Notre Dame de Paris schutzlos einem Flammenmeer ausgeliefert

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Manch kulturelle und spirituelle Schätze blieben verschont

Gestern kurz vor 19 Uhr MEZ wurde der Feueralarm während einer stattfindenden Messe ausgelöst, der Dachstuhl brannte für all jene sichtbar, die gen Cathétrale Notre-Dame de Paris blickten, manche nahmen instinktiv das entsetzliche Geschehen per Smartphone-Kamera auf. Rasend schnell verbreitete sich die Meldung weltweit über das Unglück, dessen Ursache mit der stattfindenden Großrestauration zusammenhängen kann, die just im April begonnen hat.

Mitten im historischen Zentrum von Paris, auf der Seine-Insel Île de la Cité gelegen, stürzt der hölzern gebaute 95 m hohe Vierungsturm schon zu Beginn des langen Brandes ein, schließlich überstehen entgegen mancher Spekulationen wenigstens die beiden Haupttürme nebst Fassade das Flammenmeer.

Häme und besserwisserische Kommentare kursieren

Wie bei allen weltweit tragischen Ereignissen nutzen etliche Kräfte die Situation für eigene Belange aus. Zunächst fiel dem narzißtischen US-Präsidenten nichts besseres ein, als per Twitter sich erneut wichtigtuerisch zu äußern, gab Parisern Lösch-Tips, man könne doch Löschflugzeuge einsetzen, es müsse rasch gehandelt werden.

Und dies einer sehr gut aufgestellten Pariser Feuerwehr, die obendrein inzwischen vorbildhafte Arbeit leistete. Humpty-Trumpty hat wohl so gar keine Ahnung von Statik und gefährlich schweren Wassermassen, die erst recht einen größeren Schaden verursacht hätten.

In den Social Media wie im Facebook konnte man schon am Abend Wortmeldungen von Anhängern der Gelbwesten lesen, die Emmanuel Macrons berechtigte Trauer anzweifelten, ihn hämisch kommentierten. Rechte Hetzgruppen ließen sich zu „Watch Partys“ hinreißen, verzettelten sich in Terrorphantasien, radikale Islamisten würden einen europaweiten Bürgerkrieg in Gang setzen.

Gottesmutter Maria geweihte Kathedrale – Zeugnis französischer Geschichte

Man sollte sich unbedingt erinnern, daß zuvor die Kathedrale Saint-Etienne, die Basilika St. Stephan im 4. bis 6. Jahrhundert an der Stelle des Vorhofs der heutigen Notre Dame de Paris erbaut worden war, allerdings im Jahr 1160 Bischof Maurice de Sully entschied, den noch gut erhaltenen Stephansdom zu zerstören, drei Jahre später mit dem Bau von Notre Dame begonnen, letztendlich in vier Bauphasen von 1163 bis 1345, also in nahezu 200 Jahren, die Kathedrale fertiggestellt wurde.

Laut Welt soll die französische Milliardärsfamilie Pinault bereits versprochen haben, 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau zu zahlen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Unglücke

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Anhänger

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Er hat ´nen Anhänger,
mit dem transportiert Chris
nicht irgendwas oder irgendwer,
er dient ausschließlich
seinen Spaßzwecken,
um Aufmerksamkeit zu erwecken
bei der Damenschaft,
Handwerker mit Muskelkraft.
Aber er hat noch ´nen Anhänger,
nicht irgendeinen, irgendwelchen,
einen ganz speziellen aus Silber,
drauf ein Surfer in den Wellen,
schließlich trägt man heutzutage
keine Dauerwellen mehr,
aber Wellen jeder Art
schätzen Frauen sehr.
Doch für Chris nicht genug,
zwei Anhänger sind für einen Tunichtgut,
nicht für irgendwen oder irgendwer,
schließlich ist er Teilzeitschäfer nebenher,
ein treuer Hund begleitet ihn,
egal auf welcher Tour, er stets neben ihm.
Damit alle ihn erkennen,
Anhänger überall er angebracht,
an den Hänger,
an die Halskette,
am Hundegeschirr,
an seinen Klamotten,
um viel Anhänger anzulocken,
ob mit oder ohne Locken,
und schon rast eine große Anhängerwelle,
Anhängerschaft vergrößert sich schnelle.
Chris weiß,
es reicht,
einen Aufhänger zu haben,
und schon braucht man sich über
tausende Fans, Anhänger nicht zu beklagen,
schon ist man wer,
nicht irgendwer,
sondern Chris mit den Anhängern,
der absolute Hammer unter Fanfängern.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Kollaps einer Gesellschaft letztlich vorprogrammiert?

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Viel zu hohe Erwartungen im Alltag

Papier kann äußerst geduldig die komplexesten Abläufe schildern, sie akkurat logisch uns Nahe bringen, in der Praxis versagen all diese schnörkellosen Theorien. Dabei sollten wir nicht vergessen, wie rasend schnell das Wissen uns überrennt, der Mensch selbst gar nicht mithalten kann bei diesem Tempo, dieses alltagstauglich auch noch zu verarbeiten.

Sicherlich gibt es im Vergleich zum letzten Jahrhundert eine wesentlich höhere Bildungschance für alle Menschen hierzulande, blenden wir dabei mal die Pisa-Studien aus, die ohnehin keine wirklich nutzbringende Aussagen haben, gleichzeitig stellt sich aber die Frage, was tun mit all dem Wissen? Hilft uns dies tatsächlich als Vorbereitung fürs Leben oder Berufsleben?

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr

Wenn Redensarten und Sprichwörter Vorurteile bedienen, sollte der aufgeklärte Mensch stets aufhorchen und diesen sehr skeptisch gegenübertreten. Eine nicht unerhebliche Zahl von Kindern durften die Ermahnung ihrer Eltern über sich ergehen lassen, wie wichtig doch die Schule sei, wer jetzt versagen würde, weil der Lernwillen nicht stattfinde, würde nach der Schule gar als Hilfsarbeiter enden.

Über die Intelligenz und die Bereitschaft diese auch zu seinem Vorteil anzuwenden, mögen sich die Geister scheiden. Berühmtes Beispiel eines nicht gerade guten Schülers: Albert Einstein. Was bedeutet diese Herleitung? Etliche Menschen haben es trotz schulischer Schwächen im nachhinein geschafft, über den zweiten Bildungsweg, das verpaßte Abitur nachzuholen oder zusammen mit abgeschlossener Berufsausbildung noch mal auf einer Hochschule einen akademischen Abschluß zu erlangen. Was dabei oftmals nicht so wahrgenommen wird, gerade in einer geregelten, normbehafteten Gesellschaft, ist das Individuum selbst.

Für viele junge Menschen ist die Selbstfindung genau der Stolperstein, das Damokles-Schwert einer hektisch geforderten Berufsorientierung. Manchen gelingt es auf Anhieb, sie entdecken ihre berufliche Erfüllung und andere halt nur über Umwege. Na und? Sollten wir nach dieser nicht zu übersehenden, praktischen Erfahrung nicht die Konsequenzen ziehen, anstatt dieses System über alle junge Menschen zu stülpen? Faktor Zeit als Druckmittel ein Hemmnis zur persönlichen Entfaltung? Wenn wir uns die vielen gescheiterten Existenzen, ganz besonders im Berufsleben betrachten, dann darf dies ruhig behauptet werden.

Wir haben stets zu funktionieren – wenn nicht, was dann?

Wirklich glückliche Menschen haben kaum Sorgen, weil sie in sich ruhend genug Abstand haben, ihr Leben zu reflektieren. Dabei spielt die materielle Absicherung erst recht eine Rolle, aber keine übergeordnete. Schauen Sie sich um in Ihrer Umgebung. Sind die meisten tatsächlich glücklich? Wohl eher nicht. Klar doch, in einer Welt der wohl eher zunehmenden Bedrohung – war dies eigentlich jemals anders? – insbesondere was das Überleben anbelangt, denken wir nur an die real existierende Arbeitslosigkeit, Statistiken entbehren ohnehin jedweder Realität, lebt es sich nicht unbedingt unbefangen, um ein wenig Glück genießen zu können.

Morgen schon können wir selbst vielfach betroffen sein. Was läuft da eigentlich schief mit dem Homo sapiens, der meint, er sei das höchste Wesen auf Erden? Mit solch erhabenem Anspruch müßte doch längst das Schlaraffenland Wirklichkeit sein, oder? Eines wird dabei ersichtlich: Die Menschen, die krank sind, nicht funktionieren im Sinne einer „starken“ Gesellschaft, haben sich unterzuordnen oder haben das Nachsehen. Kein Platz für Schwächen? Doch den gibt es, vielfach, in Flüchtlingslagern, in Kriegsgebieten, in Slums, auch in Problemvierteln, in den Fluren und Räumen der Jobcenter, in Gefängnissen.

Entwickeln wir uns so schnell, daß Verlierer auf der Strecke bleiben?

Was bedeutet eigentlich diese Entwicklung für uns alle? Ganz einfach, wir haben mit ihr zu leben, da wir ein Teil ihrer selbst sind. Gleichzeitig muß die Frage erlaubt sein, ob wir diese überhaupt erkennen. In einer Zeit der Nachrichten- und Medienreizüberflutung hat der Mensch meist kaum die Muße, diese zu verarbeiten, ist er doch im Alltag mit dem Überleben beschäftigt. Wir sind aber keine Maschinen oder Roboter, die einfach gefüttert werden mit Wissen und Aufgaben, sondern haben dabei noch mit unseren Gefühlswelten zu tun. Und genau deshalb entstehen viele Mißverständnisse, werden Probleme einfach mal zwischengeparkt ohne Aussicht auf Verarbeitung. Ganz im Gegenteil, sie stauen sich und können dann zum falschen Zeitpunkt sich unkontrolliert Luft machen in Aggressionsausbrüchen. Jedes Gewaltszenario hat eine Ursache nach einer längeren Kette der Verdrängung.

Anstatt wir wirklich trotz aller entwicklungsbedingten Vorteile, die unser Leben angenehmer gestalten sollten, diese umsetzen und es uns gutgehen lassen, dürfen wir von einem viel größeren Leid ausgehen, wie es sich heute auch offenbart. Daher gilt es, zu hinterfragen, alle Aspekte des Zusammenlebens zu betrachten, soziale Ungerechtigkeiten abzubauen, generell weltweite Schieflagen langfristig zu beseitigen. Verlierer gibt es nur, wenn wir sie dulden, um den Gewinnern einen immer größeren Raum zu bieten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Zwei Böcke auf Abstand

 

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Zwei Böcke
standen an der Gartenhecke
sich gegenüber,
keiner der beiden ein Führer,
Nachbarn schielten,
zu wem sie wohl hielten,
als die Platte aufgelegt,
keiner sich bewegt.
Hannes hat halt Augenmaß,
bei ihm jeder Griff saß,
summend schliff er die Platte,
noch viel vor er hatte,
die Böcke absolut stabil,
ihr Abstand kein Zentimeter zu viel.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Keine Gerechtigkeit für den Helden der Informationsfreiheit?

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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Das wär allerdings nicht gescheit, denn Märtyrer gibt es schon in Hülle und Fülle, deren letzter Wille nach außen hin somit ne bittere Pille. Wer sich mit manch bösen Mächten anlegt, einiges gar verdreht, für den ist’s hinterher meist zu spät. Oder hat Julian sich etwa mit den Falschen angelegt?

Seit WikiLeaks, jenem harschen Piks in dunkelste Ecken, möglichst vieles aufzudecken, möchten entlarvte Übeltäter, daß sie verhaftet werden als Verräter. Im Zeitalter des PC tut’s so richtig weh, wenn trotz aufwendigem Sicherheitsapparat, manch empfohlenem Rat, clevere Köpfe Systeme hacken. Welch neuzeitliche Helden und Recken!

Bloß nicht falsch verstehen. Wer aufdeckt böses Geschehen, dem gebühret natürlich entsprechende Anerkennung, haarig wird’s, wenn ständig Seiten gewechselt werden. Da nützt kein Flehen, lautet’s Trennung von allerlei Herden. Jetzt ist nach langen sieben Jahren hinter Botschaftsmauern Schluß mit jenem sicheren Versteck, es fragt sich nur zu welchem Zweck.

Ecuadors Machthaber etwa so manch Korruptes verschleiern will, daher die plötzliche Verhaftung eher schrill als still? Wer dermaßen Provokantes ans Tageslicht zerrt, der ist natürlich hinterher erst recht sehr begehrt. Manch einer bezeichnet Assange als narzißtisch, paranoid und unberechenbar, in etlichen Kreisen gilt er trotzdem als Star.

Andererseits tut’s in der Querfrontecke kochen, hat da wer manch Braten gerochen. Die einen bejammern die stille Zurückhaltung der Linken, darauf könnt’ man einen trinken, daß es wohl kein Zufall sein mag. Wer oder was bringt’s an den Tag? Si claro, die Wagenknecht, seid froh, wat für ein toller Hecht. Wer dermaßen unverblümt für Trump und der Russen-Combo sich verpflichtet, wie der Julian das tat, egal was man ihm sonst so hinzugedichtet, der halt in zu viele Fettnäpfchen trat. Jetzt ham wir den Salat.

Reporter ohne Grenzen würdigte ihn als Helden der Informationsfreiheit. Jetzt ist’s soweit, daß ihm der ein oder andere Prozeß wird gemacht. Viele Menschen sind daher aufgebracht, das hat noch mehr Streit entfacht. Bloß keine Gerüchteküche aufkommen lassen, erst recht kein blindes Hassen, das führt wohl viel zu weit, wäre ohnehin niemals gescheit. Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird weiterhin überstrapaziert? Ist keineswegs deplatziert, sie bleibt unser kostbarstes Gut, auf ihr jede Demokratie wohl ruht.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Messerwerfer

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Messerwerfen
war seine Profession,
sie zu schärfen,
seine Obsession.

Kein Tag verging,
er nicht am Schleifgerät
hing,
schärfer er gern sie hätt´.

Er schliff und schliff,
Wetzstein und Kling,
bis er begriff,
beides zu Neige ging.

Klinge ward ein Blättchen,
ein Hauch, es vibriert,
Wetzstein Staubfleckchen,
Zement, mit Nässe verschmiert.

Erst war´s für ihn Kummer,
Messerwerfen ist nicht mehr,
Menscheneingipsen, die Nummer,
Applaus ihm, Lorbeer und Ehr.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Querfront keineswegs nur ein simples Schlagwort

Extremismus Nährboden für weitverbreitete Verunsicherung

Querfront, überstrapaziert, ein Begriff, der eigentlich für Klarheit sorgen sollte, obwohl sich genügend darunter tummeln, die möglichst viel „mitnehmen“ wollen an Aufklärung, Erkenntnissen und vor allem inszeniertem Widerspruch. Mal soeben RT gelesen, nebenan glänzt das Portrait von Sahra Wagenknecht, komisch, beim Runterscrollen der „Gefällt mir“-Liste im Facebook entdeckt man plötzlich Alice Weidel, gleichwohl KenFM, weiter oben Henryk Marcin Broder.

Nanu, da paßt ja gar nix zusammen?! Absicht, weil man schnell mal reinschaut, was Gegenseiten machen? Könnte sein, wird zugleich komplett unlogisch, weil der/die Besagte sich beim Chronikgeschehen in einer Diskussion vehement für Argumente der AfD begeistert, weiter unter beschimpft man wie viele andere die Greta Thunberg. Aha, also doch Sympathieträger rechtsradikalen Gedankenguts. Was hat dann denn dabei die Wagenknecht verloren?

Diether Dehm alleinig Stein des Anstoßes?

Verwirrung, gezielt impliziert oder etwa doch nicht? Fragen bleiben unbeantwortet, manchmal folgt ein beleidigtes Abwenden, wer forsch rangeht. Einerseits wird auf Meinungsfreiheit gepocht, andererseits können die mit Kritik so gar nicht umgehen, schon gleich gar diejenigen, die sich sicher fühlen in der Querfrontecke.

Das gilt natürlich erst recht für all jene, die versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, so wie der bei Heise Online erschienene Artikel in Telepolis Querfront als Symptom, wo Tomasz Konicz sich ziemlich ausführlich bemüht. Nichts für jedermann, sich dabei textlich durchzukämpfen, dennoch lohnenswert, wer wirklich Interesse hat und zumindest die Szenerien halbwegs nachvollziehen kann oder sich mit ihnen näher befaßt. Ein Satz beschreibt ziemlich gut die Problematik:

„Objektiv fungiert die Querfront als ein reaktionärer Transmissionsriemen, der einerseits rechtes Gedankengut in linke und progressive Milieus hineinträgt, und andrerseits der Neuen Rechten immer neues, verblendetes Menschenmaterial zuführt.“

Wer profitiert von jener Debatte?

Im Grunde hat auch unser Portal ein Stückweit jene Entwicklung durchlebt, wie beim Statement zum Ausstieg bei Buergerstimme geschildert. Wie simpel die Neue Rechte agiert, kann man mit wenig Recherche herausfiltern, wer es immer noch nicht begriffen hat, der Berliner Express ist alles andere als harmlose Online-Satire.

Man sollte den politischen Gegner keineswegs unterschätzen, ob nun in nächster Zeit eine AfD wöchentlich vorprogrammiert erfolglos versucht, einen Kandidaten zum Bundestagsvize zu stellen, faktisch parallel sich rechter Terror sammelt. Je mehr die etablierten Parteien in dieser Demokratie politisch scheitern, vor allem bei zunehmenden sozialen Mißständen, um so erfolgreicher frohlocken jene Rechtsradikalen, wittern ihre Chancen, längst sichtbar in Europa.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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