Eine Show jagt die andere – Menschen im Aus der Superlative

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Satirischer Rückblick…

Noch einmal wählen gehen, dann ist’s wohl geschehen. Habt Ihr sie gesehen, die dort auf der großen Bühne stehen? Und wie sie glänzend sich gebahren, Menschen ihnen folgen in Scharen. Was zählen schon Gerechtigkeit oder Menschlichkeit, Hauptsache man sei bloß dazu bereit, die Gier und all den Geiz zu bedienen, dabei in irgendwelchen Kameras zu grienen. So läuft die Show schon seit gefühlter Ewigkeit, weltweit.

Im Einklang sein mit sich und der Welt da draußen, das beste Rezept den Wahnsinn auszuhalten, entgegentreten dem aufkommenden Grausen, das wußten schon die Alten. Innehalten bei der Arbeit, zum Ende der Schulen als „Drillstätten“ bereit? Jawohl, das wär toll. Wie das schallt, es hallt auf dem Asphalt, wenn Stiefelschritte auf dem Marsch, – ne friedliche Welt am Arsch!

Aber was wollt ihr denn? Schließlich besiegt Emmanuel Macron überdeutlich Marine Le Pen. Das war zwar im Vorfeld abzusehen, dennoch schön, daß gescheh’n! Im Handumdrehen manch einer wird sagen: „Mir fehlen“…die Worte zum Beispiel, das bedeutet schon viel, angesagt weiteres Krakeelen. Welch Schand tut sich da auf am Rand, wir waren verwandt mit jener Gier, dem Haß, dem Krieg? Woran das wohl liegt?

Wir sehen’s doch bei den Olympischen Spielen in Tokio, das Volk der Penan wird weiterhin bedroht, ist so. Nur wer steht zur Stelle in höchster Not? Das ändert sich wohl nie, obwohl der Wicht heißt Phantasie. In weiter Ferne ne Chance auf zurückkehrend friedliche Wärme? Zumindest setzt Moon Jae-in ein deutliches Signal als neugewählter Präsident, selbst wenn in diesem Raum bei manch einem der Kittel brennt.

Genauso wie an südöstlicher Flanke der Nato es sich verhält, weeß alle Welt: Erdogans Hofierung eine unerträgliche Entfleisung darstellt. Ob’s einem gefällt oder nicht, so tickt Politik – widerlich! Geschlossene Flügel bedeuten solch armselig installierte Zügel.

Ist es och hier bereits wieder soweit? Wahlen in Deutschland offenbaren den desinteressierten Zeitgeist. Obwohl schon so lange her wie ne jefühlte Ewigkeit, kommt zurück der Rechtsradikalismus angereist, möchte sich erneut manifestieren. Wehrt Euch, wir ham nüscht zu verlieren, vertreibt dies Gekreuch!

Na eben, reflektiere das Leben, welches man dir gegeben. Mußt es nur beherzt wagen, konkret der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen. Dies gilt nicht erst seit ein paar Tagen. Drum zögert nicht allzu lang, handelt bedacht im Überschwang. Mensch braucht keinerlei Diktat, wer’s nicht wagt, ihnen zu trotzen, wird am Ende heulen und rotzen – zum Kotzen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Konkret der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen

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Differenzierung wohin das Auge reicht?

Es ist nicht abzustreiten, wenn eine Aussage konkret formuliert wird, kann man selbst bei einer anschließenden Diskussion besser inhaltlich auf diese Aussage reagieren. Denn je konkreter, desto weniger kann man schließlich irgendetwas hineininterpretieren, daß möglicherweise, wahrscheinlich, eventuell auch gemeint sein könnte.

Konkret, von lateinisch concretus zusammengewachsen, verdichtet, concrescere, zusammenwachsen. Andere Begriffe sind existent, exakt, eindeutig, präzise, greifbar, tatsächlich, unzweideutig, real.

Interessant ist nicht nur, die Zusammenstellung des Begriffes durch „con“ // “com“ (zusammen, mit, gemeinsam, zugleich) und „crescere“ (wachsen), sondern auch die beiden Synonyme für dieses Wort, eindeutig, unzweideutig.

Schließlich besagt es nichts anderes, als konkret kann nur sein, wenn bereits im Vorfeld über eine Sache, Gedanke Überlegungen stattgefunden haben, dann erst ist es real, faktisch. Wobei das Zusammenwachsen nicht ausschließt, daß es sich hierbei um verschiedene konträre Sachverhalte handeln kann. Somit gibt es eine eindeutige Aussage nur, wenn zweideutige Auslegungen ausgeschlossen sind. Konkret bedeutet also nicht etwas zu zerpflücken, sondern etwas zusammenzufügen, verschiedene Positionen zusammenfassen.

Gerade im täglichen Miteinander, in Erziehungsfragen ist es unabdingbar, konkrete Anweisungen, Aussagen zu tätigen, oder? Und gilt dies für weit weniger wichtige Angelegenheiten, sollte doch davon ausgegangen werden, in politischen Gesprächen, Verhandlungen sowieso. Manchmal scheint gerade in politischen Fragen das Zerfleddern, das Zerpflücken, das Konkurrieren eine größere Rolle zu spielen, so als ob ein Zusammenwachsen nicht geduldet wäre.

Konkurrieren, von lateinisch concurrere, zusammenlaufen, -treffen, (feindlich) aufeinanderstoßen, gebildet aus currere, laufen. Nicht vorenthalten werden soll, daß im 16. Jahrhundert die allgemeine Bedeutung „zusammentreffen“ galt und die jetzige Bedeutung seit dem 18. Jahrhundert Zugang in unsere Sprache gefunden hat. Andere Begriffe sind wetteifern, wettstreiten.

Dies ist deshalb wichtig zu erwähnen, da ein Zusammentreffen nicht explizit eine negative Konsequenz nach sich zieht, sondern lediglich aussagt, ein Zusammentreffen fand statt. Die heutige Bedeutung hingegen weist eindeutig, konkret, unzweideutig auf Rivalität, gegensätzliche Positionen hin. Und das obwohl in diesem Wort auch „con/com“ zusammen, gemeinsam, steckt.

Konkret gibt es vier Ansätze, die zusammenlaufen bedeuten können. Das Zusammenlaufen, um etwas zu bestaunen, sehen, begutachten, protestieren, zum Feiern und das gemeinsame Laufen zu einem Ziel. Das Zusammenlaufen, unabsichtlich in jemand hineinlaufen, absichtlich in jemanden hineinlaufen, um ihn zum Sturz zu bringen. Das letztere wäre im Sinne des Wortes und seiner Herkunft (latein) erklärbar bei Anwendung für eine Kampfübung. Diese Form des Kampfes, sich mit seinem Körpergewicht gegen einen „Feind“ zu werfen, war, ist nicht unüblich bei Kampfsportarten.

Konkurrieren ist demnach in unserem heutigen Sprachverständnis eigentlich nicht mehr ein Zusammenlaufen, sondern ein Umstoßen, Wegstoßen, zu Boden werfen, also ein „anti“ (gegen) currere (laufen). Nicht zusammen, gegeneinander laufen, weg von einander.

Dieses Gegeneinander „anti“ wird besonders hervorgehoben bei Wettbewerben jeglicher Art, bei Vergleichen, überall dort wo anhand von (konkreten?) Statuten eine Verschiedenartigkeit, Vor- Nachteile herausgelesen werden kann. Differenzierung wohin das Auge reicht, von der Geburt bis zum Tod.

Nun ist natürlich eine Differenzierung an und für sich keine schlechte Handlungsweise und generell zu verneinen, aber es ist zu bedenken, ob es nicht sinnvoller wäre, Unterscheidungen nicht dafür zu benützen andere umzustoßen, sondern mit anderen zusammenzulaufen, zusammenzuwachsen, concrescere.

Konkret bedeutet dies, es wird, kann keine Zusammenarbeit (Team) geben, in keiner Konstellation, wenn nicht eine faktische Aussage zum gemeinsamen Handeln und Verantwortung vorliegt. Anders ausgedrückt, wer Überschneidungen verneint, wer permanent Grenzen zieht, anstatt in übergeordneten, losen Verbindungen zu denken, wird gleichzeitig dazu beitragen, daß es zu „feindlichen“ Zusammentreffen kommt.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Kolumne

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Reflektiere das Leben

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Einfach mal sich fallenlassen
ohne irgendwelche Vorbehalte.
Ein Ende vom ewiglichen Prassen,
zurück zum Anfang, somit ganz der Alte.

Still in sich hineinhören
an einem ruhigen Platz.
Die Hektik des Alltags abschwören,
verlassen den Streß, die Hatz.

Sein Leben Revue passieren lassen
mit selbstkritischen Abstand.
Manch einer mag’s nicht fassen,
obwohl’s nicht im geringsten eine Schand.

Ganz ehrlich sich selber eingestehen,
wohin der eigene Weg wohl führen mag.
Dabei muß sich nicht alles um einen drehen,
weder Tag für Tag, fraglich, woran dies bisher lag.

Nur wer mit sich selbst scharf ins Gericht geht,
keinerlei Lügen oder Ängste zuläßt,
am Ende erleichtert vor der Schöpfung steht,
die einem dann zuspricht im Hier und Jetzt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Wahlen in Deutschland offenbaren den desinteressierten Zeitgeist

Keine Änderung in Sicht

Geistige Verblödung beinhaltet vieles, politische besagt schlichtweg, wichtige Zusammenhänge auszublenden, um einseitigen Ratgebern nachzugeben, ihnen gar nahezu fanatisch zu folgen. Man kann dies exemplarisch sehr gut bei der Neuen Rechten beobachten, eine protestierende Antwort zu den etablierten Parteien.

Wenn schon diese AfD hierzulande Schule macht, ganz im Aufwind eines europäischen Wandels des Rechtsrucks, spätestens dann wären logischerweise all diejenigen aufgerufen, ihre eigene Politik zu überdenken, zumindest sich die Fragen zu stellen, was sie selbst in den letzten Jahren versäumten. Fehlanzeige!

Neoliberalismus scheint keineswegs gewillt, seine eigene Unfähigkeit sozialer Kompetenzen, einer gerechten Verteilung oder eines fairen Bildungssystems bis hin zu den Arbeitsmärkten einzugestehen. Ganz im Gegenteil, er hält stoisch an seine initiierten Zustände fest, wie man bei jeder großen Koalition im Lande ersehen kann, also sowohl im Bund als auch in den Ländern. Bei der jetzt am Sonntag stattfindenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen verhält es sich nicht anders. Gerade dort glänzt diese als Paradebeispiel im bevölkerungsreichsten Bundesland sowie als mögliche Prognose zur bevorstehenden Bundestagswahl im Herbst, wohin der politische Karren sich zu bewegen gedenkt.

Keinerlei Einsichten, selbst diese FDP meldet sich mit denselben Rezepten zurück, obwohl sie nach und nach in den Landesparlamenten verlor, am Schluß gar vor vier Jahren zum ersten Mal nicht in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Sie verläßt sich auf die Vergeßlichkeit der Wähler, welch Armutszeugnis. Nicht nur seitens der neoliberalsten Partei, sondern ebenso seitens ihrer Wähler.

Was die Grünen anbelangt, darf man sich nicht weiter wundern, daß ihre Wählerstimmen versickern. Wer dermaßen eigene ursprüngliche Ziele verrät, muß einkalkulieren, daß das Vertrauen in diese Partei schwindet. Nicht nur, weil sie inzwischen mit der CDU wie im Ländle koaliert, nein, sie scheut ebenso nicht die verschiedenen Ampelkoalitionen. Hauptsache politische Macht erringen, der Preis spielt keine Rolle.

Die einzige Partei, – die junge AfD klammert man am besten aus, weil ohnehin bis jetzt ein Regierungsbündnis noch keine andere Partei mit dieser eingehen will -, die bisher keine Regierungsverantwortung ausüben durfte, Die Linke, stellt in NRW die dortige SPD an den Pranger, obwohl doch Frau Kraft zur letzten Landtagswahl von deren Stimmen profitieren durfte. Welch übles Spiel, aber das kennt man ja im politischen Geschäft. In anderen Worten, den Linken mißtraut man, im Westen vermißt man sie ohnehin in vielen Bundesländern, deren deutliche Vorstellungen widersprechen der neoliberalen Marschroute, insofern nicht weiter verwunderlich. Nur ärgerlich für all die Wähler, die eine Änderung herbeisehnen.

Muß man daher davon ausgehen, daß das Leid im Lande noch nicht groß genug? Oder schließt sich der gedankliche Kreis mit der Feststellung einer „geistig politischen Verblödung“? Suchen Sie sich die Antwort aus, die sich sichtbar mit den Wählerstimmen widerspiegelt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Geschlossene Flügel

© Doris Mock-Kamm

Mach doch mal ein anderes Gesicht,
du wirkst verhärmt, verbittert, fürchterlich.
Da fing sie an, überall zu suchen, zu kramen
in Schränken, Kommoden, Schubladen.
Nichts wollte so richtig passen,
es war vorauszusehen, nicht zu fassen.

Wenn man mal was zur Freude braucht,
ist nichts vorhanden, der Kopf raucht.
Da hat man schon eine riesige Auswahl,
lieblich, verspielt, gierig, böse, neutral,
ein Schutzanzug wär nötig, durchaus
tät´s so etwas wie ein Schneckenhaus.

Anderseits warum so viel Mühe machen,
für andere trotz schlechter Laune lachen?
Vielleicht sollten sie die Einstellung ändern,
das Leben spielt an vielen Charakterrändern.
Wer das Herz mit geschlossenen Flügeln nicht sieht,
die Seele nicht, nur glänzende Oberflächligkeit liebt.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Erdogans Hofierung eine unerträgliche Entgleisung

Politisch schmutzige Geschäfte ignorieren berechtigte Proteste

Alle Welt weiß es schon länger, entsprechende Politiker unternehmen faktisch so gut wie nichts, ob ein Wladimir Putin, ein Donald Trump oder eine Angela Merkel, sie alle lassen diesen türkischen Präsidenten gewähren, ein wenig Aufregung hie und da, im Endeffekt bedeutet Erdoğans Hofierung eine unerträgliche Entgleisung vor allem für diejenigen, die in der Türkei betroffen nach den Säuberungswellen des angeblichen Putsches im vergangenen Jahr.

Politisch schmutzige Geschäfte ignorieren berechtigte Proteste, die letztlich im Sande versickern, weil niemand diesen Despoten aufhält. Argumente, das verhalte sich generell genauso woanders, wenn es um Waffengeschäfte gehe, nützen den Betroffenen in der Türkei recht wenig. Das Leid vergrößert sich tagtäglich, während dem „türkischen Pascha“ keine Grenzen gesetzt werden, ganz im Gegenteil: Die anhaltende Ignoranz trotz etlicher Verfehlungen dieses Präsidenten beflügelt ihn, einfach seinen unerbittlichen Kurs fortzusetzen.

Literaturdozentin Nuriye Gülmen inzwischen in Lebensgefahr

Ein Kemal Atatürk würde sich im Grabe umdrehen, wenn er erleben müßte, was dieser Recep Erdoğan sich in der Republik Türkei erlaubt, wie er Frauen dort behandelt und deren Rechte mißachtet. Als die Literaturdozentin Nuriye Gülmen ihren Protest gegen die unberechtigten Entlassungen zehntausener Akademiker im November des letzten Jahres begann, sprühte die „Heldin von Ankara“ voller Zuversicht und Elan, hat eine hohe Anhängerschaft hinter sich, obwohl das türkische Regime ihr und den anderen schnell unterstellte, sie wären beim Putschversuch beteiligt gewesen.

Dabei ist sie keine Unbekannte, vielmehr eine unbequem Protestierende seit etlichen Jahren, nahm an linken Demos teil, saß für über ein Viertel Jahr im Hochsicherheitsgefängnis wegen angeblicher Terrorpropaganda. Die Türkei nutzt ihren Polizei- und Militärapparat, sperrt einfach Menschen weg, schließlich geriet sie unter diejenigen 648 Akademiker, die Erdogan per Dekret entgültig entließ. Jetzt stirbt sie vor unser aller Augen, ihr vor zwei Monaten begonnener Hungerstreik hinterläßt seine deutlichen Spuren, bleibt nicht folgenlos. Trotzdem gibt Nuriye Gülmen noch längst nicht auf, jetzt am Sonntag werden die Mitglieder der Organisation „AkademikerInnen für den Frieden“ in Köln ihren Protest kundtun.

Der Despot wird weiterhin weltweit hofiert

Auch ein Wladimir Putin empfängt diesen Erdoğan in Sotschi, die Geschäfte müssen schließlich weiterlaufen, scheinbar egal, was dort im Lande seines Besuchers geschieht. Welch weltweite Doppelmoral seitens sämtlicher Politiker, auch wenn es bei diesem Empfang um diplomatische Bemühungen im Syrien-Krieg ging, Erdogans Kurdenfrage bleibt unerwünscht.

Inwieweit die anderen Mächte ticken, darf er nunmehr bei den USA erleben, die gar den Kurden Waffen liefern. Der Despot tobt, verhindern kann er solche Geschäfte keineswegs. In diesem Fall werden die Verflechtungen, Allianzen beim Syrien-Krieg mal wieder deutlich sichtbar, einerseits gilt es, den IS und den Terror in seine Schranken zu weisen, andererseits stehen sich unterschiedliche Interessen in Syrien gegenüber, wobei der neu entflammte kalte Krieg zwischen den beiden Supermächten nicht gerade für Stabilität sorgt. In der Türkei leidet das Volk unter jenem Despoten, die Welt schaut zu, berechtigte Proteste haben keine durchgreifenden Konsequenzen.

Nichts vermag uns mehr Sorgen bereiten als eine direkte Lebensbedrohung. In einer Welt zunehmender Waffengewalt gibt es bald keine Rückzugsmöglichkeiten. Die einzige folgerichtige Konsequenz daraus: Frieden schaffen ohne passives Gaffen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Der Wicht heißt Phantasie

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Alle Gedanken weggewischt,
von einem kleinen Wicht.
Der darf sich alles erlauben,
fleißig ist im Hirn abstauben.

Die Leere ist sein Gebiet,
er sie inniglich liebt.
Freiheit, keine Grenzen,
Ideen können glänzen.

In Wirklichkeit er ein Großer,
ein Gedankenmüllzerstoßer,
wenn er nicht mehr putzt,
das Leben ist verpfuscht.

Wenn Gedanken sind verklebt
Unordnung, Chaos lebt.
Der Wicht heißt Phantasie,
in der Endlosigkeit ein Genie.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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