
flickr.com/ PM Cheung/ (CC BY 2.0)
Von der Renaissance totgeglaubter politischer Strömungen
Anstelle weitschweifend umständlicher Reden, sollten wir schnell zum Punkt kommen. Ganz genau. Sie werden es sicherlich erahnen, oder? Na, irgendeine Idee? Bemühen Sie mal Ihre restlichen Gehirnzellen, so schwer kann es doch nicht sein! Klar doch, was beschäftigt die Menschen da draußen neben den Flüchtlingswellen denn noch? Nichts, sie sollen gezielt abgelenkt werden. Hauptsache eine bestimmte politische Klientel darf ungebremst ihre Vorhaben umsetzen, die große Masse bemerkt dies nicht.
Kennen Sie bereits aus Zeiten einer Fußball-EM oder gar der Fußball-Weltmeisterschaft, wenn nach jahrzehntelanger Enthaltsamkeit mal endlich wieder der deutsche Michel sich traut, seine Fahne zu schwenken? So ist es, er darf patriotische Gefühle sichtbar nach außen tragen. Daß nebenbei ein paar versprengte Rechte dies für ihre Zwecke mißbrauchen, sollte nicht so neu sein. Bei nahezu jedweder Gelegenheit positionieren diese sich, was man ihnen schließlich kaum verdenken kann. Schließlich war da ja mal was vor geraumer Zeit, so gut siebzig Jahre her, mitten im Herzen Europas, im Land der Gründlichkeit.
Dazwischen gab es immer wieder punktuell klägliche Versuche, sich zu artikulieren, denken wir an die Republikaner, an die ewig gestrige NPD, an einen NSU, der sich mehr oder weniger als einen mißglückten Sauhaufen von Verfassungschützern zu entpuppen scheint. Jetzt endlich die Gelegenheit: das Erwachen des altbewährten Ausländerhaßes mittels jener Flüchtlingsströme, die gen Europa ziehen. Aber halt, da machen die linken Kräfte ihnen erneut einen Strich durch die Rechnung, versuchen sie zu stoppen. Obendrein per Gewalt, denken wir an die längst etablierte Antifa, die ihrem Namen schon viel zu lang eben nicht gerecht wird.
Warum? Mit Blick zum Ukraine-Krieg wird es überdeutlich. Keiner von ihnen macht sich per Demo beherzt Luft, prangert den Schulterschluß des US-Westens zu den Nazi-Schergen in der Ukraine. Merkwürdig, ein Widerspruch. Doch davon lebt die politische Landschaft, wie es scheint. Sieht man bei der AfD. Nein, die sind doch nicht rechts. Sie wollen nur mal eben von der Polizei an den Grenzen deren Pflicht einfordern, von der Schußwaffe Gebrauch zu machen, wenn Flüchtlinge nicht weichen wollen. Und das, obwohl rechtlich nicht vertretbar, mit zu vielen Auflagen verbunden, daß der Chef der Polizeigewerkschaft berechtigt bestätigt.
Na, was soll dabei wohl in Wirklichkeit umgesetzt werden, angesichts all der Ablenkung? Immer noch nicht begriffen? Ganz simpel: vom TTIP zum TiSA, vom Abbau restlicher Bürger- und Menschenrechte, hin zu Unruhen, Chaos, Terror, Kriegen. Entwurzeltes gesellschaftlich friedliches Miteinander, hinein in eine Welt des Mißtrauens, des Haßes, damit am Ende die Befreier auftauchen dürfen, um uns zu erlösen: die USA. Die NWO wird dann greifen, Menschen sich fügen müssen in Vorschriften und Totalkontrolle. Wer ausbüchst, sich verweigert, hat das Nachsehen. Wollen wir das wirklich allesamt zulassen?
Lotar Martin Kamm





