Liebe versteht kein Tor

https://pixabay.com/de/rose-drop-dea-makro-bud-tr%C3%B6pfchen-3150504/

pixabay.com

In den Sack gelegt,
keinen aufgeweckt,
in der Dunkelheit verschwunden.

Briefe mit Seidenpapier umhüllt,
verschnürt,
dem Feuer übergeben.

Blütenduft mit Rauch vermischt,
Geheimnis,
den Flammen entrissen.

Rosenblätter,
immer wieder Rosenblätter,
Rosendornen,
immer wieder Rosendornen.

Liebste Helene,
immer wieder, liebste Helene.
Dein Edmund,
immer wieder, dein Edmund.

„Ich überreiche Dir
die Blume der Liebe.
Und verdammt nochmal,
merke Dir, die Rose sticht.“

Wütend schreit er in die Nacht, immer wieder.
Füße trampeln das Feuer nieder.
Asche und Rauch wirbeln empor.
Das Geheimnis der Liebe versteht kein Tor.

Nafia

Kategorie: Gedichte

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Seychellen: Indien gefährdet Riesenschildkröten

Bau einer indischen Militärbasis am Aldabra-Atoll wichtiger als Unesco-Welterbe?

Im Zuge des Globalismus geschehen allerlei Verbrechen auf Erden, neben umweltzerstörerischen schalten sich die Rüstungsindustrie und somit etliche Militärapparate hinzu, die erst recht keinerlei Rücksicht nehmen. Einerseits haben lang genug die US-Amerikaner der Welt überdeutlich gezeigt, welche Macht sie anstreben, sodaß sich andere Bündnisse berufen fühlen, dem entgegenzuhalten.

Die BRICS-Staaten kommen mehr in dieses perfide Spiel, somit auch die Republik Indien. In Kooperation mit den Seychellen befindet sich das Aldabra-Atoll im Visier, eine Militärbasis soll auf der Isola di Assumption gebaut werden, was unter anderem Riesenschildkröten gefährden wird. Das Unesco-Welterbe gerät dann dadurch ins Hintertreffen? Es schaut sehr danach aus. Der Verein Rettet den Regenwald fordert daher per Petition: Keine Militärbasis auf das Schildkröten-Atoll.

Klimawandel hinterläßt ohnehin seine gefährlichen Spuren beim Aldabra-Atoll

Selbst wenn ein Herr Trump den Klimawandel neben etlichen Rechtsradikalen und anderen Ignoranten einfach ins Lächerliche zieht, dessen Spuren sind unbedingt sichtbar beim Aldabra-Atoll, wie die News-Agentur „Seycheles“ im August letztes Jahr berichtete. Demnach stiegen die Wassertemperaturen im März bis auf 32,1°C, im April wurde ein Höchstwert von 36,3°C gemessen, was besonders die Korallen gefährde, die ansonsten 23° bis 29°C gewohnt waren.

Ein sicheres Indiz dafür, wie empfindlich etliche Gebiete weltweit reagieren angesichts des voranschreitenden Klimawandels. Selbstverständlich hat Mensch selbst sehr viel dazu beigetragen, diesen zu beschleunigen. Wann geht das endlich in die Köpfe derjenigen, die immer noch meinen, sie könnten einfach so weiter Mutter Erde zerstören?!

Aldabra-Riesenschildkröte vorm Aussterben bedroht?

Falls Indien seinen harschen Kurs fortsetzt, weder Petitionen noch das Eingreifen weltpolitisch Verantwortlicher bishin zur Unesco es daran hindern, könnte die noch einigermaßen große Population der Aldabra-Riesenschildkröte erheblich dezimiert werden, sogar vorm Aussterben bedroht sein.

Vor knapp zwölf Jahren verstarb das wohl älteste in Gefangenschaft lebende Tier im Zoo von Kalkutta, Adwaita (ins Deutsche übersetzt „der Einzigartige“), ein Aldabra-Riesenschildkrötenmännchen, das immerhin 256 Jahre alt wurde.

Ein jeder kann etwas tun, zumindest die Petition des Vereins Rettet den Regenwald unterzeichnen, im Anschreiben werden der Präsident der Republik Seychellen, Danny Faure, als auch die Leiterin des Unesco-Welterbezentrums, Mechthild Rössler, aufgefordert, sich für den Schutz der einzigartigen Inseln einzusetzen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Naturschutz

Veröffentlicht unter Naturschutz | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Liebe auf der Spur

https://pixabay.com/de/park-life-park-menschen-wandern-2251981/

pixabay.com

Ich habe dich schon öfters gesehen,
neulich wieder an der Ecke stehen.
Du warst wie immer nicht allein,
das verdunkelte den Sonnenschein.

Vor Tagen im Park, da warst du auch,
dich zu sehen, ein milder Windhauch,
ein Glück beschlich mich, wunderbar,
die Spur verlor sich im Menschenwirrwarr.

Heute Morgen im Berufsverkehr,
du an der Ampel, ich vermisse dich sehr,
das wurde mir schlagartig klar,
hoffe, du bist keine Fata Morgana, gar.

Jetzt weiß ich, du bist real, kein Traum,
hab dich erschnuppert, ich faß´ es kaum.
Für dich reiß´ ich mich von der Leine, ehrlich.
„Sorry, Benji ist sonst nicht so stürmisch!“

Nafia

Kategorie: Gedichte

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Türkei: Expansion à la Erdogan nimmt ihren Lauf

Wie weit kann der sogenannte Nato-Partner noch gehen?

Gar nicht so lange her, da legte sich Recep Tayyip Erdoğan gleich mit mehreren EU-Staaten an, beschimpfte auch deutsche Politiker als Nazi-Schergen, obwohl eigene despotische Entscheidungen ziemlich verwandt mit einer rechtsextremistischen Haltung. Aber das scheint heutzutage ohnehin nicht mehr allzu wichtig genommen zu werden, viel zu schnell schmeißt man mit jenen klar definierten, historischen Begriffen und Sachverhalten um sich.

Vielleicht glaubt der „türkische Pascha“ auch, er könne als Nato-Partner sich besonders weit aus dem Fenster lehnen, man verzeihe ihm dessen ständigen Eskapaden schon. Daher nicht weiter verwunderlich, daß er am Ende der dritten Januarwoche damit begann, die YPG-Miliz im Norden Syriens aufzumischen. Solange die USA sich zurückhielten, war zunächst alles in seinem Sinne gelaufen.

Mehrere Fronten gleichzeitig – die Türkei in Kriegstaumel?

Irgendwie müssen die Gelder ja wieder fließen, nachdem die Tourismusbranche in der Türkei einbrach nach den letztjährigen Entgleisungen des türkischen Präsidenten. Da kommen Kriegsszenarien gerade recht, geht Erdoğan auf Konfrontationskurs mit Griechenland und den USA. Weiterhin schwelt der jüngste Konflikt in der Ägäis vor zyprischer Küste zur Erdgassuche, droht der Despot damit, internationale Unternehmen sollen türkische Rechte nicht mißachten.

Obendrein kündigt er eine „osmanische Ohrfeige“ an, die die Türkei den USA verpassen werde, falls diese neben Terroristen stünden, dann würden sie halt gnadenlos vernichtet werden. Starker Tobak für eine Nation, die sich damit gleich mit dem gesamten Westen anlegt, der nicht einfach sich wegducken mag. Mit politischer Weitsicht hat das gar nichts zu tun, viel eher mit gezielter Provokation.

Genau vor einem Jahr wurde Deniz Yücel eingesperrt

Die Pressefreiheit als kostbares Gut wird in der Türkei schon länger ziemlich mißachtet, durch Erdoğan erst recht und seit dem Putschversuch Mitte Juli 2016, der die Macht des Despoten festigte. Gleichzeitig ihm in die Hände spielte, auch wenn sämtliche Verschwörungstheorien nichtig sein sollten, er somit ihn nicht selbst initiierte. Faktisch baute dieser Präsident seine Macht aus, etliche ausgemachten Gegner wurden in Haft gesetzt, so eben auch Deniz Yücel, der heute vor einem Jahr eingesperrt wurde.

Obwohl die Bundesregierung und das Ausland sich bemühten, dessen Freilassung zu erwirken, hält die Türkei an ihrem unmißverständlichen Vorgehen fest. Auch hierbei kann man sich nur wundern, inwieweit jener türkische Despot agieren darf, selbst Außenminister Sigmar Gabriel empfing neulich seinen türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu mit dem Ziel, die diplomatische Eiszeit zu beenden.

Eine Freundschaft wider Willen aus rein taktischen Gründen? Schließlich gibt es wirtschaftlich-militärische Argumente, die genau dies rechtfertigen, da haben Menschenrechte so gar keinen Platz, werden kurzerhand weggeredet. Was für ein Fazit, ein Spagat, der sich eben zu Ungunsten etlicher Betroffener auswirkt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

Veröffentlicht unter Politik | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wortmimik der Historikhysteriker

https://pixabay.com/de/kunst-gesichter-maske-kopf-2174145/

pixabay.com

Sprache zeigt nicht ihr Gesicht,
wenn Mimik ihre Laute wegwischt.

Da wird gelächelt süffisant,
die Worte sprechen intrigant.

Mit dem Ton der Überheblichkeit
wird gefordert Fremdenfeindlichkeit.

Mittels Gelassenheit in der Stimme
hofiert man wieder Korn und Kimme.

Durch schalkhaft wirkende Untertöne
erniedrigt man freidenkende Töchter, Söhne.

Denunziationen, ausgesprochen lässig,
verstecken des Redners Wesen, gehäßig.

Freundlichkeit vortäuschender Silbenmienen
sind gefährlicher als sichtbare Landminen,
sie vertuschen den Wortcharakter,
mit Zweifeln pflügt man den Satzacker.

Sie zerstören die Sprachwortwerte,
simulieren Ausdrucksstärke.

Wörter gesprochen mit Zunge gespalten,
mit zwielichtiger Mimik, damit will man erhalten
hemmende Traditionen, ängstliche Völker,
gelenkt durch egomanische Historikhysteriker.

Nafia

Kategorie: Gedichte

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Dresden: Stadtrat setzt Bettelverbot durch

Nach unten treten – Sachsens Hauptstadt zeigt ihr wahres Gesicht

Schlimm genug, daß gerade in Sachsen der rechte Mob sich besonders ausbreiten darf, die Justiz als auch die Polizei oftmals einfach wegschaut. Kein Wunder, daß in Dresden eine Pegida sich dermaßen hartnäckig etablieren konnte. Somit darf man ebenso nicht in Erstaunen geraten, wenn „Saubermänner“ dafür sorgen, daß eine zunehmende Armut weniger sichtbar werden soll. Dresdens Stadtrat setzte kürzlich das Bettelverbot durch, hat das Betteln mit und von Kindern unter Strafe gestellt.

Was hierbei mit den Stimmen der beteiligten Parteien, der CDU, FDP, AfD und auch der SPD verordnet wurde, widerspricht jedweder sozialer Gerechtigkeit, verhöhnt die am Rand der Gesellschaft, denen oftmals das Betteln als letzte Überlebenschance dient. Diese Mehrheit des Stadtrats von Sachsens Hauptstadt zeigt somit ihr wahres Gesicht.

Bettellobby- und Change.org-Proteste blieben wirkungslos

Natürlich entstand im Vorfeld zu diesem Verbot genügend Widerstand, gleichwohl mit diesem Dresdner Stadtrat, der ein Kooperationsabkommen beschlossen hatte zwischen Linke, SPD, Grüne und den Piraten. Daß ausgerechnet die SPD bei jenem Bettelverbot ausscherte, spricht Bände, zeigt einmal mehr, welch „sozialen Verrat“ die älteste Partei Deutschlands ausübt.

Die Bettellobby verhinderte zwar das „Bettelverbot mit Hund“, Kinder finden ganz offensichtlich bei den betreffenden Parteien zum Verbotsbeschluß kein Gehör, konnte dennoch nicht genügend per Protest bewirken, genauso wie eine Change.org-Petition, die nicht einmal die 1.000 Stimmen erreichte. Auch ein Indiz dafür, daß in der Bevölkerung selbst viele sich lieber abwenden, anstatt beherzt die Not der Lage zu erkennen.

Eine derartige Politik begünstigt Ausgrenzung und Zunahme der Gewalt

Ob sich die beteiligten Parteien zu diesem Bettelverbot darüber auch im Klaren sind? Man muß es ihnen unterstellen, daß dem nicht so ist, bei der AfD ohnehin am ehesten, betrachtet man die bösartige, menschenverachtende Wortwahl bei etlichen Anlässen, die diese rechtsextreme Partei zum Besten gibt. Aber die anderen Parteien sind deshalb längst nicht entschuldigt.

Wer dermaßen verächtliche Gesetze ins Leben ruft, offenbart nicht nur Unmenschlichkeit selbst, sondern verkennt die Ursachen solcher Mißstände, an denen die Politik oftmals aktiv mitbeteiligt ist mit Blick auf den Arbeitsmarkt, Sozialabbau, Wohnungsnot und einer ohnehin zunehmenden Armut, eine friedliche Koexistenz ist somit mehr denn je gefährdet.

Heute Dresden, morgen andere Großstädte im Lande? Welche Maßnahmen per Gesetze und Verbote mögen einer solchen Politik noch einfallen, um Menschen auszugrenzen? Erinnerungen und Assoziationen an Silent Green glimmen auf. Wollen wir das wirklich zulassen? Ein weiter so in diese Richtung wäre äußerst fatal!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Soziales

Veröffentlicht unter Soziales | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Auf Hänseln folgt Schlamassel

https://pixabay.com/de/mobbing-kind-finger-deuten-3089938/

pixabay.com

Arglistige Täuschung gleicht Mobbing

Früher, ach wie doch die Zeit vergeht, also vor nicht allzu langen Jahren gab es das Wort „mobben“ nicht als Begriff, um damit zur Aussage zu bringen, jemanden zu schikanieren. Man nannte dies „hänseln“.

Selbst wenn dies Hänseln in Wirklichkeit Mobbing war, gab es keine Differenzierung, das lag zum einen sicher darin, daß man bewußt oder unabsichtlich das Leid der “Opfer“ herunterspielte, (ist doch alles nur Spaß, hab dich nicht so, nimm´s doch nicht so tragisch), zum anderen die Komplexität zwischen „Opfer“ und „Täter“ nicht ausreichend interessant war hinsichtlich einer notwendigen Aufklärung innerhalb der Gesellschaft; und möglicherweise war das Auftreten solchen Verhaltens in der Mehrzahl eher ein Hänseln und nicht Mobbing.

Hänseln, mittelhochdeutsch hansen, unter gewissen (scherzhaften) Zeremonien in eine Kaufmannsgilde aufnehmen, zu Hanse. (Duden) Synonyme sind foppen, aufziehen, necken, verspotten, frotzeln, ärgern.

Hanse, mittelhochdeutsch hanse, Kaufmannsgilde, Genossenschaft, althochdeutsch hansa, Kriegerschar, Gefolge, Herkunft ungeklärt (Duden)

Mobben, englisch to mob, über jemanden herfallen, sich auf jemanden stürzen, zu: mob, Mob. (Duden) Andere Begriffe sind tyrannisieren, ärgern, quälen, verheizen, schikanieren, intrigieren.

Mob, englisch mob, eigentlich, aufgewiegelte Volksmenge, gekürzt aus lateinisch mobile vulgus. (Duden) Andere Wörter hierfür sind Bande, Gang, Meute.

Allein schon über die Wortherleitungen kann man erkennen, daß zwischen den beiden Wörtern hänseln und mobben ein großer Unterschied besteht, um nicht zu sagen eine gewaltige Diskrepanz.

Ist beim Hänseln noch ein gewisses Maß an Schalk und Scherz herauszulesen, ist beim Mobben die Rede von Schikane und Tyrannei, also böswilliges Handeln das Hauptmerkmal.

Demnach kann, könnte das Hänseln ohne weiteres „überstanden“ werden, ohne Opfer geworden zu sein. Vorausgesetzt Hänseln ist kein Dauerzustand und in einer einigermaßen erträglichen Waage zwischen zwei Personen eher als gegenseitiges Aufziehen zu verstehen, ohne dabei eine arglistige Quälerei zu verfolgen.

Mobben hingegen weist auf eine hinterlistige Täuschung, absichtliche Spötterei mit den Hintergedanken und dem Effekt, das Gegenüber zu tyrannisieren, zu diskreditieren. Und wird, wenn beide Seiten eine „dicke Haut“ haben, sich hochschaukeln können, bis hin zu Handgreiflichkeiten, körperlichen Auseinandersetzungen und Verletzungen.

In diesen Fällen ist das Opfer einem Schlamassel ausgesetzt, einer Ausweglosigkeit, Dilemma, Misere, sitzt in der Bredouille.

Schlamassel, jiddisch schlamassel, Unglück, Pech, zu schlimm und jiddisch massel, Massel. (Duden)

Massel, jiddisch massel, hebräisch mazzạl, Stern; Schicksal. (Duden)

Würden wir uns wie bei dem Wort „hänseln“, das sich auf eine scherzhafte Zeremonie zur Aufnahme in einer Gilde herleitet (möglicherweise vergleichbar mit einem Jungenstreich), dies bei dem Wort „mobben“ gleichtun, so könnten wir es als Formulierung in etwa so ausdrücken. Mobben, ein intrigierendes Ritual zur Aufnahme in eine aufgewiegelte Volksmenge.

Ich vergaß, das Wort schlimm zu erklären. Das in diesem Zusammenhang für den Schlamassel, in dem einzelne Personen oder ganze Völker sitzen, wenn sie „Opfer von Mobbing geworden sind, eine wichtige Komponente darstellt.

Schlimm, mittelhochdeutsch slim(p), schief, schräg (vgl. althochdeutsch slimbī, Schräge), erst im Neuhochdeutschen, übel, schlecht, böse, Herkunft ungeklärt. (Duden) Andere Worte sind böse, dramatisch, fatal, folgenschwer, schrecklich, schäbig, schmutzig, skrupellos, jämmerlich, betrüblich, gravierend.

Warum diese Erklärung wichtig ist, ganz einfach, das oder der Schlamassel ist ein schräges Schicksal. Meinetwegen auch ein schlimmer Stern, das hört sich eher nach nicht mehr umkehrbar an, oder?

Erinnern Sie sich noch an das Spielplatzgerät Wippe? Welcher Schlamassel, wenn ihr Wipp-Partner partout unten sitzen blieb und Sie oben, hilflos in der Luft hingen? Wer von Ihnen beiden verbrauchte die größere Energie, Kraftaufwand, um die Schräge zu halten?

Lassen wir uns nicht verschaukeln von dieser Mobbing-Tour, egal aus welcher Richtung sie sich in unser Leben schleicht. Tatsache bleibt, wer es nötig hat, nur mittels ständigen Kraftaufwandes eine Zeremonie zur Aufnahme eines harmonischen Ausgleiches zu veranstalten, der ist schräg drauf, hat Böses im Sinn, ist jämmerlich, skrupellos.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Kolumne

Veröffentlicht unter Kolumne | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar