Sei dein Kind

flickr.com/ h.koppdelaney/ (CC BY-ND 2.0)

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Sam ba rush.
Mish se ren!
Tir tut fol.
Höm fe sel.

Tum tum ga.
Tum tum ga.
Ren je ke.

Höstor jyt.
Gauz eh fai?
Har le wom.
Vit me fär.

Tum tum ga.
Tum tum ga.
Ren je ke.

Traurig sind die Gesichter.
Der Abend kalt!
Über mir Gelächter.
In mir Einsamkeit.

Sieh, sieh hin.
Sieh, sieh hin.
Sei dein Kind

Sie wirken ausgelassen.
Der Tag berauscht?
Nebenan die hassen.
Letztes Gewissen fault.

Sieh, sieh hin.
Sieh, sieh hin.
Sei dein Kind.

Nafia

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Flüchtlingskrise ein wohlgefälliger Zustand hilfloser Politik

flickr.com/ onnola/ (CC BY-SA 2.0)

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Die Dialektik einer Misere mit ungewißem Ausgang

Die Bundesregierung dieser Großen Koalition hat einmal mehr ihr Unvermögen unter Beweis gestellt, vernünftige Politik im Sinne des Wählerauftrages zustande zu bringen. Allen voran eine „Forbes-Bundesmutti“, der nichts besseres einfällt, als per Slogan mit „Wir schaffen das“ sich hervorzutun, ohne dabei real konstruktive Vorschläge zu unterbreiten.

Gerade bei jener Flüchtlingskrise in Europa, die in diesem Jahr besonders heftig zunahm, offenbart sich ein wohlgefälliger Zustand hilfloser Politik, die ausgerechnet die BRD selbst besonders fahrlässig hervorrief. Frau Merkel habe laut Washington Post entscheidend mit dazu beigetragen, in Videobotschaften sei die Willkommenskultur explizit angepriesen worden, ein verbrieftes Bleiberecht für Flüchtende aus Bürgerkriegsländern. Man muß von einer Dialektik sprechen, einer Misere mit ungewißem Ausgang.

Viel Ehr um welchen Preis?

Natürlich gilt eine behutsam durchdachte Vorgehensweise, in Not geratenen Menschen zu helfen, die auch hier in Deutschland Asyl beantragen, weil in ihrer Heimat ihr eigenes Leben extrem gefährdet, sie ansonsten gar ermordet werden könnten. Dies wurde in der Vergangenheit mehr schlecht als recht praktiziert, darunter gab es etliche Beispiele für verfehltes Verhalten seitens der deutschen Behörden, so manche Hilfebedürftigen wurden dennoch einfach abgeschoben, obwohl dies deren Todesurteil bedeutete, andererseits beschäftigte die zuständige Polizei durchaus sich mit kriminellen Gesellen, die schnell untertauchten.

Inzwischen sind aber die Ausländerbehörden restlos überfordert, beweist die Bundespolitik ihre untergebene Haltung gen USA, die eigentlich mit eine Ursache darstellen für die großen Flüchtlingswellen nach Europa. Ohne jene kriegerischen Zustände, die allseits brutalen Übergriffe mancher Herrscher in den betroffenen Ländern wären die Menschen wesentlich weniger bis gar nicht auf der Flucht. Der ehemalige Berliner Innensenator, Ehrhart Körting, spricht gleich von einer Angela Merkel, die uns ins Chaos führt. Dabei wirft er ihr vor, sie habe wochenlang Flüchtlinge unkontrolliert einreisen lassen, gleichzeitig unterstellt er der Wirtschaft, sie benötige diese, um die Löhne niedrig zu halten, sogar dadurch der Mindestlohn erst recht gesenkt werden könne. Mittels dieser hilflosen Bundespolitik würde der Rechtsradikalismus zunehmen und der Abbau des Rechtsstaates vorangetrieben.

Die eigentlichen Ursachen werden ohnehin verdrängt

Tatsächlich nur ein hilfloses Unvermögen der Bundespolitiker? Man muß ebenso die Frage in den Raum stellen: Cui bono? Ein besonderer Vorteil aus der Sicht einer herrschaftlich geprägten Politik, die das Deckmäntelchen der Demokratie ausnutzt, stellen die bewußt beschäftigten Extreme dar, die als politisch gewollter Zustand sich gegenseitig bekämpfen sollen. Hauptsache die Eliten dürfen ihr Dasein ungeschoren fortsetzen. Während Antifa und AfD oder eine PEGIDA sich anfeinden, sitzen gemäßigte Bürger orientierungslos dazwischen, werden auf die eine oder andere Seite gezogen, ändert sich de facto nichts wirklich.

Dabei gäbe es durchaus Möglichkeiten, die längst hätten zum Vorteil etlicher umgesetzt werden können, wenn denn die Politik auch nur ansatzweise nach ihnen gehandelt hätte. Volker Seitz hat dies im neulichen Interview ganz offen angemahnt. Gerade beim Passus zur Frage, was da in Libyen falsch gelaufen war, beantwortet er sie mit hilfreichen Ratschlägen.

Das interessiert aber eine „kurzsichtige“ Bundespoltik nicht so recht, da übt es sich besser im Austeilen simpler Phrasen, vor „Dumpfbacken“ und „Brandstiftern“ wird gewarnt. Sicherlich, einige rechte Kräfte lassen sich tatsächlich instrumentalisieren, der Haß auf Ausländer wird im Rahmen zunehmender Flüchtlinge gezielt per einfacher Parolen geschürt. Nur hängt dies auch ganz viel mit der verfehlten Politik im Lande zusammen.

Wer auf der einen Seite sehr gezielt den Sozialstaat abbaut, eine zunehmende Armut zuläßt, weil vor allem Niedriglöhne, Lohndumping, Rentenarmut und Hartz IV das ganze Ausmaß an sozialer Not unter Beweis stellen, muß sich nicht wundern, daß ankommende Flüchtlinge als potentielle soziale Streiter gewertet werden. Schon entsteht ein Feindbild. Mit einer Schelte gen rechte Parteien ist es eben nicht getan, wenn man selbst keine schlüssige Politik zustande bringt, Herr Außenminister!

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Daphne – Lorbeerbusch als Sinnbild moralischer Reinigung

flickr.com/ wallygrom/ (CC BY-SA 2.0)

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Ein Kranz, der Schuldige vorführt

Die Bergnymphe Daphne, die jungfräuliche Jägerin aus der griechischen Mythologie, bittet ihren Vater Peneios um Hilfe, damit sie von den Nachstellungen des Apollon geschützt werde. Da Apollon den Liebesgott Eros als schlechten Schützen bezeichnete, schoss dieser einen Liebespfeil mit goldener Spitze auf Apollon und einen bleiernen Pfeil auf Daphne, der bei Daphne aber das Gegenteil von Liebeszuneigung bewirkte.

Um den ständigen Nachstellungen zu entkommen, verwandelte ihr Vater Daphne in einen Lorbeerbusch. Um diesen schmerzlichen Verlust zu kompensieren, trug Apollon seitdem einen Lorbeerkranz als Erinnerung an seine Liebe. Daphne, der erste Lorbeerbusch, galt daher in der Mythologie der Griechen als Sinnbild der gesundheitlichen, moralischen Reinigung und der Sühne.

Im Tempel des Apollon, dem Gott des Lichts, der Jugend, der Heilkunde und der Weissagung, wurden durch die Priesterin Pythia, Orakel von Delphi, Weissagungen ausgesprochen. Diese Weissagungen waren sehr oft zweideutig, und hier beginnt es interessant zu werden, denn laut Wissensstand über die Ereignisse um den Tempel und das Orakel wurde der Tempel mit Lorbeerblättern geschmückt und sogar mit Blättern dieses Strauches ausgefegt. Um sich reinzuwaschen, wenn falsche Aussagen gegeben wurden?

Erstaunlich auch in diesem Zusammenhang der von den Römern übernommene Kult der Griechen, Sportler und Dichter für ihre Leistungen mit einem Lorbeerkranz zu schmücken, war bei den Römern militärischen Siegern vorbehalten, die corona triumphalis. Diente der Lorbeer hier dazu, sich von den Sünden reinzuwaschen? So ganz abwegig ist dieser Gedanke wohl nicht.

Bis in die heutige Zeit gilt der Lorbeer, seine Blätter zu einem Kranz gebunden, als Symbol für Frieden, Erfolg, Ruhm und Ehre. Wir finden ihn auf Staatswappen und Fahnen, auf Geldmünzen, Uniformen, Siegeln, Firmenlogos und immer noch wie ursprünglich im alten Griechenland auf Ehrenabzeichen im Sport.

Arme Daphne! Du wirst zu deinem Schutz in einen Strauch verwandelt, der Täter trägt als Sühne deine Blätter und wird dadurch reingewaschen. Aber vielleicht zeigst du, Daphne, auch durch diesen Kranz allen, die diese deine Blätter tragen, daß jene Schuld auf sich geladen und dadurch zu erkennen sind.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Besinnlichkeit benebelt Klarheit

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Satirischer Rückblick…

Es scheint wohl richtig schick zu sein, ob per Allianz oder gänzlich allein, dem Terror mit Krieg zu beantworten. Überall erneut dieses scheußliche Morden. Anstatt sich friedlich zu begegnen, mal wieder Waffen segnen, wobei die Moral nicht mal zuhause greift, im Bundestag die Mutti keift. Jener Widerspruch, eine Reise durch den Spuk der Gegenwart, wo Medien schmieren den Bürgern Honig um den Bart, den sollten inzwischen alle erkennen. Dann heißt es, um sein Leben rennen!

Die Lichter der Stadt scheinen nimmersatt vielen entgegen. Wer mag bei soviel Konsum den Geist noch anregen? Während Wunder sich ungern betrügerisch anpreisen lassen, immer mehr Menschen einander hassen, suchen friedliebend Gebliebene vergeblich nach Lösungsmöglichkeiten. Was sind dies nur für Zeiten? Wir beobachten das an vielen Orten, Gewalt an Schulen längst normaler Alltag. Politik und Konsorten sonnen sich lieber wichtigtuerisch beim Fernsehen zum Talk, wer’s mag.

Dabei scheinen jene zu vergessen: Verantwortung geben wir nicht an der Garderobe ab. Doch sie schweigen gänzlich vermessen, tragen politische Ideen dann lieber ins sinnlose Grab. Mit einem Blick zum Atommüll sehen wir die Folgen. Daß deren Transporte übers Meer tickende Zeitbomben sind, weiß sowieso bereits jedes Kind.

Jedoch vermögen solche Blender vor lauter Hofierung vom Kapital nicht den Balken sehen, der ihnen eine klare Sicht versperrt. Sie haben allesamt stets eine Wahl. Somit nichts wird geschehen, manch einer vor der Tür des anderen kehrt. Es gilt dennoch: Das Glück kann man nicht erzwingen, mag auch ihnen trotz des Geldes nicht gelingen. Stehen Träume und Trauer in engverwandtem Verhältnis? Durchaus – aber wie wär’s mal mit Fairniß?

Davon vor allem die Wirtschaft weit entfernt, denken wir an Energy-Drinks und ihr unterschätztes Risiko. Na, wohl nichts dazugelernt? Kritik und berechtigte Ängste einfach nur Show? So wie Heiligabend gemeinsames Kuscheln unter dem Weihnachtsbaum? Einfach Abschaum oder ein inszenierter Traum, den Menschen leben wollen? Mitnichten, da hülft och keen politisches Donnergrollen.

Selbst beim Jahresrückblick 2015 sollten die Bürger bedenken, die da oben haben nichts zu verschenken. Das Fest der Liebe und Geburt eigentlich nicht nur einmal im Jahr stattfinden sollte, stattdessen man uns verkohlte, in dem viel Ablenkung vom bösartigen Geschehen, denken wir an False-Flag-Aktionen, uns einredet, keiner habe was gesehen, man wolle uns schonen. Drum blickt noch kritischer ins Neue Jahr 2016, glaubt nicht alles, was als wahr verkauft geschehen.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Fest der Liebe und Geburt nicht nur einmal im Jahr

pixabay.com

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Vielmehr an allen Tagen

Wer wollte nicht in den Jugendjahren sein Leben anders gestalten, als die Erwachsenen es vorlebten? Kleine Rebellen sehnen sich nach einer Welt, frei von Dünkel, Lügen, Haß, hin zu einer Welt des Miteinanders, der Freundschaften.

Alte Zöpfe wollen sie abschneiden, unkonventionelle Formen im Zusammenleben streben sie an, Freiheit und Selbstbestimmtheit für ihr Leben, Verwirklichung ihrer Talente, Persönlichkeiten werden, vielleicht sogar berühmt.

Glücklich die Jugendlichen, die auf ihrem Weg Menschen an ihrer Seite haben, von denen sie nicht gegängelt, sondern gestützt und gefördert werden. Denn dann haben sie Möglichkeiten, die Unbill im Berufsleben, in der Liebe, in ihrer eigenen neuen Familie mit Kindern besser zu bewältigen. Ihr Leben wird sie trotz mancher Abstriche ausfüllen, und sie werden im Alter ihre Erfahrungen gerne mit der Jugend teilen, denn sie können weiterhin sagen: Für mich soll´s rote Rosen regnen.

Leider sind die persönlichen Wünsche schwer zu erfüllen, wenn in der Welt ringsum einige Wenige den größten Anteil an den Erzeugnissen der Erde beanspruchen und deshalb ohne mit der Wimper zu zucken, unsere Jugend und Kinder opfern, um an ihre Ziele zu kommen. Wer anders als diejenigen, die ein erfülltes Leben in sich spüren, kann dem Einhalt gebieten? Ansonsten stehen wir demnächst vor langen Gräberreihen und beweinen nicht nur unsere verpaßte Zukunft mit unseren Kindern, sondern auch die unwiederbringliche fruchtbare Erde, vielleicht haben wir dann nicht mal mehr Kraft zu singen: Sag mir, wo die Blumen sind.

Das Fest der Liebe, die Geburt eines neuen Erdenbürgers ist nicht nur einmal im Jahr, sondern an allen Tagen, begrüßen wir jedes neue Leben mit Liebe und Verständnis und begleiten die Neuankömmlinge in eine friedliche Zukunft.

Ihre

Doris Mock-Kamm

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Jahresrückblick 2015: Krieg und Terror Zeugnisse menschlicher Schwäche

flickr.com/ Fede Falces (slow as snail)/(CC BY-NC-ND 2.0)

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False-Flag-Aktionen und Fehlentscheidungen

Das Jahr 2015 nähert sich seinem Ende, wagen wir einen Jahresrückblick, wobei nur ein winziger Teil hier erläutert werden kann. Ende der ersten Woche, am 07. Januar, ereignete sich in der französischen Hauptstadt Paris der Anschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo, bei dem zwölf Menschen getötet wurden. Daraufhin entstand weltweit tiefe Betroffenheit, obwohl einige Stimmen eine False-Flag-Aktion vermuten, nicht ausschließen.

Beim Absturz des Airbusses A320 von Germanwings in den französischen Seealpen im Massif des Trois-Evêchés am 24. März starben 150 Menschen, wobei viele ungeklärte Fragen verbleiben trotz der offiziellen Version vom Suizid des Co-Politen Andreas Lubitz.

Beim umstrittenen G7-Gipfel auf Schloß Elmau, der bekanntlich ohne die Russische Föderation am 07. und 08. Juni stattfand, auch von entsprechenden Protesten begleitet, einigte man sich zur Dekarbonisierung (Umstellung der Energiewirtschaft, einen niedrigeren Umsatz von Kohlenstoff umzusetzen).

Ganz ähnlich wie schon 1976 begann Ende Juni in weiten Teilen Europas eine heftig lange Hitzewelle, die zu einer extremen Trockenheit führte und in fünf Phasen bis weit in der September hinein andauerte.

Am 24. Juli begann die Türkei zum ersten Mal, offiziell Luftangriffe gegen IS-Stellungen zu starten. In Wirklichkeit griff sie aber Stellungen der PKK an. Folgerichtig hob diese den Waffenstillstand vom März 2013 auf. Wieder einmal zeigte der NATO-Partner unter der Herrschaft von Erdoğan sein wahres Gesicht.

Bei der großen Pilgerfahrt nach Mekka, die unter dem Begriff Haddsch am 24. September stattfand, wurden in Minā bei einer Massenpanik mehr als 800 Menschen verletzt und über 700 getötet.

In der türkischen Hauptstadt Ankara kam es am 10. Oktober zu zwei Selbstmordattentaten, bei denen 102 Menschen starben und mehr als 500 verletzt wurden. Die Anschläge standen im Zusammenhang zur Terrororganisation Islamischer Staat.

Erneut wurde Paris von einem Terroranschlag heimgesucht, dem bisherig größten. Am 13. November starben in acht rasch zeitlich folgenden Anschlägen 130 Menschen und 352 wurden teils schwer verletzt. Auch hierbei verbleibt die Frage nach einer False-Flag-Aktion, hält die Menschheit den Atem an.

Erneut poralisierte Erdoğan, stand nach dem SU-24-Abschuß vom 24. November im Kreuzfeuer scharfer Kritik. Dadurch fühlte sich Russland vollkommen zurecht durch die Türkei angegriffen, folgte eine schwere Krise zwischen den beiden Ländern.

Die BRD meinte erneut, sie müsse sich per Krieg beteiligen, befürwortete den Bundeswehreinsatz in Syrien am 04. Dezember. Natürlich fühlten sich aufrechte Soldaten beflügelt, ihren Eid oder ihr Gelöbnis zu hinterfragen, folgte dieser Aufruf. Viele Bundesbürger teilen nicht die Meinung dieser Bundesregierung, auch wenn die Systemmedien anderes verkünden.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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Heiligabend gemeinsames Kuscheln unterm Weihnachtsbaum

flickr.com/ Gunnar Ries zwo/ (CC BY-SA 2.0)

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…oder vielmehr ein zerplatzt verlogener Traum

Da stehen sie nun, die vom Volk gewählten Volksvertreter, um uns gar als Pack zu beschimpfen oder eine Streitkultur in der Flüchtlingsfrage zu fordern. Welch interessanter Ansatz, wenn man bedenkt, wer hier wen verarscht. Das Volk mitnichten seine Politpappnasen, sondern sie selbst in der Rolle der Verdreher von unbequemen Wahrheiten.

Daher das vierjährige Prozedere einer Wahl, die im Rahmen angeblicher Demokratie stattfindet, welche natürlich nur zum Schein wirken möge, weil jene politische Verantwortung nicht etwa Volksinteressen im Sinn hat, sondern wie eh und je die des Kapitals, genau jener Herrschaften, die dafür sorgen, daß bestimmte Ja-Sager im Deutschen Bundestag sitzen dürfen, die simpelst die Vorgaben der Parteichefs abnicken. Basta.

Wenn die Politik ihren Auftrag mißachtet

Und die Menschen im Lande? Lassen sich blenden von eine geschickt installierten Medienlandschaft, die gehorsamst politische Konzepte positiv kommentiert, die Vorgaben befolgt, wer zu den Guten gehören mag, wer zu den Bösen. Schwarz-Weiß-Denken fruchtet nach wie vor wunderbar: Obama – gut, Putin – böse, USA – Befreier, Russland – Aggressor, Rechts-Links-Debatte sorgt für Extremismus, die Mitte verharrt. Faktisch existiert politischer Stillstand, damit Konzerne nach Gutdünken schalten und walten können.

Draußen in der Welt, in den zerstörten Ländern des Globalismus, toben Kriege, hungern Menschen, kümmern sich die Verursacher einen Dreck um all das Elend, sorgen für immer mehr Konflikte, allen voran eine USA, die schon viel zu lang ungebremst wirken darf. Dazu schweigen auch und gerade deutsche Politiker, suchen stets nach Ausflüchten, um abzulenken von solchen Schandtaten, die Bürger in Schach zu halten per inszenierter Nöte.

Scheinheilige Doppelmoral

Anstatt für gesunde, vor allem gerechte wirtschaftliche Verhältnisse in anderen Ländern mit zu sorgen, werden bewußt Waffengeschäfte gepuscht, die in Krisenherden greifen, zu Kriegen führen, zum Einsatz kommen, für Elend und Flüchtlinge sorgen. Am Ende haben ganze Völker darunter zu leiden, appellieren gar die Mitverursacher an eine Menschlichkeit, die jene zuvor mit Füßen getreten. Welch scheinheilige Doppelmoral!

An Heiligabend gemeinsames Kuscheln unterm Weihnachtsbaum, welch ethisch-moralisches Getue verlogener Christenwerte, die ganzjährig im Namen Gottes Armut und Elend aufrecht erhalten, bloß damit einige Wenige per Überreichtum nimmersatt den Hals nicht voll genug bekommen. Solange Mensch diese Eliten weiterhin hofiert, ändert sich nichts in dieser Welt, dienen Religionen auch nur als Mittel zum Zweck, der in Wirklichkeit den Mammon heiligt.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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