Die blaune Brut frohlockt

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Erwartung
ohne Gegenleistung
findet erfolgreich
Opfer vor Ort.
Simple Phrasen
müssen nur noch
gedrescht werden,
vernichten wache
Strukturen derweil.
Hauptsache wirre Gewalt
sucht passende Ventile
im täglichen Haß.
Kulturelles hinfort,
ob jung oder alt,
Neonazis stoppen jeden Spaß.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Letzten Endes

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Worte standen da,
auf dem Papier,
hallten durch Räume,
trafen sich dort
und wer weiß,
wo sonst noch.

Wörter verschwanden,
gelöscht,
die Böschung
heruntergestürzt,
das Echo verhallt,
Ahnung bleibt noch.

Worten anzuvertrauen,
was gewesen, ist eben,
die Zukunft geschrieben,
letzten Endes vermochten
schmatzende Dinosaurier
das Wort zu verschlingen.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Ehe-Aus, Tochter und Wohnung weg

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Trotz langen Kampfes schon am Ende?

Dies ist ein Teil ihrer authentischen Lebensgeschichte, die uns Eva nach langem Zögern mitteilte. Sowohl ihr Namen als auch der ihrer Tochter Lisa sind hierbei zum eigenen Schutz ein Pseudonym, versteht sich. Manchmal bleibt einem nichts anderes übrig, als sich hoffnungsvoll jemand anzuvertrauen, das eigene Leid in Worte zu fassen, so wie Eva es nach den zurückliegenden Jahrzehnten hier auch tat.

Schaffen wir ihr einen Raum der Mitteilung, in dem sicherlich noch genügend Fragen verbleiben, zumal nicht das Leben sich mal eben in ein paar Seiten schildern läßt. Auf der anderen Seite kommt es viel eher darauf an, das Wesentliche zu artikulieren.

Die „heile Welt“ mit Mann und Kind – ein Trugbild

Eva wurde in den USA geboren, wuchs aber schon sehr bald in der Kindheit im baskischen Spanien auf, ging dort zur Schule und absolvierte eine Ausbildung zur Altenpflegerin. In jener Zeit verliebte sie sich in ihren ersten Freund, doch die Beziehung scheiterte nach etlichen Differenzen. Sie lernte bald einen Deutschen kennen, ihren zukünftigen Mann, der ziemlich gut Spanisch sprechen konnte, was sie wiederum fuchste und beflügelte, sich schnell Deutschkenntnisse anzueignen. Die zügige Heirat „war wohl das Schlimmste, was mir hätte passieren können“, versicherte sie.

Kurz nach der Wende zog sie zunächst nach Hamburg, wobei die Auflage darin bestand, nur dort arbeiten zu können. In Köln jedoch traf sie bei der dortigen Ausländerbehörde einen kompetenten, hilfsbereiten Sachbearbeiter, der sie gut beriet, so daß sie „Fuß fassen konnte“, wie sie ausführte. Noch in ihrer Hochzeitsnacht zeugten sie wohl ihre Tochter Lisa, wie sich dann herausstellte. Aber die Familie ihres Mannes machte ihr das Leben schwer, hatte einen regelrechten Haß auf Eva. Hinzu kam, daß Lisa von Beginn an ein sogenanntes „Schreikind“ war, erste Probleme im Kindergarten auftauchten, die sich niemand zunächst erklären vermochte.

Der Leidensweg mit der Schule, den Ämtern, den Gerichten und die Folgen

Kaum in der Grundschule, begann Lisa frechweg mit ihren Lehrern auf Diskussionen sich einzulassen, statt schön brav dem Unterricht zu folgen. Schnell waren die Pädagogen genervt, hatten wenig Verständnis für Evas Tochter. Mit zunehmenden Alter schaltete sich das Schulamt ein, selbst ihr Ehemann hielt nicht zu Eva, folglich wurde Lisa ziemlich giftig von den Lehrern behandelt, auch etliche Mitschüler kamen somit nicht mit ihr zurecht.

Als schließlich gar die Lehrer in der Realschule den Schulleiter veranlaßten, daß dieser das Schulamt informieren möge, jener Behörde nichts besseres einfiel, den Weg in eine Sonderschule zu beantragen, zog Eva gerade noch rechtzeitig die Notbremse. Es folgte der Besuch bei einer Psychologin, die Lisa ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) bescheinigte und gar einen IQ von 134 beim Intelligenz-Test ermittelte, was Eva insgesamt immerhin 500 € kostete.

Im Zuge eines solchen Ergebnisses hatte sie das große Glück, daß eine Privatschule sich bereit erklärte, Lisa aufzunehmen. Zugleich beschied das zuständige, längst eingeschaltete Jugendamt, daß monatlich Berichte eingehen mögen, besonders auf Druck seitens des Schulamtes, welches zähneknirschend nicht intervenieren konnte, weil dessen Zuständigkeit beim Besuch einer Privatschule nicht gegeben war.

Eine glückliche Fügung war der Kontakt zu einer Journalistin, die sich auch für Eva und Lisa einsetzte, es folgte ein Artikel in der Regionalzeitung, sodaß entsprechendes Feedback entstand, andere Betroffene mit ähnlichen Schicksalen sich meldeten.

Rosenkrieg und Scheidung, Eigentumswohnung ein Flop, Tochter weg

Ende gut alles gut? Mitnichten. Inzwischen hatte sie die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen, weil die vielen Behördengänge dadurch leichter verliefen. Die Ehe litt unter dem langen Kampf mit den Ämtern, der eigene Mann ohnehin ständig an Eva gezweifelt hatte, sie als „dummes Hausmütterchen“ betrachtete, Gewalt ins Spiel kam, er sie schlug. Nach dem zweiten Vorfall gab sie ihm unmißverständlich zu verstehen, ihn umzubringen, sollte er dies wiederholen.

Ein sich hinziehender Rosenkrieg war die Folge, am Ende kam es zur Scheidung. Danach lief es für Eva keineswegs besser. Ein jeder kennt den Begriff von Schrott-Immobilien. Und auch Eva ging einem solchen Angebot auf den Leim. Mithilfe ihrer Mutter erwarb sie eine Eigentumswohnung, sehr günstig gelegen in ihrer Kleinstadt, fünf Minuten vom Zentrum und zehn Minuten bis hin zu den Lebensmittelgeschäften. Im übrigen versuchte auch ihr Ex-Mann der Eigentumswohnung habhaft zu werden.

Die Wohnung in einem 3-Familienhaus wurde von einer Hausverwalterin grobfahrläßig verwaltet, das sanierungsbedürftige Dach wurde nicht reparariert trotz etlicher Bitten Evas, deren Wohnung sich unter dem Dach befand, sie daher Hauptbetroffene war. Trotz Gerichtsverhandlungen geschah nichts zur Behebung, die zuständige Polizei glänzte durch Untätigkeit, ihr neuer Partner und die Tochter wurden gar vom Umfeld der Hausverwaltung bedroht. Ein hinzugezogener Architekt konnte Eva ebenso nicht helfen. Der schlechte Ruf der Hausverwalterin wurde ihr nach längerer Nachforschung zur Gewißheit. Das alles führte direkt bei Eva zur Erkrankung, sie konnte ihren Beruf nicht mehr ausüben. Schließlich fruchteten die Hetztiraden ihres Ex-Mannes bei Lisa, zugleich er auch finanziell wesentlich besser dastand, so daß Lisa Eva verließ und beim Vater einzog.

Nach Selbstmordversuch keinerlei Besserung

Ungefähr ein halbes Jahr später versuchte Eva sich das Leben zu nehmen, was aber mißlang. Als Lisa von ihrem Vater erfuhr, was geschehen war, reagierte sie ziemlich kaltherzig mit der Bemerkung: „Bring doch die Alte in die Klapse!“ Eine hinzugezogene Frau vom Opferschutz der Kripo versicherte Eva, daß sie ihr nicht helfen könne, gar selber an den bestehenden Gesetzen zweifle.

Seitdem lebte Eva in einer Wohngemeinschaft, in einer Mietwohnung, ihre bewohnte Eigentumswohnung, um nicht noch größere Verluste zu haben, wurde seitens der dortigen Mieterin kaum bis gar nicht beheizt, aus undurchsichtigen Gründen, der eingeschaltete Makler versuchte, bestmöglich Evas Eigentumswohnung zu verkaufen, was auf alle Fälle einen großen Verlust für sie bedeutet hätte, angesichts der dortigen Zu- und Umstände.

Lisa habe wenigstens ihr Abitur absolviert, studiere in Süddeutschland, wobei ihr Ex-Mann sie finanziell unterstütze, versicherte Eva, sie habe keinerlei Kontakt mehr zur Tochter, zumindest hätte das Jugendamt damals einen großen Teil der Kosten für die Privatschule übernommen. Der Jugendamtschef hätte noch betont, er wäre froh, wenn alle Mütter sich dermaßen für ihre Kinder einsetzen würden wie Eva. Selbst die Polizei habe wohl im Nachhinein zugegeben, daß sie oftmals falsch reagiert hätte und untätig gewesen sei.

Ganz wichtig, betonte Eva, daß die Gesellschaft bemerken sollte, was hier so alles schief lief, wie schnell man in derartige Widrigkeiten geraten könne. Einige Telephonate mit Eva führten wir vor über drei Jahren für diese Zeilen, inzwischen ist sie verstorben. Möge sie in Frieden ruhen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Bonbonfarben

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Jeder sollte von weitem sehen,
welche Gedankenhaltungen wehen,
auf diesem Grundstück, in diesem Haus,
hier winkt die Moral Unsitte ins Aus.

Ein kleines Lüftchen die Fahne schwenkt,
dem Eigentümer Pflichterfüllung schenkt,
sie ist nicht bloß ein Fähnchen im Wind,
ihr Anblick verstehen Mann und Kind.

Die Farben verdeutlichen zudem,
Gehorsam, Respekt, Stolz, Benehm`,
und nicht vergessen Ehre, Treue,
wichtig zum Betrügen, ohne Reue.

Man ist halt keine Memme, ein Mann,
der herrschen und verteidigen kann,
seine Frau schlägt für ihn eine Bresche,
am Mast hängt oft bonbonfarbene Unterwäsche.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Hans-Georg Maaßen: Ein Pöstchenreiter par excellence

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Stell dir mal vor, alle wissen Bescheid, aber schauen dennoch weg

Bereits in Schulzeiten durften Schüler erstaunt die Augen reiben, wieso manch Lehrer oder Direktor weiterhin nicht ihren Job verloren, viel eher ohne Konsequenzen bleiben durften. Wie ein roter Faden zieht sich eine derartige Einstellung quer durch sämtliche Berufssparten, was einen simplen Grund hat: Es ist bequemer, erspart die Suche für Ersatz.

Tatsächlich? Dabei wirft dies die anmahnende Frage auf, ob der dadurch entstehende Schaden in keinem Verhältnis zum verbissenem Beharren steht. Das gilt somit ganz besonders für den Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, dem man durchaus als ein Pöstchenreiter par excellene bezeichnen kann und sollte. Das vierte Merkel-Kabinett tut sich dabei ziemlich schwer, diesen endlich zu entlassen, die Koalitionssspitze vertagt Maaßen-Entscheidung.

Etliche andere hätten längst ihren Hut nehmen müssen

Schon befinden wir uns wieder beim Anfang des Artikels, insofern schließt sich der Kreis. Keine Sorge, es ist nicht die Rede vom berüchtigen Alu-Hut. Obwohl dieser ein Stückweit dem Juristen und Präsidenten des BfVs stehen mag. Wer dermaßen ungehobelte Entscheidungen fällt, sollte derartige Einschätzungen verkraften können.

Erinnert sei an dessen Job im Innenministerium unter Otto Schily, wo er kurzerhand Murat Kurnaz die Wiedereinreise in seinem erstellten Rechtsgutachten verweigerte, dessen unbegrenztes Aufenthaltsrecht sei verfallen, weil dieser über ein halbes Jahr außer Landes gewesen wäre. Welch Verhöhnung gegen einen unschuldigen Guantánamo-Gefangenen, der sich somit nicht verteidigen konnte. Schon damals war die Kritik an dem neuen Chef des Verfasssungsschutzes eher verhalten, was erst recht diesen in ein zwielichtiges Licht rückt.

Zu viele Kontroversen ohne Konsequenzen

Ob Maaßens Strafanzeigen mit anschließendem Strafverfahren in Bezug zur Nachrichtenseite netzpolitik.org wegen des Verdachts des Landesverrats, seine Spekulation, Edward Snowden sei gar ein russischer Spion (selbst die Amis fanden keine derartigen Verdachtsmomente gegen den Whistleblower) vor dem NSA-Untersuchungsausschuß, die falschen Aussagen im Fall Anis Amri bezüglich eines V-Mannes, vertrauliche Beratungsgespräche mit AfD-Politikern bis hin zu seinen Behauptungen, das berüchtigte Video bei den Chemnitz-Ausschreitungen sei ein Fake, das alles reicht wohl längst nicht aus, diesen Präsidenten zu entthronen. Was soll das, wer schützt hier jenen Posten mit derartig vielen Pannen und Entgleisungen, die in keinem gesunden Verhältnis stehen, das Amt des Verfassungsschutzes selbst in Frage stellt?!

Jan Fleischhauers Kolumne möchte wohl in dieselbe Bresche schlagen, oder warum verteidigt sie dermaßen lächerlich jenen Hans-Georg Maaßen gar als Opfer? Angela Merkel und ihr Kabinett wären sehr gut beraten, in dem sie beschließen: Herr Hans-Georg Maaßen, wir haben fertig, nehmen Sie Ihren Hut.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Nie wieder Milchkaffee

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Der Milchkaffee ist auch nicht mehr,
was er einmal war.
Ihr Onkel hat einen Hasen überfahren,
das Stofftier, das Lisa vor Jahren verlor.
Ein weiter Weg von Ibiza nach Berlin,
zwanzig Jahre lang, hoppelnd.
Jede Hilfe kam zu spät, ausgemergelt,
einohrig, Tod durch Altersschwäche, Unfall.
Onkel Bruno und Lisa am Boden zerstört,
wie Mimo, nein, nur Kreislaufschwäche.
Beerdigen, bestatten, begraben, beisetzen,
zur Ruhe betten, letzte Ehre erweisen.
Trösten, aufmuntern, Garten umgraben,
unerklärbares Schicksal verstehen.
Espresso, ungesüßt, zwei, drei Tässchen,
ich jetzt mag.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Nicht nur ein Plädoyer für die Sommerzeit

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Wenn der Biorhythmus durcheinandergerät

Es gibt einen feinen, aber gewaltigen Unterschied zwischen Fachidioten und Menschen mit überschaubaren Abstand, um ein gesundes Mittelmaß zu entwickeln, fern einer festgefahrenen These, die simple Abhängigkeiten schlichtweg übersieht. Wer dies unberücksichtigt läßt, darf sich nicht wundern, wenn entsprechender Gegenwind aufkommt.

Prinzipiell gilt somit stets eine kritische Hinterfragung, inwieweit Bestimmungen, Verordnungen und Gesetze tatsächlich Sinn ergeben, eventuell vielleicht irgendwelchen Nutzen inne haben oder doch einfach nur eigentliche Mißstände kaschieren. Ein solcher Fall dürfte die sogenannte Sommerzeit betreffen.

Zeitumstellungen wider die Natur

Argumente für jenes lästige Einstellen zwischen Winter- und Sommerzeit werden manchmal auch angeführt, wenn sogenannte Jetlags Weltreisende per Flugzeug wesentlich mehr belasten. Das stimmt selbstverständlich, kann aber mitnichten das Problem der Zeitumstellungen von etlichen Betroffenen mindern, die alljährlich bisher ihnen ausgesetzt waren. Schön, daß EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Zeitumstellung in der EU kippen will.

Die Natur kennt keine Einteilung in Zeit, richtet sich viel eher an den Lauf der Sonne, die dabei nicht einfach mal von heute auf morgen eine Stunde später aufgeht oder früher. Das wäre dann allerdings ziemlich fatal, wer sich das detailorientiert ausmalt. Mensch leistet sich derartige Experimente, führt bereits andere ins Feld, um erneut zu verunsichern. Welch Denkfehler!

Wissenschaft schafft nicht unbedingt Wissen

Vermag sogar gezielt ignorieren, wenn Forscher vor fatalen Folgen durch ewige Sommerzeit warnen. Besser wäre es, das Pferd nicht ständig verkehrt herum aufzuzäumen! Wann begreift der mündige Bürger endlich, daß er sich eben nicht in ein System pressen lassen sollte, sondern wesentlich mehr Rücksicht auf seine Bedürfnisse genommen wird? Beobachten Sie mal in Ruhe des morgens, wie verschlafen und kaum wirklich anwesend etliche Schüler oder Berufstätige sich so früh aufrappeln, um in die Gänge zu kommen.

Weder eine Sommer- noch Winterzeit sind dabei ursächlich anzuführen. In Wirklichkeit die Unflexibilität eines festgefahrenen Systems, an dem sich die Allgemeinheit qualvoll abarbeitet. Ein kläglicher Rest aus Zeiten, wo nach Gutsherrenart über Menschen bestimmt wurde. Während eine reiche Klientel bis in die Puppen schläft, sich ausruhen durfte, hat das einfache Volk ständig dienend präsent zu sein. Dem ordnen sich bis heute Schulen und die Arbeitswelt unter. Stop. Es gibt wenigstens eine Gleitende Arbeitszeit. Na, bitte, geht doch. Warum nicht generell? Vergessen Sie die Ausführungen jener Forscher zur Sommerzeit, man kann dies durchaus als Augenauswischerei verbuchen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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