weil enttarnt! Was nun?

Keine Sorge, eine langjährige Medien-Hirnwäsche zusammen mit ständig produziertem Konsum sorgt für den nötigen Abstand, den Überblick zu behalten. Chaos, Feindbilder züchten, bewirkt das Brot-und-Spiele-Modell in die Neuzeit projiziert, der Mensch als Masse im Bann der Herde, blökend den geistigen Führern hinterherdackelnd, Hauptsache nicht auffallen, weil individuelle Meinungen längst ausgemerzt.

Du denkst zurück an Kindheitstage, wo dich Fragen beschäftigten, nach dem Warum, nach den Grenzen einer Welt voller Vorschriften, Gesetze und Diskussionen, wieso der eine dich mochte, der andere dich verkloppte. Mit der Zeit mußtest du begreifen, daß da kein Platz vorhanden für Antworten, weil Mensch sich gängeln läßt, das System ihm diktiert, was Freiheit und wo diese jäh endet.

In Syrien entscheidet sich das Los der Weltgemeinschaft. Diese hat sich viel zu sehr eingelassen auf die Weichenstellungen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit dieser UNO, einer NATO, die nichts anderes im Sinn, als daß erneut von europäischen Boden aus eine Knechtschaft über den Rest der Welt am Ende ausgehen soll. Möge es ihr nicht gelingen, da noch genug Widerstand in friedliebenden Herzen wohnt.

Ihr

Lotar Martin Kamm

Vergegenwärtigen wir uns zur Lage:

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Kindheitserinnerungen – Wunschvorstellungen

flickr.com/ Hans-Peter Fuchs/ (CC BY-ND 2.0)

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Der Innovation entschieden entgegentreten

An der Hand der Mutter und nicht alles verstehend, was zwischen dem Schneider und ihr gesprochen wurde, schweifte der Blick des Kindes auf die Sachen, die hinter der Glasscheibe der Ladentheke auslagen. Bunte Bänder, glitzernde Knöpfe, Nadeln und vieles andere, deren Namen das Kind noch nicht kannte.

An den Wänden der Schneiderei waren Schränke mit Schubladen, auf denen lauter Knöpfe angebracht, durch eine offene Tür zu einem Hinterzimmer war das Surren einer Nähmaschine zu hören. Viele neue Eindrücke nahm das Kind in sich auf, und als es groß genug war, selbst Einkäufe oder Nähbestellungen beim Schneider aufzugeben, dachte es zeitweise immer noch an jenen ersten Eindruck und freute sich, wenn es bekannte Dinge wiedersah.

Welches Kind hat heute noch die Möglichkeit, Handwerkern bei ihrer täglichen Arbeit zuzusehen, außer vielleicht bei den seit einigen Jahren aufkommenden Kunst- Handwerker- Mittelaltermärkten? Aber werden die perfekt platzierten Ausstellungsstücke, all das weitgehend zum Kauf angebotene Spektrum der Waren und vielleicht der kurze Blick auf die Herstellungsmethode ausreichen, um ein Verständnis aufzubringen, die nötige Vorarbeit zur Herstellung des Endproduktes, sprich den Arbeitsablauf zu verstehen und Interesse für das Handwerk zu empfinden?

Eher nicht, die Faszination wird kurz sein, das Kind in den seltensten Fällen Begeisterung aufbringen, das gesehene Handwerk auch als Beruf sich vorstellen. Nicht nur Erwachsene verinnerlichen die Vorstellung, das Gesehene selbst herzustellen oder nachzueifern, wenn das Produkt oder das Material eine gewisse Anziehungskraft ausübt.

Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts, als es in den Straßen der Städte und Dörfer noch nach Arbeit roch, der Geruch der Gaststätte, der Wäscherei, des Friseurs, des Bäckers, waren der Lärm des Tischlers, der Schmiede, der Autowerkstatt und des Steinmetzes Erinnerungen an eine gesellschaftliche Gemeinschaft, die im positivsten Falle ein friedliches Miteinander pflegten.

Diese Zeiten herbei zu sehnen, wäre verschwendete Energie, zumal je nach Handwerk Schwerstarbeit geleistet werden mußte, sei es körperlicher Art oder durch zeitlichen Aufwand, um „mit seiner Hände Arbeit ein gutes Leben führen zu können“, aber eine Rückbesinnung ohne nostalgische Trübsal, sondern mit der Reflektion des Machbaren aus heutiger Sicht und dem Erwerb einzelner Waren direkt vom handwerklichen Betrieb, könnte eine Bereicherung für mehrere Gebiete der Gesellschaft sein.

Erinnern Sie sich noch, als Gerhard Schröder während seiner Regierungszeit uns alle auf Innovationen eingeschworen hat? Nun, Herr Schröder und auch an alle Politiker, das war und ist der völlig falsche Ansatz, siehe die Ergebnisse, die daraus resultierten.

Nova sind die einzigen Chancen auf langfristige positive Veränderungen in der Gesellschaft, nicht nur auf wirtschaftlicher, sondern auch auf geistiger Ebene, denn solange nur erneuert und dadurch geflickschustert wird, ändert sich am Prinzip nichts.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Schwärme unterwegs auf Abwegen

pixabay.com

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Keineswegs chaotisch

„Erinnerst du dich noch an deinen Schwarm, Bert aus der 10ten?“

„Wie kommst du denn jetzt auf den?“

„Ich hab neulich die Stefanie getroffen, er hat wohl fünf Töchter, ist aber zweimal geschieden.“

„Ach, ne!“

„Du warst ja auch nicht die einzige, die für ihn geschwärmt hat.“

Heute sprechen wir doch eher von Idolen oder Traummännern und -frauen, wer schwärmt heute noch von jemanden? Wir schwärmen von der leckeren Torte oder vom letzten Urlaub, aber von einer Person? Laut Duden ist schwärmen abgeleitet von althochdeutsch swarm, schwirren. Bienenvölker schwirren, ihre Flügelbewegungen verbreiten ein helles unruhiges Geräusch, sie schwirren im Schwarm.

Schwarm ist also eine Ansammlung von Tieren oder Menschen, die scheinbar ungeordnet auftreten. Die Vogelschwärme, die im Frühling und Herbst zu ihren jeweiligen Sommer- oder Winterplätzen fliegen, die Fischschwärme, die scheinbar ohne Ziel durchs Wasser schwimmen, titulieren wir als Schwarm. Ein Schwarm von Menschen, die das Kaufhaus stürmen auf der Suche nach dem günstigsten Angebot, hören wir dagegen selten, hier sprechen wir eher von einer Schar Menschen.

Warum eigentlich? Eine Gruppe Abgeordneter stimmte gegen den Gesetzentwurf…, und nicht ein Schwarm Abgeordneter stimmte gegen den Gesetzentwurf, werden wir eher in den Zeitungen lesen. Gruppe ist ebenso eine Ansammlung von Menschen, die zusammen eine Einheit bilden wie der Schwarm, aber genau hier liegt auch der Unterschied, laut Duden ist die Gruppe geordnet und der Schwarm ungeordnet. Ist das wirklich so?

Wer den Roman „Der Schwarm“ von Frank Schätzing gelesen oder selbst Schwärme beobachtet hat, wird dem nicht zustimmen können. Wer bestimmt die Ordnung einer Gruppe, Schar, Meute, Rudel, Schwarm, welche Motivation liegt dem Zusammenschluß inne? Jeder einzelne in diesen Gemeinschaften bleibt trotzdem ein Individuum, sie schwärmen von einem bestimmten Ergebnis oder Ziel, zusammen bilden sie eine Einheit und damit eine neue Ordnung.

Thema verfehlt? Es geht doch ums Schwärmen und den Schwarm, den man anbetet, was hat das mit Ordnung, Unordnung und Einheit zu tun? Zunächst nicht viel, aber schwärmen sie nicht für die Torte, weil sie phantastisch schmeckt, und ist der Schwarm nicht die Verkörperung des höchst Vorstellbaren an positiven Aspekten? Die verschiedenen Strömungen, egal mit welchen Ergebnissen, die wir aus der Geschichte kennen, kann man auch Schwärme nennen, die durch unterschiedliche Anläße Menschen veranlaßt haben, auszuschwärmen und ihre Botschaften weiter zu vermittelten. Und das kann man am besten, wenn man von diesen Botschaften schwärmt und die Ideale vergöttert. Nicht alle Schwärme haben positive Entwicklungen für die Menschen errungen, eine Gegenüberstellung der einzelnen Strömungen würde Bücher füllen.

Lassen wir uns nicht umschwirren von teils widersprüchlichen Thesen und Themen, aber fühlen wir uns als Einheit im Schwarm, wenn er unsere Herzen berührt. Vielleicht stammt die Bedeutung auch aus dem Alemannischen, denn auf die Frage nach der Temperatur des Badewassers bekommen Sie eventuell die Antwort: ´s isch warm.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Das jüngste Gericht: Zu Kreuze krieche besser nicht

flickr.com/ Stephie 2006/ (CC BY-SA 2.0)

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Weil Ausbeutung und die NWO dem Mensch alles verspricht

Die Hyänen kreischen es von den Dächern. Richtig, nicht etwa pfeifende Spatzen unterrichten des Menschen Klatsch, der ohnehin längst die Runde gemacht dank einer stark ausgeprägten Medienlandschaft, die antrat, ihre gleichgeschalteten Neuigkeiten unters gemeine Volk zu streuen. Dieses hat sich bereits damit abgefunden, stets jede kleine Belanglosigkeit oder insbesondere Reißerisches als gefundenes Fressen willkommen zu heißen, Hauptsache man entfleucht aus dem tristen Alltag einer Arbeitswelt, die sowieso gerade mal für einen Großteil das nötigste zum Überleben bietet.

An der Spitze dieser BRD, früher einmal Deutschland genannt, entpuppt sich eine Kanzleuse seit einem guten Jahrzehnt als hoffnungslose „Dauerlangeweilerin“, die dennoch trotz tatenlosen Aussitzens, was sie dem Dicken abkupferte, weiterhin von eben diesen Medien heldenhaft gefeiert und gelobhudelt wird. Kein Wunder, weil „US-Huren“ sich stets dem „Zuhälter“ verpflichtet fühlen, wer wagt schon den Schritt in die Unabhängigkeit? Im Fall der etablierten Parteien sieht man, wohin die Reise geht, wenn sie mal im alten Reichstag sitzen, der unter der Glaskuppel den Bundestag beherbergt.

Und was geschah mit der deutsch-russischen Freundschaft? Hatte sie überhaupt eine Chance neben der deutsch-französischen unter einem US-Diktat, welches beispielhaft der Welt offenbart, wer hier die Zügel der NWO anzieht? Unbestreitbar verhalfen die Instrumente geschickt platzierter Organisationen wie die UNO, vor allem die NATO, die Bündnistreue zu erzwingen zusammen mit einem neuen Puffer zwischen Ost und West, nämlich dieser EU.

Jene dient zugleich, sämtliche Bürger- und Menschenrechte im Einklang gezielt eingesetzter Terror- und Kriegsakte, dem alten Europa zu entziehen, eine Jahrhunderte lange Entwicklung binnen weniger Jahre aufzulösen, damit Mensch rechtlos der Doktrin und dem Diktat dieser Hegemonialmacht folgen muß. Eventuelle Gegner wie Russland oder China sollen dabei nonchalant gezielten Inszenierungen zum Opfer fallen, um sie gleichwohl ebenso eingereiht zu wissen.

Die Hyänen verstummen auf den Dächern, weil da niemand mehr ist, dem sie ihr Gekreische entgegensetzen mögen, leere Straßen bieten sich ihnen, das Volk hat begonnen aufzuwachen, erkennt Zusammenhänge jener viel zu lang anhaltenden Ausbeutung, dem Tiefschlaf entronnen, wobei gerade die Konsumverweigerung erste Anstöße gibt, machen sich die Bürger der Länder auf, ihre Regierungen von dannen zu jagen, Großkonzerne zu stoppen, endlich wieder gesunde Regionalstrukturen aufzubauen. Das Leben erhält somit ein Miteinander, eine liebevolle Rücksichtsnahme, wo der Schwache an die Hand genommen, während der Starke sich fürsorglich kümmert, eben keine Sieger frohlocken.

Nur eine Illusion oder doch eine Selbstverständlichkeit im Kontext einer friedlichen Koexistenz? Mensch, bedenke, daß trotz ersten zaghaften Versuchen, im Kosmos Fuß zu fassen, hier auf Erden du deinem tiefen Zusammenhalt, du ein soziales Miteinander wieder erlangen solltest, bevor noch mehr Unheil mittels Zerstörung angerichtet!

Ihr

Lotar Martin Kamm

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