Querdenkende – frei jedweder Verpflichtung

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Spendenbereitschaft ein Widerspruch in sich?

Fehlanzeige. Dies soll jetzt keinesfalls einer dieser merkwürdig anklingenden Spendenaufrufe darstellen, die manchmal gar penetrant dem ein oder anderen ein paar Euronen entlocken wollen, ganz davon abgesehen, daß gerade hierzulande eher verhalten reagiert wird, wenn unabhängige Medienportale Leser informieren. Spendenbereitschaft somit ein Widerspruch in sich?

Angesichts einer Schwemme etlicher Informationsportale, die für sich heilsbringende „Wahrheiten“ unters Volk mischen wollen, nicht immer einfach die Spreu vom Weizen zu trennen. Hinzu kommt die kontinuierliche politische Verfärbung, welches eigentlich einer gezielten Manipulation entspricht, doch unbedingt dem „rechten Weg“ zu folgen, sowohl alle System-Medien als „Lügenpresse“ zu diffamieren. Dadurch stiftet man nonchalont Verwirrung, trägt allerdings in keiner Weise dazu bei, einen behutsam neutralen Journalismus zu pflegen.

Genau dort setzt Querdenkende an, was im übrigen auch andere tolle Portale praktizieren, um dies mal zu betonen. Dabei suchen wir den Dialog zum Leser, bieten ein breites Spektrum an Informationen, wobei unbedingt ebenso der kulturelle Bereich nicht zu kurz kommen soll, trägt er doch vielfach dazu bei, unser Dasein lebenswerter zu gestalten.

Vor kurzen haben wir den Seiten-Menü-Punkt „Spenden“ zentral sichtbar unter dem Portalbild eingerichtet (gleichwohl bei unserer anderen Seite, dem Nachrichten-Ticker von Kulturnews). Leider fallen tatsächlich Kosten für die technische Einrichtung an, es wäre daher eine Geste der Verbundenheit und ein wenig Anerkennung, wenn Ihr einen kleinen Beitrag dort einzahlt. Wir möchten weiterhin mit demselben Elan und viel Freude berichten, erzählen und wirken.

Im Namen des gesamten Teams

Lotar Martin Kamm

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Umweltschutz: Recyclix sinnvolle Plastikmüll-Aufarbeitung

Recyclix Flaschen7

Wiederverwertung statt weltweite Belastung

Inzwischen sollte sich längst herumgesprochen haben, in wie weit die Folgen eines unbedachten Verhaltens Mutter Erde erheblich belastet, denken wir an die gigantischen Plastikmüllflächen, die in den Ozeanen mittels gewisser Strömungen sich ansammeln, weil Mensch einfach unbekümmert keinerlei Rücksicht nimmt, trotz kleinste Teile im Fisch andauernde Ignoranz anhält.

Was interessieren dabei schon beherzte Anmahnungen von Umweltschützern, die besonders in Zeiten sozialen Abbaus oder gar politischer Diffamierungen erst recht angegangen werden, Hauptsache viele Unbekümmerte können sich ihrem Konsumleben hingeben. Welch fadenscheiniges Unterfangen! Andererseits lassen sich Menschen mit gezielten Ideen nicht davon abbringen, sie clever umzusetzen. Umweltschutz bietet gleichwohl mit sinnvoller Aufarbeitung einen Weg aus der Misere wie die Firma Recyclix ihn ins Leben gerufen hat.

Müll sortieren und sammeln wird oftmals belächelt

Zumal gerade Müllverbrennungsanlagen und das simple Deponieren des Mülls nach wie vor keineswegs als umweltschonend bezeichnet werden kann, oftmals das Gegenteil stattfindet. Sowohl gelangen gefährliche Stoffe in die Luft als auch das Grundwasser trotz Abdichtungsmaßnahmen erheblich toxisch gefährdet wird. Dies alles nur, weil Mensch nicht Herr seiner riesigen selbstproduzierten Müllberge.

Ein zunehmend wesentlicher Bestandteil: der Plastikmüll. Grund genug, sich etwas einfallen zu lassen, in wie weit dessen Wiederwertung einen sinnigen Kreislauf ergibt, um ganz besonders die Böden und eben auch die Meere zu entlasten. Das geschieht mitnichten von heute auf morgen, aber ein Beginn läßt hoffen, daß immer mehr Menschen sich daran beteiligen, diesen Weg zu unterstützen.

Recyclix setzt auf weltweite Joint Venture Projekte

Die beste Plastikmüllvermeidung erzielen wir, in dem man erst gar keine Plastikprodukte herstellt, so ein durchaus berechtigter Einwand. Aber solange die weltweite Industrie genau dies nicht unterbindet, ein schier unvorstellbarer Bedarf herrscht, sollten wir alle daran teilhaben, eben die einfache Müllverbrennung zu verhindern. Dazu gehört Mülltrennung und den Plastikmüll mittels einer gezielten Extrusion (Verfahrenstechnik) diesen wiederzuverwerten, per unterschiedlicher Trenntechniken sogenanntes Granulat herzustellen.

Genau das praktiziert die Firma Recyclix und bietet obendrein noch die Möglichkeit, eigenes Kapital in den Kauf von Plastikmüll zu investieren, um sowohl selbst davon zu profitieren, gleichzeitig die Firma Recyclix dabei anzukurbeln. Eine Win-win-Situation ohne Netz und doppelten Boden, völlig transparent, wer sich die Mühe macht und die Internetseite genauer anschaut, mit der Firma selbst in Kontakt tritt.

Jeder kann im Kleinen zur Umweltentlastung beitragen. Nützt aber alles nichts, wenn wir nicht beginnen, dies zu beherzigen und umzusetzen. Folgen wir guten Ideen, bringen uns selbst ein und fördern ein aktives Umdenken: Mutter Erde zuliebe.

Lotar Martin Kamm

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Der Fischfang

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Die Kirchenglocken bimmeln, bammeln,
heute bin ich nicht in die Kirche gegangen.
Auf dem Weg dorthin hab ich mich verdrückt,
hab mich unter der Johannisbrücke gebückt,
bis der letzte Kirchgänger drüber geschlichen,
dann ging es ab zum Sumpfweiher, fischen.

Mein Angelstock ist hinter dem Holzstoß verstaut,
das Holz lagert hier schon lang, es ist fast verfault.
Ach, war das herrlich, diese Stille weit und breit,
Insekten zirpen, Vögel singen, die Angel im Teich,
das Leben genießen, heute keine Moralpredigt,
dafür zum Mittag vielleicht Forelle, Aal oder Hecht.

Da, schon zittert die Angel, da hängt was dran,
was für eine Kraft, ja, streng dich nur an,
es wird dir nicht helfen, was ist das bloß,
du willst mich fordern, deine Stärke, die ist famous.
Dem Gewicht nach zu urteilen, ich werde wahnsinnig,
bist du den Kampf wert auf Heller und Pfennig.

Schon stand ich kniehoch im Wasser, ein Untier.
Aber hier steht dein Meister, ich zeige es dir.
Vom Kirchturm schallten die Glockentöne herüber,
trotz Wasser bis zum Bauch schwitzten meine Glieder.
Hurtig muß es jetzt gehen, die Kirche gleich aus,
und bin ich nicht pünktlich, gibt’s Prügel zuhaus.

Jetzt packte mich Wut, Gott gebe ein Wunder,
da konnte ich ihn fassen, es war ein großer Zander.
Wahrscheinlich hat er geschätzte zehn Kilo an Gewicht,
wie transportieren, in die Hosentasche paßt er nicht.
Da, schon wieder die warnenden Kirchenglocken,
die Messe ist gleich aus, bis dahin werde ich nicht trocken.

Gleich kommen die ersten Kirchgänger aus der Kirche,
noch sind es zu wenig, bis ich langsam hervorkrieche,
lauthals nach Hilfe rufe, weil ich gestürzt, gefallen bin
von der Brücke, da schwamm dieser Zander zu mir hin.
Da waren auch schon die ersten helfenden Hände,
Gott war dein Schutz, der Fisch als Zeichen spräche Bände.

Nafia

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Es geschah vor 40 Jahren (14. bis 20. Juni 1976)

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flickr.com/ France1978/ (CC BY-SA 2.0)

Wußten Sie was in diesem Zeitraum?

makadomo TV begrüßt Sie recht herzlich zur 16. Sendung „Es geschah vor 40 Jahren“ – ein Nachrichtenrückblick ohne anspruchsvolle Informationserklärung, eher der Unterhaltung dienend, manchesmal mit zwinkernden Augen zu betrachten.

Für all jene, die Interesse haben, was da im Hintergrund geschieht, bis solch eine Sendung aufgenommen, ein paar Infos zur Technik und Ausstattung:

Die Kulisse stammt noch aus meinen beruflichen Zeiten im Schloßtheater Neuwied, bestehend aus zwei Wänden, zwei Portalwänden und einem Sturz mit dahinter gespanntem Stoff, per Klettverschluß befestigt.

Ausgeleuchtet mit zwei alten Scheinwerfern, zum einen einem „Mettmann – 1.000 Watt“, zum anderen einem „Strand Lighting – 650 Watt“, aufgenommen mit einer Samsung Video-Kamera.

Ständig wechselnde Bilder (Skulpturen) von uns an linker, großer Wand.

Nehmen Sie das Leben wie es ist: ernsthaft, ohne Humor keineswegs auszuhalten, vielmehr eine Aneinanderreihung von etlichen Geschehnissen. Damit manche nicht in Vergessenheit geraten, hier die Meldungen…

Doris Mock-Kamm und Lotar Martin Kamm

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NATO unterstreicht einflussreiche Drohgebärden gen Russland

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flickr.com/ Latvijas armija/ (CC BY-NC-ND 2.0)

Seit wann bestimmt das Militär den politischen Kurs?

Um die Frage direkt unverblümt zu beantworten: Kurt Tucholsky hatte recht mit seinem bekannten Zitat, daß Krieg eine viel zu gefährliche Sache sei, um ihn den Militärs anzuvertrauen. Was vor 88 Jahren gedacht, niedergeschrieben und ausgesprochen wurde, gilt leider bis heute.

Dem knapp vier Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg gegründetem Bündnis, der NATO, fällt nichts besseres ein, als im Sinne der USA ihre einflußreichen Dohgebärden gen Russland zu unterstreichen. Ihr Generalsekretär Jens Stoltenberg warnt vor russischen Expansionsplänen, wo doch real die US-Allianz seit dem Mauerfall unerschrocken im Osten Europas Russland auf die Pelle rückt.

Kalter Krieg oder einen heißen heraufbeschwören?

Jahrzehntelang verschaffte der Kalte Krieg so manch unruhige Nacht all derer, die ein wenig genauer das politische Treiben in der Welt betrachtet hatten. Einige Male wäre beinahe der Ernstfall geschehen, im letzten Moment wurde der Start atomar bestückter Raketen verhindert.

Mit der Auflösung des Warschauer Pakts fühlte sich aber die NATO und allen voran die USA beflügelt, ihre aggressiv ausgerichtete Politik in Szene zu setzen, von langer Hand geplant gilt es wohl, entweder Russland als Partner über kurz oder lang zu überrumpeln, um sich deren Bodenschätze einzuverleiben, was bekanntlich dank Wladimir Putin mißlang, oder wie jetzt erkennbar, millitärisch Druck auszuüben. Das Schlängeln der Anakonda in Polen war eher ein kleines Intermezzo, tatsächlich spukt in manchen Köpfen der US-Allianz der Gedanke, einen heißen Krieg heraufzubeschwören.

Ukraine-Krieg von Beginn an Mittel zum Zweck – Russlands Reaktionen

Das hatten viele Zeitgeister vehement bestritten, schenkten einem angeblich aufgebrachten Volk in Kiew Glauben, der Maidan-Putsch wurde als Befreiung inszeniert, der rechtmäßig gewählte Präsident Wiktor Janukowytsch davongejagt, Russland verhinderte rechtmäßig die Vereinnahmung der Krim aufgrund dieses Staatsstreichs, wobei obendrein ukrainische Nazis vom West-Bündnis unterstützt worden waren.

Nicht weiter verwunderlich, daß die in der Ukraine lebenden Russen sich bedroht fühlen und dementsprechend verteidigen. Noch vor dem NATO-Gipfel anfang Juli entsendet Stoltenberg keinesfalls Liebesgrüße nach Moskau, sondern beharrt darauf, Russland solle die Ukraine in Ruhe lassen, die Krim-Annexion, die eindeutig eben nicht stattfand, sei nicht anzukennen. In anderen Worten: Eine weitere Provokation gen Russland wird fortgesetzt, ein daraus resultierender Krieg billigend in Kauf genommen. Nur so kann und sollte man die arrogante Haltung der NATO und ihrer Verbündeten werten.

Selbstverständlich verfolgt Moskau den Dialog zwischen der Ukraine und der NATO, die verstärkte Präsenz im Schwarzen Meer kann Russland keinesfalls einfach so hinnehmen. Direkt vor südwestlicher Haustür der Russischen Föderation bleibt Putin nichts anderes übrig, als entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen, aber anstatt den altbekannten Kurs der USA und deren Aufstellung von weltweiten Militärbasen zu folgen, ersinnt Russland lieber eine „asymetrisch und billigere“ Alternative. Und die lautet unter anderem, sich auf kein weiteres Wettrüsten einzulassen.

Der längst neu entflammte kalte Krieg zwischen dem NATO-Westbündnis und Russland veranschaulicht auf erschreckende Weise, wie gleichgültig und menschenverachtend der Hegemon seine Ziele durchsetzen will. Freiheit um jeden Preis widerspricht jedweder friedlicher Koexistenz!

Lotar Martin Kamm

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Das verlorene Kind

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Hast sie gewickelt und gepflegt,
gefüttert und vorgelesen,
liebevoll zugedeckt,
manchmal dich dazugelegt,
bist stets bei ihnen gewesen,
morgens zur Schule sie geweckt.

Das Los der Eltern ein jeder kennt,
welch liebevolle Aufgabe,
so der Lauf der Welt.
Ob sie lachen oder eine flennt,
du weißt oft Rat in fast jeder Lage,
viel Vertrauen, genau das zählt.

Irgendwann, dann sind sie groß,
erwachsen, suchen eigene Wege,
verirren oder finden sich.
Du stehst bereit, berätst, so dein Los,
auf das sich bei ihnen Gutes rege,
suchst das Gespräch, weiter fürsorglich.

Meist mag Familie sich verstehen,
begegnen auf Augenhöhe,
im respektvollen Umgang.
Wenn nicht, heißt’s auseinandergehen,
gar im Streit, was jucken mich deren Flöhe,
bis zu bösartig häßlichem Überschwang.

Da sitzt du nun, Vater oder Mutter,
mit den Jahrzehnten herangereift.
Dein Blick taucht manchmal ins Leere,
lauter Vorwürfe man schmiert, statt Butter,
wurdest hinterher gar eingeseift,
was verbleibt dir dabei als Lehre?

Am Ende zählt stets die eigene Persönlichkeit,
die dir niemand nehmen darf,
weder Staat, noch Freund oder eigenes Kind.
Und falls es bei dir auch ist soweit,
handle nie beherzt, besser scharf,
sonst wirste zur Schlachtbank geführt, wie ein Rind!

Lotar Martin Kamm

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Werbung: DFB glänzt per Doppelmoral zur Fußball-EM

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Die guten ins Kröpfchen, die schlechten ins Töpfchen

Ein jeder weiß, was Idole gerade bei Kindern und Jugendlichen auslösen können. Umso unverständlicher die gezielte Werbung für Coca-Cola-Drinks, die schon länger in den Medien, allen voran im Fernsehen eine starke Präsenz hat.

Der DFB glänzt per Doppelmoral zur aktuellen Fußball-EM, die Nationalspieler gönnen sich zurecht eine ausgewogen gesunde Ernährung, während die Nummer Neun, den Mittelfeldspieler und Stürmer Andreas Schürrle, ein EM-Werbeplakat von Coca-Cola ziert. Es gebe „keine Cola und Chips“ für die Mannschaft, wie foodwatch ihn zitiert. Ein Widerspruch in sich, es sollte Schluß sein mit Kindermarketing für ungesunde Lebensmittel.

Zuckerersatz in Cola keineswegs ungefährlicher

Da stehen sich Manuel Neuer zweimal gegenüber, der mit der zucker-süßen Coca-Cola in den langen Torwartfingern und jener mit der Cola-zero, duellartiger Austausch der Getränke findet in Wildwest-Manier statt, reflexartiges Zupacken die Torwartqualitäten unterstreichend, den süßen Ersatz bewerbend.

Dabei sollte niemand den Süßstoff Aspartam unterschätzen, der erst recht der Gesundheit schadet, den Coca-Cola in ihren zuckerfreien Produkten beimischt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) mag zwar vor fünf Jahren laut einer Studie den synthetischen Süßstoff für unbedenklich erklärt haben, dennoch kann Aspartam Angstzustände, Arthrose, Durchblutungsstörungen, Gewichtszunahme, Haarausfall, Migräne, Tinnitus etc. verursachen.

Trotz Warnungen hält die verantwortliche Politik still?

Eigentlich bedarf es nicht unbedingt einer WHO, die uns bescheinigen mag, in wie weit schlechte Ernährung bei der Jugend vorangeschritten, sie sogar das Rauchen und Trinken ablöst. Zusammen mit der Lebensmittelindustrie findet die Werbeindustrie genügend Spielfelder, um ihre Produkte an ahnungslose Konsumenten zu bringen. Denken wir beispielsweise an Energy-Drinks und deren völlig unterschätztes Risiko.

Stets wird den Verbrauchern suggeriert, wie wichtig doch Solidarität greift, Gruppendynamik vermag sehr erfolgreich selbst gesundheitsschädliche Produkte anpreisen, wer möchte schon als Außenseiter oder gar titulierte Spaßbremse dastehen.

Sicherlich darf und sollte man die verantwortliche Politik anprangern, wenn sie einen derartigen Werbeansturm zuläßt, Gesundheitsrisiken mittels manipulierter Studien und Gutachten verharmlost werden, trotzdem ist gleichwohl die Gesellschaft selbst gefragt, sich entsprechend zu informieren, nicht jedes Produkt bedenkenlos ihren Kindern und Jugendlichen zuzumuten.

Lotar Martin Kamm

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