Fahr schneller, du Frosch!

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Frühmorgens,
Wecker klingelt,
kein Traum,
Chaos
sich entwickelt.

Katze maunzt
im Schlaf.
Ruhestörung.
Spielball im Weg,
ausgerutscht.

Blauer Fleck
am Schenkel.
Kaffee
falsch dosiert.
Lahme Brühe.

Fahr schneller,
du Frosch!
Hast du keine
Augen im Kopf?

Da kannst du
lange hupen.
Der Parkplatz
gehört mir!

Guten Morgen!
Guten Morgen!
Einen Kaffee?
Nein, danke!

Bin wach seit vier.
Fünf Kilometer
gejoggt, ausgiebig
gefrühstückt!

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Palmöl mitverantwortlich für Krebsleiden

Verbannung aus dem Speiseplan ein Muß

Manchmal muß man Menschen mit der Nase draufstoßen, damit sie aufzuwachen beginnen, begreifen, wie maßlos unerschrocken sie hinters Licht geführt werden. Das gilt somit ebenso fürs Palmöl, welches mitverantwortlich für Krebsleiden. Seine Verbannung aus dem Speiseplan folgen muß im Interesse der eigenen Gesundheit. Leichter gesagt als getan.

Der Verein Rettet den Regenwald startete die Petition „Palmöl raus aus unserem Essen!“ und richtet einen Appell an die Bundesregierung, die EU und zuständige Behörden mit der Forderung, unverzüglich schadstoffverseuchtes Palmöl nicht mehr in Lebensmitteln zuzulassen, stattdessen auf europäische Pflanzenöle aus Leinsamen, Oliven, Raps und Sonnenblumen zurückzugreifen.

Glycidol – ein hochgiftiger Stabilisator für Pflanzenöle

Wie schon so oft in der Geschichte der Wirtschaft und Wissenschaft unterlassen es gewisse Eingeweihte, den ahnungslosen Verbraucher vor den gesundheitlich bis lebensbedrohenden Gefahren mancher Stoffe in Lebensmitteln und anderen Anwendungen, die in die Umwelt gelangen, entsprechend zu warnen oder gar besser sie erst gar nicht auf die Menschheit loszulassen.

Es steht immer der Profitgedanken im Vordergrund, leidvolle Folgereaktionen werden somit billigend in Kauf genommen. Trotz empfindlicher Bußgelder, Gefängnisstrafen, gezielten Gesetzeslagen finden sich stets windige Möglichkeiten der Vertuschung bis hin zur Verharmlosung seitens verantortlicher Regierungen.

Das trifft gleichwohl auf den hochgiften Stabilisator Glycidol zu, der zur Entmischung von Emulsionen auch bei der Palmölherstellung verwendet wird. Im Ergebnis entstehen dadurch bei der Raffination Glycidol-Fettsäureester, die im menschlichen Verdauungstrakt zu Fettsäuren und eben diesem Glycidol hydrolysieren (Spaltung einer biochemischen Verbindung durch Reaktion mit Wasser). Wenn schon die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit), die man durchaus ohnehin kritisch betrachten kann, vor den Gefahren von Glycidol in Palmöl per Studie warnt, dann sollten beim wachsamen, gesundheitsbewußten Verbraucher die Alarmglocken bimmeln.

Konzernlobbyismus zieht weite Kreise – wer hält ihn auf?

Wir alle sind dazu in der Lage, wenn wir denn endlich an einem Strang ziehen. Solange Großkonzernen der rote Teppich weiterhin ausgerollt wird, sie nicht nur den Mittelstand zerschlagen, kleinere Firmen dadurch vernichtet werden, ihr Einfluß dementsprechend wirtschaftspolitische Wege diktiert bis hinein in gesellschaftspolitische Auswirkungen, denken wir an Massenarmut und eben gesundheitsgefährdende Folgen, schalten und walten sie ungebremst einfach weiter. Beim Palmöl hat Nestlé seine Finger im bösartigen Spiel, wird offensichtlich Kinderarbeit geduldet.

Wir fragten gegen Ende des letzten Jahr, ob es denn den Königsweg gäbe, was eine gesunde Ernährung anbelangt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. wartet mit 10 Punkten auf. Dennoch verbleibt nur Verbrauchern, sich oftmals selbst zu informieren, darüber hinaus Essensgewohnheiten im eigenen Interesse entsprechend zu korrigieren. Ihre Macht ist allerdings wesentlich größer, als ihnen bewußt zu sein scheint. Insofern könnte ein Konzernlobbyismus schon aufgehalten werden.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Verbraucherschutz

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Umfrage zu Zoologischen Gärten und artgerechter Tierhaltung

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Die Betroffenheit etlicher Menschen kann kaum übersehen werden, welchem Leid Tiere in Zoologischen Gärten ausgesetzt sind. Natürlich folgen gleichwohl Bedenken über Zirkusse, – obwohl inzwischen manche gänzlich auf Tiere dortigst verzichten -, genauso wie beispielsweise die Hundezüchtung.

Wenn es ums Wohl der Tiere geht, können und sollten sich unbedingt beherzte Stimmen erheben, wie schon Gillian Andersom verlauten ließ, um sich für sie einzusetzen, wo immer möglich. Das Verhalten des Zoo Hannover hat erneut gezeigt, wie arrogant sich über Tierschutz und Tierrechte hinweggesetzt wird.

Grund genug für Querdenkende mit anschließender Umfrage zu ergründen, wie Sie dazu stehen, die bis nächsten Dienstag, dem 11. April, freigeschaltet sein wird. Es stehen wieder unterschiedliche Antworten zur Verfügung, Sie dürfen auch mehr als eine ankreuzen. Natürlich kann nur einmalig gestimmt werden.

Lotar Martin Kamm

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So an die paar hundert Meter noch

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Kirchenglocken,
den letzten Ton vernommen,
zuhause nicht mehr weit,
war da schon nicht mehr
eine Ewigkeit.

Den Weg geh ich im Schlaf,
unerschrocken,
selbst bei Nacht,
das hat mir nie was
ausgemacht.

Vielleicht lebt einer
meiner Freunde noch,
wir haben manchmal
gesoffen wie
ein Loch.

Auf jeder Kirmes
weit und breit
waren wir die Kerle
mit dem größten
Schneid.

Dann hab ich
irgendwann dem Dorf
den Rücken gekehrt,
die Welt rief, ich
fühlte mich eingesperrt.

Als Heimat ist mir
der Ort der
Kindheit geblieben,
Eltern schon längst
verschieden.

Der Kirchturm ist
schon zu sehen,
so an die paar
hundert Meter noch,
mein Herz halte durch.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Zoologische Gärten: Knäste zum Leidwesen betroffener Tiere

Elefanten werden im Zoo Hannover gezielt gequält

Tummeln sich schon zu hause manche Haustiere, Hunden erlaubt man noch von sämtlichen Arten den größten Freiraum, erst recht wenn der Leinenzwang einfach zugunsten der Vierbeiner an geeigneten Stellen ignoriert, wird es bei Stubentigern, den Hauskatzen, prolematisch, weil ein solches Dasein eben nicht ihrem Naturell entspricht.

In der Welt der Kinder ranken etliche Phantasien, vermischt sich neugieriges Erstaunen mit der Genugtuung, Antworten zu erhalten, am besten direkt. Kein Wunder, daß Zoos dies für sie besonders eindrucksvoll erfüllen. Dennoch stellen Zoologische Gärten stets Knäste zum Leidwesen betroffener Tiere dar. Richtig tragisch verhält es sich offensichtlich im Zoo Hannover, wo Elefanten gezielt gequält werden, heue abend soll in der Sendung Report Mainz ein entsprechender Beitrag erscheinen.

Artgerechte Tierhaltung können Zoos nicht erfüllen

Kein Gehege, kein Aquarium oder Terrarium kann dem Platzanspruch betroffener Tiere gerecht werden, der jenen in freier Wildbahn, in den Weiten der Meere gegeben. Manche Zoo-Fans und Befürworter argumentieren gern, man rette und bewahre manche Tierarten,   die in Freiheit gejagt würden, betroffen seien vom menschlichen Fortschritt.

Einige Veterinärmediziner plädieren inzwischen vorsichtig, daß Zoos bei ungeeigneten Spezies auf deren Haltung verzichten mögen. Generell trifft dies aber im eigentlichen Sinn für alle Tierarten zu, sie bleiben sehr beengt eingesperrt, obendrein von Menschenmengen begafft.

Elefanten ohnehin vor Wilderei und dem Aussterben bedroht

Was nutzen Artenschutzabkommen schon, wie das Washingtoner CITES, wenn einerseits Rhinozerosse und Wanderfalken explizit schützenswert hochgestuft bleiben, mal eben bei Löwen und Elefanten kein Bedarf gesehen wird, sie in den Anhang I heraufzustufen? Ein weiterer Vorteil für den grausamen Elfenbeinhandel, der bis heute nicht effektiv genug bekämpft wird.

Gerade Wildererei, obendrein eine ungehemmte Trophäenjagd zeugen von keiner entschiedenen Politik, dies zu stoppen. Im Gegenteil, es wird dabei verdient, Korruption zu Lasten betroffener Tiere. Zoos tragen eben nicht dazu bei, jene Verbrechen auf ihre Weise zu rechtfertigen. Mensch dringt in die Natur ein, lebt oftmals nicht friedlich mit Tieren zusammen. Das Nachstellen, Jagen und Wildern bedroht sie genauso wie die Aussicht auf lebenslange Gefangenschaft in Zoologischen Gärten. Kein ernsthafter Tierschützer und Tierliebhaber kann dies gutheißen.

„Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist so wichtig, daß wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen.“ (Gillian Andersom)

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Tierschutz/Tierrechte

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Kandidaten sind kandidel vor jeder Wahl

Weiße Pillen nur leere Worthülsen?

Bei Wahlen für ein politisches Amt oder für eine Position stehen, stellen sich Kandidaten, Bewerber, Anwärter der Öffentlichkeit oder einem Gremium, Ausschuß, Komitee, vor. Sie unterziehen sich Fragen, erklären ihre Motivation und verkünden ihre Vorstellungen zu Projekten und Themen, denen sie sich widmen wollen.

Handelt es sich um politische Wahlen, so sind sie auf allen Kanälen der Medienlandschaft und auf Plakaten in den Straßen ein ständiger Seh- und Hörfaktor, bis eine Entscheidung getroffen wurde und einer der Kandidaten den Posten erringt, derenthalben der ganze Trubel veranstaltet wurde.

Kandidat, gebildet vom lateinischen candidatus, weiß Gekleideter, abgeleitet von candidus, glänzend weiß. Andere Wörter für Kandidat sind Anwärter, Interessent, Aspirant, Bewerber.

Die Bezeichnung ist zurückzuführen auf die Bestimmung in Rom, alle Bewerber für ein Amt hatten eine weiße Toga zu tragen, um in Zeiten des Wahlkampfes dadurch eine Chancengleichheit zu wahren und sich dem Volk in der „toga candida“ vorzustellen. Im deutschsprachigen Raum ist das Wort seit dem 16. Jahrhundert belegt, die Übernahme als Begriff für einen Anwärter auf ein Amt wurde im 19. Jahrhundert durch das französische candidature übernommen.

Das Wort „kandidel“ wird eher Menschen bekannt sein, die im norddeutschen Raum ansässig sind.

Kandidel, aus dem lateinischen candidus, heiter und wie kann es anders sein, wortverwandt mit Kandidat. Im Sprachgebrauch verwendet für lustig, heiter, drollig, fröhlich, amüsant, fidel, froh.

Es gibt noch ein weiteres Wort, das man in diesem Zusammenhang einfließen lassen kann. Der Kandis, die Kristalle aus Zucker, die an einem Zwirn kristallisierten Zuckerstücke waren bis in die 1960iger Jahre des vorigen Jahrhunderts die meistverkauften Kandisstücke.

Kandis, aus dem italienischen zucchero candito, vom arabischen qandī, aus Rohrzucker. Weißer Zucker.

Die Farbe „weiß“ gilt als Symbol für Reinheit, Frieden, Unschuld, Freude.

Natürlich kann man den Römern nicht unterstellen, daß sie absichtlich die Farbe „weiß“ für die toga candida bestimmt haben, um damit die Unschuld und Reinheit der Bewerber zu unterstreichen, da „weiß“ als Grundfarbe für die Bekleidung ansonsten getragen wurde. Ebenso sollte man nicht dem Trugschluß verfallen, daß diese „Erkennung“ nur reine Augenauswischerei für eine vermeintliche Gleichstellung der Kandidaten darstellen.

Aber man kann die Wörter kandidel, lustig und Kandis, weißer Zucker, also klebrig in mancher Hinsicht auf das Verhalten der Kandidaten vor einer Wahl in Verbindung bringen, oder? Selbst die Synonyme für das „weiß“ treffen auf gewisse Muster, die die Kandidaten an den Tag legen, bis sie gewählt werden.

Zwar sind heutzutage die Bewerber für ein Amt nicht mehr in weiß gekleidet, aber sie versuchen mit allen Mitteln, ihre weiße Weste, ihre reine ehrliche Absicht, ihre unschuldigen Charakter darzustellen und dies mittels teils zuckersüßen Ansprachen, Reden und Versprechungen bezüglich ihres Wirkens, wenn sie im Amt.

Obwohl diese Vorgehensweisen bekannt sind, werden sie kandidel angewandt und die Wähler schlucken die „weißen, süßen Pillen“ der vielen Zusicherungen, die sich oftmals nur als leere Worthülsen entpuppen.

Vielleicht sollten die Wähler auch öfters mal kandidel das Weltgeschehen betrachten und anstatt sich mit Zuckerwerk das Leben zu versüßen, mal die Geschmacksrichtungen wechseln, die es ansonsten noch gäbe, sauer, salzig, bitter und fettig. Es gibt zwar noch umami (schmackhaft, würzig), aber wer kennt das schon?

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Kolumne

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Demut vor dem Leben keine Selbstverständlichkeit

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Rücksichtslosigkeit wider kosmischer Gesetze

Viele Wesen nutzen ihre Vorteile erst recht aus in hektischen Zeiten, um den Mitmenschen ihre Überlegenheit spüren zu lassen, sich gewissenlos am Leid anderer ergötzen, während sie selbst auf sicherer Seite maßloser Verschwendungssucht erlegen. Dabei gesellen sich stets manche Untergebene, instrumentalisiert für eigene Belange, neben einer großen Schar von Mitläufern, die gleichwohl nur aus Angst vor Repressalien gehorsamst einstimmen im verwerflichen Ausbeuten.

Das Los der Menschheit vollzieht sich fortwährend in jenen unfaßbar inhumanen Bahnen schier grenzenloser Gewaltanwendung, skrupellos in einer Selbstverständlichkeit sich manifestierend, ohne daß erheblicher Widerstand sie jemals beenden vermag. Trotzdem finden sich oftmals Mutige, die selbst aufopferungsvoll das eigene Leben riskieren, um ihren Gleichgesinnten die Augen zu öffnen, ihnen aufzuzeigen, in wie weit selbstlos Herrschende gestoppt werden müssen.

Weitermachen trotz bevorstehendem Systemcrash?

Im täglichen Run der Superlative hinterläßt Hektik und damit sich einstellender Streß auf alle Fälle seine Spuren Die Zahl derjenigen, die meinen, sie müßten dem nacheifern, nimmt konstant zu, wo doch vieles auf einen gewaltigen Systemcrash hindeutet. Eine Form letzten Aufbäumens, damit man noch schnellstmöglich ein Stück vom verlockenden Kuchen eines luxusbesessenen Lebens mitnehmen kann, bevor alles zusammenbricht, was Mensch je erschaffen? Es schaut ganz danach aus.

Was geschieht mit all jenen, die irgendwann und daher vielleicht rechtzeitig erkennen, daß diese Ziele alles andere als erstrebenswert, weil letztlich zerstörisch krankmachend, dagegen viel eher eine bestimmte Demut für sich entdecken? Obendrein nach längerem Abstand bemerken, sie birgt ein unendlich großes Potential an Klarheit? Bedeutet Demut in etwa, daß sie den Schlüssel zum eigentlichen Sein in sich inne hat? Wer länger darüber nachdenkt, weiß dies ohnehin schon.

So wie oben – so auch unten

Daher in allen Dingen, egal wie groß oder klein sie sein mögen. Es ist nicht nur das Wort, welches der Mensch an den Anfang allen Seins vermutet, sondern darüber hinaus erstreckt sich über unserem Blauen Planeten die Unendlichkeit des Universums mit all ihren Existenzformen, wobei hier auf Erden lediglich ein Bruchteil manifestierter Schöpfungsvielfalt sich uns präsentiert.

Erst wenn Mensch endlich begriffen hat, was seine eigentliche Rolle denn sein soll, könnten wir ohne weiteres friedlicheren Zeiten entgegenblicken. Aber solange er verwurzelt ist im widerwärtigen konkurrenzbehafteten Neidgedanken, sich materiell messend, wer denn der Überlegenere sei, vergessend, daß aller Ursprung aus derselben Wiege unendlicher Liebe entstammt, braucht es die Kriege, das Hassen, bis am Ende der Zerstörungsgewalten vielleicht die übrigbleiben, die nicht mehr bereit, solch bösartige Saat zu kultivieren.

Vielleicht folgt mit solchen Erkenntnissen die Einsicht, wie wunderbar wichtig kreatives Schaffen alles bereichert, was somit ein verlängerter Arm der Schöpfung selbst bedeutet. Nicht neidisches Gaffen ob jener kreativer Ideen mag folgen, sondern besser ein Ansporn mitzuwirken, weil jeder gewisse Begabungen in sich trägt. Es müssen jene nur gefunden werden im gelassenen Dasein, welches möglich, wenn die Umwelt entsprechende Freiräume zuläßt.

Humanität läßt sich nicht verordnen, entweder man praktiziert sie aus Überzeugung auf allen Ebenen, oder manche machen sich und anderen etwas vor, worunter deren Mitmenschen dann zu leiden haben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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